Audi hat über Instagram neue Teaserbilder des kommenden A2 e-tron veröffentlicht und damit weitere Details des noch nicht vollständig gezeigten Kompakt-Elektroautos sichtbar gemacht. Zu erkennen sind unter anderem die hoch aufbauende Silhouette, kurze Karosserieüberhänge, eine geteilte Heckscheibe, eine schmale Lichtgrafik am Heck sowie geteilte Leuchten an der Front.
Die vollständige Weltpremiere des A2 e-tron soll in Kürze stattfinden. Audi hatte den A2 e-tron im März als neuen vollelektrischen Einstieg in seine Kompaktklasse angekündigt. Erste technische Eckdaten wurden im August veröffentlicht. Für die Variante mit 140 kW/190 PS und optionalem Effizienzpaket nennt der Hersteller einen vorläufigen WLTP-Verbrauch von 12,8 kWh/100 km. Der Luftwiderstandsbeiwert beträgt in dieser Konfiguration 0,24. Aerodynamikmaßnahmen sollen den WLTP-Verbrauch gegenüber einem ansonsten identischen Fahrzeug ohne diese Maßnahmen um bis zu 0,9 kWh/100 km senken.
Zum Antrieb gehören eine permanenterregte Synchronmaschine und Leistungselektronik mit Siliziumkarbid-Halbleitern. Audi setzt bei der bislang beschriebenen 140-kW-Version auf eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) in Cell-to-Pack-Bauweise. Der Hersteller gibt 61 kWh Brutto- und 58 kWh Nettoenergie an. An einer Gleichstrom-Schnellladestation (DC) soll das Akkupack mit bis zu 105 kW laden. Für den Bereich von 10 auf 80 Prozent werden unter 30 Minuten Ladezeit genannt. Eine offizielle WLTP-Reichweite und Preise sind noch nicht bekannt.
Zum Funktionsumfang gehören nach Herstellerangaben Vehicle-to-Load (V2L) und Vehicle-to-Home (V2H). Damit kann der A2 e-tron externe Verbraucher versorgen beziehungsweise Energie aus der Traktionsbatterie in ein entsprechend ausgerüstetes Hausnetz zurückspeisen. Vehicle-to-Home soll zunächst in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar sein und setzt eine empfohlene kompatible Ladebox voraus. Für private Nutzer erweitert sich der Einsatz der Batterie damit über das reine Laden und Fahren hinaus, sofern die erforderliche Haus- und Ladeinfrastruktur vorhanden ist.
Der A2 e-tron wird in Ingolstadt produziert und erweitert Audis Elektro-Angebot erstmals um eine ausdrücklich als Einstiegsbaureihe bezeichnete Modellfamilie in der Kompaktklasse. Die Premiummarke hat angekündigt, die neue Baureihe im Herbst 2026 bestellbar zu machen. Erste Auslieferungen sollen nach Herstellerangaben dieses Jahr beginnen.


hu.ms meint
Ist technisch ein ID.3 neo.
Für die 4 ringe und anderer innenausstattung/bedienung müssen eben ein paar tausender mehr hingelegt werden.
EdgarW meint
Kene Sorge, er kommt auch mit dem 79 kWh Akku. Die Basis ist, wie man an der kurzen Front, der sehr schräg gestellten Frontscheibe und der duch ein Dreiecksfenster geteilte A-Säule erkennt, Cupra Born und VW ID.3 (Neo). Somit ebenfalls Heckantrieb, kein Allradantrieb möglich (vorn zu wenig Platz) und eine maximale Reicheite nach WLTP dank der aerodynamischen Maßnahmen dann sicherlich oberhalb der 630 km des ID.3 mit großem Akku – und dann natürlich wie bei den beiden anderen dem stärkeren AP550-Antrieb und 170 kW/231 PS. Beim kommunizieren des großen Akkus ist Audi aus unerfindlichen Gründen sehr zurückhaltend, er wurde aber dem einen oder anderen Youtuber gegenüber bereits bestätigt. Wäre ja auch schräg, wenn Audi ihn nicht bringen würde.
ID.alist meint
Schöne Farbe
David meint
Auch das wird wieder eine kleine, feine Variante, bei der die aerodynamische Form Sinn macht, weil sie an einem kultigen Vorgänger anknüpft. Und natürlich wird das Fahrzeug mit dem APP 290 ein Sparmeister werden. Weil das zum Konzept des Vorgängers gehörte. Die Kunden werden damit eben keinen Einbaukühlschrank aus dem Elektromarkt selber abholen können, wie sie das mit anderen Schrägheckautos ja auch nicht können. Trotzdem wird er seine Kunden finden. Am Ende ist es nur ein anderes Kleidungsstück für die überlegene MEB.
Future meint
Der »kultige Vorgänger« war erfolglos und wurde schnell wieder eingestellt. Der passte früher nicht zur Audi DNA und deshalb hatte ich ihn ja auch. Der Einbaukühlschrank passte allerdings schon damals in das alte Modell wegen der hohen Klappe. Das wird jetzt wieder passen.
Wolf meint
„Für den Bereich von 10 auf 80 Prozent werden Minuten Ladezeit genannt.“
Na zum Glück nicht Stunden ;-)