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BMW fährt iX3-Produktion in Debrecen auf 24-Stunden-Betrieb hoch

18.09.2026 in Autoindustrie, Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | Kommentieren

BMW-iX3-Produktion-Debrecen-Ungarn

Bild: BMW

BMW hat die Serienproduktion des iX3 im ungarischen Werk Debrecen auf einen 24-Stunden-Betrieb ausgeweitet. Ab September 2026 arbeitet der Standort nach Angaben des Konzerns mit einer dritten Schicht. BMW begründet den beschleunigten Hochlauf mit der Kundennachfrage: Innerhalb eines Jahres nach der Weltpremiere seien europaweit mehr als 100.000 Bestellungen für den rein elektrischen iX3 eingegangen.

Der Produktionshochlauf erfolgt vergleichsweise kurz nach dem Serienstart Anfang des Jahres. Laut BMW benötigte das Werk rund acht Monate, um vom Beginn der Serienfertigung zum Drei-Schicht-Betrieb überzugehen. Wenige Wochen vor der Umstellung lief dort bereits der 50.000. iX3 vom Band. Mehr als 5000 Beschäftigte arbeiten am Standort, in dessen Aufbau BMW nach eigenen Angaben mehr als zwei Milliarden Euro investiert hat. Debrecen fertigt ausschließlich batterieelektrische Fahrzeuge.

Der iX3 ist das erste Serienmodell auf der Elektroauto-Plattform „Neue Klasse“ und damit zugleich der erste Großserieneinsatz von BMWs sechster E-Antriebs-Generation. Beim zuerst eingeführten iX3 50 xDrive betont der Hersteller eine nutzbare Batteriekapazität von 108,7 kWh, bis zu 805 Kilometer WLTP-Reichweite und maximal 400 kW Gleichstrom-Ladeleistung (DC). Das 800-Volt-System des 345 kW (469 PS) starken Allradlers soll unter idealen Bedingungen innerhalb von zehn Minuten Energie für bis zu 372 Kilometer WLTP-Reichweite aufnehmen können.

Seit Sommer 2026 ergänzt der iX3 40 mit Hinterradantrieb das Angebot. Diese Version verfügt über eine nutzbare Batteriekapazität von 82,6 kWh, 235 kW (320 PS) Antriebsleistung, bis zu 637 Kilometer WLTP-Reichweite und maximal 300 kW DC-Ladeleistung. Für den deutschen Markt nennt BMW beim iX3 40 aktuell einen Einstiegspreis von 67.200 und beim iX3 50 xDrive von 74.700 Euro.

Für BMW ist Debrecen zugleich der Ausgangspunkt für die Industrialisierung der neuen Elektroarchitektur. Die Gen6-Technik mit Rundzellen, strukturell integrierter Hochvoltbatterie und 800-Volt-System soll schrittweise in weitere vollelektrische Baureihen einziehen. Der Wechsel auf Drei-Schicht-Betrieb erhöht damit zunächst die verfügbare iX3-Produktion, eine konkrete Jahreskapazität für den Standort nennt BMW in der Mitteilung zum 24-Stunden-Betrieb nicht. Die Produktion des zweiten, komplett neuen Modells der Neuen Klasse soll im Herbst dieses Jahres ebenfalls im Werk Debrecen starten.

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Via: BMW
Tags: BMW iX3, BMW X3, ProduktionUnternehmen: BMW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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