Hyundai zeigt den überarbeiteten Ioniq 6 und erstmals auch die sportliche Ausstattungslinie Ioniq 6 N Line. Das aufgefrischte Elektroauto zeichne sich durch verfeinerte Linien und verbesserte Proportionen aus, die ihm eine schlanke, ausgewogene und aerodynamische Silhouette verleihen, erklärt der Hersteller. Änderungen am Antrieb gibt es nicht.
Die erhöhte Motorhaube und die verlängerte Form des überarbeiteten Ioniq 6, kombiniert mit einem neuen Frontdesign, erzeugen ein schlankes Profil. Die schwarzen Zierleisten ziehen sich bis unter die Türen und betonen die stromlinienförmige Silhouette des Fahrzeugs. Der markante Spoiler des Vor-Facelifts wurde durch einen verlängerten Heckspoiler ersetzt, der laut Hyundai die aerodynamische Leistung erhält, aber gleichzeitig für eine weichere und elegantere Silhouette sorgt.
Die Designdetails an Front und Heck des Fahrzeugs wurden verfeinert, um mit separaten, schmalen Tagfahrleuchten und Scheinwerfern „ein modernes und hochtechnologisches Erscheinungsbild zu erzielen“. Horizontale Designelemente sorgen für einen breiteren Stand auf der Straße, während das Design des hinteren Stoßfängers mit Chromverzierungen ergänzt und so mit der Front harmonisiert wurde.
Das Design des Innenraums behält das Konzept des „kokonartigen Rückzugsorts“ bei, wobei der Fokus auf einer komfortableren und intuitiveren Bedienung liegt. Im Innenraum soll der Ioniq 6 jetzt mit einem neu gestalteten Lenkrad und neuen, hochwertigen Materialien für die Türverkleidungen überzeugen. Die Mittelkonsole wurde umgestaltet, um die Funktionalität zu verbessern, und die Anzeigesysteme der Klimaanlage wurden für eine erhöhte Benutzerfreundlichkeit vergrößert.
Der Ioniq 6 erhält Zuwachs durch die neue Ausstattungslinie Ioniq 6 N Line, die die Design-DNA des 2022 vorgestellten Konzeptfahrzeugs RN22e übernimmt. Dazu heißt es: „Um das dynamische und aggressive Design der N Line zu unterstreichen, weisen die flügelförmigen Stoßfänger an Front und Heck eine skulpturale Form auf. Dieses Design verleiht der stromlinienförmigen Limousine zusammen mit einem Seitenschweller, der durch eine einzige Linie betont wird, eine optisch niedrige Haltung.“
Darüber hinaus trage die umfangreiche Verwendung der Farbe Schwarz, die vom Design des RN22e übernommen wurde, zu den sportlichen Proportionen des Ioniq 6 N Line bei, so die Designer weiter. Das zweidimensionale Design der parametrischen Pixel-Tagfahrlichter unterstreiche zusätzlich „die digitale Ästhetik“.
Hyundai hat zudem den neuen Ioniq 6 N angekündigt, der als „echte Hochleistungs-Elektrolimousine“ auf den Markt kommen soll. Die Enthüllung ist im Juli geplant.
Der aktuelle Ioniq 6 kostet in Deutschland ab 43.900 Euro. Es gibt ihn mit Batterien für bis zu 614 Kilometer Reichweite. Die Leistung des Elektroantriebs beträgt 111 kW (151 PS) oder 168 kW (229 PS) mit Heckantrieb sowie 239 kW (325 PS) mit Allradantrieb. Von 0 auf 100 geht es in bis zu 5,1 Sekunden, maximal sind stets 185 km/h möglich.








Heinrich meint
Die Front geht vom Design aus Richtung VW Käfer.
Tatsächlich hat sich die „Motorhaube“ jetzt verschlimmbessert.
Zu glatt gelutscht!
Gernot meint
Beim Exterior eine deutliche Verbesserung. Die Front war bisher selten hässlich und gewinnt durch das Facelift. Das Heck, das bisher durch den komischen Doppelspoiler geprägt war, ist ebenfalls deutlich verbessert. Im Prinzip beseitigt Hyundai jetzt die Designsünden der ursprünglichen Version. Im Innenraum ist es mir nach wie zu zerklüftet und kleinteilig. Einige werden aber die viele physischen Buttons lieben (statt alles per Touchscreen zu bedienen). Wenn es jetzt noch die neuen Akkugrößen gibt, die Hyundai auch in anderen Modellen verbaut (d.h. 63 statt 53 kWh für das Einstiegsmodell), dann ist das ein sehr gelungenes Facelift.
Der Einstiegspreis von (bislang) 44.000 Euro ist attraktiv. Die Preise für Extras sind allerdings gepfeffert. Mit größerem Akku, Ledersitzen (weil Kinder) und 360°-Kamera ist man schon aktuell bei 61.000 Euro. Beim von vielen als Preisbrecher eingestuftem neuen Skoda Elroq ist ja ähnlich: Mit 34.000 Euro erscheint der sehr attraktiv. Wenn man wenigstens 59 kWh Akku und etwas Ausstattung will, ist man bei 48.000 Euro.
Stromspender meint
Bekommt der Ioniq 6 denn auch die „große“ 84 kWh-Batterie aus dem Ioniq 5 bzw. der „kleine“ Ioniq 6 die 63 kWh-Batterie?
Gunnar meint
Davon ist auszugehen.
Deity meint
Allerdings ist hier zumindest von „Keiner Änderung am Antriebsstrang“ die Rede.
Würde mich allerdings auch sehr überraschen wenn Sie den „alten“ Akku behalten.
ChriBri meint
Der Einsatz des großen Akkus ist anscheinend gesetzt, was den kleinen Akku angeht, hört man hierzu wenig. Hyundai hatte insoweit beim 5er und 6er bislang differenziert (53/58kW), ob sie es jetzt auch wieder tun, ist nicht bekannt. Der 63er würde dem 6er sehr gut zu Gesicht stehen, da er eine Reichweite bieten würde, die meist vollkommen ausreicht. Ich nutze die Reichweite mit dem 77er Akku beim 6er sehr selten aus.