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Audi startet Produktion des A2 e-tron am Standort Ingolstadt

15.09.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 33 Kommentare

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Bilder: Audi

Audi hat in Ingolstadt mit der Produktion des A2 e-tron begonnen und betont Tempo, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Von der Entwicklung bis zur Serienreife des Kompakt-Elektroautos seien 21 Monate weniger als bei bisherigen Fahrzeugprojekten vergangen. Erfahrungen aus früheren Projekten und gestraffte Prozesse reduzierten dabei den Abstimmungsaufwand und ermöglichten eine frühere Fahrzeugreife in der Vorserienproduktion.

Für den A2 e-tron hat Audi die Zahl produktionsrelevanter Teilenummern reduziert, wodurch auch weniger logistische Supermärkte benötigt werden. Erstmals nutzt das Unternehmen in Ingolstadt zudem das Produktionsprinzip der „Perlenkette“, bei dem die Reihenfolge der Kundenaufträge sechs Tage vor dem Montagebeginn festgelegt wird. Die feste Reihenfolge soll die Komplexität verringern und ermöglichen, Teile beim Lieferanten direkt in der richtigen Sequenz zu produzieren und zu verpacken; Lager- und Sequenzierflächen können dadurch entfallen.

Die Karosserien des A2 e-tron werden gemeinsam mit denen des A3 gefertigt. Mehr als 1200 Fertigungskomponenten, darunter Roboter-Schweißzangen und rund 250 bereits bei anderen Audi-Modellen eingesetzte Roboter, werden den Angaben zufolge wieder- oder weiterverwendet. Beim Radanbau ersetzen vollautomatische Roboter-Stationen bisherige halbautomatisierte Schraubstationen, während „Bin Picking“ mithilfe von Bildverarbeitung und kamerageführter Robotersteuerung Bauteile erkennt und greift.

Die Industrie-Cloud „Edge Cloud 4 Production“ unterstützt die digitale Vernetzung der Montage. Prüf- und Werkerführungssysteme des A2 e-tron werden zentral aus der Cloud gesteuert, wodurch Audi laut der Mitteilung in der Montage mehr als 450 Industrie-PCs einspart. Daneben unterstützen Künstliche-Intelligenz-basierte Wissensassistenten Beschäftigte etwa bei der Suche nach Fachwissen und Dokumentationen sowie Instandhaltungsteams bei Fehleranalyse und Lösungsfindung.

Man habe die Beschäftigten mit praxisnahen Schulungen und virtuellen Qualifizierungen auf die Fertigung des vollelektrischen Modells vorbereitet, berichtet Audi weiter. Das Konzept verbinde praktische Bausteine an der Montagelinie mit digitalem Montage-Training am Bildschirm. Mit dieser Qualifizierung stärke man die E-Mobilitäts-Kompetenz am Standort Ingolstadt und verankere entsprechendes Know-how im Werk.

„Der Audi A2 e-tron steht für den nächsten Schritt unserer Erneuerung. Er zeigt, wie wir Audi konsequent vom Markt her denken, denn unterschiedliche Regionen brauchen unterschiedliche Antworten“, so Vorstandschef Gernot Döllner. „Der A2 e-tron wurde für Europa entwickelt und wird in Ingolstadt gefertigt. Er ist der effizienteste Audi, den wir jemals gebaut haben, und er macht E-Mobilität alltagstauglich. Zugleich zeigt er, wie wir unsere Transformation konkret umsetzen: schneller entwickeln, effizienter produzieren und damit industrielle Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland stärken.“

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Via: Audi
Tags: Audi A2 e-tron, ProduktionUnternehmen: Audi
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    16.09.2026 um 07:42

    Forführfahrzeuge bei den händlern angeblich erst im november.
    Ein bekannter hat auf risiko – wie ich 7/20 den ID.3 Pro – einen A2 140 in grün bestellt. Kostet rd. 40K.
    Ob er den dieses jahr noch bekommt ist nicht sicher.

    Antworten
    • South meint

      16.09.2026 um 15:31

      Nur, dass der ID.3 damals eine technische Neuheit nahezu ohne Konkurrenz war, eine Sensation… der A2 ist bestenfalls ein teurer ID.3 Aufguss, fast SECHS Jahre später….
      Mal am Rande, ohne Witz, als ich das Bild gesehen habe, da hätte mir auch einer Auftischen können, gerade eine Karosse eines ID.3 zu sehen…

      Antworten
      • hu.ms meint

        18.09.2026 um 15:11

        Dann solltest du unbedingt einen augenarzt aufsuchen….

        Antworten
  2. Werner Mauss meint

    15.09.2026 um 18:32

    Oh je, falscher kann man ja nicht liegen mit diesem Schneeschieber mit den veralteten ID Bug Innereien. Das wird Audi den Rest geben. Die Aktionen im Markenhochhaus werden immer subtiler. Die glauben doch nicht ernsthaft daß sie den maßlos überhöhten Preis dafür durchsetzten können.

    Antworten
    • Steffen meint

      15.09.2026 um 22:59

      Ich fahre mit meinem ID.7 immer noch entspannt und zufrieden mit 2-3 kWh unter WLTP-Angabe die 50 km täglich zur Arbeit und zurück. Bugs kann ich nicht wirklich erkennen.

      Antworten
    • hu.ms meint

      16.09.2026 um 07:44

      „veralteten ID Bug Innereien“
      Zähl doch mal auf, was davon nach mehrmaligen verbesserungen beim ID.3 neo und dem A2 noch so übrig ist.

      Antworten
      • M. meint

        24.09.2026 um 13:06

        Das Ding kann immer noch nicht die wichtigste Funktion von allen:
        Karaoke. Totaler Fail! ( ˘︹˘ )

        Antworten
    • M. meint

      16.09.2026 um 10:02

      Doch, vermutlich glauben die das. Oder auch nicht. Dann werden sie mal wieder von der Nachfrage überrascht.

      Antworten
  3. EVrules meint

    15.09.2026 um 14:20

    Würde das Auto die vier Ringe als Markenlogo nicht tragen, gäbe es kein Hinweis darauf, welche Marke dahinter steckte, es könnte vieles sein, wie bspw. ein KIA aus den 2015-2020er Jahren.

    Über Geschmack lässt sich nicht streiten, über Design selbst schon und dieses Design hat bis auf die elementare Außenlinie nicht viel mit dem originalen A2 zu tun – da war das A2 Concept 2011 um ein Vielfaches näher dran.

    Im Vergleich zum ID.3 Neo wird sich der Wagen eher in homöopathischen Dosen verkaufen – warten wir mal die Marktzahlen in den kommenden Monaten ab.

    Antworten
  4. MainTower meint

    15.09.2026 um 11:42

    Mit gefällt der neue A2 ausserordentlich gut, und auch meine kleine Tochter möchte ihn am liebsten sofort haben. Die sehr junge Generation zeigt sich sowieso begeistert für Elektromobilität, zumindest ab einem gewissen Bildungsniveau. Mit dem A2 setzt man hier ein Statement, er ist ja nicht gerade günstig. Wohl dem der ihn sich leisten kann, er/sie bekommt damit ein Designobjekt für die Strasse, ein hervorragendes supereffizientes Fahrzeug. Gut gemacht Audi.

    Antworten
  5. MrBlueEyes meint

    15.09.2026 um 11:15

    Ich verstehe das Front-Design, ehrlich gesagt, gar nicht… aber OK, über Design lässt schwer streiten…

    Eher sehe ich die Preisliga als Hindernis… dieses Auto bietet sehr wahrscheinlich keinen Mehrwert gegenüber Fahrzeugen, die teils 10.000 oder gar 15.000€ günstiger sind…

    Aber OK, wer AUDI elektrisch in dieser Klasse fahren will, kann das jetzt zumindest… und wenn Geld immer das vorrangige Argument wäre, würden alle Dacia fahren, das ist mir auch klar…

    Wird hoffentlich ein Erfolg… die Deutschen können Erfolgsnachrichten gut gebrauchen…

    Antworten
  6. Futureman meint

    15.09.2026 um 09:48

    Mein Blick in die Zukunft lässt die Schlagzeile „Audi überrascht von der Nachfrage – sehr lange Lieferzeiten“ erscheinen.

    Antworten
    • M. meint

      15.09.2026 um 12:42

      Wir haben ja maö wieder die komplette Bandbreite hier in nur einigen Kommentaren
      – kauft kein Mensch
      – der Hersteller baut zu wenig
      – alles dazwischen
      Irgendwer wird schon richig liegen. Am ehesten aber die Kommentatoren, die abwechselnd das Eine und das Andere vorhersagen.

      Antworten
  7. Besser-BEV-Wisser meint

    15.09.2026 um 09:44

    Ich verstehe einfach nicht warum Audi dem A2 ein solche Front verpasst hat.
    Das sieht comicartig Grotesk aus!
    Ansonsten ist es das beste mittelgroße Auto auf der MEB Basis bisher. Aber die Optik wird es ihm schwer machen…

    Antworten
    • Envision meint

      15.09.2026 um 11:16

      Muss man mal in echt sehen, die (2D) Bilder sehen in der tat etwas over the top aus, gerade mit dem riesen Fake Kühlergrill.

      Antworten
    • F. K. Fast meint

      15.09.2026 um 11:19

      Ich sehe 2 grosse Probleme beim A2:
      – die Staubsaugerfront und
      – die unbedienbaren Türgriffe

      Antworten
      • M. meint

        15.09.2026 um 12:45

        Die sehe ich auch.
        Diese Türgriffe für 1,2 km mehr Normreichweite sind grotesk.
        Hätte man das Maul an der Front etwas verkleinert, hätte man diese Reichweite auch gewonnen.

        Antworten
      • M. meint

        15.09.2026 um 12:51

        Nachtrag.
        Ich hab das Bild von der Front jetzt mal vergrößert. Das riesige Maul ist quasi komplett geschlossen. Also sind mit anderer Gestaltung keine Reichweitengewinne erreichbar.
        Positiv: wenn das nur die Farbe ist, kann man es lackieren. Das hatten schon viele beim alten Ioniq electric gemacht, das stand dem Auto super. Müsste man hier auch mal bildlich durch die KI jagen…
        Bleiben halt die Türgriffe als Problem.

        Antworten
        • hu.ms meint

          16.09.2026 um 07:46

          … oder – noch einfacher – folieren.

        • M. meint

          23.09.2026 um 21:31

          Wenn man die Wagenfarbe exakt trifft – ja. Sonst nicht.

      • Future meint

        15.09.2026 um 20:56

        Die Finnen sind eine hervorragende Idee und sie lassen sich auch beim Crash gut von Außen öffnen. Wer will denn noch diese altmodischen Koffergriffe von VW an den Autos haben, die wirklich jede Silhouette kaputtmachen?

        Antworten
        • hu.ms meint

          17.09.2026 um 03:11

          Wieder mal was neues – wo doch die masse gewohntes haben will.
          Wie man beim ID.3 – erste kundenauslieferungen vor 6 jahren – feststellen musste.

  8. Future meint

    15.09.2026 um 09:14

    Früher hatten die Gesichter bei den Audis ja lange immer diesen »bösen Blick«, damit die Vertreter auf der linken Spur mit ihren Kombis schneller vorankommen. Jetzt ist das Gesicht so schön niedlich gelungen und der A2 wird bestimmt ein großer Erfolg, so wie der legendäre Vorgänger von früher. Das Auto passt mit der guten elektrischen Effizienz sowieso in diese Zeit, denn der Dieselpreis wird in diesem Jahr wohl noch die 3 Euro knacken. Das wird bestimmt Auswirkungen haben auf die »Blicke« an den schmutzigen Tanksäulen der Republik.

    Antworten
    • BeatthePete meint

      15.09.2026 um 12:58

      Die Benzinpreise sind egal, selbst bei 4 € werden noch genug Leute weiterhin mit dem Auto fahren.

      Nur die „Armen“ halt leider nicht, die werden sich im überfüllten, unpünktlichen und unzuverlässigen ÖPNV stapeln.

      Antworten
      • Futureman meint

        15.09.2026 um 13:34

        Das gleiche denke ich mir allerdings auch jedes Wochenende bei überfüllten Straßen oder den vielen Motorrädern, die bestimmt nicht zufällig alle am Wochenende zur Arbeit müssen.

        Antworten
      • Future meint

        15.09.2026 um 15:46

        Die Leute fahren auch bei 5 Euro weiter Auto. Der Preis ist vollkommen egal. Zigaretten kosten auch das Doppelte und es wird nicht weniger geraucht. Es geht beim Benzinpreis doch um etwas anderes: Es ist die Empörung darüber, sonst nichts weiter. Die Leute fahren nicht mal langsamer, um günstiger zu fahren. Es ist vollkommen egal und es wird auch gerne bezahlt.

        Antworten
        • M. meint

          16.09.2026 um 10:00

          Dir ist sicher erst nach Abschicken des Kommentars aufgefallen, was für ein Wendehals du bist.
          Ich würde dich zitieren, aber du kannst auch schnell mal oben selbst schauen.

        • Future meint

          16.09.2026 um 12:15

          Die meisten Leute an den Tankstellen wollen sich eben gerne empören über hohe Preise. Empörung ist beliebt im Land. Aber die Leute bezahlen trotzdem weiter gerne und fahren auch nicht langsamer. Empörung macht doch mehr Spaß als Sparen. So ist meine Meinung dazu. Lowkey werden einige sicherlich neidisch auf die Elektroautos schauen und sich weiter empören.

      • hu.ms meint

        16.09.2026 um 07:49

        Auto ist luxus – muss man sich leisten können. Sagte immer mein fahrer.
        Inzwischen wurde es irgendwie selbstverständlich.
        Andererseits bekommt man – genau wie vor 50 jahren – für ein jahresnetto einen neuwagen – der ja mindestens 13 jahre genutzt werden kann. Macht dann linear rd. 6% des gehalts für auto-wertverbrauch.

        Antworten
        • hu.ms meint

          17.09.2026 um 03:12

          Korrigiere: Vater – nicht fahrer.

        • Fred Feuerstein meint

          17.09.2026 um 08:59

          „Andererseits bekommt man – genau wie vor 50 jahren – für ein jahresnetto einen neuwagen “ Stimmt immer nicht, aber das hatten wir bereits an anderer Stelle schon mal. Früher waren es 6 Monatsgehälter, heute sind es 12…
          Gibt dazu auch ein aktuelles Carwow Video auf Youtube.

        • hu.ms meint

          17.09.2026 um 12:50

          Ich habe noch die Rechnung meines Onkels für ein C-Kadett-Coupe 1.6, 75PS über 14.200 DM.
          Mein Vater verdiente damals rd. 1.300 DM.

        • hu.ms meint

          17.09.2026 um 12:54

          Dieses gelbe C-coupe habe ich ihm später abgekauft und mit vergaser, aufkleber, zusatzinstrumente, recaro aufgerüstet – was man halt so macht in der „sturm und drang zeit“.

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