Mit dem Marktstart des Vistiq läutet Cadillac die nächste Stufe seiner europäischen Expansion ein. Parallel zur Eröffnung des ersten Cadillac Stores in Schweden – dem Cadillac City Stockholm – markiere das Elektroauto einen strategischen Meilenstein in der Entwicklung hin zu einer rein elektrischen, kundenorientierten Luxusmarke, so der US-Hersteller.
Cadillac nimmt nach längerer Abwesenheit den europäischen Markt mit Elektroautos ins Visier. Der 5.216 Millimeter lange Vistiq erweitert das Portfolio der General-Motors-Tochter um einen vollelektrischen Luxus-Siebensitzer mit drei Sitzreihen. Bereits seit 2023 ist der 5.005 Millimeter lange Elektro-SUV-Crossover Lyriq in Europa verfügbar.
„Der Vistiq definiert das Konzept des Drei-Reihen-SUVs neu: markantes Cadillac-Design, First-Class-Komfort in jeder Sitzreihe und die Agilität eines deutlich kompakteren Fahrzeugs. Eine überzeugende Mischung aus Luxus, Leistung und Vielseitigkeit. Mit dem Vistiq erweitern wir die Auswahl für unsere EV-Kunden, denn wahrer Luxus bedeutet, Optionen zu haben, die zum eigenen Lebensstil passen“, so Pere Brugal, President und Managing Director von General Motors Europe.
Der Vistiq bietet mit zwei Elektromotoren und damit Allradantrieb 452 kW/615 PS und 880 Nm Drehmoment. Von 0 auf 100 km/h geht es in etwa 3,7 Sekunden. Die WLTP-Reichweite beträgt laut Cadillac geschätzte 460 Kilometer pro Ladung. „Die adaptive Luftfederung passt sich automatisch an verschiedene Fahrsituationen an und garantiert optimalen Fahrkomfort sowie ausgezeichnete Straßenlage – egal auf welchem Terrain“, wirbt der Anbieter.
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Zusätzlich sei der Vistiq mit einer Vielzahl fortschrittlicher Fahrassistenzsysteme ausgestattet. Hervorgehoben werden unter anderem das System Night Vision, das Infrarotsensoren nutzt, um Fußgänger und Tiere außerhalb der Scheinwerferreichweite zu erkennen. Die „HD Surround Vision“ soll durch vier integrierte Kameras eine umfassende 360-Grad-Vogelperspektive der Fahrzeugumgebung bieten.
„Jedes Detail im Innenraum des Vistiq zielt darauf ab, eine nahtlose und intelligente Fahrumgebung zu schaffen. Von der Klimatisierung bis zur Konnektivität ist die Technologie darauf ausgelegt, die Bedürfnisse aller Passagiere zu antizipieren und jede Fahrt zu verbessern“, heißt es weiter.
Die intelligente Fünf-Zonen-Klimaautomatik sei darauf ausgelegt, personalisierten Komfort zu bieten und gleichzeitig die Effizienz zu steigern. Durch die präzise Zufuhr von Luftstrom und Wärme nur zu den besetzten Sitzen optimiere sie den Energieverbrauch und könne damit zu einer Erhöhung der Reichweite des Elektrofahrzeugs beitragen. Ein standardmäßiges 23-Lautsprecher-Soundsystem mit Dolby Atmos biete ein immersives Audioerlebnis, das präzise auf jeden Sitzplatz abgestimmt ist.
Das Infotainment-System, basierend auf einer Android-Plattform, biete Zugriff auf Apps wie Google Chrome, GameSnacks, Max und Amazon Prime Video, die aus dem Play Store heruntergeladen werden können. Ein geschwungenes 33-Zoll-LED-Display verbindet Fahrerinformationen und Infotainment auf einer hochauflösenden Benutzeroberfläche. Das Augmented-Reality-Head-up-Display projiziert wichtige Daten – wie Navigationshinweise und potenzielle Gefahren – direkt auf die Windschutzscheibe.
Der Vistiq wird in einer Sieben-Sitzer-Konfiguration oder wahlweise mit sechs Sitzen und „Captain’s Chairs“ angeboten. Je nach Ausstattungslinie kommen edle Materialien wie offenporiges Lumen-Echtholzdekor, carbonfaserinspirierte Akzente und das lederfreie Noveauluxe zum Einsatz – oder luxuriöses „Black Ash Cluster-Holz“. Die dritte Sitzreihe bietet gepolsterte Armlehnen, Smartphone-Ablagen, Becherhalter und USB-Ladeanschlüsse.
Der Vistiq wird zunächst in Cadillacs vier wichtigsten europäischen Märkten eingeführt: Deutschland, Frankreich, Schweden und der Schweiz. Bestellbar ist das Luxus-SUV online ab dem 28. Mai 2025, erste Kundenauslieferungen sind für September 2025 geplant. Zum Verkaufsstart wird der neue Cadillac Vistiq in Deutschland in den beiden hochwertigen Ausstattungslinien Luxury und Premium Luxury verfügbar sein. Das Luxury-Modell startet bei 99.640 Euro, während das Premium-Luxury-Modell für 110.503 Euro angeboten wird.
















Deine Mudder meint
Ohne Händlernetz wird das Auto niemand kaufen, der ein US Car nicht auch schon grau importiert hätte und ich irgendwie hab ich das Gefühl, dass die doch lieber V8 wollen.
Rüdiger meint
Gibt genug lizensierte us Händler. Einfach mal die Augen auf machen.
Deine Mudder meint
Das scheinen mir aber eher Importeure als tatsächliche Vertragshändler zu sein.
Mehr als ein paar Hundert im Jahr werden davon kaum verkauft werden. GM hat Europa aufgegeben, was sinnvoll war, aber das ist jetzt auch kaum mehr reversibel.
Rüdiger meint
Dann kauf dir doch einen Tiguan Diesel statt einem Cadday mit V6 für das selbe Geld.
Kirky meint
Mit einem Chevrolet Kalos und 10k Verkaufspreis in Konkurrenz beim eigenen Opelhändler ist klar, dass man damit kein Geld verdient hat.
GM kann aber mit der Premiummarke Cadillac ganz andere Margen einfahren und das Fahrzeug steht einer GKlasse oder X 5 in Ausstattung und Qualität in nichts nach
Yupi meint
Wieso grau?Gibt Lizenzhändler wie Geiger Cars in München, die größter Importeur Europas für US Cars sind und spezialisierter Händler.
Rüdiger meint
Psst. Einfach quatschen lassen die Leute.
Dagobert meint
Endlich bekommen wir in der EU auch große SUVs ohne den Umweg über einen Grauimport mit Einzelabnahme gehen zu müssen. Da soll noch einer sagen die E-Mobilität hätte nur Nachteile…
M. meint
Zuerst erschrickt man bei dem Preisschild, aber dann wird einem klar, ein daneben karger und „zurückhaltend motorisierter“* Kia EV9 GT ist nur 10.000 Euro billiger. Ein kleinerer und vergleichbar motorisierter BMW iX M70 ist rund 24.000 Euro teurer – der hat andere Vorteile.
So gesehen könnte es eine Lücke für diesen Luxuskleinbus geben, wenn „Reichweite“ nicht die erste Geige spielt.
* der ist für sich betrachtet komplett übermotorisiert, es geht nur um den Vergleich
Rüdiger meint
Cadillac ist ein Geheimtipp. Absolut gediegen zu fahren. Ausstattung ist immer max.
David meint
Massage Club Besitzer können nicht irren.
Rüdiger meint
Die fahren 100pro keinen Caddy
Till meint
Die kaufen bei Omid und Hamid. Mindestens V6 und blingbling.