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Brandgefahr: Ford kämpft mit Batterieproblemen beim Kuga Plug-in-Hybrid

19.10.2020 in Autoindustrie, Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 10 Kommentare

Ford-Kuga-Plug-in-Hybrid

Bild: Ford

Ford setzt bei Elektromobilität in Europa zunächst schwerpunktmäßig auf Plug-in-Hybrid-Versionen bestehender Modelle. Die Elektrifizierung der Marke wird nun gebremst, da die Technik der bisher ausgelieferten Teilzeit-Stromer fehlerhaft und potenziell gefährlich ist. Abhilfe schaffen sollen Reparaturen in der Werkstatt, doch die Rückrufmaßnahmen stocken.

Im August wurde bekannt, dass Ford den Verkauf und die Auslieferung der Plug-in-Hybrid-Ausführung des SUV Kuga vorübergehend eingestellt hat. Bei dem hierzulande Ende 2019 eingeführten Modell bestehe die Gefahr eines Batteriebrands, hieß es. Der Grund dafür ist laut Medienberichten eine mögliche Überhitzung des Akkupakets. Kunden bereits ausgelieferter Fahrzeuge wurden aufgefordert, bis auf Weiteres nicht mehr an der Steckdose aufzuladen.

Betroffen von dem Mangel sind Meldungen aus dem August zufolge rund 26.000 Exemplare, in Deutschland sollen es 4672 Fahrzeuge sein. Diesen Monat gab es dann Berichte, dass der Rückruf auf alle ausgelieferten Fahrzeuge ausgedehnt werde, in Europa seien es über 33.000 Kuga Plug-in-Hybrid. Der Grund: Die Batterie oder Bauteile für die Laderegelung müssen bei einem technischen Problem heiße Gase abführen, um Druck und Wärme abzubauen, berichtet Auto Motor und Sport. Dieser nach Ford-Angaben „sehr seltene“ Vorgang könne einen Fahrzeugbrand auslösen. „Dieses Ereignis kann auch auftreten, während das Fahrzeug an ein Ladegerät angeschlossen ist und unbeaufsichtigt geladen wird“, so das Unternehmen.

Hans Jörg Klein, Vertriebschef für Ford Deutschland, rief die Kuga-Kunden mittlerweile in einer Videobotschaft dazu auf, ihr teilelektrisches Auto nicht mehr via Kabel zu laden – dann sei der E-Kuga „sicher und fahrbereit“. Bei „einer Handvoll“ von Fahrzeugen sei es zu einer Überhitzung und anschließender Feuerentwicklung gekommen. Die Suche nach einer Lösung des Problems könnte länger dauern. „Wir gehen davon aus, dass es sich um Monate handeln wird, nicht um Wochen“, räumte der Deutschland-Vertriebschefs ein. Klein bat die betroffenen Kunden um Entschuldigung. Sie sollen eine finanzielle Entschädigung erhalten: Besitzer eines Kuga Plug-in-Hybrids bekommen eine Tankkarte über 500 Euro für den zusätzlichen Kraftstoffverbrauch.

Laut dem Handelsblatt war der Kuga im letzten Jahr das SUV mit den zweitmeisten Zulassungen in Deutschland. Bis Ende August 2020 habe der Anteil der E-Variante europaweit bereits bei rund 50 Prozent gelegen. Bei dem jüngsten Rückruf handelt es sich der Wirtschaftszeitung nach um den mittlerweile dritten Rückruf des elektrifizierten Kuga. Inwieweit die Maßnahmen zusammenhängen, ist unklar.

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Via: Handelsblatt & Automotive News
Tags: Ford Kuga Plug-in-Hybrid, RückrufUnternehmen: Ford
Antrieb: Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. leotronik meint

    20.10.2020 um 15:06

    Ford wird die CO2 Grenzwerte überschreiten und Strafe zahlen müssen. Oder Gutschriften von Renault kaufen müssen. Das ist gut so. Die oberschlauen Manager haben mit dem Dreisatz messerscharf die Menge der nötigen PHEV ausgerechnet. Und nun fallen sie vom Sofa wenn das nicht klappt. Hahaha ich bin so Schadenfroh.

  2. Ford entteuchter meint

    20.10.2020 um 11:15

    Schade ,Schade,

    wollte mir auch einen PHEV,Kuga Vignale 51000 Euro, Kaufen werde mich aber
    jetzt um einen Peugeot 3008 Hyb. 4 kümmern sieht besser aus und hat keine
    Probleme.
    Ford sollte sich was Schämen, die Information Politik war bis vor kurzem
    unter aller Sau !!
    Habe bei sehr vielen Händlern angerufen , mit den Antworten und Ausreden
    könnte ich ein Buch füllen.

  3. Reiner Frenzel meint

    20.10.2020 um 07:39

    Das ist echt ein Witz von Ford ,da bestellt man im April den neuen Ford Kuga Plug in Hybrid mit allen drum und dran und dann so eine Pleite von Ford und keiner weiß wann es weiter geht.Bin echt an überlegen ob ich alles ab bestelle und mir was anderes suche.Für 51000€ bekomme ich bestimmt ein Top Japaner wo alles passt.Mir hat man geschrieben das ich meinen VAGINALE am 27.10.20 bekomme ha ha ha

    • Jürgen V meint

      20.10.2020 um 09:15

      Kauf rückabwickeln und Toyota RAV 4 Phev bestellen. Kostet auch nicht mehr, bietet aber mehr Platz, höhere elektrische Reichweite und höhere Anhängelast (wenn benötigt). Oder, wenn es passt, gleich ein BEV kaufen.

  4. Delf meint

    20.10.2020 um 07:31

    „Wir gehen davon aus, dass es sich um Monate handeln wird, nicht um Wochen“
    Diese Autos wurden also erst mit Hilfe von Förderungen in den Markt gedrückt, und jetzt praktisch wieder zum reinen Verbrenner kastriert. Im Grunde müssten jetzt sämtliche Förderungen wieder zurück gezahlt werden. Von Ford natürlich! Nicht den Käufern.

  5. Auric meint

    19.10.2020 um 20:42

    Brennende Ford, die Neverending Story

  6. Vanellus meint

    19.10.2020 um 18:17

    Man fasst es nicht: BMW, Polestar und jetzt Ford kriegen die Probleme bei ihren hochkomplexen PHEV nicht in den Griff. Zum Trost gibt es einen Tankgutschein für Benzin. Was gab es für hochmütige Äußerungen zu hören, als vor 2 Jahren das kleine Start up aus Freemont/California Schwierigkeiten beim Produktionshochlauf des Model 3 hatte.
    Das ist was für die heute show.

    • Pferd_Dampf_Explosion_E meint

      20.10.2020 um 07:54

      Ja, so mutieren angebliche Automobil-Vollprofis zu Vollpfosten. Mein voller Respekt gilt Elon Musk und seinem Team.
      Und in aller Stille auch dem Team um die Renault Zoe, denn auch dort sind solche herben Probleme gänzlich unbekannt (im Oktober bekommen wir unsere 3. Zoe).

      • Yoyo meint

        21.10.2020 um 13:53

        Dem ist nichts hinzuzufügen. Unsere Zoe 1 und Zoe 2 machen einfach ihren Job und keinen Ärger. Mehr will ich als Kunde nicht.

  7. wosch meint

    19.10.2020 um 11:41

    Dann sollten die Kuga PlugIn-hybride auch nicht in die CO2-Berechnung einfließen

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