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DUH-Chef: Mit Dieseln schaufeln Autohersteller „ihr eigenes Grab“

24.08.2017 in Autoindustrie, Umwelt von Thomas Langenbucher | 18 Kommentare

DUH-Diesel-Emissionen-Umwelt

Bild: Daimler

„Ich bin mir sicher, dass die Automobilindustrie den Schuss noch nicht gehört hat“: Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und einer der größten Kritiker der deutschen Autoindustrie, lässt nicht locker. Einmal mehr hat er kräftig ausgeteilt – gegen die Hersteller ebenso wie gegen die Politik. „Der Verlauf und die Placebo-Ergebnisse des Dieselgipfels zeigen“, dass die deutsche Autoindustrie „unverdrossen am schmutzigen Diesel festhält und anders als amerikanische, asiatische oder selbst französische Autobauer sich nur halbherzig dem Elektroantrieb zuwendet“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur (DPA).

Seiner Meinung nach sind Fahrverbote für Diesel in Städten unausweichlich, damit ihre Bewohner vor gesundheitsgefährdenden Stickoxiden geschützt werden. „Die für die Luftreinhaltung zuständigen Landesregierungen müssen 2018 die Einhaltung der Luftqualitätswerte sicherstellen. Und dies geht – so die Gerichte – nur durch Diesel-Fahrverbote in unseren belasteten Städten“, sagte Resch angesichts bisheriger Entscheidungen von Gerichten in Düsseldorf, München und Stuttgart, die den Stadtverantwortlichen Diesel-Fahrverbote nahelegten, um das Stickoxid-Problem schnell und nachhaltig zu lösen.

Notwendig sei auch, dass die Hersteller einen „radikalen Kurswechsel“ in der Modellpolitik vollziehen: „weg vom Edel-Geländewagen mit fast ausschließlich Diesel-Motoren hin zu leichteren normalen Pkws mit sauberen und im Idealfall emissionsfreien Antrieben“, sagte Resch der DPA. „Solange die Industrie weiter für ihr Recht auf billige, schmutzige Diesel kämpft, schaufelt sie sich ihr eigenes Grab. Arbeitsplätze im deutschen Autobau lassen sich nur dann langfristig erhalten, wenn die Fahrzeuge auf der Straße genauso sauber wie im Labor sind. Für schmutzige Betrugsfahrzeuge sehe ich keine Zukunft.“

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Via: FAZ & n-tv
Tags: DUH, Emissionen, Gesundheit

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Master meint

    25.08.2017 um 21:55

    Herr Resch hatte 2005 auch keine Skrupel 100000€ Spenden für seine Aktion „kein Diesel ohne Filter“ von den Rußpartikelherstellern zu nehmen, auch ist die Praxis der Abmahnungen sehr fragwürdig. Über die momentan noch sehr negative CO2 Bilanz bei der Akkuherstellung wird nicht geredet.

    • Kein Mitleid mit Trollen ... meint

      26.08.2017 um 20:35

      Ohh .. da möchte jemand noch sehr lange herumdieseln. …

    • Fritz! meint

      27.08.2017 um 23:57

      100.000,– Euro bei einem Jahresumsatz von ca. 8,3 Millionen ist jetzt nicht wirklich die Summe, die Herrn Resch sofort nach der Pfeife der Rußpartikelhersteller springen läßt. Und, Gegenfrage, wenn sich die Bundesregierung nicht darum kümmert, daß wir Bürger nicht vergiftet werden, sondern diese Aufgabe ein Verein übernimmt, der nun mal kein Geld vom Staat bekommt, sondern sich durch Spenden finaziert, was ist daran so schlimm, daß ein Hersteller von Rußpartikelfiltern (deren Einsatz von Vorteil für die Gesundheit der Bevölkerung ist) diesem Verein eine kleine Summe spendet? Deswegen hat die DUH trotzdem recht, wenn sie den Einsatz von Rußpartikelfiltern für alle entsprechenden PKW fordert. Egal, ob der Hersteller da zusätzlich spendet oder nicht.

      Die CDU bekommt aktuell 2,2 Millionen an Parteispenden, die FDP 1,7 Millionen, beide dafür, daß sie solchen Verbrechern wie Winterkorn & Co weiter die Gewinne & Boni sichern…

  2. Priusfahrer meint

    25.08.2017 um 09:04

    Die Hegemonie die die deutsche Regierung für die dt. Automobilindustrie pflegt ist nur für die Industrie u. auch nur zeitlich beschränkt tauglich. Die Arbeitsplätze und die Renditen für die Aktionäre sind der Regierung wichtiger, als die Gesundheit der Bevölkerung. Eine erfolgreiche Wirtschaft hat in allen Ländern absolute Priorität vor Umweltschutz u. Gesundheit der Bevölkerung.
    Da lobe ich mir eine Institution wie die DUH, die wie ein Stachel im Fleisch wirkt und zumindest langsam ein Umdenken bewirkt.

  3. i3 meint

    24.08.2017 um 13:40

    Kann mir einer erklären wieso genau ab 2018 Fahrverbot durchgesetzt werden sollen? Die Grenzwerte wurden doch scheinbar die letzten Jahre auch nicht eingehalten. Also warum soll 2018 und nicht 2019 oder 2017 die Fahrverbote kommen? Gab es da eine Frist die 2018 endet? Und wie könnte das aussehen? Wir messen 2018 erstmal ein halbes Jahr weiter um dann festzustellen, dass der Mittelwert überschritten ist und erteilen dann ab Herbst Fahrverbote? Oder könnten Fahrverbote ab Januar kommen und dann nur für kalte Tage?

    • André meint

      26.08.2017 um 20:38

      OMG … es reicht doch schon, wenn seit über zwanzig Jahren die Normverbräuche der fabrikneuen Verpenner von den Herstellern verlogen gedruckt und angesagt werden.
      Wie lange denn noch lügen ?

  4. UliK meint

    24.08.2017 um 10:29

    Wenigstens einer der das Thema konstant hochhält. In Wahlkampfzeiten, wo eine Kuh nach der anderen durchs mediale Dorf getrieben wird, wäre das Thema sonst zwischen Eierskandal, Trump, Erdogan, ISIS und irgendwelchen anderen Katastrophen im Nirvana verschwunden. Sehr zum Gefallen von Dobrint, VDA, und ja auch Merkel.
    So aber bleibt der Druck erhalten. Und das ist gut so.

    • André meint

      26.08.2017 um 20:41

      Die Wahrheit ist in der „Matrix“ nicht vorgesehen.
      Daran arbeiten ja fleißig solche dubiosen Lichtgestalten wie Dobrindt & Co. Siehe Wissmann.

  5. Link meint

    24.08.2017 um 09:19

    Außer Resch redet in Deutschland keiner Klartext. Darum bleibt ihm kaum was anderes übrig, als weiterhin Klartext zu reden. Von Politik, VDA oder dem ADAC als weitere große Lobbygruppe ist ja nichts zu hören.

    Von daher hoffe ich, daß Resch nicht lockerläßt.

    • senrim meint

      24.08.2017 um 09:35

      In fünf Jahren wenn die Folgen für alle sichtbar sind heißt es dann „Wer hätte so etwas ahnen können?“

    • Fritz! meint

      25.08.2017 um 12:32

      Doch, die Hendricks ist (fast) auch eine gute. Wird nur immer von Merkel, Dobrindt & Co ausgebremst und ist dann aber nicht laut/mutig genug, um mal ordendlich auf den Tisch zu hauen…

  6. EcoCraft meint

    24.08.2017 um 09:04

    Herr Resch scheint zu viel Zeit zu haben. Oder es gefällt ihm einfach zu gut sein Bild und seinen Namen in der Presse zu sehen.

    Ich bin ja auch dafür, dass sich jemand der Probelmatik mit der Luftverschmutzung annimmt und stellvertretend für alle Bürger die EU-Vorgaben auch vor Gericht durchdrückt. Das dabei der ein oder andere Euro für ihn und die DUH abfällt, geht in meinen Augen in Ordnung.

    Aber warum der Chef der deutschen UMWELTHILFE jetzt auch meint sich um Arbeitsplätze zu kümmern und der Autolobby erklären zu wollen, wie sie ihren Job machen müsse, ist entweder sehr dreist und zeigt das er (aktuell) nur pöblen will – oder er sehr anmaßend ist und glaubt alle bevormunden zu können. Beides keine Charakterzüge die ihn sonderlich symphatisch machen.
    Schuster bleib bei deinen Leisten!

    • Thomas R. meint

      24.08.2017 um 09:54

      Hat er denn Recht?

      • André meint

        26.08.2017 um 20:52

        Wenn die Reaktionen nicht so heftig bei Dobrindt und Wissmann ausfallen würden, wie wir es täglich erleben müssen, hätte ich Zweifel.
        Die medialen Schlammschlachten beweisen doch aber, wie dicht wir an der Wahrheit sind.
        Lügner verraten hier für sechs Silberlinge ihr eigenes Gewissen.
        Warum ? Weil sie keins haben !

    • Frank meint

      24.08.2017 um 10:13

      Eine Bewertung auf solch persōnlicher Ebene, die finde ich allerdings tatsächlich anmaßend :(

    • Peter W. meint

      24.08.2017 um 15:36

      Wenn ich könnte, würde ich der DUH Millionen Euro spenden damit sie weitermachen.

      Wer soll denn bitte den verlogenen Managern und Politikern Paroli bieten? Alle Anderen ziehen den Schwanz ein.
      Anmaßend, arrogant und dreist sind doch nur die Manager, die lügen und betrügen, dass sich die dicksten Balken biegen. Und die gut geschmierten Politiker schauen zu und wollen dafür auch noch wieder gewählt werden.
      Das ist dreist und anmaßend, arrogant und frech!

      • Axel Sel meint

        25.08.2017 um 08:05

        Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

    • Sepp meint

      25.08.2017 um 09:36

      Wenn alle Schuster bei ihrem Leisten blieben, gäbe es vieles Bedeutendes nicht (die Kuppel des Florenzer Domes baute ein Goldschmied). Ich sage „Schuster bleib nicht bei deinem Leisten“ und danke Herrn Resch

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