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Stellantis-Manager zu Wasserstoffantrieb: „Bei uns geht es nicht um ein Entweder-oder“

27.10.2021 in Transport von Thomas Langenbucher | 10 Kommentare

Citroen-Ami-Citroen-Jumpy-Wasserstoff

Bild: Citroën

Während der Volkswagen-Konzern im reinen Batterie-Antrieb die Zukunft der Branche sieht, glaubt man bei der Stellantis-Gruppe (u. a. Citroën, Peugeot, Opel, Fiat, Chrysler) auch an das Potenzial von wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen-Stromern. „Bei uns geht es nicht um ein Entweder-oder“, sagte Lars-Peter Tiesen, der bei Stellantis die Brennstoffzellentechnik verantwortet, dem Portal Edison.

Es gehe darum, den Elektroantrieb sinnvoll zu ergänzen, wo es für den Kunden am besten passt. Das sei zunächst im Flottenbetrieb der Fall. Stellantis will in den kommenden zwei Jahren am Standort Rüsselsheim eine Kleinflotte von bis zu 2000 Fahrzeugen produzieren, die vom batteriebetriebenen Elektroantrieb auf eine Brennstoffzelle umgerüstet werden. Dabei setzt das Unternehmen auf Synergien und nutzt die technisch weitestgehend baugleichen Elektro-Versionen der Transporter Opel Vivaro, Peugeot Expert und Citroën Jumpy als Basis für die Wasserstofftechnik.

„Die drei 700-bar-Brennstoffzellentanks mit einem Volumen von 4,4 Kubikmetern befinden sich im gleichen Rahmen, in dem sonst das Batteriepaket im Unterboden untergebracht ist“, erläuterte Tiesen. Der Laderaum werde dadurch nicht eingeschränkt. Die mittelgroße Brennstoffzelle wird von einem Plug-in-Modul mit zusätzlicher Lithium-Ionen-Batterie mit einer Speicherkapazität von 10,5 kWh unterstützt. Das unter der Fahrerbank verbaute Akkupaket kann an der Steckdose geladen werden und sorgt auf den ersten 50 Kilometern für vollelektrischen Vortrieb. Für längere Strecken kommt die Brennstoffzelle zum Einsatz, die den Wasserstoff aus den Tanks in Strom umwandelt. Mit 45 Kilowatt Leistung versorgt sie den 100 kW (136 PS) starken Elektromotor an der Vorderachse mit Energie.

„Wir haben eine gute Kundennachfrage“, berichtete Tiesen. Den meisten gehe es um die kurze Nachtankzeit, das Tanken sei nach drei Minuten erledigt. Im Zusammenspiel der Technik bieten die Wasserstoff-Transporter von Opel, Peugeot und Citroën jeweils eine Reichweite von 400 Kilometern. Den Flottenkunden stehen eine Version mit normalem Radstand oder die XL-Version zur Wahl. Letztere bietet statt der 5,3 Kubikmeter Ladevolumen des Basismodells 6,1 Kubikmeter. Beide Ausführungen können bis zu einer Tonne schwere Anhänger ziehen, die maximale Nutzlast beträgt 1100 Kilogramm.

Kaufen kann man die Brennstoffzellen-Transporter von Stellantis vorerst nicht, sondern nur gegen eine monatliche Gebühr von 600 Euro leasen. Ob ein solches Fahrzeug für einen infrage kommt, hängt auch von der Tank-Infrastruktur ab – in Deutschland und den meisten anderen Ländern ist sie derzeit so gut wie nicht existent. Hier gibt es bisher nur 91 Tankstellen, sieben weitere sind im Bau.

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Via: Edison
Unternehmen: Stellantis
Antrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge, Wasserstofffahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Djebasch meint

    29.10.2021 um 10:24

    Was machen die bloß alle in 2 Jahren wenn die nächste Generation Akkupacks 20-30% mehr Speicherkapazität bieten und Wasserstoff immer noch bei der Physik stecken bleibt…
    Ich sehe da immer mehr Hersteller verschwinden…

  2. Yogi meint

    27.10.2021 um 11:55

    A. Selbst mit 9000€ Förderung und Subventions-Tankstellen und mit blau gestreckten H2 (damit überhaupt 9,50€/kg einhaltbar sind), nicht zum Kauf?
    B. Vivaros sind so bei 140€ bis 200€ Leasing im Monat. Wer kann sich 600€ schön kalkulieren?
    C. Die Mirai2 werden von ADAC,Bloch, Autogefühl mit 1,1 bis 1,4 kg Verbrauch getestet. Nun kommt ein stirnflächentechnisch viel besserer Vivaro mit 1,1kg/100km 400 km weit….. ja sicher, her damit, ich zahl das Dreifache dafür….

  3. Sebastian meint

    27.10.2021 um 11:52

    zu VW gehört ja MAN Scania etc. etc.
    möchte mal sehen, wie das mit Akkus umgesetzt werden soll. Chips und Cola stehen parat.
    falls Stellantis einen H2 Kastenwagen für 35.000 Euro netto und ca. 1,5 Liter Verbrauch anbietet, bin ich dabei. Das selbe für den nächsten RAM.. grundsätzliches Problem bleibt aber… die nächste H2 Tankstelle ist 50 KM von mir entfernt.. die nächste Steckdose aber 1,5 Meter vom Auto entfernt.

    • Yogi meint

      27.10.2021 um 13:08

      Ja mei, real werden es 300km sein. Das schafft dann sogar ein MEB mit irgendwas wie ein Buzz draufgeschraubt.

      • Sebastian meint

        27.10.2021 um 20:54

        Der BUZZ ist kein Kastenwagen, sondern in Witz.

        • Yogi meint

          28.10.2021 um 11:20

          Wollte ja technisch ganz unten anfangen mit den Vergleichen….;-)

  4. René H. meint

    27.10.2021 um 08:15

    4,4 Kubikmeter Volumen der Wasserstofftanks halte ich doch für etwas übertrieben. Das wäre ja fast so viel wie das Ladevolumen. Die Wasserstofftechnik ist aktuell noch irrsinnig platzfressend, aber so schlimm ist es nun auch nicht. ;)

    • René H. meint

      27.10.2021 um 08:17

      Es sind wohl 4,4 kg statt Kubikmeter. Was wiederum eher wenig ist, im Vergleich zu den PKWs Mirai und Nexo.

      • Skeptiker meint

        27.10.2021 um 09:40

        Dann hat Stellantis hier tatsächlich eine eierlegende Wollmilch Sau geschafft.

        • Ostivaldo meint

          27.10.2021 um 09:43

          In der Tat! Sensationell!

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