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Volvo: Neue „Long-Range Plug-in-Hybride“ mit bis zu 200 Kilometer E-Reichweite

15.09.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 1 Kommentar

  • Volvo-XC60-XC90-2026
    XC60 und XC90
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Bilder: Volvo

Volvo führt mit dem XC60 und XC90 seine ersten „Long-Range-Plug-in-Hybridmodelle“ ein. Der XC60 Plug-in-Hybrid bietet künftig bis zu 200 WLTP-Kilometer rein elektrische Reichweite, der XC90 bis zu 164 Kilometer pro Batterieladung. Beide Modelle sollen vielen Fahrern ermöglichen, einen Großteil des Alltags rein elektrisch zurückzulegen und seltener zu laden.

Die E-Reichweite von XC60 und XC90 liegt nun bei mehr als dem Zweieinhalbfachen der bestehenden Plug-in-Hybridvarianten. Dafür erhalten die Fahrzeuge eine in den Boden integrierte Batterie mit 41,2 kWh statt bisher 18,8 kWh sowie einen Elektromotor mit 130 kW/177 PS statt 115 kW/156 PS. Bei Bedarf übernimmt der Benzinmotor den Antrieb, beide Modelle bleiben zudem als Mild-Hybride erhältlich.

Umfassendes Update für den XC60

Beim XC60 verbindet Volvo den neuen Plug-in-Hybridantrieb mit einem umfassenden Design- und Technik-Update. Überarbeitet wurden unter anderem Kühlergrill, Stoßfänger, Motorhaube, vordere Kotflügel, Heckklappe und LED-Rückleuchten. Hinzu kommen neue Räder. Die „Thors Hammer“-Scheinwerfer erhalten eine reduzierte Lichtsignatur und Matrix-LED-Technik. Im Innenraum wurden Armaturentafel und Türverkleidungen neu gestaltet, ergänzt um neue Holzdekore und optional belüftetes Nappaleder in Kardamom.

Auch die aktive Sicherheitstechnik des XC60 wird erweitert. Der neue Door Opening Alert warnt beim Öffnen der Türen vor Radfahrern und Fahrzeugen, die sich von hinten nähern, während ein Kreuzungs-Bremsassistent Kollisionen beim Abbiegen und Geradeausfahren vermeiden helfen soll. Ein Notlenkassistent kann automatische Ausweichmanöver einleiten. Die neue Software- und Sensorplattform ermöglicht außerdem einen Spurwechselassistenten für Pilot Assist sowie eine 3D-Ansicht der 360-Grad-Kamera.

Ein 11,2-Zoll-Bildschirm dient im XC60 als Zugang zum aktuellen Volvo-Infotainmentsystem. Darin ist Google Gemini integriert, mit dem Fahrer in Alltagssprache interagieren können. Genannt werden unter anderem Reiseplanung, die Suche nach Zwischenstopps und die Verwaltung von Nachrichten während der Fahrt.

Der XC90 erhält ebenfalls den neuen Long-Range-Plug-in-Hybridantrieb und baut auf den Technik- und Design-Updates der Modellpflege zum Modelljahr 2025 auf. Der Siebensitzer verbindet hochwertige Materialien, natürliches Licht und Holzdekore. Optional ist ein Premium-Soundsystem von Bowers & Wilkins erhältlich. Auch Google Gemini ist an Bord.

„Wichtige Brücke zur Elektrifizierung“

Volvo sieht die neuen Long-Range-Plug-in-Hybride als wichtigen Baustein und als Brücke auf dem Weg zur vollständigen Elektrifizierung. Zugleich sollen sie die Absatz- und Rentabilitätsziele des Unternehmens unterstützen und stellen nach Darstellung der Schweden Investitionen in die bestehende Modellpalette dar. XC60 und XC90 sollen regelmäßige Over-the-Air-Updates erhalten.

„Der Volvo XC60 ist das meistverkaufte Volvo Modell aller Zeiten und der Volvo XC90 markierte den Beginn unserer Entwicklung im Premium-Segment“, sagt Håkan Samuelsson, CEO und Präsident von Volvo Cars. „Auf diesem Erbe bauen die neuen Plug-in-Hybride mit klassenbester Reichweite auf, die zusammen mit dem vollelektrischen Volvo EX60 unser bisher stärkstes elektrifiziertes Angebot im Segment der mittelgroßen SUV-Modelle bilden. Damit können wir jedem Kunden das passende Fahrzeug zur vollständigen Elektrifizierung anbieten.“

Den XC60 gibt es als Long-Range-Plug-in-Hybridmodell mit 262 kW (357 PS) oder 339 kW (461 PS) Systemleistung ab 69.990 Euro beziehungsweise 78.990 Euro. Der XC90 ist nur in einer Long-Range-Plug-in-Hybridversion mit 339 kW (461 PS) kombinierter Leistung bestellbar, die mindestens 90.990 Euro kostet. Die Produktion soll im Laufe des Herbstes beginnen.

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Via: Volvo
Tags: Preise, Volvo XC60, Volvo XC90Unternehmen: Volvo
Antrieb: Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Futureman meint

    15.09.2026 um 09:51

    Merkwürdig, wie das Thema Kaltstart beim Verbrenner plötzlich gar nicht mehr relevant zu sein. Wenn es wirklich so läuft, wie beschrieben läuft der Verbrenner ja kaum noch und da wahrscheinlich plötzlich mit voller Leistung auf der Autobahn. Das sichert auf jeden Fall Umsatz in der Werkstatt. Für den Besitzer erzeugt es allerdings langfristig hohe Wartungskosten. Aber bei einem Auto in der Preisklasse „muss“ es wohl so sein.

    Antworten

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