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ZF-Chef: Lieber auf synthetische Kraftstoffe statt Elektroautos setzen

23.11.2017 in Politik von Thomas Langenbucher | 22 Kommentare

ZF-Elektroauto

Bild: Tank & Rast

Entweder Elektroautos oder synthetische Kraftstoffe – beides geht nicht, sagt der Chef des deutschen Automobilzulieferers ZF Stefan Sommer. Um die Fahrzeugemissionen in Deutschland wirksam senken zu können, müsse sich die Politik klar zu einem Antriebskonzept bekennen. Sommer selbst würde sich gegen Elektroautos entscheiden.

„Ehrlicherweise bräuchten wir jetzt die Entscheidung: Setzen wir auf synthetische Kraftstoffe oder setzen wir auf E-Mobilität. Beides zusammen wäre zu teuer“, sagte Sommer im Gespräch mit auto motor und sport. „Wenn wir die nächsten fünf Jahre weiterhin in die Ladesäulen-Infrastruktur investieren, dann hat sich das Thema synthetische Kraftstoffe erledigt.“

Den von Bund und Industrie geplanten Aufbau eines flächendeckenden Ladenetzes für Batterie-Autos hält Sommer für fehlgeleitet. „Bis die Ladesäulen-Infrastruktur so steht, dass ich mir keine Gedanken machen und die Fahrt nicht nach Säulen planen muss, dauert es noch lange und erfordert gigantische Investitionen“, so der ZF-Chef.

Die größeren Vorteile sehe Sommer „beim komplementären Einsatz von synthetischen Kraftstoffen“, die sich in das bestehende Tankstellennetz integrieren ließen und CO2-neutral seien. „Wenn man sich die synthetischen Kraftstoffe anschaut, dann sind sie ähnlich wie Diesel und Benziner flüssige Gasstoffe, die ich im richtigen Mix auch in den gleichen Motor hineinbringen kann. Das CO2, das bei der Verbrennung im Motor entsteht, entspricht dem, was ich bei der Herstellung aus dem System herausgenommen habe.“

Die Warnung vieler Experten, dass Chinas Autohersteller dank umfangreicher staatlicher Förderung die Marktführerschaft bei Elektromobilität übernehmen könnten, beunruhigt Sommer nicht – im Gegenteil: „China investiert ja in die E-Mobilität, um sich zur führenden Technologiemacht im Autosegment zu entwickeln … Bei Diesel- und Benzinmotoren ist der Know-how-Vorsprung der westlichen, speziell der deutschen Autohersteller zu groß. Deshalb werden sie auf die Diskussion um synthetische Kraftstoffe nicht aufspringen.“

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Via: Automobil Produktion
Tags: Autozulieferer, China, Förderung, Synthetische KraftstoffeUnternehmen: ZF
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. energierebell meint

    24.11.2017 um 18:51

    Eliten sind immer unfähig, sich etwas anderes als die Trends von Gestern vorzustellen, also die Trends, die sie zu „Eliten“ gemacht haben

    “Die Wirtschaft, die den Umbau auf regenerative Energie zuerst schafft, wird in Zukunft stark sein und nicht jene, die sich am längsten dagegen sträubt.” Dr. Ludwig Bölkow

    Man kann ein Problem nicht mit den gleichen Denkstrukturen lösen, die zu seiner Entstehung beigetragen haben. (Albert Einstein)

  2. Leotronic meint

    23.11.2017 um 22:44

    Einstufengetriebe ist wohl billiger als DSG und kann von jeder Kleinfabrik hergestellt werden. ZF sieht magere Zeiten aufkommen bei der einfachen Technik. Das muss also gestoppt werden.
    Auch synthetische Kraftstoffe erzeugen den ganzen giftigen Ausstoss den E-Kraftwerke nicht produzieren. Der Wunsch bleibt also ein Wunschtraum.

  3. onesecond meint

    23.11.2017 um 15:18

    Hat der gute Mann denn noch nie was von Wirkungsgrad gehört? Da fehlen einem ja glatt die Worte. Wenn er seinen Laden mit der Konzentration auf künstliche Kraftstoffe ruinieren will, kann er das ja machen, aber muss er sich mit solchen Aussagen auch noch in der Öffentlichkeit lächerlich machen?

  4. E.T. meint

    23.11.2017 um 15:13

    Evtl spekuliert ja der Herr auf eine Trennung von ZF samt ordentlicher Abfindung. ZF steht immer wieder in Zeitungen aufgrund Differenzen zwischen Vorstand, Aufsichtsrat und Gesellschafter.
    Auf der anderen Seite, bei all den wegfallenden Lehrstellen an Unis und Hochschulen, oder angegliederten Instituten die sich mit Verbrennungskraftmaschinen beschäftigen, könnte man das als „Kampf“ für Kollegen interpretieren.
    ZF kann auch mit Elektromobilität überleben, Fahrwerke, Bremstechnik und Verteilergetriebe/Achsendübersetzung werden weiterhin benötigt.

  5. Priusfahrer meint

    23.11.2017 um 14:33

    Diese Aussage von Hr. Sommer verstehe ich nicht. In verschiedenen Sendungen
    und Fachseiten online war doch schon zu sehen, daß ZF eine neue Serie von
    energiesparenden E-Motoren und Fix-Getrieben entwickelt hat und im Elektro-Segment einen komplett neuen Industrie-Zweig aufbaut.

  6. C. Hansen meint

    23.11.2017 um 13:43

    Das ist halt das Problem des deutschen Maschinenbaus. Weltweit absolut Spitze, aber leider anscheinend kaum Ahnung von Energiewirtschaft.
    Wenn man die heutigen PKW einfach auf PtL umstellen würde, bräuchten wir 3 mal so viel Erneuerbare Energien wie auf dem elektrischen Weg:
    E-Auto-Effizienz ~60% (Speicher-/Netz-/Ladeverlust > 65% x 90% Motorwirkungsgrad) / PtL-Effizienz PtL x 30% Motorwirkungsgrad)
    Und das immer wiederholte Argument, dass man einfach den Überschussstrom nimmt, zählt leider gar nicht. Die wenigen TWh sind bei Verwendung in einer PtL leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein, da man mehr als doppelt soviel Strom zusätzlich braucht, also von 600 TWh hoch auf fast 2.000 TWh.
    Zudem befindet sich die PtL-Technologie noch in der Entwicklung. E-Autos kann man schon kaufen und ab 2020 auch mit größerer Auswahl.
    Wer jetzt keine E-Mobilität möchte, da es PtL gäbe, möchte einfach keine Änderung im Verkehr.

    • C. Hansen meint

      23.11.2017 um 15:50

      grrrr. Kann man hier mal eine Korrekturfunktion einbauen?

      PtL-Effizienz liegt bei unter 20% (60% Wind->PtL x 30% Motorwirkungsgrad)
      E-Auto bei 60% (Speicher-/Netz-/Ladeverlust > 65% x 90% Motor)

  7. gee.em meint

    23.11.2017 um 12:14

    Als Mitarbeiter bei ZF würde ich mir ob solcher Aussagen ernsthafte Gedanken machen. Offensichtlich hat der Chef keinen Zukunftsplan für das Unternehmen.

    • M3 meint

      23.11.2017 um 12:56

      Doch hat er. Immer weiter Getriebe und Verbrenner-Motorenteile bauen… :-)
      Will in Zukunft keiner mehr kaufen? Egal, wir bauen trotzdem weiter!

      • Fritz! meint

        24.11.2017 um 13:36

        Ist aber irgendwie nicht so richtig schlau, oder?
        ;) ;-)

  8. Thomas R. meint

    23.11.2017 um 10:55

    Wohin Verkaufen wir nochmal (mit großem abstand) die meisten Fahrzeuge? Richtig – CHINA

    Wofür haben sich die Chinesen entschieden? Richtig – Elektro

    Was soll da die DEUTSCHE (!!!!!!) BINNENPOLITIK für oder gegen machen? Für die paar Autos die hierzulande abgesetzt werden.

    So naiv kann er das doch nicht gemeint haben? Oder doch ?? :-O

    • Fritz! meint

      24.11.2017 um 13:37

      Er will den letzten Markt auf der Welt für Verbrenner retten vor den bösen E-Autos, die ihm sein Getriebe-Geschäft kaputt machen.

  9. weilslogischist meint

    23.11.2017 um 10:47

    Da fehlen einem schlicht die Worte.
    Abgesehen dass es technisch Unsinn ist syntetische Kraftstoffe zu erzeugen, zumindest bei diesem schlechten Wirkunsgrad der heutigen Anlagen und vor allem für die Verbrennung in Autos, halte diesen Mann für intelligent genug die Zeichen der Zeit zu deuten.
    Wer aber dann wider besseren Wissens solche Thesen in die Welt setzt ist für einen Konzern der maßgeblich von der Weisheit seiner Chefs und damit der zukünftigen Ausrichtung, sprich Zukunfsfähigkeit, abhängig ist , nicht tragfähig!
    Hier geht es nur um Politik und das Hinauszögern des Unausweichlichen, statt in die Hände zu spucken und anzupacken den Konzern massiv auf diesen Wandel auszurichten kommen solche Schattengefechte.
    Das, Herr Sommer, ist unverantwortlich!
    Stehen sie zu ihrer Verantwortung und lenken sie ihren Konzern so dass er auch in 20 Jahren besteht und nicht das Kurzzeitgeschäft im Auge hat.
    Verbrennungsmotoren sind tot, das ist nun einfach Fakt. Die Chinesen betreiben nun genau die Wirtschaftspolitik die wir weit über ein Jahrhundert betrieben haben.
    Setzen von Standards.
    Das ist es was die Chinesen machen. Und es interessiert die Chinesen nicht was ein Chef eines deutschen Zulieferers schwadroniert.
    Und es wird die Chinesen, die Inder und den Rest der Welt auch in 5 bis 10 Jahren nicht interessieren was Deutschland an veralteten Standards setzen will. Schlicht weil es niemanden mehr braucht.

    Es gäbe lediglich drei Anwendung bei denen es aktuell Sinn machen könnte.
    Flugverkehr, Schiffahrt und Ersatz für Heizöl. Dazu muss es aber noch billiger werden.

  10. Der Statistiker meint

    23.11.2017 um 10:33

    Der gute Mann hat einfach nicht verstanden, dass die Welt definitiv vor einem großen Technologiewandel steht – und nicht nur vor einem Treibstoffwechsel.
    Durch die e-Mobilität weiß man nun, dass klassische Tankstellen, komplizierte Motorentechnik, diverse Abhängigkeiten, laute Motoren, schlechte Energieeffizienz und vor allem lokale Emissionen wie CO2, NOx und Russ nicht mehr notwendig sind!

    • Railfriend meint

      23.11.2017 um 10:43

      Man könnte es auch so forumlieren:
      Durch PtL weiß man nun, dass Ladesäulen, komplizierte Motorentechnik diverse Abhängigkeiten, laute Motoren, schlechte Energieeffizienz und vor allem lokale Emissionen wie CO2, NOx und Russ nicht mehr notwendig sind!
      PtL verbrennt ruß- und CO2-frei, NOx-Katalysatoren mit 99 % Effizienz gibt es bereits usw.

      • Der Statistiker meint

        23.11.2017 um 11:40

        Könnte man natürlich so formumieren. Nur wäre es kompletter Schwachsinn, deswegen würde es auch sicher keiner machen….

  11. McGybrush meint

    23.11.2017 um 10:24

    Los Pferd… Steh auf! Da schaffst das schon.

    Rohstoffe verbrennen ist nicht grün. Denn egal was hinten raus kommt. Das was vorne reingekippt wurde sind Rohstoffe. Strom kommt von der Sonne.

    Und nach wie vor bin ich der Meinung das PV Anlagen Besitzer sowieso bei dem Thema schon zugusten von Strom entscheiden. Den Rest erledigt dann das Virale Marketing unter Freunden, Familien und Kollegen. Und bei Technisch machbaren 1000km Reichweite ist das Ding mit Nachteilen eh gelutscht.

    Wir Reden eigentlich nur noch über eine einzige Sache. Den Preis. Und Das Model 3 ist ja heute zu beginn schon billiger als der aller erste 50“ Flachbild der heute in jeden 2. Haushalt steht und schon X mal gegen ein neuen getauscht wurde weildie nix mehr kosten. Und das wsr nur ein TV der mal so teuer war und dennoch gekauft und weiter entwickelt wurde.

  12. jomei meint

    23.11.2017 um 10:10

    ZF ist Getriebehersteller. Das E-Auto macht diese Firma obsolet, das steckt hinter Herrn Sommers Statement. Ein Frosch, der mit der Trockenlegung des Sumpfes natürlich nicht einvertsanden sein kann. Liegt eben in der Natur der Frösche.
    Sollte dieses Statement mehrheitlich im Automobilsektor die führende Meinung repräsentieren, dann werden Stuttgart, München, Ingolstadt u.a. Autozentren die Geschichte des Ruhrgebietes wiederholen dürfen. Vielleicht noch eher die von Lothringen oder Manchester. Das Ruhrgebiet hat eine geleitete Umstrukturierung erlebt, die lothringischen und mittelenglischen Stahlstandorte und Bergbaureviere eine chaotische Deindustrialisierung.
    Treffend auch der Hinweis auf den Kaiser und das Pferd beim Vorposter, bestimmt wollten die Hufschmiede, Haferanbauer und Pferdezüchter nicht umschulen.

  13. H2O3 meint

    23.11.2017 um 10:03

    Ich denke nicht, dass diese Frage in Deutschland zu diskutieren ist.
    Als Absatzmarkt spielen wir eine immer kleiner werdende Rolle. Und die Welt richtet sich schon lange nicht mehr nach deutschen Wünschen. Diese Entscheidungen werden uns ganz einfach abgenommen :)
    Aber schön, wenn zumindest darüber geredet wird.

  14. Landmark meint

    23.11.2017 um 09:48

    das er sagt wir sollen weiter Energie verschwenden und die Atemluft verpesten war ja wohl klar. Wo sollen denn bitte die Kraftstoffe herkommen? Es werden Unmengen an Strom verbraucht um dieses Zeug herzustellen…
    ach was soll es …… dieser Typ hat Angst um seine Brieftasche, nach dem Motto, Nach uns die Sintflut.

  15. Blackampdriver meint

    23.11.2017 um 09:47

    Der letzte deutsche Kaiser setzte auch auf das Pferd…wie die Geschichte ausging, ist ja bekannt. Das ein Konzernlenker von mehr als 10.000 Mitarbeiter solche Gedankengänge hat, ist mehr als bedenklich. Wobei ZF eigentlich einen Top Namen in der Automobilwelt genießt. Verstehe wer will..

    • Blackmen meint

      23.11.2017 um 10:19

      …muss er doch…, sein wirtschaftliches Wohl hängt an der alten Technik.

      E-Motoren brauchen keine Getriebe die vier- oder fünfstellig kosten. Da wird er ein Kesselflicker – ohne Geschäft.

      Aber er könnte sich ein Geschäftsmodell in der E-Mobilität suchen, aber das würde den schönen Gewinn schmälern und Arbeit bedeuten.

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