Die EnBW führt vom 8. Juli bis 30. September 2026 eine Preisaktion an eigenen Ladestationen durch. Kunden des Energiekonzerns profitieren in der Sommerzeit bundesweit von günstigeren Preisen. In allen „EnBW mobility+“-Ladetarifen reduziert das Unternehmen die Kilowattstundenpreise an seinen Ladestationen um 5 Cent.
Für den Zeitraum von drei Monaten im Sommer können Kunden nun teilweise um mehr als 14 Prozent günstiger an EnBW-Ladestationen laden. Strom-, Gas- oder Wärmekunden können im Ladetarif L von EnBW mobility+ so beispielsweise für 30 Cent pro Kilowattstunde (kWh) anstatt 35 Cent pro kWh laden. Im Vorteilstarif L liegt der Preis pro kWh im Aktionszeitraum noch weiter unter dem typischen Haushaltsstrompreis in der Grund- und Ersatzversorgung. Im Ladetarif S ohne monatliche Grundgebühr laden Kunden im Aktionszeitraum zu festen 51 Cent pro kWh anstatt 56 Cent pro kWh.
Unverändert bleiben die variablen Preise an Ladepunkten anderer Betreiber, die Ad-Hoc-Preise sowie die Blockiergebühr.
„Die EnBW verfolgt eine vorausschauende Preisgestaltung mit möglichst stabilen Tarifen. Diese ist darauf ausgelegt, große und kurzfristige Preissprünge für Kund*innen zu vermeiden“, so das Unternehmen. In den letzten Wochen hat die EnBW betont, dass Preiserhöhungen in ihrem Ladeangebot derzeit nicht geplant sind.
„Wir bieten unseren Kund*innen Planbarkeit und Stabilität bei den Ladepreisen – auch in volatilen Zeiten“, wirbt Lars Jacobs, Chief Commercial Officer E-Mobility bei der EnBW. „Wir möchten aber auch Entlastungen nach Möglichkeit an unsere Kund*innen weitergeben. Jetzt können wir unseren Beitrag leisten und E-Auto-Fahrer*innen extra entlasten, egal, ob sie auf dem Weg in den Urlaub oder im Alltag unterwegs sind.“
Die EnBW betreibt eigenen Angaben nach das größte Schnellladenetz Deutschlands und will dieses weiter ausbauen. Das „HyperNetz“ bietet Fahrern von Elektroautos den Angaben nach Zugang zu mehr als 900.000 Ladepunkten in Europa.

Daniel meint
Ein Schritt in die richtige Richtung. Jetzt noch unter 50 ct ohne Abo kommen und die zeitliche Begrenzung auf 3 Monate aufheben und EnBW ist wieder im Spiel.
Sebastian Block meint
Dann fehlt ja gar nicht mehr viel und man ist beim Preis von SWM früher und mblty heute 🫠.
0,45€ im Ladetarif S (dauerhaft) für AC wäre attraktiv und fair.
Christian meint
Du vergisst daß Du bei AC laden auch noch die Ladeverluste durch die Umwandlung im Auto mitzahlen musst. Ich würde 39 Cent/kWh für AC laden zahlen.
Hans meint
Sehr gut. Die Mineralölkonzerne machen in den Sommerferien das Gegenteil.
Andr´ meint
Ist schon Lustig. Ionity erhöht die Ladepreise und alle anderen gehen runter. Finde ich gut :-)
MichaelEV meint
Lustig – oder ganz einfach nachvollziehbar.
Ionity ist mit den in der Regel kleineren Standortgrößen und attraktiven Konditionen in den Ferienzeiten hoch ausgelastet bis überlastet (und reagiert nachvollziehbar mit Preiserhöhungen).
EnBW hat freie Kapazitäten, häufig auch wegen deutlich größerer Standorte, und will die von Ionity zurückgelassenen Kunden an sich binden.
Letztendlich passiert nur etwas, was passieren muss. Ionity hat höhere Kosten und muss diese durchgesetzt bekommen (und darf keinesfalls einen Nimbus von Unzuverlässigkeit entwickeln). EnBW hat niedrigere Preise und kann preislich in den Wettbewerb gehen.