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Tesla-Käufer müssen Umweltbonus zurückzahlen, Hersteller springt ein

18.07.2018 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 4 Kommentare

Tesla-Model-S-Umweltbonus-BAFA-Kaufpraemie

Bild: Tesla

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat die Rückabwicklung des Umweltbonus für Teslas Elektroauto Model S verkündet. Käufer, die die kalifornische Limousine vor dem 6. März 2018 erworben haben, können demnach nicht von der staatlichen Kaufprämie profitieren. Bereits ausbezahlte Mittel werden zurückgefordert.

Nach den Richtlinien des 2016 gestarteten Umweltbonus ist der Kauf eines Elektroautos nur dann förderfähig, wenn das jeweilige Basismodell zum Zeitpunkt des Abschlusses des Kauf- oder Leasingvertrags zu einem Netto-Listenpreis von maximal 60.000 Euro bestell- und lieferbar gewesen ist. „Im Herbst 2017 hatten sich jedoch Hinweise bestätigt, dass das Basismodell des ‚Tesla Model S‘ nicht – wie angeboten – ausgeliefert werden konnte. Das Modell musste daher am 30. November 2017 von der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge gestrichen werden“, so das BAFA in einer Mitteilung.

Die Behörde betont, in den vergangenen Monaten in Gesprächen mit Tesla versucht zu haben, eine einvernehmliche Lösung im Interesse der Kunden zu finden. Dies sei leider nicht gelungen. „Das BAFA ist aufgrund der Vorgaben des Verwaltungsrechts und des Haushaltsrechts somit jetzt gezwungen, die Rückabwicklung durchzuführen“, heißt es in dem Schreiben.

Betroffen sind rund 800 Förderanträge für das Tesla Model S, für die der Umweltbonus bereits bewilligt wurde. Hinzu kommen rund 250 Verfahren, die zunächst wegen des unklaren Sachverhalts eingefroren wurden und nun abgelehnt werden. Die Rückabwicklung erfolgt gegenüber den Antragstellern. Die Betroffenen werden in den nächsten Wochen vom BAFA angeschrieben.

Mit Wirkung ab dem 6. März 2018 hat das BAFA das Tesla Model S wieder in die Liste der förderfähigen Elektroautos aufgenommen. Käufer, die das Elektroauto am 6. März 2018 oder später erworben haben, können über die Internetseite des BAFA den Umweltbonus beantragen.

Tesla: „Willkürliche Entscheidung“

In einer Stellungnahme erklärte Tesla, gegen die Entscheidung des BAFA Berufung einzulegen und bis zur Klärung den staatlichen Anteil des Umweltbonus für seine Kunden zu übernehmen. Die Förderung sieht für reine Elektroautos mit Batterie- oder Wasserstoffantrieb eine Kaufprämie in Höhe von 4000 Euro vor. Der Zuschuss wird je zur Hälfte vom Bund und den teilnehmenden Herstellern finanziert.

Tesla kritisierte die Rückabwicklung der Kaufprämie gegenüber dem US-Blog Electrek als „ungerechtfertigt“ und „willkürlich“. Deutschen Kunden sei es stets möglich gewesen, die Basisversion des Model S zu den vom BAFA festgeschriebenen Konditionen zu bestellen und geliefert zu bekommen.

In seiner Stellungnahmen wirft Tesla der Bundesregierung vor, die Preisobergrenze gezielt eingesetzt zu haben, um das US-Unternehmen vom Umweltbonus auszunehmen – bisher bietet der Elektroautobauer hierzulande nur vergleichsweise teure Premiumautos an. Nach Verhandlungen mit dem BAFA und der Androhung einer Beschwerde bei der EU hatten sich Tesla und Berlin in diesem Jahr darauf geeinigt, dass in Deutschland künftig eine für die Anforderungen der E-Auto-Prämie maßgeschneiderte Einstiegsversion des Model S angeboten wird.

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Via: BAFA & electrek.co
Tags: Förderung, Tesla Model SUnternehmen: Tesla
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Swissli meint

    18.07.2018 um 16:05

    Würde Tesla nicht finanziell einspringen, hätte es wohl viele Klagen gegeben.
    Tesla springt also ein, weil sie fast müssen.
    Wieso gibts eigentlich keine abgestuften Förderungen? Wennschon, dennschon.
    Start bei 15’000 € -> Förderung 3000 (=20%).
    Dann pro 1’000 € Mehrpreis 100 weniger Förderung. Ab 45’000 wäre dann Förderung Null.
    Das wäre für die E-Mobilität förderlicher (für die Masse) und nebenbei sozialverträglicher (Besserverdiener kaufen auch ohne Förderung ihr Luxus Wunschauto).
    Das ganze würde aber auch ohne Förderung funktionieren. In Deutschland unerwünscht.

  2. McGybrush meint

    18.07.2018 um 10:30

    Und wieder Werbung für Tesla ;)

    Andere Automarken bei dem ein der Kunde einen Finanziellen Schaden erleidet hätten die Kosten nicht übernommen.
    Ausser es wäre in den USA passiert wo man sich die Forderung eingeklagt hätte.

    Der einzige der 100% Emissionsfreie Autos Verkauft wird wegen einer Bürokratisch festgelegten Summe von der Förderung Ausgenommen.

    Dabei hat der Staat gut daran Verdient.
    Denn ab 11.000Eur mehr Kaufpreis als die 60.000Eur Obergrenze machen alleine schon 2.090Eur MwSt zusätzlich aus. Also bei jedem Auto was 71.000Eur kostet macht der Staat schon Gewinn trotz Zuschuss.

    Und wenn man CO2 freie Autos auf die Strasse haben will dann ist es Wurscht ob es einen Millionär oder ein Normalverdiener ist. Ein Millionär der für 150.000Eur ein Auto kauft bringt mit der MwSt. allein schon mehr Geld in die Staatskasse als 5 Leute die eins für 20.000Eur kaufen. Selbst wenn man Ihm ebenfalls die 2.000Eur Förderung gibt.

    • 150kW meint

      18.07.2018 um 12:21

      „Und wenn man CO2 freie Autos auf die Strasse haben will dann ist es Wurscht ob es einen Millionär oder ein Normalverdiener ist.“
      Es geht aber darum das der Millionär überhaupt keinen Zuschuss benötigt um ihn das Fahrzeug schmackhaft zu machen.

      • teslatom meint

        18.07.2018 um 23:07

        genau, es geht um E- Mobilität !
        Und Tesla Käufer sollten 10.00 € erhalten, da sie das maßgeblich vorangetrieben haben ????
        Als Paket!
        Ich sollte gleich maldie einkalkulierte SC Nutzung vom Preis abziehen, dann klappt es mit den 60.000€ sicher????

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