Lucid-Chef Silvio Napoli hat erstmals eine konkrete Reichweitenmarke für den kommenden Cosmos genannt. In einem Interview mit CNN sagte er laut InsideEVs, das elektrische Mittelklasse-SUV komme mit einer Batterieladung auf „400 Meilen plus“, also mehr als rund 644 Kilometer.
Zum Vergleich: Hauptkonkurrent Tesla bietet mit dem SUV-Coupé Model Y aktuell maximal 357 Meilen (575 km). Unter den ähnlich positionierten E-Autos in den USA erreicht derzeit keines eine Reichweite von 400 Meilen. Der Cosmos befindet sich allerdings in der Prototypen- und Entwicklungsphase, offizielle Werte nach US-amerikanischer EPA- und europäischer WLTP-Norm stehen noch aus.
Der Cosmos basiert auf Lucids neuer Mittelklasse-Plattform und soll das erste Modell einer günstigeren Baureihe unterhalb der Edellimousine Air und des Luxus-SUV Gravity werden. Lucid hatte im März für Elektroautos auf dieser Architektur einen Einstiegspreis von weniger als 50.000 US-Dollar vor Steuern (ca. 43.200 Euro) angekündigt. Der US-Hersteller nennt Effizienz, Innenraum und Fahrleistungen als Schwerpunkte des wie Air und Gravity auch für Europa vorgesehenen Cosmos.
Technisch setzt Lucid bei der Mittelklasse-Plattform auf den neu entwickelten Atlas-Elektroantrieb. Nach Herstellerangaben ist die Einheit kleiner, leichter und konstruktiv einfacher als die bisher eingesetzten Antriebe. Identische Gehäuse und Befestigungspunkte für Vorder- und Hinterachse sollen zusätzlich die Fertigung vereinfachen. Für die Plattform hatte Lucid zudem eine Effizienz von bis zu 4,5 Meilen je Kilowattstunde (7,2 km/kWh) in Aussicht gestellt. Welche Batteriegröße eine Cosmos-Version mit mehr als 400 Meilen Reichweite erhalten würde, bleibt abzuwarten.
Der Zeitplan wurde inzwischen nach hinten verschoben. Lucid hatte den Produktionsanlauf ursprünglich früher vorgesehen. CEO Napoli nannte Anfang August jedoch die zweite Hälfte des Jahres 2027 als neuen Zeitraum für den Cosmos. Damit fällt die jüngste Reichweitenaussage in eine Phase, in der der Hersteller nach eigenen Angaben mehr Zeit für Entwicklungs-, Prozess- und Qualitätsziele einplant. Das geht auch auf die anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen des Start-ups zurück. Neben dem Cosmos sollen zwei weitere E-Autos auf der neuen Mittelklasse-Plattform starten.


David meint
Das Problem von Lucid ist ihre Fokussierung auf Tesla. Auch jetzt erklären sie noch, wie viel besser ihr Produkt als ein Tesla ist. Praktisch jedes Auto ist besser als ein Tesla.Sie haben vermutlich gar nicht mitbekommen, dass ihr Konkurrenzprodukt der Rivian ist, und den gibt es schon zu kaufen. Die Basisversion kostet 39.000 €. Liste. Mit Zonenarchitektur. Der Lucid startet bei 43.000€ und kommt erst in einem Jahr. Wenn es gut geht.
Future meint
Tesla ist doch als Markführer in USA der Hauptkonkurrent von Lucid. Wenn er jetzt erzählte, dass sie sich an Volkswagen orientierten, dann würden die Journalisten alle schreiben, dass Silvio Napoli vollkommen übergeschnappt sei.
David meint
Das musst du ja nicht mir erklären. Das musst du der Hälfte deines „Teams“ erklären. Die heulen doch darüber, dass Tesla schon wieder erwähnt ist.
Jörg2 meint
Offenbar ist nicht nur für unsere Titanic-Musikbox hier „Tesla“ Reibefläche und Bench.
Ich verstehe soetwas nicht.
David meint
Such dir bitte Hilfe. So kann man ja mit dir überhaupt nicht mehr diskutieren. Damit möchte ich nicht sagen, dass man dir jemals Kenntnisse und Grundbildung unterstellen konnte. Aber es wird ja immer schlimmer!
Man kann in jedem Artikel nachlesen, dass Lucid angetreten ist, den besseren Tesla zu bauen. Und im Artikel oben ist Bezug auf Tesla genommen worden. Wer also in seinem Kommentar Tesla erwähnt, zeigt damit nur, dass er den Artikel gelesen und verstanden hat oder sich mit Lucid etwas auskennt.
Die Wahrheit meint
Lucid bewegt sich im Markt mit überschaubaren Stückzahlen zu hohen Preisen. Lucid und Rivian sind im Markt Nieschenprodukte. Lucid und Rivian überleben nur wegen starker Finanzpartner, die jedoch aktuell selbst mit unlösbaren Problemen kämpfen.
Rivian hat zwar VW im Rücken, aber wie lange noch?
TESLA ist und bleibt mit dem Model Y das weltweit meistverkaufte Auto. Klar, dass Lucid sich daran orientiert und nicht an Autos aus Betrügerkonzernen, die in die Bedeutungslosigkeit abrutschen und die in Amerika böse, unehrenhaft und nachhaltig aufgefallen sind.
Future meint
Wenn Lucid das jetzt schafft, obwohl sie keine Verbrenner bauen, um sich die Elektroautoproduktion leisten zu können, dann hätten wir einen zweiten westlichen Hersteller in Europa neben Tesla, der uns zeigt, dass Elektroautos profitabel sind. Und wenn Rivian es auch noch schaffen sollte, dann wären es schon 3 Westler.
eBikerin meint
„obwohl sie keine Verbrenner bauen, um sich die Elektroautoproduktion leisten zu können,“
Dafür werden die vom Saudischen Staatsfond finanziert – ist das besser?
“ dann hätten wir einen zweiten westlichen Hersteller in Europa neben Tesla, der uns zeigt, dass Elektroautos profitabel sind.“
Erstens: es gibt bereits Hersteller die eAutos profitabel bauen. BMW zB.
Könnte man als eAuto Wissender schon wissen, oder sich wenigstens mal informeiren. Zweitens Lucid hat alleine in Q2 diesen Jahres über eine Milliarde Verlust gefahren.
MichaelEV meint
„BMW zB.“
Wo kann man das nachlesen? Ich meine so richtig schwarz auf weiß, mit Einberechnung aller Kosten (analog Ford) und, wie ihr es so gerne macht, mit Herausrechnung der CO2-Credits.
„profitabel“ ist ein geflügeltes Wort, aber wenn man z.B. eine Mischplattform in der selben Fabrik fährt und Kapazitäten auffüllt, dabei hohe CO2-Strafen kompensiert, kann man schnell etwas in der Art sagen „jedes Elektroauto trägt positiv zum Gesamtergebnis bei“, ohne aber dabei die selbe Form von Profitabilität zu meinen, sondern eine sehr viel niederschwelligere.
Ossisailor meint
Die Profitabilität bei seinen Autos ist auch bei Tesla äußerst niederschwellig. Pro Auto verdient der VW-Konzern mehr.
eBikerin meint
Wo man das nachlesen kann? Hier zB – bereits 2023.
MichaelEV meint
Ok, du hast nachweislich keine sinnvolle Antwort darauf. Stattdessen der übliche Fluchtweg Richtung der fossilen Produkte, die absehbar keine Rolle mehr spielen werden.
eBikerin meint
Wenn du mich meinst – dann hast du schlicht keine Lust gehabt kurz eine Suchmaschine zu verwenden – hier ein Bericht von der Zeit:
https://www.zeit.de/news/2023-09/02/bmw-chef-e-autos-mindestens-so-profitabel-wie-verbrenner
MichaelEV meint
Zum Artikel: Kosten und Produktion der BMW-BEVs sind höher/teuer. Angebliche Margenparität 2023 nach der Energiekrise und mit kaum Rabatten, während danach höhere Rabatte bei BMW üblich geworden sind. Inkl. CO2-Regulation, die 2023 ein maximalen Kompensationswert von knapp 12.000 €/BEV bringen konnte.
Was sollen solche Zitate bringen: Zeitpunkt und Rahmenbedingungen ändern vieles. CO2-Regulation wird immer außen vor gelassen. 2023 erzwang diese weit weniger BEV-Volumen, 2025 ist es stark angestiegen; wenn der Hersteller mehr Volumen abgesetzt bekommen muss, können die Preis nicht mehr hochgehalten werden (es gab ja explizit keine Kostenparität, sondern Margenparität dadurch, dass man höhere Preise umsetzen konnte).
Teure Fahrzeuge erreichen früher die Parität als günstigere, Premium früher als Volumen; ein Zitat auf alle Modelle oder gar ganz andere Marken auszuweiten ist eh BS.
MichaelEV meint
Und kurz danach gab es von Premiumherstellern ganz gegenteilige Meldungen…
https://www.vdi-nachrichten.com/technik/automobil/bmw-beklagt-fehlende-gewinnmarge-bei-e-autos/
https://ecomento.de/2024/02/28/mercedes-ceo-e-autos-noch-viele-jahre-von-preisparitaet-mit-verbrennern-entfernt/
M. meint
BMW baut sein BEV-Angebot ja mit der Neuen Klasse aktuell aus. Die Idee ist dabei, mehr BEV zu verkaufen, nicht weniger.
Falls die das nicht profitabel hinbekommen, werden sie bald pleite sein, dann hast du deinen Beweis.
Dass die Margen aktuell insgesamt schlecht sind, hat bei BMW aber selbst kommuniziert. Nur hat das nichts speziell mit BEV zu tun, sondern vor allem mit Rabatten in China.
Aber auch hier nimmt man Rabatte natürlich gerne.
Future meint
Meines Wissens ist Ford der einzige westliche Verbrennerhersteller, der Zahlen zu seinen Elektroautos veröffentlicht – diese sind tiefrot.
Der saudische Staatsfond ist ein verlässlicher Investor mit langfristiger Strategie, was für Lucid als Startup wohl sehr wichtig ist.
Große arabische Investitionen sind eben nicht unbedeutend – auch in der deutschen Autoindustrie ist ja Katar beispielsweise investiert.
Mäx meint
Richtig, Ford veröffentlicht Zahlen dazu, stehen aber auch an einem völlig anderen Punkt als viele andere Hersteller.
Die Absatzzahlen sinken, allgemein kleiner Absatz (62k BEV 1H2026) und hohe Abschreibungen deswegen.
Genau so sind Rivian (22k BEV 1H2026) oder Lucid (7k BEV 1H2026) noch sehr klein.
Daraus kann man dann nicht ableiten, dass BMW mit hochpreisigeren Fahrzeugen, einer völlig anderen Produktionsweise (Mischplattform wo sich Kosten über alle Fahrzeuge am Band verteilen) und deutlich höheren Absatzzahlen (>200k BEV 1H2026) oder auch der VW Konzern, der übers Jahr gesehen an der Millionengrenze kratzt, genau so rote Zahlen mit BEV schreiben.
MichaelEV meint
Ford hat sich diesen Schritt getraut, andere vermeiden diese Transparenz. Also woher soll die Herleitung kommen, dass man in einer Vollkostenbetrachtung profitabel wäre?
Mögliche Herleitungen wären, dass man in Märkten ohne Markteingriffen funktioniert. Oder das man sich von den regulatorischen CO2-Zielen abkoppelt und diese deutlich übererfüllt.
Davon ist nichts zu sehen. Stattdessen ist VW der schlechteste Pool von allen und man schiebt Porsche in einen Pool mit XPeng, um das Ziel nicht eigenständig erfüllen zu müssen.
Future meint
Warum veröffentlichen VW und BMW dazu keine Zahlen? Falls diese Zahlen nicht rot sein sollten, dann wäre es doch gute PR und die Menschen im Land würden vielleicht doch noch eine Perspektive für die heimische Elektroautoindustrie sehen. So bleibt aber die Unsicherheit und die Menschen hoffen darauf, dass die erfolgreichste Partei in den Umfragen es weiter mit der Verbrennung versucht, weil das ja so schön wie damals in der guten alten Zeit sein soll.
Mäx meint
Defizitär oder schwächere Marge ist aber schon ein Unterschied.
Mehr habe ich nicht gesagt.
Wenn Ford Geld verbrennt mit BEV heißt das nicht dass VW oder BMW oder oder oder Geld verbrennt.
Dafür stehen diese Firmen einfach an völlig unterschiedlichen Punkten.
VW als Pool ist schwach ja.
Guckt man sich die Marken an ist Cupra z.B. deutlich übererfüllt (-14gCO2/km).
Seat (+24gCO2/km) und Audi (+14gCO2/km) sind die schlechtesten Marken und VW sowie Skoda liegen mit 6gCO2/km bzw. 4gCO2/km über dem eigenen Ziel.
Porsche ist leider nicht aufgeführt bei ICCT.
Die machen aber gerade einen Strategieschwenk in dem sie wieder mehr auf Verbrenner setzen wollen, der ja auch zum Rest des Konzerns gar nicht passt. Dadurch verstehe ich den Schritt auch wenn ich es sehr schwach finde.
BMW ist aktuell bei einer Punktlandung, Mini übererfüllt.
Also BMW keine gute Marge, Mini aber doch?
MichaelEV meint
Was meint schon „defizitär“. Defizitär bezogen auf die variablen Kosten dieser BEVs inkl. Anrechnung der Kompensation (Maximalwert 9000€ pro BEV) sicherlich nicht. Das hat aber nichts damit zu tun wie Ford mit dem Spin-off rechnet (wo alle Kosten eingerechnet werden).
Mini ist Teil des BMW-Pools, kompensiert also auch insbesondere für dicke BMWs mit. Und -2g Jan 2025-Jun 2026 oder +1g Jan 2026-Jun 2026 hat nichts mit „abkoppeln“ zu tun.
Rob meint
„wenn“, „hätten“, „wären“ … – aber wenigstens ist der Name Programm
Besser erst mal abwarten, was da wann genau kommt, bevor man das Fell des Bären verteilt. Der Roadster wurde seit der ersten Vorstellung 2017 ja auch schon x-mal als „Wunderauto“ gefeiert.
Future meint
Es geht nicht um Wunder, sondern um Profitabilität mit Elektroautos. Es ist offenbar nicht so einfach, damit profitabel zu sein – jedenfalls ist das bei Ford so. Die anderen Verbrennerhersteller veröffentlichen dazu halt keine Zahlen.
Referendar meint
Etwas zuviele “ wenn“ in seinem wirren Kommentar.
BeatthePete meint
Das ist doch die Kernfrage, kann man gute EAutos gewinnbringend bauen, ohne auf Quersubventionen angewiesen zu sein.
Wenn es also mehrere Newcomer mit R&D schaffen, dann lautet die Antwort Ja.
Future meint
Unser geschätzter Rederendar »will« das vermutlich einfach nicht wahrhaben. Aber das geht vielen ehemaligen Akteuren aus der deutschen Verbrennrindustrie so. Ich bin aber zuversichtlich, dass die Profitabilität irgendwann auch bei den Altherstellern noch gelingt. Die Maßnahmen, damit es gelingt, werden ja langsam allen klar.
Referendar meint
Wie jetzt, sind Lucid und Rivian plötzlich doch profitabel? Weiter oben hast du noch mit vielen “ wenn“ darüber spekuliert. Wird ja immer wirrer bei dir, oder möchtest du hier nicht ernst genommen werden? Versuch es zur Abwechslung doch mal mit Fakten.
Referendar meint
Future Quark mit seinem einfachen Weltbild: Hersteller A verdient nichts an seinen BEV, deshalb muss das bei Hersteller B,C,D usw. natürlich genau so sein, klar.
Future meint
Immer wird der Referendar so »persönlich«, wenn ihm nichts anderes einfällt. Na ja, das macht Trump ja auch immer so und scheint sich durchzusetzen. Nochmal zu den »Fakten«: Es gibt also Hersteller, die Zahlen zur Profitabilität der Elektroautoproduktion veröffentlichen, beispielsweise Ford. Es gibt andere, die das nicht tun, beispielsweise VW. Das führt immer noch zu Unsicherheiten und zu Spekulationen im Land.
Referendar meint
Es ist jetzt an dir mal nicht auszuweichen, sondern endlich aufzuklären und dem Land und seinen Bewohnern diese Unsicherheiten zu nehmen.
Bin gespannt … :-)
THeRacer meint
… alles schön soweit. Aber bitte zumindest mit optionalem zu öffnenden Panoramadach. Sogar ein oldscool Stahlschiebedach wäre mir lieber als ein „Schickimicki-Cerankochfeld“ – im (Früh)Sommer zwischen Mai-August bei Mittagssonne zw. 11-15 Uhr ohne „Kühlmütze“ nicht auszuhalten.🥵 – soviel kann die Klimaanlage gar nicht pusten, um einen kühlen Kopf zu behalten 😅😎 …
Deity meint
Wie der Großteil der Nutzer, brauch auch ich die öffnende Funktion nicht. Alles nur zusätzliches Gewicht, Einschränkung bei der Größe und unnötige technische Komplexität.
Wer unberechtigte Ängste vor Hitze wegen dem Fenster von oben hat, kauft auch kein (Glas-)schiebefenster.
da auch der Air und der Gravity ein reines Panoramadach haben, und der Cosmos noch mehr auf Kosteneffizienz ausgelegt ist, gehe ich stark von einer Wahrscheinlichkeit gegen 0% aus, dass eine öffnendes Glasdach kommt.
Thorsten meint
Die richten sich eben nach alten Herstellern.
Aber die sind eben technisch überholt.
David meint
Das Dumme ist nur, dass der iX3 434 mls nach EPA hat. Und den gibt es schon. Der steht beim Händler. Dieses Auto dagegen gibt es bisher nur in der Fantasie der Verantwortlichen. Lucid lernt einfach nicht, sie richten sich immer noch nach Tesla aus.
BeatthePete meint
Anscheinend ist der Tesla Benchmark, der BMW wohl nicht.
M. meint
Benchmark: Vergleich mit dem Besten
Also: offensichtlich nicht.
„In den Augen von Lucid der Maßstab für den ersten Lucid für die Masse“ trifft es wohl eher.
MichaelEV meint
Ein Auto hat viele verschiedene Attribute, also was meint „Vergleich mit dem Besten“?
Verkaufszahlen? Profitabilität? (das sind die entscheidenden fürs Unternehmen und quasi indirekt die Kumulation aller anderen Attribute)
Oder was meinst du? Reichweite? Wenn es um Reichweite geht, müsste Lucid selber der Benchmark sein…
Powerwall Thorsten meint
@Herr, Ingenieur (FH)
Zahlen:
(möglichst vergleichbare Fahzeuge)
Heckantrieb: Das mittlere Tesla Model Y (Long Range / Premium RWD) ist klar sparsamer (ab ca. 12,7–14,2 kWh/100 km) als der BMW iX3 40 (ab ca. 14,5 kWh/100 km), trotz etwas kleinerer Batterie.
• Allradantrieb: Die Werte liegen nah beieinander. Der BMW iX3 50 xDrive startet bei 15,1 kWh/100 km, das Tesla Model Y AWD bei 15,3–15,9 kWh/100 km. Der BMW hat hier die deutlich größere Batterie und damit die höhere maximale WLTP-Reichweite.
• Die Angaben sind offizielle WLTP-Werte und hängen stark von Felgengröße und Ausstattung ab (größere Räder erhöhen den Verbrauch). Im realen Alltag liegen die Werte meist 20–35 % höher, besonders auf der Autobahn.
Zum deinem Thema Benchmark:
Wenn man jetzt noch berücksichtigt, wie lange es den Tesla schon gibt und was der wesentlich neuere BMW dann eigentlich bieten müsste…..
Hat die Bürogemeinschaft andere Zahlen? Dann gerne mit Quelle.
M. meint
Naja, Michael, das nennt man „Kontext“.
Und der war „Reichweite“. Ichbkann dir notfalls beschreiben, wo das steht.
Auf die Ausführungen unseres Gärtners muss man daher gar nicht mehr erst eingehen.
Nur soviel: ja, je mehr Batterie, umso Reichweite. Schön, wenn man „mehr Batterie“ kann.
Dumm, wenn nicht.
Powerwall Thorsten meint
Dumm, wenn man statt valider Argumente nur Worte ohne Bedeutung für die eigentliche Diskussion hervorbringt und dabei noch herablassend ist.
These – Antithese -Synthese
So führt man eine ernsthafte Diskussion unter Erwachsenen – sollte die Bürogemeinschaft mal ausprobieren.
Bürogemeinschaft ist hierbei übrigens in keinster Weise herablassend gemeint, der Begriff fasst nur in einem Wort alle Tesla Antagonisten in einem Wort zusammen und spart so viel Lebenszeit.
MichaelEV meint
Für das Attribut Reichweite ist der iX3 die falsche Antwort.
Und der Kontext von diesem Lucid ist ein Package anzubieten, dass die Marktgängigkeit eines Topsellers haben soll (eins der wichtigsten Attribute ist dabei der Preis, der ein für viele passendes Preis-/Leistungsverhältnis erzeugt).
Der passende Kontext wird hier also von Anfang an verlassen und du fährst diese Schiene weiter.
M. meint
„Für das Attribut Reichweite ist der iX3 die falsche Antwort.“
Achso. Weil größere Zahlen nichts mehr bedeuten, oder warum?
In der Abfolge:
„iX3 Reichweite“
„Tesla ist Benchmark“
„nicht bei der Reichweite“
„es gibt viele Attribute“
„Kontext war aber Reichweite“
„der iX3 ist die falsche Antwort“
Bei was? Reichweite? Nein. Siehe oben.
Hier ist einfach nur noch Kirmes.
Miro meint
Man richtet sich nach dem aus der am meisten Autos verkauft, würde ich sagen. Macht schon Sinn.
David meint
Dann würde man sich ja nach Toyota, VW oder BYD ausrichten. Nur würde das lediglich dann Sinn machen, wenn man plant ins gleiche Segment mit erheblichen Stückzahlen einzusteigen. Das ist bei Lucid alles nicht der Fall. Auch das wird wieder eher eine kleinere Stückzahl werden.
Man richtete sich nach Tesla aus, weil alle relevanten Verantwortlichen bei Lucid damals von Tesla weggegangen sind, um den besseren Tesla zu bauen. Dabei hätte man spätestens 2019 das Ruder herumreißen müssen. Da war durch den Taycan erstmals klar, Tesla ist technisch nicht vorne. Seitdem sind sie komplett durchgereicht worden. Vor allem sind sie auch wirtschaftlich nicht erfolgreich. Wir hatten ja neulich erst die Zahlen, die zeigten, der VW Konzern verdient mehr Geld pro Auto als Tesla.