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LeasePlan-Analyse: „Elektroautos sind erschwinglicher denn je“

14.10.2020 in Fuhrpark, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 11 Kommentare

Nissan-LEAF-weiss

Bilder: Nissan (Symbolbild) & LeasePlan

LeasePlan hat die neuste Auflage seines jährlichen „Car Cost Index“ veröffentlicht. Die Kosten für das Fahren eines Elektroautos nähern sich in Deutschland laut dem Leasing- und Fuhrparkmanagement-Anbieter immer mehr denen eines herkömmlich angetriebenen Modells an. In der Kleinwagen- und Kompaktklasse liege der Unterhalt mit 730 Euro im Monat nur noch 10 Euro über dem Diesel und 26 Euro über dem Benziner.

Die Analyse decke die tatsächlichen Unterhaltskosten für Autos in 18 europäischen Ländern ab, einschließlich Treibstoff, Wertverlust, Steuern, Versicherung und Instandhaltung (bei 30.000 km Fahrleistung pro Jahr). Die deutschen Ergebnisse habe LeasePlan auf Basis seiner über 110.000 im Full-Service-Leasing betreuten, ausschließlich gewerblich genutzten Fahrzeuge erhoben.

car-cost-index_LeasePlan-2020
(Zum Vergrößern anklicken)

Die jüngste Auswertung zeige, dass mittelgroße Elektrofahrzeuge in den meisten untersuchten Ländern in punkto Kosten inzwischen mit Benzin- und Dieselfahrzeugen mithalten können. „Die gute Nachricht ist, dass die Kosten für Elektrofahrzeuge sinken und wir sehen können, dass sich langsam auch ein starker Gebrauchtwagenmarkt für hochwertige Elektrofahrzeuge entwickelt“, so der LeasePlan-Geschäftsführer in Deutschland Roland Meyer. Die schlechte Nachricht sei, dass viele Regierungen es noch versäumten, eine der Nachfrage gerecht werdende Ladeinfrastruktur bereitzustellen.

Die Erkenntnisse des Car Cost Index 2020 von LeasePlan:

  • Im Mittelklassesegment sind die Kosten von Elektroautos im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor in diesen 14 Ländern voll wettbewerbsfähig: Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz und das Vereinigte Königreich.
  • In der Kompaktklasse sind Elektroautos im Vergleich zu Autos mit Verbrennungsmotor in 8 Ländern voll wettbewerbsfähig: in Deutschland, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Portugal, Schweden, Schweiz und dem Vereinigten Königreich.
  • Die gewichteten, durchschnittlichen Kosten für das Fahren eines Autos über alle Antriebsarten fallen in Europa sehr unterschiedlich aus und reichen von 491 Euro pro Monat in Ungarn bis 926 Euro pro Monat in der Schweiz. Deutschland liegt mit 703 Euro in der Mitte.
  • In Deutschland liegen die monatlichen Gesamtbetriebskosten nach Antrieben inzwischen mit 704 Euro für einen Benziner, 720 Euro für einen Diesel und 730 Euro für ein Elektroauto schon sehr nah beieinander.
  • Das Fahren eines Verbrenners ist in Norwegen am teuersten. Die Differenz zum günstigen Elektroauto ist dort im Vergleich zu allen anderen Ländern am größten. Ungarn ist das günstigste Land für Benziner, Griechenland das günstigste für Diesel.
  • Im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt sind die Gesamtbetriebskosten in Italien und Portugal am höchsten und in Dänemark und Schweden am niedrigsten. Deutschland liegt auch hier im Mittelfeld.
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Via: LeasePlan (PDF)
Tags: Dienstwagen, KostenAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. caber meint

    15.10.2020 um 10:22

    Sind da jetzt die Anschaffungskosten mitgerechnet? Wenn nein ist ein E-Fahrzeug den Verbrennern weitüberlegen.

  2. Chris meint

    15.10.2020 um 07:42

    Also mit meinem gebrauchten 3er BMW (3 Jahre alt gewesen) habe ich Betriebskosten inklusive Wertverlust von ca. 300€ im Monat bei 10000 km/Jahr. Wären vielleicht 150€ mehr bei 30000km/a. So gerne ich auch ein e Auto hatte aber von realen Betriebskosten eines Gebrauchtwagens sind wir noch weit entfernt.

    • Tim Schnabel meint

      15.10.2020 um 08:41

      Jo
      Und eine banane kostet weniger als eine mango.

      Dunlannst doch kein neues e Auto mit nem gebrauchten Verbrenner vergleichen.

      Vergleich doch mal einen gebrauchten Clio mit einer ähnlichen Zoe, leaf, usw dann passt der Vergleich auch.

      Klar wenn man sich sonst einen alten Passat kauf aber ein gebrauchtes Model S 100D z Vergleich ranzieht stimmt das

      • EVrules meint

        15.10.2020 um 10:29

        Ich habe selbst lange gerechnet und aktuell ist (vorallem im Klein- und Kompaktsegment) ein gebrauchter Verbrenner in rein privater Nutzung günstiger oder im Grenzfall nicht teurer.

        Wenn man PV als „günstige Energiequelle“ nutzen will, muss man die Kosten hierfür um den Anteil des Autoverbrauchs mit einrechnen. Im Grunde müsste man das evtl mögliche Laden beim Arbeitgeber, als geldwertenden Vorteil sehen – auch wenn das aktuell nicht so ist.

        Die Preise sinken zwar, was auch gut so ist, dennoch sind wir noch nicht auf dem Niveau (vorallem ohne Subventionen), dass wir von einer Preisparität sprechen können.

  3. Gerry meint

    14.10.2020 um 22:25

    Einfach TCO berechnen und schon weiss jeder, dass E-Autos idR günstiger sind als Verbrenner.
    PV dazu und man spart noch mehr Geld.
    Tja die Zukunft beginnt gerade jetzt.????

    • EVrules meint

      15.10.2020 um 10:13

      Und wer kommt für die Kosten einer PV-Anlage auf?

      Kurz: es ist die beste Kombination, allerdings ist dies immernoch oberhalb dessen, was der Durchschnitt bereit/fähig wäre zu investieren.

      • hu.ms meint

        15.10.2020 um 18:57

        Die anschaffungskosten einer PV-anlage amortisieren sich ohne das laden eines BEV bei mir in 14 jahren durch nicht mehr bezogenen strom (zu 30ct.) und die einspreisevergütung (von 12,4ct.).
        Dem BEV muss in diesem fall nur die entgangene einspreisevergütung angerechnet werden. Macht dann für 100km keine 2 €.

  4. EVrules meint

    14.10.2020 um 15:31

    „Erschwinglicher denn je“, das sicherlich, da die Kosten stetig sinken – aber vom „erschwinglich“ sind wir dennoch noch ein gutes Stück weit entfernt.

    Erst wenn der e-Gebrautwagenmarkt eine gewisse Sättigung erfährt, mit Fahrzeugen, die in ihrer Klasse gleichwertig sind, können wir von erschwinglich sprechen.

    Bis es soweit ist, wird es aber noch einige Zeit dauern, sicherlich noch an die 10 Jahre oder mehr.

    • Andreas_Nün meint

      14.10.2020 um 17:27

      „Bis es soweit ist, wird es aber noch einige Zeit dauern, sicherlich noch an die 10 Jahre oder mehr.“

      Nicht mal annähernd 10 Jahre.

    • EA-Fahrer meint

      14.10.2020 um 20:00

      Eine gebrauchte ZOE für 8.000 € ist nicht erschwinglich? Na ja, wenn man nur Autos für 1.500 € kauft vielleicht nicht – aber für 95 Prozent der Autokäufer schon. 10 Jahre oder mehr – da wird es keine neuen Verbrenner mehr geben in den allermeisten Ländern der Welt.

      • EVrules meint

        15.10.2020 um 10:21

        Eine Zoe für 8tEur führt zur Batteriemiete, die je nach dem zw. 70 und 120Eur/Mon betragen kann, bzw. jährlich zw. 840 und 1440 Eur dazukämen.
        Zudem handelt es sich meist um 22kWh Akkus, die zwar als Stadtauto aussreichend sind, aber als Reisefahrzeug nicht empfehlenswert wären.

        Kurzum, ich habe es nicht zufällig geschrieben „die in ihrer Klasse gleichwertig sind“, sondern sehr bewusst.

        Man kann sehr günstige eAutos mittlerweile erhalten, ja – aber keiner würde sich nur um der Kosten-willen, eines der ersten Smartphones zulegen. Zu groß ist die Diskrepanz im Durchschnitt zwischen der Leistungsfähigkeit vom Gerät zur den Anforderungen des Alltags.

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