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Peugeot e-2008 erhält 2023 Facelift, mehr Leistung und Reichweite

04.05.2023 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 19 Kommentare

Peugeot-e-2008

Bild: Peugeot

Peugeot führt für sein kleines SUV 2008 ein Facelift und einen leistungsfähigeren Elektroantrieb aus dem Mutterkonzern Stellantis ein. Der neue Motor und die Batterie des e-2008 sind unter anderem vom e-208 und e-308 bekannt. Die Leistung steigt von 100 auf 115 kW (136/156 PS), die Speicherkapazität der Batterie legt von 50 auf 54 kWh zu. Die Reichweite erhöht sich damit von 341 auf 406 Kilometer nach WLTP-Norm.

Serienmäßig wird der e-2008 mit einem einphasigen Wechselstrom-Bordladegerät (AC) mit 7,4 kW Leistung ausgeliefert. Als Option ist ein dreiphasiges Ladegerät mit 11 kW verfügbar. Mit Gleichstrom (DC) wird wie bisher mit maximal 100 kW aufgeladen, die Ladezeit beträgt 35 Minuten.

Nach dem neuen 508 und 508 SW ist der 2008 das zweite Modell, das die neue Lichtsignatur der Marke trägt. Diese wird durch drei vertikale „Lichtkrallen“ charakterisiert, die in glänzend schwarze Stoßfänger-Einsätze integriert sind. Bei den GT-Versionen erstreckt sich die Drei-Krallen-Optik erstmals auch auf die LED-Scheinwerfer, wo nun drei Lichtmodule eingesetzt werden.

Vorne prangt außerdem das neue Peugeot-Logo. Die neuen LED-Rückleuchten wiederholen das Drei-Krallen-Motiv in neu interpretierter Form. Hier bestehen sie aus drei übereinander liegenden horizontalen Doppelelementen, die das SUV optisch breiter erscheinen lassen sollen.

Innen gibt es neue Sitzbezüge, darunter solche aus Alcantara. Bei Peugeots „i-Cockpit“ gibt es keine wesentlichen Änderungen. Der Touchscreen war bisher bei den Basisversionen 7 Zoll groß, künftig haben alle Varianten den 10-Zoll-Monitor. Zudem gibt es nun eine „Grip Control“ mit drei Fahrmodi: Sand, Schlamm und Schnee.

Die MyPeugeot-App bietet drei neue Funktionen. Dazu gehört ein virtuelles Wartungsbuch mit einer Liste der am Fahrzeug durchgeführten Arbeiten. Zudem kann man eine vorher am Smartphone geplante Route an das bordeigene Navigationssystem senden. Darüber hinaus erstellt das System eine Ladestrategie für längere Routen. Über die App lässt sich eine thermische Vorkonditionierung starten und der Ladestand aus der Ferne abrufen.

Der neue Peugeot 2008 soll im Sommer 2023 eingeführt werden. Zu den Preisen gibt es noch keine Angaben. Die alte Version des e-2008 gibt es nach einer Preiserhöhung im März ab 41.000 Euro.

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Via: Peugeot
Tags: Peugeot e-2008Unternehmen: Peugeot
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Thomas Hierzberger meint

    06.05.2023 um 13:14

    Ich hatte auch schon mehrere Diesel und jetzt einen Benziner. Mehr als 250km Reichweite brauch ich einfach nicht. Das kann der ID.3 Pro S easy. Wirklich effizient beim Verbrauch ist das Model 3 RWD mit 18-Zoll Reifen und Aero-Caps. Da wirst du regelmäßig 20 kWh/100km mit 130 km/h schaffen. Ich glaub auch, dass der Peugeot 208e auch so einen Verbrauch haben kann, wenn der Antriebsstrang an sich effizient ist und sie den Kühlergrill entfernen.
    Bin schon so viel mit E-Autos Langstrecke gefahren und hab dann relativ schnell den Sweetspot gefunden.

  2. Thomas Hierzberger meint

    05.05.2023 um 00:16

    Der ID.3 Pro S kostet in weiß und mit Wärmepumpe 49.906,40 € in Österreich. Als nach Förderung 44.500€. Also auch hier über 18.000€ Unterschied zu einem Golf (Verbrenner).
    Man argumentiert natürlich immer gerne mit Ausstattung, aber bei den Elektrowagen braucht man auch gewisse Features zwingend für den Betrieb. Also von Preisparität sind wir immer noch Lichtjahre entfernt, wenn es um Reichweite geht (Leistung ist den Meisten eh nicht so wichtig).

    • MAik Müller meint

      05.05.2023 um 07:20

      @Thomas Hierzberger bei der Leistung reicht eigentlich wenn man 160kmh LANGE auf der Autobahn weite Strecken fahren kann. Ampelsprints dagegen bringen NULL Komma NULL Zeitvorteil.
      Ich habe für meinen GTD Kombi 23000€ bezahlt also weniger als die HÄLFTE!

      • Thomas Hierzberger meint

        06.05.2023 um 13:06

        Absolut. In Österreich kostet der GTD als normaler Golf auch schon über 44.000€.

  3. Elvenpath meint

    04.05.2023 um 14:29

    Für 11 kW Ladeleistung Aufpreis zahlen zu müssen, ist eine Frechheit.

    • MAik Müller meint

      05.05.2023 um 07:23

      @Elvenpath da dürfte der Masse doch egal sein.
      Wichtig: einfachster und günstigster Ladeanschluß für zu hause ABER extrem schneller DC Anschluß (optimal wären 350kW) für die Autobahnfahrt.
      Die die kein Haus haben können sich aktuell sowieso KEINE überteuertes Emöhrchen leisten und haben NULL bock auf Ladeplatzsuche nach der harten Arbeit.

  4. Michael meint

    04.05.2023 um 13:53

    „die Ladezeit beträgt 35 Minuten“… Von 20 bis 80% SOC wurde beim Citroen Upgrade angegeben … Ist also eine Mogelpackung… Üblicherweise sind es die 10 bis 80 % SOC…

  5. Thomas Hierzberger meint

    04.05.2023 um 13:27

    Bin sehr gespannt wie Stellantis solch kleinen Autos teurer verkaufen wollen als ein Model 3. Das kann sich nicht ausgehen. Technisch interessant ist vor allem der 208 mit dem neuen Antrieb. Der könnte dann echte 250km mit 130km/h schaffen.

    • prief meint

      04.05.2023 um 14:09

      Ich nehme aber an, dass es bei denen noch die guten alten Händlernachlässe gibt – im Gegensatz zu Tesla und vielen anderen E-Auto Lieferanten. Aber relativ teurer sind sie jedenfalls.

    • Bernhard meint

      04.05.2023 um 14:41

      Es gibt die eierlegende Wollmilchsau bei den BEV nicht. Und nicht für jeden ist das Model 3 das passende Auto. Preis hin oder her. Jedes Auto hat Schwächen und Vorteile. Da wiegt dann jeder für sich ab, was ihm wichtig ist und was nicht.

      • Thomas Hierzberger meint

        04.05.2023 um 14:59

        Ja, mir ist das Model 3 einfach zu groß. Der Peugeot 208e würde perfekt passen. Der Preis muss einfach runter und zwar deutlich. Da muss ohne Förderung ein zweier am Anfang des Preises stehen. Mit einem Verbrenner-Umbau wird das nicht möglich sein.

      • MAik Müller meint

        05.05.2023 um 09:26

        @Bernhard das Modell 3 mit seiner geradeso akzeptablen Reichweite (viel schlechter als ein 2000€ Golf) kann mit ACHTUNG 50000€ nicht das passende Auto für 80% der Bevölkerung sein.
        Die verdient nicht ansatzweise so viel.

    • MAik Müller meint

      04.05.2023 um 14:59

      @Thomas Hierzberger du willst mit einem 50er Akku 130kmh 250km weit fahren?
      Ist dann GENAU nach 250km EXAKT an der Stelle ein FREIER Lader? Nein.
      Dann wäre es nett wenn man eine Reserve von 50km hat.
      Mit 25kWh bei 130kmh kommt man mit einem NEUEN Akku ohne Winter ohne Gegenwind ohne Steigung unter 200km. Applaus. Applaus.

      Für 15000€ würde so ein unkomfortables Fahrzeug passen.

      • Thomas Hierzberger meint

        04.05.2023 um 15:34

        Meine Anforderung wäre die Folgende:
        250km Reichweite mit 80% bis ans Lebensende des Autos. Ein sehr guter Verbrauch wäre 20 kWh/100km mit 130km/h. Das ist technisch durchaus möglich. Die beiden anderen Faktoren werden wir natürlich nie sehen. 20*2,5/0,8/0,85=73,5kWh
        Das wäre die eigentlich benötigte Größe, damit man diese Strecke über die gesamte Lebensdauer und mit 80% fahren kann. Ich weiß gar nicht, ob der Peugeot so viel Platz für so eine riesen Batterie hat. Finanziell wird das sowieso nie kommen. Es wird also in dieser Klasse immer ein Kompromiss bleiben.
        Die kleinste Klasse, die das bereits schon heute erfüllt ist z.B. der ID.3 Pro S.

        • Stefan Kirrlach meint

          04.05.2023 um 18:04

          Ich werde den neuen Prius PHV bestellen und somit weiter ohne eigenartige Kompromisse fahren bis in die 2030er Jahre hinein.

        • Jeff Healey meint

          04.05.2023 um 18:56

          Quanta di Costa?

          (Watt kostet der Pro S?)

        • MAik Müller meint

          05.05.2023 um 08:34

          @Thomas Hierzberger in dieser Klasse fahre ich seit 20 Jahren einen Seat Ibiza TDI mit 310Nm und 130PS. Damit fährt man einfach mal 500km ohne nachzudenken auch konstant 160kmh!
          In 20 Jahren hat sich das Nutzungsprofil MEHRFACH verändert.
          Das ist mit dem TDI kein Problem der kann ALLES und hatte 15000€ gekostet.

          Träumst du von 20 kWh/100km bei 130 kmh??

        • MAik Müller meint

          05.05.2023 um 09:28

          @Thomas Hierzberger selbst mit dem ID3 Pro S für schlappe 50000€ ist die Reichweite geradeso akzeptabel. Ein 2000€ Golf ist hier schon umm Lichtjahre besser.

        • MAik Müller meint

          05.05.2023 um 11:18

          @Stefan Kirrlach ich werde auch bis in die 2030er noch ohne Eauto auskommen müssen.
          Allerdings nutze ich meinen TDIs aus 2002 und 2015 dafür.
          Nachhaltig und LANGLEBIG :)

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