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Preisnachlässe für Elektroautos im Juli erneut gesenkt

03.08.2026 in Autoindustrie, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 4 Kommentare

Mercedes-GLB-elektrisch

Bild: Mercedes (Symbolbild)

Die Preisnachlässe für Elektroautos wurden von der Automobilindustrie im Juli offenbar erneut reduziert. Laut einer Marktstudie des Center Automotive Research (CAR) können Käufer bei Neuwagen mit einem durchschnittlichen Rabatt von 17,6 Prozent auf den Listenpreis rechnen. Im Gegensatz dazu liegt der durchschnittliche Preisnachlass bei Verbrennermodellen mit 19,4 Prozent höher.

Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer zufolge ist die Entwicklung auf ein günstiges Marktumfeld für elektrisch angetriebene Autos zurückzuführen. Aufgrund hoher Spritpreise und staatlicher Förderprämien gewännen diese Fahrzeuge an Attraktivität und steigenden Marktanteilen. Eine zusätzliche Verkaufsförderung sei daher aus Sicht der Hersteller nicht notwendig, schreibt die WirtschaftsWoche.

Die durch die geringeren Rabatte bei E-Autos frei werdenden Mittel werden laut dem Experten stattdessen verstärkt in die Verkaufsförderung für Verbrennermodelle investiert. Deren Rabatte stiegen innerhalb eines Monats um einen Prozentpunkt.

In der Folge vergrößert sich laut der Auswertung die Differenz beim Anschaffungspreis zwischen den meistverkauften Elektroautos und den beliebtesten Verbrennermodellen auf 2363 Euro. Im Dezember 2025 habe dieser Preisunterschied noch gut 1000 Euro niedriger gelegen, berichtet das CAR.

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Via: WirtschaftsWoche
Tags: PreiseAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Future meint

    03.08.2026 um 11:21

    Natürlich wollen diese unerträglichen Altautohersteller so viele Verbrenner wir möglich verkaufen. Es werden auch in 2026 wieder 80 bis 90 Prozent sein, die sie mit den Rabatten in die Märkte drücken müssen, weil sie mit der Elektromobilität immer noch nichts verdienen. Es ist eine schlimme Branche, die da weiter maßgeblich zum Klimawandel beiträgt. Aber es gibt einen Lichtblick: Das sind nicht nur die Anzeigetafeln der Tankstellen mit ihrem hohen Preisen – es ist die immer größere Auswahl an Elektroautos mit bestem Preis-Leistungsverhätnis von immer mehr Herstellern.

    Antworten
  2. GM meint

    03.08.2026 um 11:07

    Behaupten die Unternehmen nicht stets, sie würden frei werdende Mittel in die Elektrotransformation stecken? Ich glaube auch eher die Variante aus dem Artikel: Frei werdende Mittel werden in die Verkaufsförderung dreckiger Verbrenner gesteckt. In völliger Gleichgültigkeit gegenüber unserem schönen Planeten – sehr traurig.

    Antworten
  3. MK meint

    03.08.2026 um 11:00

    Grundsätzlich kein überraschendes Ergebnis bei steigenden BEV-Verkäufen und sinkendem Verbrennerabsatz.
    Dennoch wieder mal eine etwas fragwürdige „Studie“, wo ich zumindest auch mit Google nicht die ganze Studie gefunden. Relevant ist ja z.B. was die „beliebtesten“ Fahrzeuge sind? Also wie viele Modelle sind berücksichtigt? Je Fahrzeugklasse oder insgesamt? Hat sich die Zusammensetzung gegenüber dem Vormonat geändert? Werden die Modelle an Hand der Stückzahl gewichtet oder alle gleich stark gewertet? Wo kommen die Daten her? Umfassen die alle Fahrzeuge der „geprüften“ Modelle oder Stichproben? Ist dann das Zulassungs- oder das Bestelldatum relevant? Wie werden pauschale herstellerseitig gewährte Rabatte, die es teils über Jahre gibt gewertet?…
    Fragen über Fragen, die unterm Strich erstmal nur ein Ergebnis zulassen: Ohne diese Infos haben die genannten Werte gar keine Aussagekraft.

    Antworten
  4. Christian meint

    03.08.2026 um 09:36

    @ecomento: „Preisnachlässe zu senken“ finde ich eine missverständliche Formulierung. Wenn ich etwas senke wird es kleiner. Im Artikel soll das Gegenteil ausgedrückt werden

    Antworten

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