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Naturstrom bietet Elektroauto-Ökostrom für unterwegs

26.05.2016 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 13 Kommentare

Elektroauto-Naturstrom-Oekostrom-aufladen

Bild: Naturstrom AG

Ab sofort bietet der Energieversorger Naturstrom AG seinen Nutzern von Elektrofahrzeugen eine kostenfreie Ladekarte an, die den Zugang zu seinem deutschlandweiten Ladenetz ermöglicht. Mit der Ladekarte können E-Mobilisten ihre Fahrzeuge auch unterwegs garantiert mit zertifiziertem Ökostrom laden und somit zu hundert Prozent emissionsfrei mobil sein. Zugleich bietet die Ladekarte Zugriff auf das laut Anbieter größte Ladenetzwerk Europas mit mehr als 25.000 öffentlichen Ladestationen.

„Elektromobilität ist nur dann wirklich nachhaltig, wenn die Fahrzeuge mit sauberem Strom geladen werden“, betont Dr. Thomas E. Banning, Vorstandsvorsitzender der Naturstrom AG. „Um dieses CO2-Einsparpotenzial auch realisieren zu können, müssen wir den Fahrzeugnutzern den unkomplizierten Zugang zu Ökostrom-Ladepunkten ermöglichen. Genau dies leistet die Naturstrom-Ladekarte.“

Vorstand Oliver Hummel ergänzt: „E-Mobilisten können zuhause entscheiden, welchen Strom ihr Fahrzeug lädt, unterwegs ist das allerdings schwierig, da der Betreiber einer Ladesäule die Stromherkunft bestimmt. Man muss als Fahrer also wissen, welche Ladesäulen mit gutem Ökostrom beliefert werden, wenn man CO2-frei fahren möchte. Die Naturstrom-Ladekarte ermöglicht in Kombination mit dem von uns belieferten Netz aus Ladepunkten, Elektrofahrzeuge zuhause und unterwegs mit zertifiziertem Ökostrom zu laden.“

Das Naturstrom-Ladenetz umfasst aktuell mehr als 100 öffentlich verfügbare Ladestationen. Sind keine Naturstrom-belieferte Ladestationen verfügbar, können im Ladestations-Netzwerk von The New Motion europaweit etwa 25.000 weitere Ladestationen genutzt werden. Bei Ladevorgängen im Ausland übernimmt Naturstrom das Roaming, zusätzliche Kosten fallen dabei nicht an.

Die Naturstrom-Ladekarte ist kostenlos. Gezahlt wird für die einzelnen Ladevorgänge zu europaweit einheitlichen Preisen, die sich an der abrufbaren Leistung der Ladesäulen orientieren. Das Laden mit Wechselstrom kostet 0,05 Euro (einphasig) oder 0,15 Euro (dreiphasig) pro Minute. An Schnellladesäulen mit Gleichstrom kostet das Laden pro Minute 0,35 Euro. Kunden erhalten quartalsweise eine Rechnung, die alle Ladevorgänge inklusive der Ladesäulenstandorte und der Ladezeiten ausweist.

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Via: Naturstrom
Tags: Ladestationen, ÖkostromAntrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. stefan meint

    26.05.2016 um 19:15

    Ich bin auch noch naturstrom Kunde, aber vielleicht bietet Lichtblick hier einen Lichtblick. Zum Preis: Tripple-Charger (CCS, CHAdeMO, AC 43kW) kostet > 30.000 Euro plus Installation, Erdarbeiten, Fundament… Dazu kommt dann fortlaufend das Abrechnungssystem. Selbst wenn dort 24h / Tag geladen würde, ist allein damit kein Geld zu verdienen, schon gar nicht jemand „abzuzocken“. Trotzdem ist dieses Geschäftsmodell so teuer, dass ich dort nicht laden werde, und ich glaube nicht, dass das überlebt. Einkaufszentren, Restaurants etc. bieten das sehr viel bessere Modell, ähnlich wie Internet und WLAN. Tesla zeigt hier, wo der Mehrwert eines entsprechend teuren Autos liegen kann, Supercharging kostenlos – nein, vorher schon bezahlt ;-)

    • Holger meint

      27.05.2016 um 10:20

      Sie bringen es auf den Punkt. Mag sein, dass der Kunde nur daran denkt, dass der Strom Zuhause billiger ist, aber das ist nun mal schwer vergleichbar. In Ihrer Aufzählung nicht zu vergessen die Pacht für die Fläche und die Versicherung für die Infrastruktur. Und dann laden 1-2 Autos pro Tag. ;)
      Ob sich das beim Tesla hält, mit dem kostenlosen Laden, wird man sehen. Vermutlich eher nicht, irgendwann ist auch Tesla weg vom Startup und möchte den Anlegern schwarze Zahlen präsentieren. Mit dem Verschenken von Strom wird das eher nichts.

  2. GhostRiderLion meint

    26.05.2016 um 17:43

    Mich würde interessieren wer genau hinter der „Naturstrom AG“ steckt?
    Müssen „verwante“ der Ölsauger-Industrie sein ;-)

  3. holi meint

    26.05.2016 um 16:00

    3 Euro für 3,6kwh….noch Fragen ?

    • Holger meint

      26.05.2016 um 16:59

      Es gibt sicher Standorte an denen das attraktiv sein kann, wenn man z.b. für den Parkplatz nicht zahlt. Im Vergleich zum Haushaltsstrompreis aber sicher erstmal happig. Das ist das Problem an einheitlichen Preisen..

  4. McGybrush meint

    26.05.2016 um 13:10

    Wie finanzieren den andere Länder diese Säulen? Aus Steuerförderung, den grösseren Menge an Autos, ebenfalls Abzocken wie hier oder als teil des Kozeptes wie Aldi Süd oder Ikea?

  5. Frank meint

    26.05.2016 um 11:08

    Das ist eine absolute Unverschämtheit. Ich bin noch Kunde dieser Abzockerbude…
    Muss das mal schleunigst ändern.

    • André meint

      27.05.2016 um 10:15

      Hallo Frank,
      seit Jahren bin ich Naturstromkunde und mir ist neu, dass naturstrom zu den Billilganbieter zählt. Vielleicht gehst Du lieber zu Flexstrom (ach nee- die haben durch ihr unseriöses Geschäftsmodell ja schon pleite gemacht o_O)
      Zum Thema Emobilität: So wie ich gelesen habe bietet an den Ladensäulen Ökostrom an und beliefert eine Menge dieser Säulen mit sauberen Strom. Das ist in meiner Wahrnehmung einzigartig auf dem deutschen Markt und einen Einheitspreis habe ich immer schongesucht, damit ich nicht mit einer App schauen muss wo ich mal wieder wie tanken kann. Zu Hause tankt es sich eh immernoch am Besten, aber da habe ich den Anschluss ja auch selber bezahlt. Ich sollte nicht erwarteten, dass eine öffentliche Ladesäule keine Kosten verursacht, die wir als Endkunden natürlich tragen müssen.

      • Marco Cantieni meint

        27.05.2016 um 11:10

        Das Marketing der ganzen Natur- und Öko Stromer ist viel zu lasch, um dem Konsument zu verdeutlichen warum Strom tanken an einer EnBW oder VoRWEgehen Säule fast nur die Hälfte kostet (€5/h statt 9€/h). Für die meinsten Menschen ist Strom=Strom.

        Marketing schafft es uns tonnenweise Mist zu verscherbeln, doch hier versagt’s

  6. Holger meint

    26.05.2016 um 10:41

    Öffentliche Ladeinfrastruktur ist in Deutschland derzeit eben nun mal nicht wirtschaftlich zu betreiben, bei der aktuellen Auslastung an den Säulen und den hohen Fixkosten für die Infrastruktur. Ein weiteres Problem warum es mit der Emobility seit Jahren stockt. Die Modelle funktionieren derzeit nur über Nebengeschäfte z.b. an Parkplätzen an Einkaufszentren usw.
    Mondpreise sind das aber nicht, sondern im Gegenteil, unter Betrachtung aller Kosten sind es leider realistische Preise.

  7. Landmark meint

    26.05.2016 um 10:03

    So wie die Öl Industrie uns über Jahre abgezockt und erpresst hat, so wollen jetzt solche Firmen da nahtlos anknüpfen. Ist doch ein guter Plan und bringt die E Mobilität echt voran.

  8. lenzano meint

    26.05.2016 um 08:06

    auf emobilitätonline sind die Wucherpreise schon kommentiert worden.

    1-Phasen- und 3-Phasenladung läge bei diesem Minutenpreis bei über 80ct/kWh
    das ist Wucher und hilft nicht dabei, diese Lademöglichkeit als attraktiv zu bezeichnen.

    Hier hat sich keiner Gedanken bei der Preisgestaltung gemacht. :(

    • Marco Cantieni meint

      26.05.2016 um 09:46

      Diese Mondpreise sind zwar ein lukrativer Weg für den Betreiber sofort kostendeckend oder mit Gewinn zu starten, die geringe Risikobereitschaft bezahlt der Betreiber aber letztlich mit einem Rohrkrepierer.

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