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Wird Teslas Model 3 pünktlich fertig?

29.04.2015 in In der Planung von Thomas Langenbucher | 10 Kommentare

Tesla Motors hat bereits mehr erreicht, als viele Kritiker des Elektroauto-Herstellers für möglich gehalten haben. Trotz aller Erfolge haben die Kalifornier aber immer wieder mit Verzögerungen zu kämpfen – auch beim nahenden dritten Stromer-Modell für die Kompaktklasse Model 3?

Bislang hat es Tesla noch nicht geschafft, die Markteinführungen seiner Fahrzeuge termingerecht zu realisieren. Der Roadster, das Model S und zuletzt das Model X verspäteten sich stets mehrere Male. Tesla hat das Model 3 zwar erst für 2017 angekündigt, noch dieses Jahr soll es aber einen ersten Ausblick auf das zu erwartende Design geben. Dem Wallstreet Journal zufolge könnte sich nun auch dieses Modell verspäten.

Im Rahmen einer Pflichtmeldung bei der Securities & Exchange Commission (SEC) – die in den USA für die Kontrolle des Wertpapierhandels zuständige Börsenaufsichtsbehörde – wies Tesla darauf hin, dass bislang noch kein „Alpha“ Prototyp des Model 3 fertiggestellt wurde. Weiter wurde mitgeteilt, dass die Entwicklung des Model X nach Plan verlaufe. Das Elektro-SUV dürfte also wie vorgesehen noch in diesem Jahr ausgeliefert werden.

Tesla teilt seine Fahrzeugentwicklung in drei Etappen auf: Zuerst wird ein Konzeptfahrzeug erstellt, das das geplante Design präsentiert. Im Anschluss werden zu Testzwecken und zum Feintuning des Designs in kleinen Stückzahlen Alpha und Beta Prototypen gefertigt. Sind alle Entwicklungsetappen abgeschlossen, geht das neue Modell in Produktion.

Der kompakte Stromer Model 3 hat für den Abschluss dieses Entwicklungsprozesses und die darauf folgende Markteinführung noch knapp 30 Monate Zeit. Der Beta Prototyp der Elektro-Limousine Model S wurde knapp neun Monate vor dem Marktstart Mitte 2012 fertiggestellt. Dem Model 3 könnte die noch zur Verfügung stehende Zeit also durchaus für eine pünktliche Auslieferung ausreichen.

Doch Tesla hatte beim Model S zu Beginn mit großen Problemen bei der Fertigung zu kämpfen und benötigte einige Zeit, bis das Elektroauto reibungslos und in ausreichend hohen Stückzahlen produziert werden konnte. Zudem wird Tesla zum anvisierten Marktstart des Model 3 im Jahr 2017 mit Model S und X erstmals in der noch jungen Unternehmensgeschichte bereits zwei Volumenmodelle fertigen (der Roadster wurde nur in Kleinserie auf Basis des Lotus Elise gebaut).

Auch die gemeinsam mit Elektronikkonzern Panasonic geplante „Giga“-Batteriefabrik könnte noch für Probleme sorgen. Zwar liegt das derzeit in Nevada, USA, im Bau befindliche Großprojekt laut Tesla im Zeitplan. Beim Bau des ehrgeizigen Projekts könnten aber durchaus noch Verzögerungen auftreten. Möglich wäre daher, dass das Model 3 zwar wie geplant fertig wird, die vorgesehenen Batterien für den Elektroantrieb aber nicht.

Denn während Model S und Model X vor allem wohlhabende Käuferschichten ansprechen, muss Tesla zum langfristigen Überleben mit dem Model 3 im Massenmarkt für Furore und hohe Stückzahlen sorgen. Der dafür anvisierte Preis von nicht mehr als 35.000 Dollar sowie eine Praxisreichweite von mindestens 320 Kilometern ist mit heutigen Speichertechnologien jedoch nicht zu bewerkstelligen.

Noch handelt es sich beim Hinterhängen des Model 3 zwar nur um Vermutungen auf Basis vorläufiger Informationen, Teslas bisherige Bilanz deutet aber durchaus in diese Richtung. Allerdings scheint der Hang zum zu spät kommen dem Elektroauto-Pionier unter der Führung von Elon Musk bisher nicht ernsthaft geschadet zu haben. Auch dem Model 3 könnten Fans und umstiegswillige Fahrer eines Verbrenners einige Monate Verspätung durchaus verzeihen.

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Via: Wallstreet Journal
Tags: Tesla Model 3Unternehmen: Tesla
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Matthias meint

    30.04.2015 um 13:51

    Gut möglich, dass der Marktstart 2017 nicht haltbar ist. Immerhin sind es unvorstellbare Herausforderungen, die TESLA da gleichzeitig angeht.
    – alle 2 Jahre ein neues Modell entwickeln
    – Der Schritt zur Volumenproduktion
    – eine gigantische Batteriefabrik Fabrik bauen
    – weltweiter Aufbau des Händlernetzes-
    – weltweiter Aufbau des Supercharger Netzes

    Und das als Neuling, ohne Jahrzehntelange Erfahrung im Automobilbau!
    Das gebührt höchsten Respekt auch wenn es dann doch mal etwas länger braucht.
    Und da ja die etablierten OEM nur ankündigen und weiterschlafen, statt reine Elektrofahrzeuge zu bauen, kann Tesla sich die Zeit nehmen und das Fahrzeug qualitativ entwickeln. Das schlimmste ist dabei nur das Warten für die Kunden!

    PS: Auch AUDI hat seinen neuen A4 ursprünglich für 2014 geplant und soll nun erst 2015 auf der IAA zu sehen sein!

    • Andilectric meint

      30.04.2015 um 15:47

      wenn Tesla nicht termingemäß mit dem Model 3 fertig wird, hab ich wenigstens noch mehr Zeit zum Sparen:)

  2. Andilectric meint

    29.04.2015 um 09:39

    Die Konkurrenz wird das zwar lachend zur Kenntnis nehmen, aber lieber lässt sich Tesla mehr Zeit und bringt dann ein Top-zuverlässiges Model 3 heraus. Wahrscheinlich ist das Model 3 dann immer noch früher dran als VWs tausendfach angekündigten Gegenstücke.
    Ganz andere Frage: Gibt es denn eigentlich bei Tesla Pläne das Händlernetz in D auszuweiten? Für mich ein nicht unerhebliches Kaufhindernis sind die mindestens 1,5 Stunden Anfahrt zur Werkstatt. Da wäre ein ortsnaher Händler/Werkstatt wirklich Gold wert und würde die Kaufhemmnis senken.

    • Redaktion meint

      29.04.2015 um 13:54

      Sowohl Stores als auch Service-Center sollen ausgebaut werden. Gefühlt hat Deutschland allerdings etwas unter der Konzentration auf Asien gelitten. Zudem interessieren sich hier zwar viele für Model S und X, gekauft wird aber nur wenig. Die Prioritäten dürften also vorerst (leider) woanders liegen…

      VG
      TL | ecomento.de

      • Andilectric meint

        29.04.2015 um 18:06

        Vielen Dank für diese Auskunft! Stimmt schon, hierzuland wird viel geredet, aber gekauft wird im Zweifel dann ein fast vergleichbar teures, aber eben doch konventionell motorisiertes Modell. Hoffe es scheitert letztlich nicht an beidseitigem Abwarten: Tesla z.B. wartet mit dem Ausbau der Händlerstruktur bis die Deutschen mehr E-Autos kaufen wollen und die deutschen Käufer warten auf ein flächendeckendes E-Auto-Händlernetz und wollen alle Einschränkungen und „Risiken“ von E-Autos endgültig gelöst sehen (bei günstigen Preisen versteht sich). Keiner will der komische „early adopter“ sein;-)

    • Markus meint

      29.04.2015 um 18:09

      Die Stores werden ausgebaut und die Service-Center auch. Außerdem wirst du mit dem Tesla kaum in die Werkstatt fahren müssen, denn fast immer kommt Tesla mit einem Servicewagen zu dir und ein Service dauert maximal eine halbe Stunde. Vieles kann auch Online erledigt werden.

      Vergiss nicht, dass der Tesla gerade einmal 13 bewegliche Teile hat — das ist wesentlich weniger als VW, BMW, Daimler & Co.

      Darüber hinaus wirst du NIEMALS einen Ölwechsel, Kraftstofffilter-Austausch, Kupplung wechseln,… müssen. Die einzigen klassischen Verschleißteile sind die Scheibenwischer, der Innenraumfilter, die Reifen, die Bremsflüssigkeit und die Bremsen, wobei letztere durch durch „regeneratrive breaking“ wesentlich weniger beansprucht werden als bei Autos mit Verbrennungsmotoren.

      • newchie meint

        29.04.2015 um 19:43

        Wenn der Tesla S genauso zuverlässig ist wie unser Nissan Leaf wird er die Werkstatt nur zur Gaudi sehen (Pflichtwartung wg. Garantie).
        Das einzige was wir nach 3 Jahren und 52.000km immer wieder mal nachfüllen müssen ist das Wischwasser.

        Der Rest rennt und rennt und rennt.
        Keine Probleme, rein garnichts!

    • chris meint

      29.04.2015 um 20:05

      … die Bedenken bzgl. Service-Centers ist verständlich. Mein nächst gelegenes Center liegt nun auch 100km entfernt. Aber mal ehrlich: wozu das Center? Es gibt so wenig Verschleißmaterial, das nach 50.000km oder späteren Intervallen ausgetauscht werden muss. Nicht einmal die Bremsen werden vergleichbar abgenutzt.

      Generell erzieht das Elektroauto zu einem entspannterem Denken/Fahren/Leben: alle 200-300km kurze Ladepause (die auch mir gut tut!), einen Tag/Jahr in das Service investieren (hinfahren, in der betreffenden Stadt chillen, und nachmittags retour) – in gewisser Weise entschleunigen, auch wenn es kurz mal in 3.3s auf 100km/h gehen kann ;-)

      • Andilectric meint

        29.04.2015 um 21:47

        Freut mich, dass soviel Feedback zu diesem Thema kommt, mit vielen interessanten und beruhigendne Facts!:) Ich wusste z.B. nicht, dass es möglich ist, dass jmd. von Tesla zu einem kommt für den Service. Ist das dann besonders teuer oder ist das Standard? Und wie verhält es sich denn beim TÜV. Ich kenne das so, dass ich mein Auto in die Werkstatt gebe und der TÜV-Mensch dort die Untersuchung macht. Kann man mit dem Tesla direkt zum TÜV fahren oder muss man dazu ins Service-Center?

        Danke euch!

        • ich meint

          01.05.2015 um 21:38

          #Andilectric

          Wegen der Frage zu dem Service: http://my.teslamotors.com/de_DE/service

          Und wegen dem TÜV würde ich empfehlen einfach mal bei einem Store nachzufragen. Dort sind wirklich mega nette Leute, die Ihnen alles bis ins letzte Detail beantworten.

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