Audi will demnächst den neuen A2 e-tron vorstellen und damit sein Elektroauto-Angebot um ein Einstiegsmodell für die Kompaktklasse ergänzen. Prototypen werden vor dem Marktstart bei widrigen Bedingungen, im Windkanal der Technischen Entwicklung in Ingolstadt und auf öffentlichen Straßen erprobt. Nur noch wenig getarnte Fahrzeuge zeigen nun die Form des E-Autos deutlicher als bisher gesichtete Vorserienversionen.
Die Silhouette des neuen Modells erinnert in ihrer Form an den von 1999 bis 2005 angebotenen Verbrenner-Kleinwagen A2. Der neue A2 e-tron ist jedoch länger als die 3826 Millimeter messende frühere Generation und erhält eine etwas fülligere, rundere Karosserie mit der aktuellen Designsprache der Elektroautos der Premiummarke. Der Hersteller verspricht: „Ein durchdachtes Raumkonzept und clevere Alltagslösungen schaffen viel Freiraum bei kompakten Fahrzeugmaßen – ideal für vielfältige Alltagssituationen.“
Bei der Entwicklung des A2 e-tron stehen zudem nach Angaben von Audi Fahrdynamik, Thermomanagement und Batterieleistung im Fokus. Das Zusammenspiel von Elektroantrieb, Bremsregelsystem und Fahrwerk werde fortlaufend angepasst – „für das unverwechselbare Fahrgefühl eines Audi“, heißt es. Die markante Dachlinie soll einen „starken Charakter“ mit einer „hervorragenden Aerodynamik“ für eine erhöhte Reichweite und reduzierte Ladestopps verbinden. „Ikonisches Design trifft auf souveränes Fahrerlebnis – ergänzt durch smarte Assistenz und vernetztes Infotainment“, so die Ingolstädter.
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Die Basis für den A2 e-tron stellt Volkswagens Elektroauto-Baukasten MEB. Auf der Audi-Website sind seit Kurzem erste technische Daten verfügbar. Demnach werden Versionen mit 125, 140, 170 und 240 kW (170, 190, 231, 326 PS) angeboten. Die Reichweite soll je nach Ausführung bis zu 649 Kilometer nach WLTP-Norm betragen. Die 125-kW-Version wartet offiziell mit einem niedrigen Verbrauch von 13,0 kWh/100 km auf.
CEO Gernot Döllner hat den A2 e-tron als Teil einer Strategie bezeichnet, mit der die elektrische Modellpalette einem breiteren Markt zugänglich gemacht werden soll. Produziert werden soll das Fahrzeug in Ingolstadt. Die Markteinführung ist für Herbst geplant, als Grundpreis nennt Audi 38.200 Euro. Zur Einordnung: Der über dem neuen A2 e-tron angesiedelte Q4 e-tron kostet als SUV derzeit mindestens 47.500 Euro.

Thorsten 0711 meint
Wo genau ist hier das Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem ID.3 und dem Born?
Nappaleder, kein Klavierlack, APP550 als Standardmotorisierung…? Nee, man soll für die 4 Ringe ein paar Tausender extra zahlen. Bzw für die über-bezahlten Audianer…
Sorry Audi, die Zeiten des Pseudopremium sind vorbei.
hu.ms meint
Aus deiner sicht. Der schluss von sich auf die mehrheit geht oft „in die hose“.
Thorsten 0711 meint
hu.ms
Ich habe aufgehört die ehemaligen Audi-Fahrer zu zählen, die der Marke aufgrund der Interieur-Sparmaßnahmen der Marke den Rücken gekehrt haben.
Besser-BEV-Wisser meint
Ich verstehe Audi nicht. Sie machen einen etwas windschlüpfrigen ID3, der dadurch etwas effizienter ist. Aber Ansonsten 0 Innovationen ggü. der Standardware aus dem Konzern. Dafür (und für ein bisschen mehr Klavierlack) will man dann den Kunden 7000€ mehr aus der Tasche ziehen.
Kann doch nicht aufgehen.
Früher hast Alu statt Stahl bekommen. 5 Zylinder statt 4 Zylinder. Quattro statt Frontkratzer. Edelholz und Lederaustattung (wenn man wollte). Da hat sich Audi noch abgehoben.
Nicht das ich das brauchen würde, aber zum Beispiel eine bessere Zellchemie mit schneller Laden, oder eine stärkere E-Maschine, Softwarefeatures die rausstechen. Irgendwas halt, was auch technisch glänzt ist da nötig.
hu.ms meint
Was für ein cruder kommentar wieder !
Die innenausstattung und das bedienkonzept sind doch noch garnicht bekannt.
Und 240 kw sind für einen kompakter nicht gerade wenig. Oder welcher hat mehr ?
Und wie kommst du auf 7.000 € mehrpreis, wenn die ausstattung und der kleinste akku noch garnicht bekannt sind. Ausstattungsbereinigt können es dann auch nur die hälfte sein. Und klar, die 4 ringe kosten immer aufpreis.
Besser-BEV-Wisser meint
Tja, wenn es halt nur 4 Ringe sind die den Aufpreis ausmachen, dann ist das eben eine Bankrotterklärung für die Marke.
Image muss woher kommen. Entweder brauchst „Emotionen“, wie bei den Sport Marken, oder Innovationen, oder überragende Qualität.
Heritage allein trägt nur sehr begrenzt.
hu.ms meint
Der A6 kombi etron schlägt die konkurrenz – wie z.b. den US-wahl – und hält damit den audi-anspruch.
Die ausstattung des A2 ist noch nicht bekannt – könnte mögich sein, das der auch besser liegt als andere kompakter.
M. meint
Dass das Ding auf den gleichen Baukasten steht, weißt du aber.
Oder?
Und… definiere mal „bessere Zellchemie“. Was genau stellst du dir vor?
Besser-BEV-Wisser meint
Schnellere Ladezeiten.
M. meint
Das ist keine Zellchemie, und es ist auch zu kurz gedacht, Ladezeiten alleine auf die Zellchemie zu schieben.
hu.ms meint
Für den neuen 79kwh akku sollten bis zu 175kw möglich sein.
banquo meint
Der A2 Bj. 2000-2005 hatte keine 5 Zylinder, Quattro oder sowas sondern den gab es auch als sparsames 3L-Ausführung.
Besser-BEV-Wisser meint
Der hatte einen Aluminum Spaceframe. Eine Echte Innovation damals.
SB meint
Hat das dem damaligen Audi A2 zum Erfolg verholfen? Nein.
Der ASF war vor allem teuer.
SB meint
Der geringere Verbrauch ist doch eine Verbesserung gegenüber dem ID.3!
Den Rest werden wir in den kommenden Wochen erfahren.
David meint
Und sogar noch ein neues MEB Fahrzeug ohne Frontantrieb! Dieser Baukasten ist unerschöpflich und hinterlässt die Konkurrenz ratlos. Stellantis und Renault haben keine Antwort. Tesla, liebe Fans, ist damit nicht gemeint, die sind mit einstelligen Marktanteilen in die Bedeutungslosigkeit abgerutscht. Auch wenn sie jetzt wieder auf der Resterampe Rabatt anbieten.
Ben meint
Ist das so…warum werden dann 4 deutsche und 2 tscheschiche Wwrke von VW gesxhlossen ?
M. meint
Noch sind die nicht zu, aber für dich machen sie es vielleicht wirklich.
Eigentlich sollte es dich auch freuen, von dieser so ungeliebten Firma wegzukommen.
hu.ms meint
Der personalabbau und die mögichen werksschliessungen sind notwendig, da zukünftig keine gewinne mehr aus china kommen, die die hohen löhne hier subventioniert haben. Also müss die produktion dorthin wo löhne, energie und bürokratie in europa günstiger sind. z.b. für die BEV-kleinwagen-vierlinge nach S. Ganz logische vorgangsweise.
David meint
Ich weiß nicht, ob du Nachrichten auch liest. Selbst die Schlagzeilen mit den Werksschließungen hatten ja 2031 bis 2034 als Zeithorizont. Damit dürfte das mit aktuellen Themen mal so gar nichts zu tun haben. Eher ist es so, dass man im demographischen Wandel, wenn alle Boomer zu Hause in der Zweiraumwohnung sitzen, wohl auch nicht mehr die Personenstärken bekommt. Wobei ich ja bekanntlich ein großer Fan der sofortigen Schließung von Zwickau bin. Ist aber leider unrealistisch.
hu.ms meint
1. Es ist der gleiche RWD-MEB, der seit 6 jahren in ID.3 verbaut wird und vor 2 jahren bezüglich akku und motor aktualisiert wurde.
2. Tesla kannnicht gemeint sein, da sie keinen kompakter anbieten.
David meint
Sag bloß! Das wusste ja keiner, dass das eine ID.3-Variante wird. Ist hier ja auch erst 30 mal berichtet worden. Es ist aber eine Variante mit 650 km WLTP und hat damit mehr Reichweite als das Long Range Model Pfuy. Eine schnellere Ladezeit hat sie sowieso und sieht natürlich um Lichtjahre besser aus. Und es gibt den Sympathiebonus vom alten Audi A2. Zudem gibt es viele Audi Fans, deren Firmenwagen Budget vielleicht etwas knapper ist.
ID.alist meint
20 km mehr für ein Auto der, laut manche Kommentatoren hier, genauso aussieht wie ein ID.3, finde ich nicht schlecht.
Wird Audi jetzt Millionen davon verkaufen? Nein, aber es wird seine Anhänger finden.
Anonym meint
In 4-5 Jahren als gebrauchter vielleicht interessant. :)
Einige Q2 und A3 oder gar Q4 e-Tron fahrende werden sicher umsteigen
M. meint
Also mit anderen Worten: der A2 ist der teurere Bruder von ID.3 neo und Cupra Born.
hu.ms meint
Richtig: aufpreis für die 4 ringe…
M. meint
Das hefte ich mal unter Populismus ab.
Um 4 Ringe an einen ID.3 zu kleben, braucht man kein neues Auto zu entwickeln. Man klebt 4 Ringe an einen ID.3, und fertig.
hu.ms meint
Wirklich traurig, wenn man nicht erkennt, dass mit „4 ringe“ das image der marke gemeint ist.
hu.ms meint
38K einstiegspreis dürfte der 58er akku sein.
Ausstattungsbereinigt zahlt man vermutlich mind. 3k mehr für die 4 ringe als für einen ID.3 neo.
Mike meint
Keine vernünftigen Türgriffe, kein Deal.