Ende Juli 2026 fuhren laut Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur 304.328 rein batterieelektrische Pkw auf Österreichs Straßen – ein neuer Höchststand. Gleichzeitig kletterte der Anteil der Elektroautos an allen Neuzulassungen im Juli auf ein neues Rekordhoch: 27,39 Prozent. 7073 neue E-Fahrzeuge kamen allein in diesem Monat hinzu.
Wie stark das Tempo gestiegen ist, zeigt ein Blick auf die vergangenen Jahre: Die 100.000er-Marke fiel im September 2022. Für die nächsten 100.000 Fahrzeuge vergingen noch 27 Monate. Den Schritt von 200.000 auf 300.000 E-Autos bewältigte Österreich dann in nur rund 19 Monaten. In einzelnen Bundesländern entscheiden sich mittlerweile mehr als 30 Prozent aller Neukäufer für ein Elektrofahrzeug.
„Immer mehr Menschen entscheiden sich für ein E-Auto, weil das Angebot größer wird, die Technologie ausgereifter ist und die Ladeinfrastruktur kontinuierlich wächst“, so Peter Hanke, Mobilitätsminister.
Parallel zum wachsenden Fahrzeugbestand baut Österreich sein öffentliches Ladenetz weiter aus. Im Juli entstanden 676 neue Ladepunkte, seit Jahresbeginn 2026 kamen insgesamt 3817 hinzu. Das Land verfügt damit über rund 39.500 öffentliche Ladepunkte, die Schwelle von 40.000 soll noch im Sommer fallen.

Futureman meint
Erfreulich, wie sich in vielen Ländern der Wechsel jedes Jahr beschleunigt. Gleichzeitig wird die Auswahl immer größer und ein Preisabstand ist in den meisten Klassen nicht mehr vorhanden. Wer da in der Fahrzeugentwicklung noch auf Verbrenner setzt, hat demnächst keine Arbeit mehr.
Gunnar meint
Das entspricht einem BEV-Anteil von 5,75% von allen PKWs im Bestand. Macht sich schon bemerkbar im Straßenbild, wenn jeder siebzehnte PKW ein BEV ist.