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Mercedes: So sicher ist das Batterie-SUV EQC

12.12.2018 in Neues zu Modellen, Sicherheit von Thomas Langenbucher

Mercedes-EQC-Crashtest

Bild: Daimler

Statt neue Bestwerte bei Reichweite, Ladezeit und Leistung verspricht Mercedes-Benz für sein kommendes Elektroauto-SUV EQC ein besonders stimmiges Gesamtpaket. Neben Premium-Qualität erwarte die Kunden dabei auch hohe Sicherheit – wie diese erreicht wird, haben die Schwaben nun ausführlich dargelegt.

„Der neue Mercedes-Benz EQC ist auch in Sachen Passive Sicherheit ein echter Mercedes“, so der Hersteller. Neben einem umfangreichen Crashtestprogramm werde dies durch strenge Sicherheitsvorgaben für die Batterie und alle Strom führenden Bauteile gewährleistet, die in vielen Fällen über die gesetzlichen Vorgaben hinausgingen.

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Konstruktive Maßnahmen

Das Sicherheitskonzept des EQC besteht aus einem Bündel aus konstruktiven Maßnahmen:

  • Ein neuer Hilfsrahmen umschließt die im Vorderwagen untergebrachten Antriebskomponenten und stützt diese Einheit über die bewährten Aufnahmepunkte ab.
  • Die Batterie wird von einem stabilen Rahmen mit integrierter Crashstruktur umschlossen. Zwischen dem Rahmen und der Batterie sind Verformungselemente verbaut, die bei einem schweren Seitenaufprall zusätzliche Kräfte aufnehmen können.
  • Im vorderen Bereich der Batterie kann ein so genannter Batterieschutzschild den Energiespeicher vor dem Eindringen von Fremdkörpern bewahren.
  • Das Hochvolt-System kann bei einem Crash je nach Unfallschwere automatisch abgeschaltet werden. Dabei wird zwischen einer reversiblen und einer irreversiblen Abschaltung unterschieden. Beim Abschalten sinkt die Spannung im Hochvolt-System außerhalb der Batterie binnen kürzester Zeit unterhalb die sicherheitsrelevante Spannungsgrenze.
  • Zum Hochvolt-Sicherheitskonzept des EQC gehört auch, dass der Ladevorgang automatisch abgeschaltet wird, wenn im Stand während des Schnellladens ein Aufprall erkannt wird. Für die Rettungskräfte sind zusätzlich auch Trennstellen vorgesehen, an denen sie das Hochvolt-System deaktivieren können.
  • Neben der Beurteilung der Insassenwerte beim Crash wurde auch die Unfallsicherheit der Batterie im Entwicklungszentrum von Daimlers Batterie-Tochter Deutsche Accumotive getestet. Zu den Prüfkriterien zählte unter anderem das Batterieverhalten bei Stoßbelastung und beim Eindringen von Fremdkörpern; simuliert wurden Überhitzung und Überladung.

Rückhaltesysteme

Über die Struktursicherheit und das Batterieschutzkonzept hinaus kommen beim EQC im Falle eines Unfalls auf das Modell angepasste Rückhaltesysteme für die Insassen zur Anwendung:

  • Für Fahrer und Beifahrer sowie die Fondpassagiere auf den beiden äußeren Plätzen sind Dreipunkt-Sicherheitsgurte mit pyrotechnischer Gurtstraffung und Gurtkraftbegrenzung installiert (normaler Dreipunktgurt in der Mitte hinten).
  • „i-Size“-Kindersitzverankerungen zum sicheren Befestigen entsprechender Kindersitze auf den äußeren Fondsitzen.
  • Windowbags im Dachbereich zwischen A-, B- und C‑Säulen für den Kopfbereich von Fahrer, Beifahrer und außen sitzenden Fondpassagieren.
  • Kombinierte Thorax-Pelvis-Sidebags für Fahrer und Beifahrer. Auf Wunsch auch Sidebags für die äußeren Sitzplätze im Fond.
  • Airbags für Fahrer und Beifahrer für den schweren Frontalaufprall, auf der Beifahrerseite mit zweistufiger, zeitversetzter Auslösung.
  • Kneebag für den Fahrer.

Nach einem Unfall

Im Falle eines Unfalls sollen diverse Maßnahmen dafür sorgen, dass mit dem Mercedes EQC Folgeschäden reduziert und die Rettung der Insassen unterstützt werden. Sobald ein Schutzsystem – etwa Gurtstraffer oder Airbag – ausgelöst, ein Notruf oder ein Service-Call getätigt oder eine Panne erkannt wird, können je nach Unfallart und -schwere folgende Maßnahmen eingeleitet werden:

  • Automatische Aktivierung des Mercedes-Benz Notrufs, um Standort und Notfalllage zu übermitteln und den Rettungsprozess einzuleiten.
  • Abschalten des Hochvoltsystems.
  • Aktivieren der Warnblinkanlage zur Unfallstellenabsicherung.
  • Einschalten der Innenbeleuchtung.
  • Absenken der vorderen Seitenscheiben zur Entlüftung im Falle einer Airbag-Auslösung.
  • Öffnen der Zentralverriegelung.
  • Anheben der elektrisch verstellbaren Lenksäule.
  • Senden einer erkannten Pannen- und Unfallsituation an die Car-to-X Kommunikation und an das Mercedes-Benz Servicecenter.
  • Ein Rettungs-Sticker verweist direkt auf das Rettungsdatenblatt des Fahrzeugs. Dafür werden QR-Code-Aufkleber im Ladedeckel und an der gegenüberliegenden B‑Säule in den Fahrzeugen angebracht. Im Ernstfall können Einsatzkräfte den QR-Code mit einem Smartphone oder Tablet-PC abscannen, um an das passende Rettungsdatenblatt zu gelangen.
  • Die Rescue Assist App für Smartphones und Tablets enthält neben den Rettungsdatenblättern dreidimensionale Ansichten des Fahrzeugs – auch offline, falls am Unfallort kein Mobilnetz zur Verfügung steht.
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Via: Daimler
Tags: Crashtest, Mercedes EQCUnternehmen: Daimler, Mercedes-Benz
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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