Nissan hat zum World EV Day die finalen Leistungsdaten des neuen Ariya Nismo bekannt gegeben. Das erste vollelektrische Modell der Performance-Marke der Japaner rollt mit 320 kW/435 PS und 600 Nm Drehmoment zu den Kunden in Europa. Der Verkaufsstart ist für Januar 2025 geplant.
Beim Ariya Nismo wird die Leistung des Ariya e-4ORCE mit 87-kWh-Hochvoltbatterie erweitert. „Gleichzeitig wird im Innenraum das Motorsport-Flair von Nismo mit dem eleganten Design des Ariya vereint“, wirbt Nissan. „Das puristische Außendesign und die ausgezeichnete Aerodynamik des Crossover-Coupés reduzieren den Luftwiderstand. Dank der besonderen Karosserieform, des verlängerten unteren Stoßfängers sowie des Heckspoilers konnte der Auftriebsbeiwert des Nissan Ariya Nismo um beeindruckende 40 Prozent auf 0,11 verbessert werden (ca-Wert des serienmäßigen Nissan Ariya: 0,18).“
Der tiefe Schwerpunkt des Ariya Nismo sowie der Doppel-Heckdiffusor leiten den Luftstrom und erhöhen den Abtrieb. Der von der Formel E inspirierte Spoiler und Luftleitbleche reduzieren den Luftwiderstand und Verwirbelungen vor den Hinterreifen. Im Vergleich zum Serienmodell verfügt der Ariya Nismo zudem über eine breitere Türverkleidung, die den Abtrieb des Fahrzeugs weiter erhöht und für zusätzlichen Grip sorgt.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Inhalt entsperren“. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Das Fahrzeug ist mit Reifen vom Typ Michelin Pilot Sport EV ausgestattet. Die Enkei-20-Zoll-Räder zeichnen sich durch ein spezielles Design mit dünnen Speichen und flachen Scheiben auf der Felge aus, was Widerstand und Gewicht minimiert. Darüber hinaus haben die Räder eine große Lochung, um die Luftabfuhr zu fördern und die Bremsen zu kühlen.
Aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigt der Ariya Nismo in fünf Sekunden. „Darüber hinaus bietet er sogar im Vergleich zum Nissan GT-R Nismo höhere Einlenk- und Seitenkräfte“, unterstreichen die Entwickler. „Seine dynamische Aufhängung mit modifizierten Federn, Stabilisatoren und Stoßdämpfern sorgt zusammen mit dem hervorragend ausbalancierten Fahrwerk für kontrolliertere Bewegungen der Karosserie und ermöglicht dadurch eine höhere Steifigkeit.“
Bei niedrigem Tempo wird die Lenkkraft der Servolenkung reduziert, um Wendemanöver zu erleichtern. Bei höheren Geschwindigkeiten wird die Lenkung härter. Der „i-Booster“ erhöht die Bremskraft. „Das Nissan e-4ORCE Allradsystem gewährleistet Kontrolle unter allen Fahrbedingungen“, versprechen die Japaner. „Speziell für den Einsatz im Nissan Ariya Nismo wurde das System angepasst, um ein sportlicheres Fahrgefühl zu ermöglichen und ein Untersteuern bei hoher Beschleunigung zu unterdrücken.“
Der 22-kWh-On-Board-Charger ermöglicht schnelle Ladevorgänge an Wechselstrom-Ladestationen (AC). Wie lange der Ladevorgang dauert, spezifiziert Nissan nicht. Das gilt auch für die Gleichstrom-Ladeleistung (DC), die regulären Modellen können mit bis zu 130 kW Strom in die Akkus ziehen. Zur Reichweite schweigt sich der Hersteller ebenfalls noch aus. Die bisher potenteste Ausführung schafft knapp 500 Kilometer mit einer Ladung.
Am Fahrzeugheck erhöht ein verbreiteter und verlängerter Stoßfänger den Anpressdruck. Das Nismo-Emblem findet sich auf den Rädern sowie an der Front- und Heckpartie des Fahrzeugs, außerdem auf den Sitzen und Anzeigen im Innenraum. Der Innenraum des Ariya Nismo wurde neu gestaltet. Die Sitze sind mit einem wildlederartigen Stoff bezogen und sollen sicheren Halt bei schnellen Kurvenfahrten bieten. Es finden sich zudem rote Ziernähte, eine geschwärzte, offenporige Holzverkleidung und die „Andon“-Beleuchtung für eine loungeartige Atmosphäre.
Angeboten wird der Ariya Nismo in vier verschiedenen Außenfarben, darunter der neue Farbton Stealth Grey mit schwarzem Fahrzeugdach. Rote Akzente verleihen dem Fahrzeug einen zusätzlichen auffälligen Touch. Wie viel der Ariya Nismo in Deutschland kosten wird, bleibt abzuwarten. Für aktuelle Topmodell mit 290 kW (394 PS) Leistung verlangt Nissan mindestens 65.490 Euro.










Claas Wege meint
UNSER ANTRIEB SIND SIE?
Nissan verspricht Innovation und Sicherheit durch langfristige Garantien – doch hält das Unternehmen wirklich sein Wort?
Als stolzer Besitzer eines Nissan LEAF habe ich mich auf die versprochenen 8 Jahre/160.000 km Garantie auf die Hochvoltbatterie verlassen. Trotz eines Defekts, der mein Fahrzeug fahruntüchtig macht, wurde mein Garantieanspruch von Nissan abgelehnt. Dabei sollte die Garantie auch den Kapazitätsverlust und technische Defekte abdecken.
Wie innovativ ist es, wenn Kunden im Stich gelassen werden?
Nissan wirbt mit neuen Ideen und Grenzüberschreitungen, aber wenn es um die Einhaltung der Garantien geht, bleibt der Konzern stumm. Meine Erfahrung zeigt: Selbst wenn Ihr Auto nicht mehr lädt und nicht mehr fahrbereit ist, könnte Nissan die Garantie verweigern.
Es stellt sich die Frage: Kann man Innovation wirklich auf Kosten der Kundenzufriedenheit aufbauen?
Als langjähriger Nissan-Fahrer bin ich enttäuscht, dass nach über 20 Jahren Vertrauen ein solches Versprechen gebrochen wird. Möchte Nissan wirklich, dass Innovation so aussieht?
Denken Sie darüber nach, bevor Sie ein neues Elektrofahrzeug von Nissan kaufen.
M. meint
Aus welchem Grund wurde die Garantie denn abgelehnt?
Je nachdem, wie das begründet wurde, könnte sich einen Klage lohnen.
Das könnt man doch mal mit einem Experten durchgehen.
Claas Wege meint
Nissan behauptet, dass die Garantie sich lediglich auf den Kapazitätsverlust bezieht, der durch die Anzeige der Kapazitätsbalken im Fahrzeug sichtbar wird.
Dies steht jedoch im Widerspruch zu den Garantie Bedingungen von 2018, die eine umfassendere Abdeckung versprechen. Während die neueren Bedingungen diese Einschränkung nahelegen, halte ich es für unlogisch, einem Akku, der aufgrund eines Defekts nicht mehr geladen oder entladen werden kann, eine verbleibende Kapazität zuzuschreiben. Zudem hat die Balkenanzeige keine konkreten, greifbaren Werte und kann durch Software-Updates neu definiert oder verändert werden. Dies macht die Bewertung der Akkukapazität noch unzuverlässiger.
Tadeky meint
Man kann natürlich die Marke Nismo auch ad absurdum führen. Was soll denn das für ein „sportlicher“ Kübel sein.
Weil er einen roten Streifen und lackierte Bremssättel hat und hässliche 5 Stern Felgen?
Furchtbar wie Hersteller ihre Marken verhunzen. Ford ist darin Experte vom Mustang Mach E bis Capri.
Egon Meier meint
Vielleicht sollte Nissan einfach die BEV-Versuche einstellen und das machen, was die Kernkompetez dieses Konzern ist: Eine reine Presseagentur werden.
Nissan reiht sicht neben Fail-Partner Renault in die Reihe der Unternehmen ein, die sich vom Markt schleichen werden.
Grundproblem: Man brauch Stückzahlen um die Entwicklungskosten eines Modells zu finanzieren. Nissan, Renault u.Co haben keine Stückzahlen.
Also wird irgendwas zusammengemurkst und dann gebetet. Einige verzweifelte Fans bleiben …
Egon Meier meint
22 kw … lass uns raten .. der unseelige Chamelon-Billig-Lader von Renault. Die Inkarnation der Stromvernichtung ..
also .. zu Hause gibt es so gut wie nie 22kw (genehmigungspflichtig .. ) und unterwegs ist 22kw auch zu langsam – da regiert CCS.
22kw ist nett aber um den Preis von Chameleon (??) ein no-go und so zweckmäßig wie ein Pickel auf der Nase.
Moritz meint
..und dc nur 130kW während aus Korea in dieser Fahrzeug- und Preiskategorie schon seit 3 Jahren 100kW mehr Ladeleistung zu bekommen sind. (ja, AC nur 11kW, kann aber eh kaum eine Walllbox)
In einem Kleinwagen lasse ich mir unter 150kW ja noch gefallen, eine Familienschleuder muss aber mindestens 180kW, und die auch stabil als Plateau können.
Id7plus meint
Also ich habe einen genehmigten 22kW Ladepunkt (wenn auch zurückgebaut in 2021 wegen der aussichtslosigkeit auf brauchbare Eautos – gute und richtige Entscheidung da vor 2030 nix kommt).
Die damaligen verfechter der viertel Akkuautos kommen mir vor die heutigen halben Akku Verfechter.
Moritz meint
viertel akku? halber akku?
South meint
„Erfahrungen“ von Mike mit ohne Accu … ;-)
Stefan meint
Die gleichen Lade-Werte wie beim Renault Megane und Renault Scenic.
Frank meint
Man merkt, dass hier keinerlei Verständnis von Elektrotechnik vorliegt. Die Antriebs- und Ladelektronik im Megane E-Tech Electric hat mit der des Renault Zoe konstruktiv NICHTS gemeinsam. Im Gegensatz zur Zoe hat der Megane einen neu entwickelten und dedizierten 22kW Bordlader.
Tommi meint
22 kW ist immer besser als 11 kW. Für den einen oder anderen Anwendungsfall wird das ganz praktisch sein.
Moritz meint
ich würde häufiger 200kw dc als 22kw ac vermissen
Pferd_Dampf_Explosion_E meint
Vielleicht schleicht sich Renault aus dem Markt, VW stolpert im Gegensatz dazu jedenfalls krachend von der Automobilbühne.
Aztasu meint
Lol, wenn man keine Ahnung von der Materie hat, ja dann kommen solche Statements dabei rum
Pferd_Dampf_Explosion_E meint
Dann gib doch einfach keine Statements ab.
F. K. Fast meint
Wann schafft es Nissan, einen zeitgemäßen Nachfolger des Leaf anzubieten? Zeitgemäß: CCS, temperierter Akku