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Automobilzulieferer: „Bad Banks“ für Elektromobilitäts-Verlierer?

22.06.2017 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

Elektroauto-Zulieferer-Deutschland

Bild: Daimler

Immer mehr deutsche Automobilzulieferer bereiten sich aktiv auf die zunehmende Bedeutung von Elektromobilität und modernen Fahrerassistenzsystemen vor. Doch auch innovativen, umsatzstarken Unternehmen der Branche drohen einer aktuellen Studie zufolge ernste Schwierigkeiten. Bei den vier größten deutschen Zulieferern Bosch, Continental, Schaeffler und ZF sind 29 Prozent der Gesamtumsätze vom Verbrennungsmotor abhängig – und damit im Zuge auf die Umstellung auf den Stromer-Antrieb gefährdet. Das geht aus einer Analyse des Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg Essen hervor, die der Welt vorliegt.

Die CAR-Forscher haben 42 größere Bauteile und Module identifiziert, die für reine Elektroautos nicht mehr nötig sind, und den Umsatzanteil berechnet, den die Zulieferer mit diesen Teilen im Jahr 2015 erwirtschafteten. Das Ergebnis: Bei Schaeffler hängt die Hälfte des Umsatzes von Teilen ab, die für die Produktion von vollelektrischen Autos nicht mehr erforderlich sind. Betrachte man nur den Umsatz in der Automobilbranche, liege der gefährdete Anteil sogar bei 66 Prozent – rund 6,6 Milliarden Euro.

Besser sieht es der Studie zufolge für Bosch, Continental und ZF aus, die bereits stark in Technik für den Elektroantrieb und Autonomes Fahren investieren. Bei ZF liegt der bei einem vollständigen Verschwinden des Verbrennungsmotors gefährdete Umsatzanteil laut CAR aber immer noch bei 30 Prozent oder 9,4 Milliarden Euro. Für Bosch wurde ein am Verbrennungsmotor hängender Umsatz von 18,9 Milliarden Euro berechnet – etwa 27 Prozent des Gesamtumsatzes des schwäbischen Zulieferers.

Von den vier großen Autozulieferern ist Continental laut der Studie des CAR am besten für den Wandel in der Autoindustrie gewappnet: Mit 24 Prozent oder 9,6 Milliarden Euro hänge weniger als ein Viertel der Umsätze vom Verbrennungsmotor ab. Die größten Probleme dürfte eine rein elektrische Auto-Zukunft für die kleinen Zulieferer verursachen.

„Mittelständler wie Eberspächer, ElringKlinger, Bosal, die fast ausschließlich auf Komponenten der klassischen Antriebstechnologie konzentriert sind, trifft der schnelle Wandel härter“, sagte CAR-Chef Ferdinand Dudenhöffer der Welt. „Die Zeit, die Unternehmen auf neue Geschäftsmodelle und Technologien umzustellen, wird knapp.“

Um das langfristige Überleben der hiesigen Automobilzulieferer zu sichern, schlägt Dudenhöffer eine radikale Maßnahme vor: „Um die Zukunft mit der Vergangenheit nicht über Gebühr zu belasten, macht es Sinn, über ein Aufbrechen der Unternehmensorganisationen nachzudenken“. Durch den technologischen Wandel wegfallende Unternehmenssparten könnten demnach nach dem Vorbild der „Bad Banks“ oder den Unternehmen aus dem Energiesektor abgespalten werden.

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Via: Welt.de
Tags: AutozuliefererUnternehmen: Bosch, Continental, Schaeffler, ZF
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Peter W. meint

    22.06.2017 um 14:51

    Der Weltuntergang rückt näher. Zum Klimawandel kommt jetzt auch noch der Industriewandel.

  2. H2O3 meint

    22.06.2017 um 11:55

    So was aber auch!
    Aber keine Angst, laut VDA wird der Benziner und ganz besonders der Diesel (wir wollen ja CO2 senken) noch weit bis in die 40-er Jahre hinein als Treiber der deutschen Automobilindustrie gesehen! Hier schlummern ja noch rießige Einsparpotentiale!
    Ach ja und die Bad Bank: Da gibt es bestimmt noch ganz viele andere Verlierer der Marktwirtschaft. Packen wir alle mit rein. Dann ist das ein ganz dolles Paket! Das verbriefen wir dann und verkaufen es den Banken :))
    So, fertig ist unser Perpetuum Mobile :)

  3. Thrawn meint

    22.06.2017 um 11:27

    Schlimm, schlimm, der Wandel der Zeit.

    Wasserräder, Windmühlen, Kasettenrekorder, VHS Kasetten, Schwarzweissfernseher, in Taschenrechner, Wecker, MP3 Player, in Deutschland gefertigte Schuhe, Trabbies und Telefonzellen kauft heute auch keiner mehr. Alle Leute arbeitslos geworden! Wie soll das nur weitergehen, mimimimi….

    So werden wohl auch Auspuffe, Vergaser und der ganze Verbrennerschlonz mit komischen Namen auf der Schrotthalde der Geschichte landen.

    Kann man nix machen.

    • onesecond meint

      22.06.2017 um 19:52

      Also Wasserraeder und Windmuehlen feiern in moderner Form ja gerade ein beeindruckendes Comeback. Beim Rest gebe ich Ihnen Recht. :)

  4. Oder? meint

    22.06.2017 um 08:39

    „Bei Schaeffler hängt die Hälfte des Umsatzes von Teilen ab, die für die Produktion von vollelektrischen Autos erforderlich sind. “

    Ich glaube das wurde falsch formuliert hier, es müsste eher heißen, nicht erforderlich.

    • Redaktion meint

      22.06.2017 um 08:56

      Danke für den Hinweis – aktualisiert!

      VG
      TL | ecomento

      • Fritz! meint

        22.06.2017 um 11:40

        Dann hab ich auch einen: Im ersten Satz ist ein „sich“ zuviel.

        • Redaktion meint

          22.06.2017 um 11:42

          Danke für den Hinweis!

          VG
          TL | ecomento

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