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Manager: Elektroantrieb passt „wie kein anderer“ zu Range Rover

27.07.2026 in Autoindustrie, Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 4 Kommentare

Range-Rover-GT

Bild: Land Rover

Jaguar Land Rover treibt die Einführung erster Elektroautos voran. Zunächst werden elektrische Versionen des Luxus-SUV Range Rover sowie des Range Rover Sport auf der flexiblen MLA-Plattform (Modular Longitudinal Architecture) erscheinen. Mit dem Range Rover GT wurde zudem kürzlich das fünfte Mitglied der Modellfamilie angekündigt, welches eine neue Ausprägung der Marke darstellen soll.

Der Range Rover GT wird als erstes vollelektrisches Modell der Reihe auf der neuen EMA-Architektur (Electrified Modular Architecture) entwickelt. Zu Beginn wird dieses Fahrzeug ausschließlich mit rein batterieelektrischem Antrieb angeboten. Für den späteren Lebenszyklus ist eine Vollhybrid-Option vorgesehen, die mit der EMA ebenfalls möglich ist.

Martin Limpert, Managing Director von Range Rover, erläutert gegenüber Autocar die Strategie zur Elektrifizierung der britischen Marke, die heute zum indischen Tata-Konzern gehört. Er bezeichnete die Range-Rover-Elektroautos als Höhepunkt dessen, wofür die Marke seit 56 Jahren steht. Dank „One-Pedal“-Fahren und schnellerem Traktionsmanagement seien sie „noch raffinierter und müheloser“ zu fahren. „Wenn es ein Auto gibt, bei dem ein elektrischer Antriebsstrang Sinn macht, dann ist es ein Range Rover“, sagt Limpert. Das Unternehmen habe zahlreiche Interessenten auf der Warteliste für den elektrischen Range Rover.

Bezüglich der Marktpositionierung des neuen Range Rover GT sieht Limpert keine Gefahr für bestehende Modelle wie den Velar oder den Range Rover Sport. Er betrachtet das etwa fünf Meter lange SUV-Coupé als ideale Ergänzung. Während der Range Rover Sport auf sportliche Leistung fokussiert sei, stehe beim GT die Freude am Langstreckenfahren im Vordergrund. Das neue Modell der SUV- und Geländewagenmarke solle sich dabei am stärksten wie ein klassisches Auto anfühlen. Der darunter positionierte Velar soll derweil mehr jüngere Zielgruppen und Familien ansprechen.

JLR verfolgt eine gezielte Preisstrategie für seine kommenden Elektroautos. Das Unternehmen setzt darauf, dass Käufer von Luxus-Elektromobilität bereit sind, einen Aufpreis gegenüber Modellen mit Verbrennungsmotor zu zahlen. Hersteller wie Volvo, BMW und Mercedes-Benz streben hingegen an, die Preise für Elektroautos an das Niveau ihrer Verbrenner anzupassen. Was der Range Rover GT oder die anderen neuen E-Autos der Marke konkret kosten werden, bleibt abzuwarten.

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Via: Autocar
Tags: Range Rover GTUnternehmen: Land Rover
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. ratta meint

    27.07.2026 um 10:26

    zu wenig reichweite im winter

    Antworten
    • ID.alist meint

      27.07.2026 um 10:56

      Wirklich problematisch für die 2 Personen in Europa die mehr Reichweite brauchen.

      Antworten
  2. David meint

    27.07.2026 um 10:16

    Komisch, hatte man nicht vor drei Jahren noch bei Landrover gesagt, dass der Elektroantrieb genau nicht zu den Fahrzeugen passt? Die Technologie sei noch nicht soweit, gerade beim Ziehen von schweren Anhängern, auf langen Autobahnetappen und Offroad sei das dem Kunden nicht zumutbar. Seitdem gab es keinen Techniksprung, BMW hatte seine neue Klasse zu dem Zeitpunkt schon länger in Entwicklung.

    Antworten
    • ID.alist meint

      27.07.2026 um 10:58

      Ich würde sagen, im Gegensatz zu anderen Entscheidungsträger, scheinen die Menschen bei Land Rover lernfähig zu sein.

      Antworten

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