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Bundesumweltministerin: „Brauchen Quote für Elektroautos“

10.01.2017 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

Elektroauto-Quote-Deutschland

Bild: Daimler

„Ein pauschales Verbot für Verbrennungsmotoren sehe ich nicht. Aber es ist gut möglich, dass wir eine Quote für Elektroautos brauchen werden, um den Übergang ohne Brüche zu organisieren“. Die deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks sagte in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung, dass eine Quote für Elektroautos „Arbeitsplätze in Deutschland erhalten“ würde. Eine Quote würde außerdem „die Hersteller dazu bewegen, endlich Modelle anzubieten, die für Normalverdiener erschwinglich sind“.

Sie merkte in dem Interview an, „dass die Autobranche uns die hohe Stickoxidbelastung“ in den Städten „maßgeblich eingebrockt“ habe, aber „erstaunlich wenig zur Lösung“ beitrage. Die Stickstoffproblematik „betrübt“ Hendricks, „denn hier geht es um die Gesundheit der Menschen“. Stickoxide „verursachen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, belasten die Atemwege und quälen Asthmatiker. Besonders Senioren und Kinder leiden darunter. Das können wir doch dem Diesel zuliebe nicht einfach ignorieren!“, sagte die Umweltministerin.

„Es würde schon mal helfen, wenn die Lobbyisten sich informieren würden“

„Es würde schon mal helfen“, so Hendricks, „wenn die Lobbyisten sich informieren würden, statt Falschmeldungen und Horrorszenarien zu verbreiten“. Kein Anwohner werde „mit seinem Diesel ausgesperrt werden und auch für Handwerker und den Lieferverkehr sind Ausnahmen vorgesehen“. Das sei „von Anfang an klar“ gewesen.

Einige Kommunen haben bereits Schritte eingefordert, damit sie ältere Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß aus den Städten verbannen können: „Nicht nur Fritz Kuhn, auch der Münchner OB Dieter Reiter hat uns um Hilfe gebeten oder die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg“. Hendricks’ Vorschlag für eine neue Schadstoffplakette sei „praktikabel, differenziert, und würde helfen“.

Der Wandel in der Mobilität sei ohnehin nicht mehr aufzuhalten: „Das Ende des mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Verbrennungsmotors“ werde „vor allem durch die Macht des Faktischen kommen. Im Jahr 2030 werden in Deutschland drei Millionen neue Fahrzeuge verkauft, in China 40 Millionen. China setzt radikal auf Elektromobilität, um seine Luftprobleme in den Griff zu bekommen. Wollen wir auf deren riesigem Markt eigentlich keine Rolle spielen?“, stellte Hendricks in den Raum.

Wenn sie die deutschen Automobilmanager auffordere, „sich an die Spitze dieser Bewegung zu stellen“, dann diene das „nicht nur dem Umweltschutz, sondern vor allem dem künftigen Automobilstandort Deutschland und den vielen damit verbundenen Jobs.“

Das ausführliche Interview finden Sie bei der Stuttgarter Zeitung

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Via: Stuttgarter Zeitung
Tags: Elektroauto-Quote, Emissionen, Fahrverbot, GesundheitAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Peter meint

    10.01.2017 um 18:46

    NEIN, wir brauchen keine Elektroautoquote! Wir brauchen kontinuierlich sinkende Grenzwerte für Verbrenner, und vor allem die konsequente und unnachgiebige Umsetzung der Genzwerte.
    Würden wir jetzt sofort die aktuell geltenden Grenzwerte ausnahmslos und im Realbetrieb gnadenlos durchsetzen, dann wären vor allem der Diesel, aber auch der Benziner deutlich teurer. Danach, also z.B.ab 2018 müsste man dann die Grenzwerte für CO2 und alle anderen Abgase immer weiter, step by step reduzieren. Es würden zunächst immer mehr Hybridfahrzeuge mit immer weiter zunemender Elektrifizierung gebaut, und sehr schnell wären dann die Autos mit 2 Motoren zu teuer und der reine Elektroantrieb würde sich so wahrscheinlich schneller durchsetzen als dies eine künstliche Quote erreichen könnte.

  2. Rene meint

    10.01.2017 um 17:42

    Frau Hendricks wird in dieser Regierung niemals etwas umsetzen. Sie kann immer wieder fordern, wird aber weiterhin nichts erreichen.
    Wenn Herr Gabriel die Kohlengrubenarbeiter unterstützen will, wird er die Kohlekraftwerke weiterhin in Betrieb halten.
    Wenn Herr Schäuble ’njet‘ zu einer Aufhebung der Dieselsubventionen sagt, ist ihm der Applaus der Autofahrerlobby sicher.
    etc. etc.
    Ein Trauerspiel für die Umwelt! – und die Frauenarbeit in der Regierung!

  3. Icke meint

    10.01.2017 um 17:21

    So war es auch mit der Kohlearbeit.
    In der Kindheit die Gesundheit durch Kohle zerstört, und weniger Jahre später als Soldat nicht mehr tauglich.
    Und wofür. Alles nur für einige Wenige.

  4. Icke meint

    10.01.2017 um 17:16

    Wie lange ist es her, dass in China die Menschen im Rauschgift taumelten. Süchtig und und und mit allen Folgen.
    Bis die Obrigkeit dem ein Ende setzte.
    So geht es auch heute. Süchtig. … mit allen Folgen. Nun ist die Obrigkeit wieder gefordert. Und sie handelt.

  5. Icke meint

    10.01.2017 um 17:09

    Grenzen zeigen und umsetzen. Wie: „Da geht’s hin.“ Punkt.

  6. 150kW meint

    10.01.2017 um 12:42

    „Eine Quote würde außerdem „die Hersteller dazu bewegen, endlich Modelle anzubieten, die für Normalverdiener erschwinglich sind““
    Aha, und wie? Ich fordere eine Quote für Kaviar, damit der endlich erschwinglich wird :)

    „“Wollen wir auf deren riesigem Markt eigentlich keine Rolle spielen?“, stellte Hendricks in den Raum.“
    Wollen schon, nur die chinesische Regierung verhindert das durch Strafzölle und Subventionen nur für chinesische Hersteller ja aktiv. Genau weil sie ja wissen das u.a. deutsche Hersteller sonst den chinesischen E-Auto Markt dominieren würden.

    • Utx meint

      10.01.2017 um 13:02

      Skaleneffekte funktionieren bei Kaviar nicht.

  7. Sparer meint

    10.01.2017 um 11:41

    Die Dame hat zumindest endlich erkannt, daß es so nicht weiter gehen kann und wo sich die Schuldigen hinter ihren Lobbyisten verstecken.

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