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Volvo: Trotz Coronavirus „keine Kompromisse“ bei Elektrifizierungs-Strategie

20.04.2020 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 1 Kommentar

Volvo-Plug-in-Hybrid-laedt

Bilder: Volvo

Die Automobilindustrie gehört angesichts der in vielen Ländern pausierten Produktion und geschlossenen Autohäusern zu den am stärksten von der Coronavirus-Krise betroffenen Branchen. In welchem Ausmaß die Pandemie die Elektrifizierungs-Offensive der Industrie beeinflusst, bleibt abzuwarten. Volvo versicherte nun, die E-Mobilität wie geplant voranzutreiben.

„Wir werden bei unserer Elektrifizierungs-Strategie keine Kompromisse eingehen“, betonte der Chefstratege des schwedischen Herstellers, Mårten Levenstam, gegenüber dem US-Technologie-Magazin Wired. „Die Elektrifizierung ist Volvos künftiger Weg, und wir werden unsere Pläne zur Elektrifizierung unseres Produktangebots fortführen.“

Volvo, seit 2010 Teil des chinesischen Fahrzeugherstellers Geely, hat 2017 angekündigt, sich komplett zu elektrifizieren. Der Plan umfasst neben teilelektrischen Modellen auch mehrere reine Stromer. Das erste Elektroauto der Marke, das SUV XC40 Recharge mit 400 Kilometer Reichweite gemäß WLTP-Norm, kommt demnächst auf den Markt. Schon davor rollen E-Autos von der Performance-Tochter Polestar auf die Straßen.

Levenstam sagte Wired, dass er keine Änderungen an der E-Mobilitäts-Strategie oder deren Zeitplan erwarte. „Wir sehen, dass wegen der Verbreitung des Coronavirus ein geschwächter Markt und Produktionsstörungen unser Ergebnis im ersten Halbjahr negativ beeinflussen werden“, so der Volvo-Manager. „Dennoch investieren wir weiter in neue Technologien und Produkte, um unsere langfristige Zukunft abzusichern.“

Volvo-XC40-Recharge
XC40 Recharge: Volvos erstes Elektroauto

Wie die meisten Hersteller bezieht Volvo die Batteriezellen in den Akkupaketen seiner Elektroautos von Zulieferern aus Asien, die diesen Bereich dominieren. Um bei der Zellchemie mit führenden Elektroautobauern wie Tesla mithalten zu können, haben die Schweden ein eigenes Batterie-Labor eingerichtet. In der vor drei Jahren etablierten, 60-Millionen-Dollar-Anlage konzipieren Entwickler Elektroantriebe mit Fokus auf Leistung, Effizienz und Sicherheit.

„Diese Batteriesysteme zu entwickeln war viel komplexer als wir gedacht haben, aber die Kunden kaufen sehr teure Systeme. Sie wollen nicht, dass wir zögerlich vorgehen, und sie wollen das Beste für ihr Geld bekommen“, sagte E-Antriebs-Produktmanager Ulrik Persson im Gespräch mit Wired. Er und seine Kollegen in Volvos Batterie-Labor optimieren laufend die Software der eingesetzten Batteriepacks und sammeln Daten zu deren Leistung. Da Batterien die teuerste Komponente eines Elektroautos sind, müssten sie „so gut oder besser“ als alles sein, das das Unternehmen in der Vergangenheit genutzt hat, betonte Persson.

Die Volvo-Ingenieure können durch neue Software-Versionen für die Energieverwaltung die Lebensdauer der Elektroauto-Batterien verbessern, erklärte Persson. Im Batterie-Labor des Unternehmens mache die Langzeitauswertung von unterschiedlichen Chemien und Managementsystemen einen wesentlichen Teil der Arbeit aus. Dabei gehe es unter anderem um potentielle Sicherheitsrisiken, Fehleranfälligkeiten und das Verhalten bei Beschädigung. Dazu simulieren die Techniker innerhalb von Monaten durch wiederholtes Be- und Entladen die Nutzung von Akkus über bis zu 15 Jahre.

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Via: Wired
Tags: Batterie, ForschungUnternehmen: Volvo
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. eCar-Fan und TESLA-Fahrer meint

    23.04.2020 um 16:46

    VOLVO bekennt sich und das ist gut so! Das wird sich für den Konzern sowie die Händlerschaft mittel- bis langfristig auszahlen.

    Daran sollten sich andere, die jetzt zögern oder gar Reduzierung bzw. Aussetzung der CO2-Grenzen fordern, ein Beispiel nehmen anstelle wieder zu jammern.

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