Mercedes-AMG gibt einen neuen Ausblick auf sein eigenständig entwickeltes vollelektrisches Performance-SUV. Die jüngsten Teaserbilder zeigen das weiterhin verhüllte Fahrzeug unter anderem mit einer Lichtsignatur, die gestalterische Bezüge zum elektrischen AMG GT 4-Türer Coupé erkennen lässt. In Medien wird das Modell als Mercedes-AMG GT SUV bezeichnet. Einen offiziellen Modellnamen, einen Vorstellungstermin und vollständige technische Daten hat AMG bislang nicht veröffentlicht.
Bestätigt ist dagegen die technische Grundstruktur. Mercedes-AMG hatte das Fahrzeug bereits im November 2024 als erstes vollständig in Affalterbach entwickeltes SUV angekündigt und als großes Fahrzeug eingeordnet. Es ist nach dem inzwischen vorgestellten elektrischen GT 4-Türer Coupé das zweite Serienmodell auf der speziell für leistungsorientierte Elektroautos entwickelten Plattform AMG.EA.
Für das SUV bestätigte Mercedes-AMG bereits Axial-Fluss-Motoren und ein neues Hochleistungs-Batteriekonzept wie bei der zuvor gestarteten Elektro-Sportlimousine. Konkrete Angaben zu Motorenzahl, Systemleistung, nutzbarer Batteriekapazität, Reichweite und maximaler Ladeleistung des SUV fehlen weiterhin. Das Modell dürfte aber wesentliche Antriebskomponenten und Leistungsstufen des GT 4-Türer Coupé übernehmen.
We got an early ride in the upcoming Mercedes AMG GT SUV with Mercedes-AMG vehicle dynamics head Rene Szczepek. As you can see here, it launches hard.
This upcoming EV shares similarity to the existing AMG GT sedan molded into the body of an SUV.
What do you think of this… pic.twitter.com/1M2KjUIR4g
— Road & Track (@RoadandTrack) August 18, 2026
Der bereits vorgestellte GT 4-Türer Coupé verdeutlicht den technischen Rahmen der AMG.EA-Architektur. Beim GT 55 und GT 63 setzt AMG drei Axial-Fluss-Motoren, eine 800-Volt-Batterie mit 106 kWh nutzbarer Kapazität und bis zu 600 kW DC-Ladeleistung ein. Die Spitzenleistung reicht bis 860 kW/1169 PS. Mit dem GT 53 ist zudem seit Kurzem ein neues Einstiegsmodell mit 400 kW/544 PS starkem E-Antrieb bestellbar. Damit kostet die Sportlimousine hierzulande je nach Version mindestens von 115.430 bis 196.350 Euro.
Die Axial-Fluss-Technik besitzt einen deutschen Produktionsbezug. Mercedes-Benz nahm im Juni 2026 im Werk Berlin-Marienfelde die Großserienfertigung der für besonders dynamische Fahrzeuge konzipierten E-Motoren auf. Das technische Grundprinzip stammt vom britischen Spezialisten YASA, der seit 2021 vollständig zu dem deutschen Premiumautohersteller gehört. Mercedes-AMG nennt gegenüber konventionellen Radialflussmaschinen insbesondere kompakte Abmessungen sowie eine für hohe Dauerleistung ausgelegte Konstruktion als Vorteile.


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