Das US-Start-up Lucid Motors verspricht mit seinem Erstlingswerk Air neue Maßstäbe bei Elektroauto-Technologien, insbesondere bei der Effizienz und Reichweite. Für die Edel-Limousine hat das Unternehmen über 800 Kilometer pro Ladung nach der US-Norm EPA in Aussicht gestellt – das wurde nun von der Environmental Protection Agency bestätigt.
Lucid bietet den Air in verschiedenen Ausführungen mit unterschiedlicher Ausstattung, Motorleistung und Reichweite an. Zum Start in diesem Jahr in den USA kommen zunächst die hochpreisigen Varianten mit hoher Leistung und Reichweite auf den Markt. Das Modell Air Dream Edition Range hat nun eine offizielle EPA-Einstufung von 520 Meilen Reichweite erhalten. Es ist damit das Elektroauto mit der bisher längsten von der EPA ermittelten Reichweite. Bisher lag Elektroauto-Pionier Tesla vorne.
520 Meilen sind umgerechnet knapp 837 Kilometer. Der EPA-Wert wird anders als die hierzulande gültige Verbrauchsnorm WLTP ermittelt, gilt aber wie der neue europäische WLTP-Fahrzyklus als vergleichsweise praxisnah. Der Lucid Air dürfte also je nach Fahrstil und Wetterbedingungen auch im Alltag 600 oder mehr Kilometer mit einer Ladung fahren können. Vor wenigen Jahren galt dies noch als unerreichbar. Der Air ist zwar stark auf Effizienz ausgelegt, verfügt mit 686 kW (933 PS) aber über Leistung auf Supersportwagen-Niveau.

„Ich bin hocherfreut, dass unser Lucid Air Dream Edition Range von der EPA offiziell eine Reichweite von 520 Meilen zuerkannt bekommen hat – eine Zahl, die meines Wissens nach einen neuen Rekord für ein Elektrofahrzeug darstellt. Entscheidend ist, dass dieser Meilenstein durch Lucids weltweit führende hauseigene E-Auto-Technologie erreicht wurde und nicht einfach durch den Einbau eines überdimensionierten Batteriepakets“, sagte Firmen- und Technikchef Peter Rawlinson. „Unsere rennerprobte 900-Volt-Batterie- und BMS-Technologie (Batteriemanagementsystem, d. Red.), unsere kleinbauenden Antriebseinheiten und unsere Wunderbox-Technologie verleihen dem Lucid Air eine extrem hohe Effizienz, die es ihm ermöglicht, mit weniger Batterieenergie mehr Kilometer zurückzulegen. Das Elektroauto der nächsten Generation ist wirklich angekommen!“
Laut früheren Aussagen verfügt der Air für die maximale Reichweite über eine Batterie mit 113 kWh Speicherkapazität. Die von Rawlinson angesprochene Wunderbox ist das Bordladegerät des Air, das Lucid für flexibles, besonders schnelles Laden entwickelt hat. Es handelt sich um ein Multifunktionsgerät, das eine möglichst hohe Leistung und Kompatibilität mit Ladesystemen unterschiedlicher Spannung gewährleisten soll. Der Air kann damit Unternehmensangaben nach innerhalb von 20 Minuten für bis zu 482 Kilometer geladen werden. Die Wunderbox unterstützt zudem bidirektionales Laden zwischen dem Fahrzeug und dem Stromnetz (V2G) sowie von Fahrzeug zu Fahrzeug (V2V).
Rawlinson war früher Chefentwickler des Model S von Tesla. Er betont stets, dass bei Elektroautos seiner Meinung nach die Effizienz im Mittelpunkt der Bemühungen stehen sollte. Das sei sogar wichtiger als die Kosten der Akkus. „Wenn man die Effizienz verdoppeln kann, können wir dieselbe Reichweite mit der Hälfte der Batteriekapazität erreichen. Das würde die Kosten und das Gewicht der Batterie halbieren. Das ist sicherlich besser, als nur die Batteriekosten zu drücken“, so der britische Ingenieur.
Der Air soll ab 2022 auch an deutsche Kunden ausgeliefert werden. Er konkurriert dann mit der schon in diesem Jahr startenden neuen Batterie-Luxuslimousine EQS von Mercedes-Benz, die nach WLTP-Norm bis zu 780 Kilometer schaffen soll. Auch der bisherige Reichweiten-Primus Tesla wollte eigentlich in diesem Jahr die Messlatte deutlich nach oben verschieben, das angekündigte neue Model S Plaid+ mit über 840 Kilometer EPA-Reichweite wurde jedoch kurzfristig abgesagt. Vorerst ist damit das reguläre Model S mit umgerechnet rund 652 Kilometer pro Ladung gemäß EPA das ausdauerndste E-Auto der Marke.
badsoden meint
Sagte er wirklich: „Wenn man die Effizienz verdoppeln kann, können wir dieselbe Reichweite mit der Hälfte der Batteriekapazität erreichen. Das würde die Kosten und das Gewicht der Batterie halbieren. Das ist sicherlich besser, als nur die Batteriekosten zu drücken“?
Ein Elektroauto hat schon ein Effizienz von ca. über 80%. Dass heisst, von 100 KWH im Batterie werden mehr als 80 KWH in realen Antrieb umgesetzt. Will er jetzt von 100 KWH im Batterie, 160 KWH in Antrieb umsetzen?
Ausser sein Chefingenieursaufgabe bei Tesla würde ich sein Ingenieursstudiumabschluß auch noch mal hinterfragen.
MaxMe meint
Ich glaube, mit „Effizienz“ ist nicht gemeint, wieviel der Energie aus der Batterie am Rad ankommt, sondern wieviel von dieser Energie bei der Fahrt genutzt wird.
Wenn man zB (fiktiv) ein Auto hätte, das quasi kaum Roll- noch Windwiderstand hat, dann könnte man auch mit 1kWh 100km fahren.
alupo meint
Genau das gleiche hatte ich beim lesen auch gedacht.
Bei einem Wirkungsgrad von bereits über 80% führt die Verdopplung zwangsläufig zum Perpetuum Mobile. Das wäre wirklich ein Durchbruch.
Dass Reifenhersteller zusammen mit Strassenbelagsentwicklern den Rollwiderstand möglichst reduzieren sollen, ohne dabei die Sicherheit zu vernachlässigen ist auch klar. Auch der bei PKW inzwischen erreichte cw Wert erscheint mir mit knapp über 0,2 ziemlich ausgereizt. An der Stirnfläche kann man m.M.n. außer dem Wehlassen der Außenspiegel und deren Ersatz durch Kameras auch nicht mehr wirklich viel drehen.
Insofern frage ich mich schon was der Satz sollte.
Aber ganz klar ein großes Lob an Lucid über die laut den Werten wirklich gelungene Effizienz. Die 113 kWh sind vermutlich ein Nettowert und damit eher mit den ca. 90 kW des Tesla LR (ehemals MS100) zu vergleichen, oder?
Gunnar meint
Sehr schöne Entwicklung. So muss es weitergehen und dann auch bitte in die unteren Fahrzeugklassen skalieren.
837 km nach EPA sind dann wohl 850-900km nach WLTP.
Meine bisherigen Verbrenner haben diesen Wert mit einer Tankfüllung zwar auch ab und zu erreicht, aber dann wurde ich für meinen Geschmack zu häufig angehupt.
Tommi meint
Ein Reichweitenvergleich zwischen Verbrenner und BEV macht wenig Sinn. Niemand hat früher angegeben, dass sein Golf Diesel mit einer Tankfüllung weiter kommt, als ein 911er. Ein BEV sollte wie auch ein Verbrenner einfach ausreichend Reichweite haben. Und das sollte beim Lucid ganz bestimmt gegeben sein.
Gunnar meint
Das meine ich ja. Wenn die BEV-Reichweite schon so hoch ist wie im EQS oder im Lucid Air, dann muss man nicht mehr zwischen ICE und BEV vergleichen, weil es kein Unterschied mehr gibt. Die Kontra-BEV-Argumente werden von Jahr zu Jahr immer weniger.
Klar, die Fahrzeuge mit den sehr hohen Reichweiten sind nix für den Massenmarkt, aber wenn man zurückschaut, wo wir vor ein paar Jahren waren: Das Model S mit circa 500 km nach NEFZ hat auch mal mehr als 130.000 Euro gekostet. Jetzt bekommt man mehr als 500 – 600 WLTP-KM für circa 45 – 50 T€ – noch ohne Rabatt und Förderung. Und die Entwicklung geht munter weiter in die richtige Richtung.
Sebastian meint
Ein Dacia Sandero kostet 9.000 Euro und fährt noch weiter, lädt bzw. tankt in weniger als 5 Min. auf 100%
Frank meint
Ich finde, der sieht viel schicker aus als diese EQS-Banane. Dazu exzellente Technik. Ingenieurkunst zeigt sich u.a. auch daran, dass sie einen riesigen Frontkofferraum hinbekommen haben.
Sehr gut für die Kunden, dass sich jetzt so viel Konkurrenz zeigt. Hoffe doch, dass die deutschen Hersteller noch ein paar Schippen auflegen können. Ich warte auf einen brauchbaren Van. Mit der Effizienz eines Air würde ich den EQV bestellen.
Martin meint
Elon Musk: „Rawlinson was never chief engineer. He arrived after Model S prototype was made, left before things got tough & was only ever responsible for body engineering, not powertrain, battery, software, production or design.“
Freddy K meint
Da hat sich wohl einer geärgert…..
M. meint
Dann hätte er den Job vielleicht machen sollen.
Martin meint
Rawlinson war früher nicht Chef Entwickler für das Model S
ecomento.de meint
Das stellt er anders dar: https://www.linkedin.com/in/peter-rawlinson-1a910625/.
VG | ecomento.de
alupo meint
Sorry, aber das ist von beiden Seiten doch alles Geschichte und Erbsenzählerei.
Das einzige was mMn zählt ist, dass er offensichtlich ein gutes BEV herausgebracht hat.
Ich wünsche ihm viel Erfolg und hoffe, Elon läßt Lucid Air an den SuC laden.
Was wirklich damals passiert ist wissen wohl nur die Beiden und ein paar wenige Augenzeugen der Entwicklung.
PS: ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Rawlingson ein besonders gutes MS bauen wollte und Elon Musk aber die Kosten, gerade im Hinblick auf die früher oft prekäre Finanzsituation von Tesla, zu hoch waren. Damals wenige Millionen mehr auszugeben oder einige wenige Wochen zusätzlicher Verzögerungen und Tesla würde heute nicht mehr existieren. Die Situation war mehrmals extrem knapp. Und beim letzten mal gab es keine externe Hilfe wie schon mal durch Daimler. Insofern lag vermutlich Elon Musk richtig. Lieber wäre es mir natürlich wenn anders herum gewesen wäre. Aber nun gibt es Lucid und das ist gut so für die Kunden.
Sebastian meint
Heute schwimmt Tesla im Geld wie Dagobert Duck, macht aber genau sie selben Fehler mit dem Sparen… sparen und…. sparen. Somit ist geklärt wer von den beiden der Fehler ist.
M. meint
Ne. Falls es so gewesen ist, hätte man das intern kommunizieren müssen und das Produkt daran ausrichten. Dafür macht man Lasten- und Pflichtenhefte. Man läuft nicht einfach los und entwickelt mal was.
Der Lucid Air Pure startet mit $77800 und gut 400 mls / 650 Km EPA Reichweite, das ist in Großserie und mit ein paar Anpassungen sicher zu senken.
Ein echtes Schnäppchen war auch das Model S noch nie.
der Wartende meint
Interessant ist, dass es dieses Auto scheinbar tatsächlich zum Marktstart schafft, das sah ja lange nicht so aus. Tatsächlich finde ich das Design mittlerweile, innen wie auch außen, etwas altbacken und zu amerikanisch. Als vor Jahren der Designentwurf erstmals öffentlich wurde, passte das eher in die Zeit aber es sind schon so viele Jahre vergangen, dass ein ordentliches Facelift schon jetzt angebracht wäre. Ähnlich sieht das bei Faraday aus, falls die es überhaupt schaffen. Das einzig zeitlose Design der neuen Elektroautobauer hat für mich Rivian geschaffen, dass hält Jahrzehnte frisch.
Sebastian meint
Gestern ist auch die Produktion des Ford F 150 Lightning gestartet
Freddy K meint
Gefällt mir auch ganz gut. Mit Gewerbeausstattung für Firmen überlegenswert. Dann gibts noch die tollen Aufbaumodule für Pickups…
Andi EE meint
@der Wartende
„Tatsächlich finde ich das Design mittlerweile, innen wie auch außen, etwas altbacken und zu amerikanisch.“
Das ist eben das Gute, Lucid, Rivia und Tesla sind nicht mit so viel Dellen und Sicken wie die europäischen und japanischen overdesignden Fahrzeuge entworfen worden. Weniger ist mehr, nirgends gilt das mehr als beim Design. Japan ist übel, aber auch BMW die Katastrophe.
Sag mal, welches Design findest du gut?
Falscher_Hase meint
Das Lucid Design ist eine fast exakte Kopie des Subaru SVX aus den 90ern, nur in lang. Japan konnte also auch mal anders als hässlich? Frisch sieht er jedenfalls nicht aus, den Spaltverlauf im Kofferdeckel finde ich in Seitenansicht mega hässlich.
Andi EE meint
Ich habe mir den Subaru SVX kurz angeschaut. Das ist keine Beleidigung, aber verstehst gar nichts von Design. Sorry, aber das ist so wie wenn ich den Fiat Multipla mit dem ID.3 vergleiche. Ja, es hat eine Wulst vor der Frontscheibe, damit hat es sich dann aber auch.
Versuch mal zu beschreiben, wo du da Analogien im Design des Subaru SVX erkennst.
EMfan meint
Also ich erkenne eine große Gemeinsamkeit im Design: Beide Fahrzeuge sehen Sch…. aus!
Allstar meint
Bei AMS wir das Design des Lucid Air als „VW-haft“ beschrieben. Das verwundert nicht, da der Designer Derek Jenkins lange bei VW für das Design verantwortlich war und da auch für den Arteon. Die Formensprache ist identisch zum Air.
Herbs meint
„Das einzig zeitlose Design der neuen Elektroautobauer hat für mich Rivian geschaffen, dass hält Jahrzehnte frisch.“
Mit solchen Aussagen sollte man in den ersten 30 Jahren nach SOP vorsichtig sein ????
TheMan meint
100 Meilen mehr wie Tesla mit 13kWh bigger Batterie liest man in den USA Media. Marketing passt und Musk wird bald ein Modell S superlong Ränge anbieten.
Diese riesigen Fzg und auch noch so schwer ist schon sehr bedenklich da die auch noch ökologisch gewertet werden.
Wer und welches Vertriebszentrum und Service ist für die Lucid Air zuständig?
Andi EE meint
Der Baumarkt OBI, alle Ersatzteile und Klebstoffe sind dort vorrätig.
Christian meint
Wie bei Tesla, da geht nix kaputt was nicht OTA wieder zum laufen gebracht werden kann…
wer den Air kauft hat eh noch zwei oder drei Ersatzwagen rumstehen.
alupo meint
wie ich schon schrieb, ich bin mir nicht sicher ob dabei nicht doch brutto mit netto verglichen werden. Klar, der cw Wert ist besser. Die Stirnfläche….
Ich bin gespannt auf die ganzen exakten Daten.
M. meint
Anbieten?
An-kündigen wird er vielleicht was.
Anbieten nicht. Außer eine Reservierung.
xdaswarsx meint
In 2 Wochen, ab dem 20.09.21, soll auch die „Production Preview Week“ unter Teilnahme der Presse starten.
Bin mal gespannt, wann die ersten Fahrzeuge mit echten Tests auf die Straße kommen, und vor allem wann die ersten Fahrzeuge bei den Kunden (in USA) landen.
EdgarW meint
Ähm, der 20.09.21 ist in 3 Tagen ;-)
Aber interessant ist das Auto, stimmt schon. Auch der EQS und EQE. Mal schauen wann Elon nicht mehr stillhalten kann und doch nachleget – 4680er Zellen sind dafür natürlich Voraussetzung.
xdaswarsx meint
Sorry, muss natürlich 27.09.21 heißen.
Anti-Brumm meint
Schön, dass man im Zuge der E-Revolution auch wieder über Effizienz nachdenkt anstatt immer fettere Schlachtschiffe zu bauen.
Lucid spielt nicht in meiner Liga, aber es ist wichtig, dass die Entwicklung im hochpreisigen Segment beginnt und langsam den Weg in die Masse findet.
EdgarW meint
Absolut!
Gibt ja auch andere Beispiele, etwa den Lightyear One, Mercedes EQS und EQE, der Audi A6 e-tron (concept) scheint ab Ende 2022 in die gleiche Kerbe zu hauen. Und hoffentlich auch der Ioniq 6, würde Hyundai jedenfalls gut anstehen, nach dem Noch-Effizienz-Meister Ioniq Classic diese Richtung weiter zu verfolgen.
EdgarW meint
Ach ja, und dann will Mercedes mit dem EQXX seine Effizienz-Ziele nochmal erheblich nach oben schrauben (soll „bei normaler Autobahn-Geschwindigkeit einen einstelligen Verbrauchswert für Kilowattstunden pro 100 Kilometer erreichen“ – klingt aus heutiger Sicht jedenfalls ziemlich unrealistisch, aber schaunmermal), bin gespannt, was daraus wird
https://ecomento.de/2021/07/23/mercedes-teasert-elektroautos-bis-1000-kilometer-reichweite/
Daniel S meint
837km Reichweite! Das ist mir zu wenig.
Ich fahre jeweils Nonstop mit meinem Diesel von Stuttgart ans Nordkap in den Urlaub. Wenn das mit einem BEV für unter 20000€ möglich ist überlege ich mir auch eines zu kaufen.
Ironie off.
Franz Mueller meint
Aber nur, wenn ich dann für die Ladepausen mit mindestens 100€ pro Stunde entschädigt werde. Meine Zeit ist sehr kostbar.
Lucid schweigt sich über die Batteriekapazität allerdings sehr aus. Wahrscheinlich ist die Effizienz doch nicht so der Knaller aber es wurden 130kWh Batterie verbaut.
Andi EE meint
???? Entschädigung ist gut. So kommt’s rüber, wenn die Sebastians argumentieren.
ID.alist meint
Ich schätze dein letzten Satz ist ironisch gemeint, oder?
Lucid hat es gesagt, und jeder spricht davon, dass die Reichweite mit eine 113 kWh Batterie geschafft worden ist.
xdaswarsx meint
Mit Hänger im Winter sind es dann nur 100km.
Nee, das ist mir viel zu wenig.
Duesendaniel meint
…natürlich mit 220km/h, Gegenwind und ständig bergauf. Ja ne, ist klar!
Sebastian meint
Angaben zur Akku Größe scheint es wohl in Berichten nicht mehr zu geben.
ecomento.de meint
Laut früheren Aussagen verfügt der Air über Batterien mit bis zu 113 kWh Speicherkapazität.
VG | ecomento.de
Franz Mueller meint
Naja, wer´s glaubt. das wär dann ein EPA Verbrauch OHNE Ladeverluste von 13,5 kWh/100km. Halt ich für ausgeschlossen bei der Fahrzeuggröße.
Sebastian meint
Iss aber so.. dazu muss man eben auch so fahren, wie EPA. Und nicht wie die german Freizeit F1 Vettels.
Andi EE meint
Wieso nicht, das limitierennde Faktor ist nicht die Grösse oder das Gewicht bei den Elektrofahrzeugen, sondern die Aerodynamik. Auf der Autobahn / Langstrecke ist jeder Kleinwagen deutlich ineffizienter als so eine Limousine. Die Aerodynamik ist auf einem längeren und flachen Fahrzeug, viel besser als auf einem Smart-ähnlichen Gebilde.
Und wenn man Langstrecke redet, muss man auch immer von Geschwindigkeit +-120km/h, diese Mixwerte sind nutzlos, weil die Geschwindigkeiten im Mixbetrieb viel zu tief sind.
Mäx meint
Da muss man sagen, das ist schon sehr stark.
Scheint also in der Tat sehr effizient zu sein das Auto + große Batterie.
BEV meint
mit dem Design und der Fahrzeugklasse kann ich nicht so viel anfangen, aber da kommt ja noch mehr und je mehr neue Player den Markt aufmischen umso besser.
Tesla ist heute eher im breiteren Markt angekommen und will das gesamte Paket abdecken.
Lucid ist schon sehr auf Premium aus, Rivian könnte irgendwo dazwischen sein. Beide machen aber bis jetzt nicht den Anschein auch übers Auto hinaus Themen abzudecken.
Das könnten große Player aus USA in Zukunft sein. Villeicht hört man auch von Apple bald was.
Aus China kommen auch einige, da wird noch spannend wieviele es aus China raus schaffen.
Es wird zunehmen schwieriger für die deutschen Hersteller. Der VW Konzern ist auf einem guten Weg, aber hat noch viele Hausaufgaben zu machen.
Freddy K meint
Breiter Markt mit 2 Modellen?
Hmmm…
Ich würde einfach mal abwarten…
Als China die ersten Verbrenner angeboten hat wurde auch sofort der Untergang der deutschen Autoindustrie beschworen.
Das gleiche als die Japaner kamen die Koreaner etc ..
Schon x-mal….
Mal drüber nachgedacht das es auf der Welt über 100 Autohersteller gibt?
Und dann sollen gerade mit die größten und nur die deutschen das nicht überleben…
Naja…Man wird sehen..