Der deutsche Elektroautomarkt verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 368.006 Neuzulassungen batterieelektrischer Pkw. Das waren 48 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Juni wurden 84.057 Elektroautos neu zugelassen, ein Zuwachs von 78,2 Prozent.
Mehr als die Hälfte der batterieelektrischen Neuwagen kommt über Leasingverträge auf die Straße. LeasingMarkt.de, eigener Angabe zufolge Deutschlands größter Online-Automarkt für Leasingangebote, wertete Anfragen nach rein batterieelektrischen Neuwagen (BEV) auf seiner Plattform aus. Untersucht wurden der Juni 2026 und das zweite Quartal 2026, wobei sich die Nachfrageanteile jeweils auf alle BEV-Anfragen des betreffenden Zeitraums beziehen.
Im Juni 2026 führte der Opel Grandland-e das Ranking mit einem Nachfrageanteil von 9,64 Prozent und einer durchschnittlichen Leasingrate von 252 Euro an. Dahinter lagen der Skoda Elroq mit 5,04 Prozent und 259 Euro sowie der Fiat Grande Panda mit 4,84 Prozent und 112 Euro. Die Vergleichsraten basieren auf 36 Monaten Laufzeit und 10.000 Kilometern pro Jahr.
Auf den weiteren Plätzen der Juni-Auswertung folgten Skoda Epiq, Fiat 500e, Cupra Raval, VW ID.3, Kia EV4, Peugeot e-208 und MG4. Ihre Nachfrageanteile lagen zwischen 4,10 und 2,48 Prozent. Die durchschnittlichen Leasingraten reichten von 140 Euro für den Peugeot e-208 bis 246 Euro für den MG4.
Im gesamten zweiten Quartal 2026 belegte der Cupra Raval mit 7,33 Prozent Nachfrageanteil und einer durchschnittlichen Leasingrate von 175 Euro den ersten Platz. Es folgten Opel Grandland-e, Skoda Elroq, Kia EV4, Volvo EX30 und Fiat Grande Panda. VW ID.3, Peugeot e-208, Fiat 500e und Kia EV2 vervollständigten die Top 10.
Zu den meistangefragten Elektroautos gehörten mit Kia EV4, Fiat Grande Panda und Cupra Raval mehrere neue oder neu eingeführte Modelle. „Die aktuelle Marktdynamik entsteht damit nicht allein durch eine höhere Nachfrage nach bestehenden Erfolgsmodellen, sondern auch durch eine wachsende Modellvielfalt“, so die Studienautoren. Die Nachfrage verteilte sich dabei auf verschiedene Hersteller und Fahrzeugkonzepte vom Kleinwagen über die Kompaktklasse bis zum SUV.
„Elektroautos gewinnen aktuell spürbar an Bedeutung“, erklärt Andreas Jans, Director Sales bei LeasingMarkt.de. Die Anfragedaten sollen früh zeigen, für welche Modelle sich Verbraucher interessieren. Zwischen einer Leasinganfrage und der Fahrzeugzulassung liegen laut dem Portal häufig mehrere Wochen oder Monate.

F. K. Fast meint
Wenn Leasing hilft, dass mehr Menschen persönliche Erfahrungen ohne grosses Risiko mit EVs machen, ist es gut. Ansonsten sehe ich keinen Grund, Leasing zu nutzen, vor allem nicht privat.
Powerwall Thorsten meint
@ Ecomento
Warum der Tesla Bashing Kommentar von FUD-David hier durchgewunken wird, obwohl er themenferner nicht sein könnte mag verstehen wer will.
@ FUD-David
Tesla wird es egal sein, ob es seine BEVs nun direkt verkaufen kann oder ob diese ins Leasing gehen, denkst Du nicht auch?
Hauptsache 1.6 Millionen+ Fahrzeuge – und es werden jedes Jahr wahrscheinlich mehr :-)
Wenn ich mir die diversen jährlichen Zufriedenheitsstudien so ansehe, dann scheint auch die überwiegende Mehrheit der 10 Millionen Tesla Kunden deine Ansichten nicht zu teilen.
Das ist aber auch kein Wunder, denn im Gegensatz zu dir fahren diese täglich Tesla und erleben die Fortschritte von OTA Update zu OTA Update persönlich, während du hier nur deine angelesenen Artikel zu deinem FUD Geschreibsel verarbeitest.
David meint
Tja, da haben wir die Realität und in der kommt zum Beispiel ein amerikanischer Hersteller nicht vor. Deren frühere Kunden zahlen, glaube ich, heute noch die 14k plus Zinsen für die Löcher im Unterboden an die nette Leasing Bank ab. Damit war die Leasing Story dann auch over.