Nach I.D. und I.D. Buzz stellt VW in Kürze auf der Auto Shanghai 2017 (19. bis 29. April) seine nächste Stromer-Studie offiziell vor. Im Vorfeld haben die Wolfsburger einen ersten Ausblick auf das Elektroauto der nächsten Generation gegeben. Nach einem Kompaktmodell sowie einem Minibus hat sich VW beim I.D. Nummer drei für ein Crossover-Fahrzeug entschieden, das die „Welt der SUV und Coupés“ verschmelzen soll.
Die neue I.D.-Studie ist das erste elektrisch angetriebene Crossover Utility Vehicle (CUV) der Marke und verfügt über Allradantrieb sowie einen Autopilot-Modus. Wie die anderen Modelle der I.D.-Familie soll auch der Crossover mit langstreckentauglicher Reichweite und neuem Interieurdesign glänzen, das mit seinem Layout, seiner Variabilität, Größe und beim Komfort „die Klassengrenzen sprengt“.
VW hat den I.D. CUV als sportlichen, interaktiven „Zero Emission Allrounder“ konzipiert. Wie der I.D. und der I.D. Buzz kann auch die neueste Elektroauto-Studie vollautomatisch fahren. Der Selbstfahr-Modus wird durch einen leichten Druck auf das VW-Zeichen im Lenkrad aktiviert, das anschließend elektrisch im Cockpit versenkt wird und dort eine Einheit mit den komplett digitalen Anzeige- und Bedienelementen bildet. Via Laserscanner, Ultraschall- und Radarsensoren sowie Kameras erkennt das Elektrofahrzeug sein Umfeld und andere Verkehrsteilnehmer.
https://twitter.com/vwpress_de/status/852086669910183937
Jürgen Kohl meint
Nur laue Ankündigungen, nichts dahinter. Bis VW ein echtes E-Auto auf die Straße bringt, fahren hier schon Millionen Teslas rum.
flip meint
Der e-Golf und e-Up! sind kein echtes EV?
senrim meint
Da sind Placebo-EVs!
150kW meint
Genau, am besten alle e-Golf und e-Up Fahrer steigen sofort auf Diesel um!!!!!11
Benzinpower meint
„Bis VW ein echtes E-Auto auf die Straße bringt, fahren hier schon Millionen Teslas rum“….das ich nicht lache :-). Du wirst schon sehen welche Probleme Tesla beim Thema Massenproduktion bekommt.
Ash Ketchum meint
Naja, eher anders rum.
VW und co. haben müssen ihre Produktionsstätten umrüsten, auf die sie noch dazu laufende Kredite haben.
Tesla muss das nicht. Die haben nie Verbrennungsmotoren gebaut.
Von den Deutschen ist einzig BMW mit seiner i-Serie gut aufgestellt. Der e-Golf ist ein gutes Auto, wenn man bedenkt, dass er nur ein halbherziges Alibi-Fahrzeug ist.
Redlin, Stefan meint
Ich habe neulich an anderer Stelle gelesen, dass ein paar Journalisten den Prototyp des I.D. bereits gefahren sind und beeindruckt waren. Angesichts der vielen Kohle, die dieses Unternehmen hat und auch investiert, verstehe ich nicht, dass die nicht irgendwo in Deutschland eine Halle bauen und das Ding raushauen. Damit könnte man Glaubwürdigkeit wiederherstellen! Dann würde ich meine Meinung über VW und deren Elektroambitionen allen ernstes noch mal überdenken. Aber es frustriert mich als E-Auto-Fan total, dass die bei VW erst zwischen 2020 und 2025 richtig loslegen wollen. Solange wollte ich nicht mehr auf ein E-Auto warten, und so bin ich gezwungen Konkurrenzprodukte zu fahren, und die sind wahrlich auch nicht schlecht bloß Heute schon. Schade VW, ihr seit offensichtlich an mir und meinem Kaufinteresse nicht interessiert!
150kW meint
Wie denn raushauen? Eine Entwicklung benötigt nun mal mehrere Jahre.
Bis dahin gibt es z.B. den e-Golf, der nun auch nicht so schlecht ist wie immer getan wird.
E.visionär meint
„…benötigt nun mal mehrere Jahre.“
Stimmt, und dann baut man einige Jahre später diese Autos, wenn man es denn will und darf.
Überholen, ohne einzuholen, hoffentlich geht das diesmal gut…
Nightrunner meint
@ 150kw:
Da bei dem Quasi-Staatsunternehmen VW alles deutlich langsamer voran geht, als bei Tesla, braucht man dort sicher 3 Jahre von der Festlegung der finalen Ausführung bis zum Beginn der Produktion. Deshalb sollte man in der Lage sein, bereits jetzt den I.D. für 2020 vorzustellen. Da das offenbar nicht der Fall ist, darf an einem Produktionsstart 2020 ernsthaft gezweifelt werden.
Der e-Golf ist (auch wenn das Fahrzeug mit minimalstem Aufwand zum E-Auto umgerüstet wurde) ein sehr gutes Auto. Es hat aber am Markt keine Chance, weil sich in die Karosserie offenbar nicht genug Batterien pressen lassen, um eine für die breite Masse akzeptable Reichweite (um 400 km oder mehr) erzielen zu können.
150kW meint
Selbst wenn es langsamer voran geht, die wissen wie lange sie für was brauchen.
Die Vorstellung von End-Versionen lange vor dem Produktionsstart ist absolut unüblich. Warum sollte ausgerechnet VW ausgerechnet mit dem ID da was anders machen?
Der e-Golf war in Norwegen (einer der Hauptmärkte) 2015 und 2016 immerhin das meistverkaufte BEV.
Reiner meint
Einen Prototypen zu bauen, ist das eine. Daraus ein Serienprodukt zu machen, etwas völlig anderes (siehe Tesla M3). Erstens: Nicht alles, was am Prototypen zu sehen ist, funktioniert auch tatsächlich schon so, wie es muss und darf (autonomes Fahren), zweitens braucht es erst die staatlichen Zulassungen (tausende!), drittens die Werkzeuge, alle Teile in Massen herzustellen. Diese Schritte brauchen mehr Zeit, als mal eben ein schickes Modell per Hand zusammenzubauen.
Nightrunner meint
Um Glaubwürdigkeit zurück zu gewinnen, wäre es für VW besser gewesen, einen seriennahen Prototyp des ersten I. D. oder des Buzz vorzustellen, verbunden mit der konkreten Angabe des Produktionsstarts.
Die ständigen Ankündigungen von Phanatsiefahrzeugen nimmt doch niemand mehr ernst.
So wird VW eben auch noch für die Überschreitung der künftigen Abgas-Grenzwerte blechen müssen.
Volker Hermann Adamietz meint
Sind mal wieder eifrig beim Studieren die VW-Akademiker. ;-)
Ich hoffe nur, dass sie den VW I.D. Buzz – also den Elektro-Bulli (10. Auflage) wirklich auf die Straße bringen, sonst muss der Konzern in ein paar Jahren viele seiner Mitarbeiter auf die Straße setzen.
stan meint
#AutoShanghai 2017 –> #AutoWolfsburg 2025
Frank meint
Hui, noch eine Studie!
Leider hat e.TV vergessen auch im 2. und 3. Absatz häufiger das Verb „soll“ zu benutzen.
Inwieweit wir hier von wirklich von Fakten im irgendwann mal erscheinenden Serienauto sprechen ist doch sehr fraglich.