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Niederlande werden Smart-Charging-Testlabor

04.11.2016 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 4 Kommentare

elektroauto-laden-living-lab-smart-charging

Bild: PRNewsFoto/Living Lab Smart Charging

Die Niederlande verwandeln sich in ein großes Versuchslabor für das intelligente Laden von Elektroautos, indem sie Strom aus Sonnen- und Windenergie in den Spitzenzeiten in elektrischen Fahrzeugen speichern. Schon 325 Gemeinden (darunter Amsterdam, Rotterdam, Utrecht und Den Haag) sind dem niederländischen Living Lab Smart Charging beigetreten, das 80 Prozent sämtlicher öffentlicher Ladestationen stellt. Es wird auch von der niederländischen Regierung unterstützt.

Darüber hinaus sind einige große Namen unter den privaten und semi-privaten Ladestationen beigetreten, wie etwa The New Motion und EV-Box. Schon bald sollen sämtliche Ladestationen in den Niederlanden für Tests und Forschungsprojekte zur Verfügung stehen.

Das Living Lab Smart Charging ist eine offene Plattform, bei der Unternehmen (von multinationalen Konzernen bis hin zu kleinen Tech-Startups, national wie international), Universitäten, lokale und regionale Regierungen und Netzbetreiber zusammenarbeiten. Sie betreiben ein Programm, das aus drei Schritten besteht:

Schritt 1

Möglichst viele Ladestationen für Smart Charging vorbereiten. Derzeit läuft eine großangelegte landesweite Modernisierungsaktion, die sicherstellen soll, dass die vorhandenen Ladestationen technisch dazu in der Lage sind, Smart Charging anzubieten. Alle neuen Stationen, wie z. B. die 2500 neuen Ladestellen, die von den südlichen Provinzen Nordbrabant und Limburg eingerichtet werden, sind bereits Smart-Charging-fähig.

Schritt 2

Einsatz der Stationen für Forschungsarbeiten und Testläufe zum Smart Charging. Es gibt beispielsweise eine App, deren Benutzer Geld damit verdienen können, dass sie ihr Fahrzeug mithilfe der Technologie mitten in der Nacht aufladen, wenn nach wie vor Windenergie erzeugt wird, aber nur eine geringe Nachfrage danach besteht. In Utrecht wird in Zusammenarbeit mit Renault Vehicle to Grid getestet: Elektroautos werden mit Solarmodulen aufgeladen und dienen als Speichermedien, die den Strom zurück ins Netz einspeisen, wenn keine Sonne mehr scheint.

Schritt 3

Sämtliche Erfindungen, Tests und Forschungsergebnisse internationalen Standards anpassen, damit alle von den holländischen Erfahrungen mit Smart Charging profitieren können.

Das ultimative Ziel des niederländischen Living Lab Smart Charging: Alle Elektroautos fahren mit Strom aus Sonne und Wind. Die Idee des Living Lab Smart Charging wird in folgender Animation kurz vorgestellt:

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Via: Living Lab Smart Charging
Tags: Erneuerbare Energien, ÖkostromAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. TwizyundZoefahrer meint

    05.11.2016 um 14:08

    Ja, so geht’s halt, in den 70ern war D schon mal weiter mit den Nachtspeicheröfen um die Grundlast besser zu nutzen. Heute wäre es ideal die Autos mit Windstrom und Grundlast billigst zu laden. Aber umgewöhnen, obwohl gar nicht nötig, fällt dem Michel halt schwer. Es ist nichtmal besonders aufwendig. Es bedarf nur des Netzausbaus und ein bisschen Steuerung durch den Preis.

  2. Fritz! meint

    05.11.2016 um 02:04

    Dazu muß ja aber auch das Auto in der Lage sein, den Gleichstrom sowohl rein als auch raus zu lassen. Welche Autos können das denn schon?

    Ich bilde mir ein, daß Chademo dafür bereits vorbereitet ist, stimmt das?

  3. UliK meint

    04.11.2016 um 10:22

    Bin beeindruckt. Da kann man sehen, wie es ohne Autolobby und mit politischem Willen sein könnte. Aber wie schon hier schon oft erwähnt: die Welt wartet bei dem Thema nicht auf Deutschland. Viele – siehe China – machen es einfach.

    • Landmark meint

      04.11.2016 um 16:05

      genau das, Holland geht schon in die zweite Stufe, wir sind noch nicht mal an der Treppe…

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