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E-Auto-Studie: Autowerkstätten geht die Arbeit so schnell nicht aus

11.04.2024 in Service, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

Audi-Q8-e-tron-Sportback

Bild: Audi

Deutschen Autowerkstätten geht auch mit Elektroautos die Arbeit nicht aus. Das ist die Nachricht einer Studie, die das Marktforschungsunternehmen UScale im Dezember 2023 zum dritten Mal für die Branche erhoben hat. Die Kehrseite für E-Auto-Fahrende: Technische Defekte, Rückruf-Aktionen und Software-Probleme liegen bei Stromern deutlich über denen von Verbrennern.

Für die Ergebnisse hat UScale 2.154 E-Auto-Fahrer befragt und ihnen 404 Fahrende von Verbrennerfahrzeugen gegenübergestellt. Das Durchschnittsalter aller Fahrzeuge in der Studie lag bei drei Jahren. Die Auswertungen zeigen, dass E-Autos deutlich seltener die Pannendienste beschäftigen als die Vergleichsgruppe der Verbrenner-Fahrzeuge. Gleichzeitig liegt die Zahl technischer Probleme und Rückrufe höher.

Die Unterschiede zwischen den Marken sind erheblich: Skoda, Audi und Opel müssen deutlich häufiger in die Werkstatt; Mercedes, BMW und Nissan deutlich seltener. Die Reparaturen von E-Autos sind in vielen Fällen schwieriger als geplant. Jeder fünfte Nutzende wartet länger als erwartet. Gleichzeitig verbessern die Werkstätten ihre Perfomance und auch die Häufigkeit der Werkstattaufenthalte geht deutlich zurück.

Wie erwartet ist der Aufwand der Werkstätten im Bereich Software und Digitales dagegen deutlich gestiegen. Das betrifft vor allem die Software-Updates, die mit 63 Prozent mehrheitlich in Werkstätten und nicht „over the air“ erfolgen. Das ärgert Kunden, die von ihren Smartphones anderes gewohnt sind und noch dazu wertvolle Zeit in Werkstätten verlieren.

Im Vergleich zu Benzin- und Diesel-Fahrzeug-Fahrern haben die E-Mobilisten mit ihrem Auto jedoch einen geringeren Inspektions- und Wartungsbedarf und auch Saison-Checks werden deutlich seltener nachgefragt. Ebenfalls deutlich sinkend ist der Bedarf an Verschleißreparaturen.

Nicht nur bei E-Autos nehmen digitale Dienste zu und die Fahrzeug-App wird wichtiger; auch die E-Auto-Fahrer sind digital-affin und wünschen sich verstärkt digitale Kontaktkanäle zu den Werkstätten. Im Vergleich zu Verbrenner-Fahrern sehen Elektroauto-Nutzende in Software-Updates grundsätzlich einen hohen Mehrwert, sind neuen digitalen Angeboten gegenüber aufgeschlossen, wünschen sich zusätzliche Services und nutzen öfter die Marken-Hotline. Der persönliche Kontakt bleibt eine Vorliebe der Verbrenner-Fahrer.

Insgesamt lassen die Werkstätten noch viele Wünsche der E-Auto-Fahrer offen. Ein Beispiel: 73 Prozent erwarten, dass ein von der Werkstatt gestellter Ersatzwagen ebenfalls elektrisch ist. Während kein Verbrenner-Kunde erwartet, dass die Werkstatt das Fahrzeug nach der Reparatur umsonst auftankt, meinen 32 Prozent der E-Auto-Fahrer, dass das kostenfreie Aufladen für sie „in jedem Fall“ oder „eigentlich“ dazugehört.

„Viele Werkstätten haben die Sorge, dass ihnen mit der Elektromobilität die Arbeit ausgeht. Diese Sorge scheint bis auf Weiteres unbegründet. Langfristig ist jedoch damit zu rechnen, dass das Qualitätsniveau der Elektroautos weiter steigt und Werkstattbesuche zurückgehen“, so Axel Sprenger, Geschäftsführer von UScale. „Nicht nur die Fahrzeuge werden digitaler werden, sondern auch die Kunden. E-Auto-Fahrende bevorzugen digitale Kontaktwege und sie sind bereit, umfassend Daten aus ihren Fahrzeugen mit der Werkstatt zu teilen, wenn dadurch die Dienstleistung verbessert wird. Hier liegt auch eine große Chance für die Werkstätten.“

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Via: UScale
Tags: Reparatur, WerkstättenAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. er100 meint

    11.04.2024 um 11:50

    Technisch wäre ein Eauto selbstverständlich nahezu Wartungsfrei und extrem Langlebig.
    Aber die Industrie will wie bisher maximale Gewinne erwirtschaften deshalb werden die Fahrzeuge passend konstruiert.

    • David meint

      11.04.2024 um 18:04

      Zumindest ist das bei Tesla so. Dort scheint ein Querlenker im Wesentlichen 20.000 km zu halten. Ich zitiere aus TFF „Querlenker kannste bei Tesla eig bei jedem Reifenwechsel direkt mit machen… leider“. Jemand, der die neueste Version hat: „Dann sind die scheinbar auch nicht besser… Naja dann fahr ich halt nur noch bei schönem Wetter“. Denn man muss wissen, bei Tesla läuft der Wasserablauf der Frontscheibe genau auf das Gelenk des Querlenkers.

      • Solariseur meint

        12.04.2024 um 20:54

        Dann haben ALLE Teslas meiner Firma keine Querlenker mehr. Anders kann ich mir nicht erklären, warum die komplett unauffällig sind.
        Oder: Daaaviid schreibt mal wieder Miiist.

      • Solariseur meint

        12.04.2024 um 20:58

        Ergänzung
        Daaaviiid zitiert aus Beitrag von 2022. Okay, kann man machen, wenn man sich lääächerlichmachen will

        • alupo meint

          14.04.2024 um 03:56

          Das hat er doch schon gemacht. Dafür wurde er geschaffen

    • Yoshi meint

      11.04.2024 um 19:21

      Die Hersteller haben die Software und das Zusammenspiel der 80 Steuergeräte ni hat mehr im Griff. Bei den BEVs handelt es sich um die zuletzt entwickelten Plattformen, daher sind diese besonders betroffen. Sollte noch mal eine neue entwickelte Verbrennerplattform kommen, wird die mir Sicherheit nicht besser.

    • GrußeinesNiedersachsen meint

      12.04.2024 um 08:34

      Na 000er? Mal wieder gesperrt und ein neuer Nick für den gleichen Sh.. muss her.

    • M. meint

      12.04.2024 um 10:40

      Du verwechselst „Antrieb“ und „Auto“.
      Die Antriebe unterscheiden sich hinsichtlich Wartungsaufwand schon deutlich, aber das muss nichts heißen für Komponenten, die sich in beiden Varianten finden.

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