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Autoprofessor Diez: Hersteller müssen „noch sehr viel mehr tun“

14.06.2016 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 5 Kommentare

Elektroauto-Deutschland

Bild: Flickr | airresources

Nicht nur Volkswagen steht wegen der Diesel-Affäre in der Kritik, fast der gesamten Autobranche wird mittlerweile vorgeworfen, die Käufer systematisch hinsichtlich der realen Verbrauchs- und Umweltwerte der angebotenen Fahrzeuge im Unklaren zu lassen. Vor allem deutschen Herstellern droht ein anhaltender weltweiter Image- und Bedeutungsverlust. Der Leiter des Instituts für Automobilwirtschaft in Geislingen Willi Diez mahnt jetzt: „Die Branche verhält sich zu reaktiv“.

Noch würden Hersteller wie BMW, Daimler und Volkswagen zwar als weltweit technologisch führend wahrgenommen. Diesem Führungsanspruch müsse man aber auch gerecht werden, so Diez im Gespräch mit der Südwest Presse. Da deutsche Hersteller „von ihrem guten Ruf“ leben, gehe eine Verunsicherung der Kunden „an die Grundfeste“ der Wettbewerbsfähigkeit. Die Aktienkurse einiger Autobauer aus Deutschland hätten bereits entsprechend nachgelassen. Dass neben Volkswagen auch Daimler und BMW an der Börse schwächeln, sei laut Diez ein „Indikator dafür, dass hier ein Branchenproblem vorliegt“.

Der Geislinger Autoexperte wirft den Herstellern „schlechtes Krisenmanagement“ vor und fordert, dass VW & Co. „die Karten auf den Tisch legen“. Anstatt sich pauschal damit verteidigen zu wollen, dass Dieseltechnologie eben komplex sei, müssten Anbieter endlich die „realen“ Emissionswerte ihrer Modelle veröffentlichen.

Diez fürchtet, dass eine Erholung der deutschen Autoindustrie langfristig nicht ausreicht. Es müsse „darüber hinaus noch sehr viel mehr“ getan werden. Vor allem der Erfolg des amerikanischen Elektroautobauers Tesla Motors bereitet Diez Sorgen. Während die Kalifornier immer mehr „eine Führungsrolle“ einnehmen, würden deutsche Wettbewerber „plötzlich hinterherlaufen“. Es dürfe daher „nicht nur darum gehen, reaktiv abzuarbeiten“, man müsse vielmehr „gleichzeitig die Zukunft erobern“.

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Via: Südwest Presse
Unternehmen: BMW, Daimler, VW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Starkstrompilot meint

    14.06.2016 um 14:24

    In den letzten 120 Jahren, in denen der Verbrenner das Leben mehrerer Generationen auf unglaubliche Weise verändert hat, scheint vergessen worden zu sein, dass diese Technologie trotz allem keine Zukunft hat. Nicht mal mit anderen Treibstoffen wie z.B. Wasserstoff.
    Das liegt jedoch nicht am kostbaren, endlichen Rohstoff, der so einfach, mir nichts, dir nichts, verbrannt und auf ewig vernichtet wird, sondern am unverschämt schlechten Wirkungsgrad. Der jedoch war von Anfang an schlecht und es war auch sofort klar, dass er nie wirklich besser werden wird.
    Was macht jedoch unsere Autoindustrie, die sich auch noch Chefs vorne hingesetzt hat, die von der Technik zumeist keine Ahnung haben. Sie ignorieren das Problem einfach. Vogelstraußtaktik hat aber noch nie funktioniert.
    Auch wenn die Deutschen die letzten sein sollten, die sich von den Verbrennern verabschieden, wir sind ja auch die letzten ohne Tempolimit, der Rest der Welt wird die Hersteller nicht so einfach davonkommen lassen.
    Aber ohne einen anständigen Export gehen hier bald die Lichter aus.
    Die Energiewende hat das bisher nicht geschafft. Die schon, wenn sie so weitermachen.

  2. GhostRiderLion meint

    14.06.2016 um 14:08

    „…Autoprofessor Diez: Hersteller müssen „noch sehr viel mehr tun“…“

    Zum Glück gibt es noch Professoren in Deutschland die nicht der Autolobbi angehören und somit Wahrheiten und Realitäten ausplaudern dürfen ;-)

    • Elektroing meint

      14.06.2016 um 14:26

      Der ist Angestellter bei VW…mehr Lobbi geht doch gar nicht.

  3. Stefan Krüger meint

    14.06.2016 um 13:24

    Gerade heuet habe ich mit meinem VW-Händler einen Termin für die Wartung unseres letzten Verbrenners ausgemacht. Dabei kam dann heraus, dass auch dieser Golf Plus von 2009 zu den „Betrugsfahrzeugen“ zählt. Es ist jetzt bald ein Jahr her, dass der Skandal aufgedeckt worden ist, aber es gibt immer noch keinen Plan für eine adäquate Reparatur. Vom Ausgleich für entstandenen Umweltschaden und Betrug am Kunden mal ganz zu schweigen.

    Ich kann nur sagen: die nehmen das nicht mal gar nicht ernst. Das scheint denen vor allem in Deutschland/Europa völlig scheiß egal zu sein.

    Bei diesen ganzen beschönigenden Begriffen für diese Drecks-Diesel wie „Blue-Motion“, „Blue-Efficiency“ u.ä. Quatsch kann ich nur sagen:

    VW „Black Motion“ (oder genauso Mercedes, BMW, Audi, Porsche…).
    Schwarze Mobilität.

  4. orinoco meint

    14.06.2016 um 10:53

    Die deutsche Automobilmaf … äh … branche ist schon sehr nah dran am sozialistischen Walter-Ulbricht-Motto „Überholen ohne einzuholen“. Das hat historisch natürlich super geklappt.

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