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Honda-Chef: Batterie-Elektroautos werden bis auf weiteres nicht zum Mainstream

11.11.2019 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 52 Kommentare

Honda-Elektroauto

Bild: Honda

Honda hat im Oktober verkündet, seine E-Mobilitäts-Pläne in Europa zu beschleunigen, dazu sollen bis 2022 sechs elektrifizierte Modelle eingeführt werden. Rein elektrisches Fahren sieht Unternehmenschef Takahiro Hachigo dennoch weiter kritisch, das gilt auch für Selbstfahr-Technologie.

„Die Hürden für Batterie-Elektroautos und vollautonomes Fahren sind immer noch sehr hoch“, sagte Hachigo vor kurzem in einem Interview mit Automotive News. Honda werde sich deshalb bei der Elektromobilität noch bis 2030 auf Hybride mit Benzin-Elektro-Kombination konzentrieren, nicht reine Stromer.

„Elektroautos werden nicht zum Mainstream“, so Hachigo weiter. Honda werde zunächst „behutsam versuchen, die optimalen Modelle herauszufinden“. Dazu bringen die Japaner in einem ersten Schritt im Sommer nächsten Jahres das für Europa konzipierte Elektroauto Honda e auf den Markt. Das Design des Kleinwagens wird von vielen gelobt, die geringe Reichweite und der hohe Preis stoßen aber auf Kritik.

„Ich glaube nicht, dass es einen dramatischen Anstieg der Nachfrage nach Batterie-Elektroautos geben wird, und ich glaube, dies gilt weltweit“, meinte Hachigo. „Es gibt Probleme mit der Infrastruktur und der Hardware.“ Honda sieht Elektroautos daher vor allem als sogenannte Compliance Cars, die nur dafür gebaut werden, die gesetzlichen Anforderungen in den jeweiligen Ländern zu erfüllen.

„Es gibt unterschiedliche Vorschriften in den verschiedenen Ländern, an die wir uns halten müssen. Es ist daher ein Muss, mit der Forschung und Entwicklung weiterzumachen“, sagte Hachigo zu Batterie-Elektroautos. Er bekräftigte anschließend seine Aussage von zuvor: „Aber ich glaube nicht, dass sie in absehbarer Zeit zum Mainstream werden.“

Honda sieht aktuell vor, bis 2022 sämtliche Volumenmodelle mit elektrifizierten Antriebssträngen auszustatten. Das Unternehmen hat damit seine ursprünglichen E-Mobilitäts-Ziele um drei Jahre vorgezogen. Bei dem Großteil der neuen E-Modelle wird es sich laut Hachigo um Hybride handeln. Das Ziel des Herstellers sei, die CO2-Emissionen zu senken – nicht, Elektroautos einzuführen, nur um entsprechende Fahrzeuge im Programm zu haben, so der Honda-CEO.

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Via: Automotive News
Unternehmen: Honda
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Strauss meint

    17.11.2019 um 00:09

    In 10 Jahren höchstend 50% E s. Da braucht man die Honda Hybrids schon noch. Ihr reiner e
    wird dann eingestampft sein, wenn er nicht besser wird.

  2. Mini-Fan meint

    12.11.2019 um 10:13

    @Wännä

    Ist „Aktivist“ nicht ein anderes Wort für“Krimineller“?

  3. alupo meint

    11.11.2019 um 23:38

    Ich finde an dieser japanischen Strategie auch etwas Positives: es läßt allen anderen Herstellern mehr Zeit und sichert damit deutsche und europäische Arbeitsplätze.

    Leider beschleunigt so eine Strategie nicht gerade den schnellen Wandel hin zu einer auspufffreien Mobilität.

    Honda kann man wohl mittelfristig abschreiben…

    • Mini-Fan meint

      12.11.2019 um 07:50

      @alupo

      Nein.

      Mittelfristig – macht Honda alles richtig.
      Ebenso wie Mazda und Toyota.

      • alupo meint

        28.12.2019 um 13:39

        Naja, die beste Zeit der Hufschmiede ist meines Wissens auch vorbei. Und damals war der Wandel hin zum Auto viel disruptiver als der heutige Wandel zum BEV.

        Wenn also unsere Großväter diesen gewaltigen Wandlungsprozess hinbekommen haben, dann sollten wir den viel einfacheren Wandel weg vom Feinstaub, vom NOx, von den Aromaten durch kalten oder 100.000 km alten Katalysator doch auch schaffen. Es könnte aber auch sein, dass uns „nichts wirklich mehr antreibt“, nicht einmal die zehntausenden Wissenschaftler von „Scientists for Future“.

        „Fake News“ sind eben nur etwas für sehr dumme Menschen.

  4. Stefan Balz meint

    11.11.2019 um 17:56

    Wenn der Boss einer Marke wie HONDA, vor der ich bisher eigentlich immer Respekt hatte, solche Statements von sich gibt, hilft das vor allem Anbietern wie TESLA.

    • peter meint

      11.11.2019 um 18:59

      Ja genau darum habe ich mir einen Tesla Y bestellt,weil alle anderen Autohersteller nicht in der Lage sind oder wollen solche e Autos zu bauen. Bin aber von Honda sehr enttäuscht hatte sogar ein Motorrad von ihnen. Solche Aussagen kann sich der Honda Chef Sparen.

      • hu.ms meint

        11.11.2019 um 22:20

        Tesla Y ist noch garnicht bestellbar und kommt lt. tesla-homepage voraussichtlich 2021 nach D.

        • stan meint

          11.11.2019 um 22:34

          Sagst du, Tesla sagt was anderes.
          Auf der Seite ist ein „Bestellen“ Button:
          https://www.tesla.com/de_de/modely

        • Wessi meint

          12.11.2019 um 06:00

          Naaaa?!?!. Einfach mal beim Hersteller schauen. der Vorgang heißt Bestellung. Auch wenn es ein preOrder mit Anzahlung ist.
          Schlimme sache das mit den puts & calls bei Verlust wird die Wahrnehmung verändert….

        • Sledge Hammer meint

          12.11.2019 um 09:00

          @wessi
          ????????????

        • hofi meint

          12.11.2019 um 09:25

          ihr habt alle nicht Recht nänänänäää ;-) laut Kleingedrucktem ist es eine Vorbestellung. ;-) *Besserwissermodus aus*

          Nun mal im ernst… Reservierung, Vorbestellung , Bestellung… alle egal. Entscheidend ist doch erst der bestätigte persönliche Liefertermin und das M Y wird ab 2021 auch erst ausgeliefert. Aber der Hersteller kann schon einmal mit der Vorauszahlung jonglieren.

    • Mini-Fan meint

      12.11.2019 um 08:15

      @Stefan Balz

      Ja natürlich hilft das Tesla!

      Weil Honda und andere das bisschen Nische für reine e-Autos freundlicherweise Tesla überlassen. Und damit wird Tesla überleben.
      Wie allerdings VW mit Audi, Porsche etc im Schlepptau seine reine e-Strategie überlebt, das bleIbt abzuwarten.
      Jedenfalls nur mit derartigen staatliche Eingriffen in den Markt wie in China, Norwegen, NL etc.

      Wenn ich Diess wäre, dann würde mir auch die Klammer gehen.
      Und würde auch massive Forderungen an den Staat stellen.

      Rettung für den VW-Konzern verspricht nur China. Und Geely & Co.
      Was das heißt – siehe Volvo, Jaguar, Smart…

      • Sledge Hammer meint

        12.11.2019 um 09:11

        @Mini-Fan
        „Weil Honda und andere das bisschen Nische für reine e-Autos freundlicherweise Tesla überlassen.“
        Du bist echt lustig. Du tust so als gäbe es keine CO2 Grenzwerte, keine Einfahrverbote
        und Zulassungsverbote für Verbrenner. Schau doch mal über den Tellerrand hinaus, Oslo, Brüssel, Paris, Norwegen , Niederlande, England , Frankreich, überall gibt es schon ein Enddatum für Verbrenner und du glaubst tatsächlich die hätten eine Zukunft? Träum weiter.

  5. LotharHausB meint

    11.11.2019 um 16:34

    Es gab da mal einen Handyhersteller, wie hieß der noch? NOKIA oder so. Als Apple das Smartphone rausbrachte, sagte NOKIA: Alles nur Blödsinn, das kauft doch kein Mensch. 18 Monate später, war NOKIA nur noch Geschichte …
    Soviel zu dem „glauben“ der Vorstandvorsitzenden.

    • LIPo meint

      11.11.2019 um 20:06

      Nokia Geschichte? Nokia ist als Netzwerkanbieter mit 100000 Mitarbeitern weltweit und einem Umsatz von 12 Mrd. ein Global Player! Die Handysparte wurde an HMD Global verkauft, befindet sich auf dem Nokia Firmengelände mit den alten Chefs der früheren Handysparte und ist inzwischen weltweit unter den Top 10 der Smartphone Anbieter, in Europa sogar Top 5
      Übrigens, nicht Apple hat das Smartphone erfunden, sondern Nokia mit dem Communicator.

      • Ebi meint

        11.11.2019 um 20:21

        Naja, die Nokia Handy Story hier als Erfolgsgeschichte darzustellen zeugt von einem gewissen Realitätsverlust, da reicht ein Blick ins Wikipedia. Die alte Nokia Handy Technologie ist einer disruptiven Innovation zum Opfer gefallen und darum ging es ja im Beitrag.

  6. Futureman meint

    11.11.2019 um 12:31

    Das ganze ist nur Verzögerungstaktik. Von den Entscheidern hat hoffentlich jeder schon einmal in einem „ríchtigen“ E-Auto gesessen und dabei gemerkt, wie g..l das ist. Und mit ein wenig nachdenken festgestellt: Jeder der so ein Auto gefahren ist, will nie wieder etwas anderes. Also baut man zumindest im eigenen Betrieb nur Autos, die diesen Reflex evtl. nicht auslösen…

    • Stocki meint

      11.11.2019 um 12:51

      Das ist sogar mmn ganz sicher so. Man wird dann halt, wenn das BEV auf den Markt kommt, von der großen Nachfrage überrascht sein. Eigentlich alle Argumente gegen BEV sind aus dem Weg geräumt, einzig der Einstiegspreis einiger Modelle ist noch ein Grund nicht umzusteigen. Die Disruption ist in vollem Gange, einfach nur entspannt zurücklehnen. In zehn Jahren wird sich bereits die Mehrheit der Autofahrer nur noch am Stammtisch über den „früheren“ Verbrennerunsinn unterhalten. Die Neuzulassungen ziehen in einigen Ländern bereits stark an. Leider wird es noch Jahrzehnte dauern, bis auch der Bestand an Fahrzeugen nur noch marginale Mengen an Verbrennern beheimatet. Aber der Anfang ist gemacht. Zurück wird es nicht mehr gehen.

    • Mini-Fan meint

      12.11.2019 um 08:24

      @Futureman

      „Geil“ – genau nur dieser Reiz zählt für Tesla-Fahrer.
      Von wegen die Umwelt retten…

      Der Tesla-Fahrer erlebt Vergleichbares wie vor 40 Jahren der Volksschullehrer. Mit seinem aufgemotzten Audi 100 alias 200 5T mit 230 km/h über die Autobahn zu jagen. Und mit 5 Zylindern endlich Mercedes S und BMW 7er versägen zu können.

      • Ebi meint

        12.11.2019 um 08:56

        Berichtest du hier über eigene Erfahrungen oder ist das lediglich das Abbild einer eindimensionalen Sichtweise ?

        • Christian meint

          12.11.2019 um 09:23

          so denken wohl Minifahrer. Egal wie hoch der Verbrauch ist – der Luftwiderstand diszipliniert auf der Autobahn jeden auf Dauer.

  7. Stocki meint

    11.11.2019 um 12:20

    Um Aktien von Honda abzustoßen ist glaub ich jetzt genau der richtige Zeitpunkt, die sind in den letzten Monaten nochmal ganz ansehnlich gestiegen. Ich würde aber mal vermuten, daß Honda mit seiner Strategie in den nächsten 2 Jahren für einen Kursverfall sorgen dürfte.

  8. Mike meint

    11.11.2019 um 12:05

    Honda steigt bei Diesel und Wasserstoff aus
    https://www.golem.de/news/elektroautos-honda-steigt-bei-diesel-und-wasserstoff-aus-1911-144897.html

    Da haben sie sich bei Diesel aber sehr verspekuliert – erst vor wenigen Jahren zur Serienreife entwickelt und jetzt auf dem Abstellgleis.

  9. Ernesto 2 meint

    11.11.2019 um 12:02

    Wie kann man als Industrieanführer so daneben liegen ts ts ts „kopfschüttel“ ….

  10. elbflorenz meint

    11.11.2019 um 11:44

    … ich sag’s ja immer wieder – die japaner sind in sachen elektro bisher ein totalausfall … und trotzdem sitzt bei vielen menschen noch fest, das die japaner bei e-antriebe führend sind … durfte es kürzlich wieder einmal bei spon (immerhin sind dort noch die bessergebildeten unterwegs) lesen – sinngemäß: die deutsche autoindustrie wird überannt von den japanern mit ihrer fortschrittlichen e-technologie … ich hau mich weg …

  11. Swissli meint

    11.11.2019 um 11:23

    Wenigstens sagt Honda klar, dass BEVs für sie nur Compliance Cars sind.
    Ob die Kunden das auch so sehen werden, ist eine andere Frage.
    Autonomes Fahren: vollautonom auf Autobahnen ist absehbar. Auf allen anderen Strassen sind wir noch 10 Jahre entfernt.

  12. NL meint

    11.11.2019 um 11:07

    Er hat nicht ganz unrecht.

    Wenn die Politik nicht mal TATSÄCHLICH griffige Weichen für e-Mobilität stellt, wird das nix, oder noch lange dauern.

    Wir brauchen Verbrenner-freie Innenstädte, hohe CO2-Besteuerung (im Betrieb) und die Ertüchtigung der Ladeinfrastruktur dort wie die Autos ca. 23 Std / Tag stehen, zu Hause und beim Arbeitgeber.

    • Mike meint

      11.11.2019 um 11:33

      Die Politik müsste nur mal den Arsch in der Hose haben, CO2-neutrale Fahrzeuge einzufordern (und nebenbei den grünen Energien die in den Weg gelegten Steine wieder entfernen). Dann sähe es mit Verbrennern ganz schnell superdüster aus.

      • Mini-Fan meint

        12.11.2019 um 10:10

        @Ernesto 2

        Tja, hätte der Herr besser mal in die Glaskugel geschaut.

        Dann hätte er vielleicht vorausgesehen, daß Audi mit VW durch ihre kleinen Manipulieren den Diesel weltweit tötet.
        Und daß China beabsichtigt, mit primitiven e-Mototen ausgestatteten Autos die weltweite Mobilität beherrschen zu wollen – nachdem sie mit Verbrennungsmotoren („Landwind“) und an Crashtests vor Jahren schon mal kläglich gescheitert sind. Trotz Plagiaten.
        Aber sie haben die Rechnung ohne den deutschen Markt gemacht.

    • BeatthePete meint

      11.11.2019 um 17:26

      Sobald Kauf und Unterhaltskosten geringer sind zum gleichen Verbrenner , ist die Lawine am durchmarschieren.

  13. Obraxis meint

    11.11.2019 um 10:52

    bankruptcy coming dear Honda…

  14. Wännä meint

    11.11.2019 um 10:49

    Gäbe es keine Umweltaktivisten und -Lobbyisten, würden die Karren noch heute mit Weber-Fallstromvergasern vom Band laufen, auch bei Honda.

  15. Hermann meint

    11.11.2019 um 10:38

    Die Karre ist so überteuert wie ein „Mini“. Soviel ich weiß , findet sogar dieses verfettete Etwas Käufer.

    • Hermann meint

      11.11.2019 um 10:40

      @McGyver

  16. EdgarW meint

    11.11.2019 um 10:35

    Mit anderen Worten: Honda ist der Klimawandel scheißegal.

    Gut, dass es andere Anbieter gibt.

    • Peter W meint

      11.11.2019 um 12:16

      ALLEN Autobauern ist der Klimawandel egal. Es geht ums Geld verdienen!

      • Stocki meint

        11.11.2019 um 12:39

        Na ja… ist vielleicht ein bisschen pauschal, meinst nicht?
        In unserer westlichen Welt will JEDER Geld verdienen, da man es zum Überleben braucht. OK vielleicht gibts da noch ein paar Almöhis, die ohne Geld klarkommen, aber man kann doch schon unterscheiden, zwischen Herstellern die sich mehr um Umweltbelange kümmern als Andere. Ob wirklich was dran ist, oder ob es sich um Lippenbekenntnisse handelt, sei jetzt mal dahin gestellt. Worauf will ich hinaus?

        Wenn man davon ausgeht, daß BEV klima- umwelt-politisch besser dastehen als klassische Verbrenner, darf man ruhig auch annehmen, daß es auch Hersteller von BEV gibt, die das nicht nur aus rein finanziellen Interessen tun. Ob es sich auszahlt sei auch mal dahingestellt. Welchen Hersteller von BEV ich da speziell im Auge haben könnte, kannst Du dir ja denken. Oder?

        • Peter W meint

          11.11.2019 um 16:56

          Stocki, auch der Hersteller, der nur BEVs baut tut nicht unbedingt das, was für die Umwelt besser wäre. Warum müssen diese Fahrzeuge in 3 Sekunden auf 100 beschleunigen? Warum müssen sie über 200 km/h schnell fahren? Warum baut der kein BEV mit 100 kW und ohne Autopilot, der ohnehin nicht zuverlässig funktioniert und den man eigentlich gar nicht nutzen darf? Wenn Elon nicht unbedingt das beste, schnellste und über jeden zweifer erhabene Auto bauen wollte, könnte er für deutlich weniger Kohle ein Auto mit weniger Elektronik, weniger Power und damit auch weniger Materialeinsatz auf den Markt bringen. Alle Anderen bauen nur BEVs um die gesetzlichen Vorschriften zu erfüllen, und Tesla verkauft CO2-Zertifikate, und zeigt mir damit dass es ums Geld, und nicht um die Umwelt geht.

        • hu.ms meint

          11.11.2019 um 22:26

          Tesla könnte auch fahrzeuge bauen, die vorne keine so lange „motorhauben“ haben, da dort ja garkein verbrennungsmotor mehr platz haben muss.
          Anstatt den nutzbaren innenraum für die passagiere bis zur vorderachse zu vergrößern, hat man lieber vorne noch einen kleinen kofferraum gemacht.
          Gilt natürlich auch für alle anderen hersteller, die verbrennungsmotore und batterieelektrische antriebe in die gleiche karosserie einbauen.

        • teslatom meint

          12.11.2019 um 07:47

          Entweder absichtlich oder versehentlich, aber das Tesla ihre Elektroautos in Verbrennerkarosserien baut, ist sowas von an den Haaren herbeigezogen: Menschenfänger! Unwissende mit Fehlinformationen und dadurch ausgelöste Assoziationen einfangen. Das ist Vorsatz der besonderen Art.
          Ich habe schon viel Unsinn über Teslas Autos gelesen, aber das ist unwürdig. Tesla hat eine Knautschzone für besten Insassenschutz. Bewiesenermaßen. Punkt.
          Und ja, der Roadster I war so ein Auto, ist seit 10 Jahren nicht mehr am Start.
          Ich wünsche, dass Sie sich an Ihren shorties mega verschlucken.

        • Sledge Hammer meint

          12.11.2019 um 09:15

          @hu.ms
          ganz schwach. Hier mit Fake News zu hantieren stärkt nicht unbedingt deine Argumente. Jeder weiß ja, dass du Tesla nicht magst, aber deshalb muss man doch nicht lügen?

      • Mini-Fan meint

        12.11.2019 um 10:24

        @Peter W

        Ob der Klimawandel menschengemacht ist – das wissen wir nicht. Daß es ihn gibt, schon. Daß es ihn schon immer gab, auch.

        Und daß jeder auf der Erde lebende Mensch aufgrund seiner reinen Existenz dazu beiträgt, auch. Das hat mit dem Auto herzlich wenig zu tun.
        Bis zum Jahr 2050 wird sich die Weltbevölkerung verdoppelt haben. DAS ist das CO2-Problem. Jeder vierte Mensch ein Afrikaner. Und die wollen auch alle konsumieren. Wie die Chinesen und Inder.

        • Sledge Hammer meint

          12.11.2019 um 13:09

          @Mini-Fan
          „Ob der Klimawandel menschengemacht ist – das wissen wir nicht“
          Doch das wissen wir schon. Nur weil DU es nicht wahrhaben willst, heißt das noch lange nicht, daß DU Recht hast.
          Und dass die individuelle Mobilität einen wesentlichen Beitrag zum Klimawandel besteuert ist auch schon längst bewiesen, da kannst DU den Kopf so lange in den Sand stecken wie DU willst, ändert halt nichts.

  17. McGyver meint

    11.11.2019 um 10:03

    Mit ihrem tollen Honda-E Kleinwagen werden sie mit Sicherheit herausfinden und somit ein für allemal beweisen, dass der Kunde keine E-Autos haben will.

    Was ist denn das bitte für ein beknackter Ansatz? Bei der überteuerten Karre ist der Misserfolg doch schon vorprogrammiert.

  18. McGybrush meint

    11.11.2019 um 09:59

    Wetten können ab sofort 24/7 an allen Handelsüblichen Börsenplätzen angenommen werden ????

    • brzzler meint

      11.11.2019 um 10:50

      Gleicher Meinung : „Wetten das !“
      ich wette mal, dass Honda und BMW, evtl. auch Daimler mit ihrer Meinung, dass es besser ist, erst einmal auf Hybride anstelle auf reine Batterie-Autos zu setzen, Schiffbruch (in welchem Grad auch immer) erleben werden. Ab 2022 kippt der Markt, erst langsam, dann aber immer rasanter.

      • Stocki meint

        11.11.2019 um 12:28

        Da gehe ich mit.
        Bei „klassischen“ disruptiven Vorgängen kippt die Lage bei etwa 5%, das heißt da beginnt der steile Anstieg. Mit etwas Fantasie kann man genau diesen Verlauf auch bei BEV Neuzulassungen bereits jetzt erkennen. 2022 wird ein echt spannendes Jahr.

        Ich habe privat mit nem Arbeitskollegen ne Wette laufen, daß wir hier in D bis Ende 2025 mindestens 75% reine BEV Neuzulassungen haben werden. Damit habe ich mich sehr weit aus dem Fenster gelehnt, könnte aber mit einem „klassischen“ disruptiven Verlauf durchaus hinhauen.

        • elbflorenz meint

          11.11.2019 um 13:44

          … und ich wette a kist’l radeberger, dass ihr arbeitskollege gewinnt :-) …
          selbst wenn die lernkurve der deutschen so sein sollte, dass 75% in 2025 bev haben wollen (was ich noch eher anzweifle) – sie würden gar nicht soviele autos kaufen können … selbst der vw-konzern (und die machen ja nun wirklich ernst) hat 2025 ein bev-fertigungskapazität von ca. 3 mio – wenn man deren planung bis 2025 glaubt. was ich tue. tesla kommt vieleicht auf 2 mio. alles weltweit gesehen! und wie ernst es die meisten anderen meinen, das kann man heute hier wieder mal schön sehen … zellen müssen auch noch gefertigt werden – und zwar nicht wenige, denn 60 kwh sollte es für ein erstauto schon sein …
          vieleicht sollten sie ihren arbeitskollegen überreden, die wette auf 2030 zu verschieben – dann werden sie gewinnen ;-)

        • Ebi meint

          11.11.2019 um 20:09

          Ich denke auch, dass die Lage 2021/2022 kippt, die Transformation kann aber vermutlich nicht in 3 Jahren so weit fortgeschritten sein, denn in der absatzstarken Klein- und Kompaktklasse tun sich e-Autos noch schwer bis die Batteriepreise weiter gefallen sind, deshalb tippe ich auf 2030, bis dahin ist das Thema Verbrenner durch.

  19. Alex meint

    11.11.2019 um 09:49

    Sehr interessant, vielleicht sollten Honda und BMW sich zusammen tuen? Die haben scheinbar beide die selbe Brille an…
    Der Markt wird sich selber richten und selektieren

    • Peter W meint

      11.11.2019 um 12:19

      Das passt doch. Vor 20 Jahren hat man gesagt, dass Hondas die japanischen BMWs sind.

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