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Bosch: Batteriezellen-Fertigung könnte 20 Milliarden kosten

14.12.2017 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 11 Kommentare

Bosch-Elektroauto-Batteriezellfertigung

Bild: Bosch

Bosch denkt weiter über die Fertigung von Batteriezellen nach, scheut derzeit aber noch die Risiken und hohen Investitionen für die erforderlichen Produktionsanlagen. Firmenchef Volkmar Denner will Anfang nächsten Jahres entscheiden, ob der Technologiekonzern in die Zellfertigung einsteigt.

Im Gespräch mit dem Handelsblatt nannte Denner diese Woche erstmals einen möglichen Kostenbetrag für eine Batteriezellen-Fabrik: Um zu einem führenden Anbieter zu werden, müssten bis 2030 rund 200 Gigawattstunden Akkukapazität aufgebaut werden, „was etwa 20 Milliarden Euro kosten würde“, so Denner.

Bosch könne die Investitionen zwar durchaus stemmen, Denner fürchte jedoch „viele“ nicht näher spezifizierte Risiken einer eigenen Zellfertigung. Sollte sich das süddeutsche Unternehmen für ein solches Projekt entscheiden, würde dabei die nächste Generation von Batterien im Fokus stehen: die Festkörperzelle. Das Know-how für die neue Speicher-Technologie hat sich Bosch bereits 2015 mit der Übernahme des US-Startups Seeo gesichert.

Deutsche Autohersteller beziehen die Batteriezellen für ihre Elektroautos derzeit vorrangig von Zuliefern aus Asien. BMW, Volkswagen und Daimler haben zuletzt zwar immer wieder eigene Fertigungen ins Spiel gebracht, zögern bislang aber noch mit einer finalen Entscheidung.

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Via: Handelsblatt
Tags: Autozulieferer, Batterie, ProduktionUnternehmen: Bosch
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Leotronic meint

    15.12.2017 um 01:53

    Bosch wartet ab wie der Dieselskandal noch weitergeht. Schließlich ist Bosch für die Dieseleinspritzung bei fast allen Herstellern verantwortlich. Wenn VW betrogen hat muss Bosch das genau gewusst haben. Und wenn Bosch das know-how für saubere Diesel hätte müsste VW nicht betrügen. Da Bosch das know-how wohl nicht hatte konnten es die Anderen ja auch nicht haben. Also ist VW wohl nicht der Einzige.
    P.S. Bosch hatte zwar das know-how für sauberen Diesel aber mit einer ganz anderen Motorenhardware.

  2. UM meint

    14.12.2017 um 17:57

    Wenn man bedenkt, dass bei einem Verbrenner 3/4 der Rendite erst nach dem Verkauf „entstehen“ dann erklärt sich das Zögern. Bei einem E-Auto ist nach dem Verkauf kaum noch was zu holen. Reifen wechseln und Wischerwasser nachfüllen kann jeder Servicebetrieb. Für den Hersteller fällt nichts mehr ab. Es waren mal 3/4 der Rendite.

  3. Lewellyn meint

    14.12.2017 um 12:44

    Quartalszahlen und Dividende. Das ist schwierig hier zu rechtfertigen.

    Tesla hat dreisterweise gesagt, wir machen frühestens 2020 Gewinne und Dividenden gibts sowieso nicht und kommt damit bisher durch.

    Hier fehlt der Mut und die Börse würde so einen Mut vermutlich nicht honorieren.

    • sagrantino meint

      14.12.2017 um 15:35

      Bosch ist eine GmbH in Familienbesitz. Das Geld ist sicher da, aber sie trauen sich nicht!
      Oder sie dürfen nicht…….

      • Lewellyn meint

        14.12.2017 um 15:41

        Tatsächlich. Hätte ich nicht gedacht. Dann fehlt es an Mut.

        • Fotolaborbär meint

          14.12.2017 um 19:43

          In Deutschland gibt es keine Familie mit frei verfügbaren 20 Milliarden Euro!

        • Fritz! meint

          14.12.2017 um 23:09

          Naja, mit einem guten Konzept würden die Banken da sicher den Rest zuschiesen, wäre sicherlich kein Problem für Bosch.

          Sie müßten nur wollen…

  4. Peter W meint

    14.12.2017 um 12:09

    Aufgehts! Packt es doch endlich an. Die Investitionen sind enorm, fast so hoch wie die Strafzahlungen von VW in den USA. Wenn man diesen Vergleich betrachtet, fragt man sich doch, was dieses Zögern und Zaudern soll. Entweder die deutsch Industrie schafft es, sich beim E-Auto an die Spitze der Entwicklung zu bringen, oder sie gehen unter. Autos aus Zulieferteilen zusammenschrauben kann jeder, dazu braucht man keine schlauen Köpfe. Industrienationen müssen die Entwicklung voranbringen, denn für die einfachen Montagearbeiten braucht man keine Arbeiter die 25 Euro pro Stunde verdienen. Diesen Luxus kann man nur erwirtschaften, wenn man Dinge kann, die Andere nicht können. Nur damit kann man höhere Preise erzielen, und einen hohen Lebensstandard sichern. Für die deutschen Autobauer muss auch beim Elektroauto der bekannte Spruch gelten: Das Beste oder nichts.
    Leider sieht es derzeit nacht Nichts aus.

    • Fotolaborbär meint

      14.12.2017 um 19:51

      Mit der Vorrede dürfen die Konzerne gar nicht mal über eigene Fertigung nachdenken. Zellen sind weder Hightech noch mit 25Euro Facharbeitern zu fertigen. Und wer immer noch glaubt Autos werden einfach aus Teilen zusammen geschraubt hat weder von DeLoreon noch von Tesla gelernt. Von den anderen 100 Versuchen einfach in der Wildniss Autos zu bauen wollen wir gar nicht erst sprechen.

  5. Karsten Berg meint

    14.12.2017 um 12:03

    Warum gehen die grossen deutschen Autozulieferer bzw. Autobauer so zögerlich in der Elektromobilität vor..???

    Fällt es Ihnen schwer von Ihrer komplexen deutschen „Autoperfektion“ der Kolbenhüber Abschied zu nehmen?

    Oder fehlen Ihnen Inspiration und Entscheidungsfreudigkeit sich strategische wichtige Positionen zu sichern, die man auch gut und gerne in freundlicher Firmengemeinscheift wie z. B. Siemens eingehen kann, Es muss nicht immer der „Alleingang“ sein.

    • Fotolaborbär meint

      14.12.2017 um 20:03

      Schade das eine der führenden Firmen in der Welt im Bereich der Elektromobilität als zögerlich angesehen wird. Da sind schon Antriebe gebaut worden als das Thema noch gar nicht auf Tagesordnung war. Das Bosch der Betrieb in Deutschland ist der die meisten Batterieantriebe fertigt ist wohl so gerade vergessen worden. Deutschland mangelt es nicht an fähigen Untetnehmern und Entwicklern sondern an Kunden die die Propheten im eigenen Land auch wertschätzen.

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