Der ab 24.995 Euro angebotene Elektro-Kleinwagen VW ID. Polo verzeichnet bereits vor seinem offiziellen Verkaufsstart eine hohe Nachfrage. Laut der Automobilwoche liegen europaweit mehr als 30.000 Bestellungen vor. Die Resonanz übertreffe insbesondere in Deutschland die ursprünglichen Erwartungen deutlich.
Die hohe Nachfrage führt zu längeren Lieferzeiten. Ein Chef einer großen VW-Autohausgruppe gab gegenüber dem Branchenportal an, dass die gesamte Reihe des ID. Polo ausverkauft sei und eine Wartezeit von mindestens zehn Monaten bestehe. Seit der Öffnung der Orderbücher für den Vorverkauf Ende April konnten Kunden Fahrzeuge bestellen, ohne das rund vier Meter lange Elektroauto zuvor live gesehen oder Probe gefahren zu haben.
VW teilte der Automobilwoche auf Anfrage mit, dass die Kombination aus „sehr positiver Kundennachfrage“ und den langfristig geplanten Produktionskapazitäten im spanischen Werk Martorell aktuell längere Lieferzeiten verursache. Die genauen Liefertermine hingen von der individuellen Konfiguration ab. Man arbeite intensiv daran, die Produktion schrittweise hochzufahren, um die Wartezeiten zu reduzieren.
Verfügbarkeit besteht für vorkonfigurierte Fahrzeuge, die Händler in Kontingenten auf Lager haben und mit dem Verkaufsstart verfügbar sind. Insidern zufolge verzeichnet auch die zum Start ab 36.525 Euro kostende SUV-Variante des ID. Polo namens ID. Cross einen sehr guten Auftragseingang, so die Automobilwoche.

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