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Opel-Chef Hochgeschurtz: „In Europa gibt es kein Zurück zum Verbrenner“

23.02.2022 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher

Opel-Mokka-e

Bild: Opel

Uwe Hochgeschurtz, seit Mitte letzten Jahres Opel-Chef, hat mit dem Auto-Medienportal über die deutsche Marke als Teil des neuen Stellantis-Konzerns gesprochen. Letzterer ist 2021 aus Fiat Chrysler und der PSA-Gruppe (u. a. Citroën, Opel, Peugeot) entstanden und steht vor der Herausforderung, 14 Marken auf die Zukunft auszurichten. In Europa liegt der Schwerpunkt künftig klar auf dem E-Antrieb. Opel soll in der Region noch in diesem Jahrzehnt zur reinen E-Auto-Marke werden.

Als Teil der PSA-Gruppe und nun von Stellantis habe Opel gelernt, den Fokus „auf Performance und Wettbewerbsfähigkeit“ zu legen. Gleichzeitig hätten die Rüsselsheimer ihre deutsche Markenidentität geschärft. Damit sei man erfolgreich, so sei etwa der Corsa seit mehr als zwei Jahren bestverkaufter Kleinwagen in Deutschland, im vergangenen November sogar bestverkauftes Auto über alle Segmente hinweg. Und rund ein Viertel der Kunden würden bereits die vollelektrische Variante kaufen.

Die EU habe der Industrie so eindeutige Vorgaben gemacht, dass praktisch alle Hersteller ihre Entwicklung auf die E-Mobilität konzentriert haben, erklärte der Manager. In Europa gebe es kein Zurück zum Verbrenner. Das wird laut Hochgeschurtz für teuere Mobilität sorgen: Die kommenden, noch nicht genau feststehenden, aber wohl „extrem strengen EU-7-Vorschriften“ würden dazu führen, dass ganze Motorenfamilien wegfallen und die verbleibenden Motoren viel teurer werden.

„Aufgrund der CO2-Vorgaben der EU wird die Mobilität generell teurer“, sagte der Opel-Chef. Der Drang nach individueller Mobilität sei aber weiter stark, er mache sich deshalb um die Zukunft des Automobils keine Sorgen. Außerdem sei ein neues E-Auto von heute der Gebrauchtwagen von morgen. Es werde jedem möglich sein, sich ein Elektroauto zu kaufen, das drei oder vier Jahre alt ist. „Es ist zudem unser erklärtes Ziel, dass die ‚Total Cost of Ownership‘, also die Gesamtkosten inklusive Strom, Versicherung und Wartung, eines E-Autos nicht höher als bei einem Verbrenner liegen wird.“

Zum Thema Strom-Tankstellen meinte der Opel-Boss, dass es hier noch viel zu tun gebe. Die Politik sollte den Ausbau der Ladeinfrastruktur stärker forcieren. Opel werde aber auch selbst tätig und errichte beispielsweise im großen Stil zusammen mit der Stadt in Rüsselsheim Lademöglichkeiten. Und der Mutterkonzern Stellantis wolle in Kooperation mit einem Partner in ganz Europa 15.000 Ladestationen aufbauen.

Opel hat angekündigt, in Europa ab 2028 nur noch Elektroautos anzubieten. „Die Karten in der Industrie werden neu gemischt, und wir werden davon profitieren“, so Hochgeschurtz. Er glaubt, dass Opel „als grüne, coole Marke mit emotionalem, unverwechselbarem Design“ für viele neue Käufer interessant wird. Man sei hier konsequenter und schneller als andere und könne „hervorragende Autos wettbewerbsfähig bauen“. Das helfe dabei, weiter profitabel zu wachsen.

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Via: Auto-Medienportal
Tags: EuropaUnternehmen: Opel
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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