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Audi-Chef bestätigt: Elektroauto-Umstieg wird gebremst

24.06.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 68 Kommentare

Audi-Gernot-Doellner

Bild: Audi

2021 hieß es von Audi, man werde ab 2026 neue Modelle nur noch mit Elektroantrieb auf den Weltmarkt bringen. Bis 2033 lasse man die Produktion von Verbrennern nach und nach auslaufen. Inzwischen haben jedoch andere das Sagen bei der Premiummarke und die Nachfrage nach E-Autos schwächelt. Das aktuelle Management will nun länger auf mehrere Antriebsarten setzen.

Im Gespräch mit Autocar betonte der Vorstandsvorsitzende Gernot Döllner, dass er „nicht derjenige war, der das Enddatum kommuniziert hat“. Die Entscheidung für ein vorzeitiges Verbrenner-Aus sei von der vorherigen Unternehmensleitung getroffen worden. Er habe das rückgängig gemacht, da er „an Flexibilität glaubt“.

Audi bringe von 2024 bis 2026 „eine völlig neue Palette“ von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und Plug-in-Hybrid-Technik auf den Markt. Das gebe der Volkswagentochter „für mindestens weitere sieben, acht, vielleicht zehn Jahre völlige Flexibilität“, erklärte Döllner. Dann werde man sehen, wie sich die bedienten Märkte entwickeln. „Wir haben bereits beschlossen, die Produktion über die in der Vergangenheit kommunizierten Endtermine hinaus zu verlängern.“

Der CEO bestätigte auch, dass Audi die Entwicklung aller Hardware- und Software-Architekturen des Volkswagen-Konzerns für größere Modelle in der Zukunft leiten wird. Dazu gehöre die kommende Elektroauto-Plattform SSP, mit der der Konzern zum ersten Mal zu „softwaredefinierten Fahrzeugen“ übergehen will. An diesem Projekt ist das US-E-Auto-Start-up Rivian beteiligt, in das Volkswagen investiert hat. Die ersten Audis auf der SSP sollen Ende 2027/2028 auf den Markt kommen.

Audi steht zu der Entscheidung, keine Nachfolger für die kleinen Modelle A1 und Q2 zu bringen. Der Einstieg in die Marke werden damit künftig die Baureihen A3 und Q3 sein. Ein vollelektrisches Fahrzeug in der Größe des A3 sei für 2026 als zusätzliches Modell in der Entwicklung, bestätigte Döllner. Aber es gebe keine Pläne für eine eigene Version des kleinen Elektroautos VW ID.2, das Schwestermodelle von Skoda und Cupra haben wird.

Das neue Formel-1-Team der Marke werde „uns auch dazu inspirieren, über die Straßenautos der Zukunft nachzudenken“, so Döllner. Das gelte unter anderem für die Erkenntnisse im Bereich Effizienz und Hybridtechnik, die aus der Formel 1 zu Kundenfahrzeugen übertragen werden könnten. Auf die Frage, ob das F1-Team bedeute, dass Audi eine Rückkehr für die Sportwagen R8 und den TT in Erwägung ziehe, sagte Döllner, dass die Marke über alles nachdenke. „Wir sind Auto-Enthusiasten, lassen Sie sich überraschen.“

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Via: Autocar
Unternehmen: Audi
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Couch Kartoffel meint

    24.06.2025 um 20:40

    In China kann Generation Z nichts mit Audi und dem altbackenen 25 Jahre alten Singleframe Design anfangen. Da erinnert Audi an Opa Li sein alten Audi.

    In den USA kann kein Autotester oder junger Mensch was mit Audi anfangen. Gleiche Problem wie in China und in Europa stirbt der Saurier Kombi von Hilti Niklas als Dienstwagen auch aus.

    Privat verkauft Audi fast keine Fahrzeuge. Somit hat man massive Probleme.

    • IDFan meint

      24.06.2025 um 22:50

      Was solls? Es ist nicht das Ziel von VW, die Marke Audi durchzuschleppen. VW lässt neue Images erfinden und wenn es nicht hilft, baut man die Marken ab. Überhaupt baut man Marken auf und ab: Cupra ist vor sieben Jahren erfunden worden. NSU wurde 1985 aufgegeben. Nur läufts aktuell für Audi in der Elektromobilität ganz gut: Q6 und A6 etron sind in den Top 10. Keine billigen Autos, dafür doch recht hoch in den Charts.

      • Jörg2 meint

        25.06.2025 um 08:53

        „Cupra ist vor sieben Jahren erfunden worden.“

        Gründung 1985
        Die Vorgeschichte beginnt 1971

        Erster kaufbarer Cupra (wenn ich mich recht entsinne) „Seat Leon Cupra“ im Jahre 2000.

  2. Sebastian meint

    24.06.2025 um 18:17

    Da wird nix gebremst, die Leute haben einfach keine Lust. Spargel verkauft sich auch schlechter, als Grillfleisch für 3 Euro das KG.

    • Gerry meint

      24.06.2025 um 19:59

      …ja, leider ist gegen die menschliche Dumm.heit noch kein Kraut gewachsen. 😳

    • Gerry meint

      24.06.2025 um 20:08

      Keine Lust ? Oder einfach nicht in der Lage zu begreifen was CO2 in der Atmosphäre verursacht?
      Ich fürchte Letzteres.

      • Sebastian meint

        24.06.2025 um 21:18

        Genau davon sind die Leute so genervt, dieses Welt retten waterboarding. Das Ding ist durch.
        8 Mrd. Konsum junkies auf einem zubetonierten Planeten verursachen eben mehr CO2 als 2 Mio. Höhlenmenschen mit 60% Waldanteile auf den 29% der Landfläche.

        • South meint

          25.06.2025 um 08:33

          Klar, Abrissparty, eh schon alles Wurst, scheiss auf die Kinder … ;-)
          Das ist völliger Quatsch. Es ist kein unlösbares Problem, wir haben sogar schon einen Großteil geschafft. Viele EE sind heute sogar viel billiger als Fossile. Das einzige was wir uns nicht mehr leisten können, auf die Lauten d..um…men zu hören, die noch nicht einmal was mit dem Wort Klima anfangen können…

  3. Thrawn meint

    24.06.2025 um 17:24

    Audi versucht nur zu verschleiern, dass man kein Konzept und nur eine altbackene Modelpalette hat.

    Der A6 E Tron mag ja im Grunde nicht schlecht sein, aber wozu sollte man einen unverhältnismässigen Aufpreis für so einen Blödsinn wie z.B. zwei Ladeklappen links UND rechts zahlen, die eine halbe Stunde brauchen, um sich zu öffnen und von denen sich eine erst schließen muss, bevor die andere geöffnet werden kann? Wer braucht sowas?

    Ansonsten gibt in allen Antriebsarten nur überfettete SUV Klötze, die kaum voneinander zu unterscheiden sind (ausser beim Preis). Jedes Blindeninstitut könnte schönere Autos designen.

    Kein Wunder, dass der Audi Absatz gegen den Trend immer mehr einbricht. Früher hat man mal schöne Autos gebaut. Heute gibt es nur noch ab und zu ein paar neue Rücklichter an die immer selben Autos und Schnickschnack, siehe oben, den wirklich niemand braucht.

    • Sebastian meint

      24.06.2025 um 21:21

      Die Chinesen schrauben 60 Zoll UHD TVs ins Auto, da kann Audi doch 2 Ladeports anbieten die in Zeitlupe sich am öffnen sind. Im Rheinland gibt es einen Spruch: Jeder Jeck ist anders. Ich kapiere auch nicht, wie manche sich jeden Tag eine Wurstsemmel morgens reinpfeifen können, oder täglich beim Bäcker den Kaffee holen… und was jetzt? Lass die Leute doch machen.

  4. hu.ms meint

    24.06.2025 um 15:10

    Audi passt sich dem markt an:
    Es werden einiges weniger BEV gekauft als von vielen herstellern vor jahren geplant.
    Folglich muss man sich an der nachfrage orientieren und mehr stinker als geplant bringen.
    Bedauerlich – liegt aber nicht an audi sondern an den neuwagenkäufern.

    • South meint

      24.06.2025 um 15:21

      Klar, alles supi, also 2024 hat Audi sogar weniger Autos verkauft als Tesla… da ist sogar mir mal die Spucke weggeblieben…

    • South meint

      24.06.2025 um 15:24

      Lassen wir mal besser Tesla weg…es waren nur 1,67m Fahrzeuge…

      • Mary Schmitt meint

        24.06.2025 um 15:47

        In der Tat. Tesla würde ich nicht erwähnen, da sieht 2025 düster aus. In Q1 war Audi bereits 50k Fahrzeuge vorne. Und Tesla fällt und fällt. Obwohl die Juniper ausgeliefert wurden. Wurden. Was macht man im zweiten Halbjahr?

        • South meint

          24.06.2025 um 16:14

          Nein, ich lasse nur Tesla weg, weil man damit die kruden sinnlosen Tesla Hyper und Tesla Hater wie dich anlockt … brrrrrr…
          Audi hat in 2024 nach starkem Rückgang nur 1,67m Fahrzeuge ausgeliefert und Q1 2025 liegt sogar unter dem Vorjahr…
          Natürlich haben die E Modelle um 30% zugelegt, aber das war nur dem relativ neuen A6 Etron geschuldet… ohne den wäre es sogar weiter bergab gegangen….
          Man muss ja nicht immer gleich den Untergang einer Marke prophezeien, aber die Aussage des Vorstandes ist unfreiwillig komisch. Was soll den bitte bei Audi zurückgehen, wenn man eh schon fast nix hat?

        • Future meint

          24.06.2025 um 16:22

          Musk ist ja Tesla und er schaltet hier jetzt auch immer seine Werbung für Starlink. Also sollten wir ihm jetzt endlich mal dankbar sein.

        • Tinto meint

          24.06.2025 um 19:41

          Danke Elon für die wieder einmal vorgezogene Silvesterknallerei letzten Do? Fühlte mich prächtig unterhalten :-)

  5. South meint

    24.06.2025 um 11:49

    Lustig. Also zum Bremsen muss man ja vorher Gas gegeben haben, fahrt aufgenommen haben. Vorsprung durch Technik kann man mittlerweile im Museum sehen. Ich würde sogar um die Ecke noch Werksrabatt bei Audi bekommen, aber da gibts wirklich nix … fette Pflunsen mit enormen Verbräuchen ala Q4 etron oder erst ab A6…
    Audi kannste momentan schlicht vergessen…

    • Celsi meint

      24.06.2025 um 14:43

      Ich könnte nicht noch mehr zustimmen.
      Audi stand mal für Innovation, sportliches klares Design und SOLIDARITÄT.
      Davon ist nichts mehr übrig. Heute steht Audi für fette SUVs, Lichtspielereien, Fake-Luftgitter und lange Werkstattaufenthalte.

      Und das schreibe ich als Audi-Fan von 1998 bis ca. 2018.

      • Fehlerkorrektur meint

        24.06.2025 um 14:43

        Verd…. SOLIDITÄT meine ich natürlich.

  6. David meint

    24.06.2025 um 09:59

    Ich glaube, dass diese selbsternannten Materialprüfer, die übrigens sehr gerne ihre Lebensmittel beim Billigdiscounter kaufen und ihre Möbel bei IKEA, sowieso nicht die Kundschaft von Audi sind. Das sind die Firmenwagenfahrer. Da hat man mit A6 etron und Q6 im Markt zwei Treffer gelandet. Aber in der Tat muss auch Audi sich den Käuferwünschen anpassen und die Käuferwünsche sind noch Verbrenner. Das Formel 1 Engagement sehe ich kritisch. Was soll das?

    • Jörg2 meint

      24.06.2025 um 16:10

      Was jetzt? „Firmenwagenfahrer“ oder „Käufer“? Die Schnittmenge dieser beiden Gruppen ist in D wohl eher vernachlässigbar. Wohl dann doch eher „Firmenwagenfahrer“. Und da wird eher nach Besteuerung entschieden.

    • EVrules meint

      24.06.2025 um 16:26

      David – Wenn ich beim Billig-Discounter Lebensmittel absichtlich kaufe oder beim schwedischen Möbelhaus, dann habe ich eine Erwartung an den Preis und akzeptiere anderweitige Limitationen – alles im Rahmen einer bewussten Kaufentscheidung.

      Wenn Audi aber so wertig wirkt wie VW aber einen höheren Preis ansetzt, passt das Bild nicht mehr zusammen – und ich weiß wie einige Audi-Modelle bei den Kollegen mit Dienstwagen aussehen, das ist kein Glanzstück und unterhalb dessen, was man bei BMW oder Mercedes erhält.

      • Fred Feuerstein meint

        24.06.2025 um 18:18

        Wieso, das hat Audi doch selbst zugegeben und will es angehen. Die hören das aktuell von vielen Kunden und sog. Influencern.

    • Sebastian meint

      24.06.2025 um 21:36

      Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

    • Sebastian meint

      24.06.2025 um 21:37

      Da. Vvid

      das Problem bei Audi Fahrern ist ja, das die mit ihren lächer lichen 5.000 Netto im Monat eine Fres se machen die Robert Geissen.

  7. Jörg2 meint

    24.06.2025 um 09:54

    @ecomento

    „An diesem Projekt ist das US-E-Auto-Start-up Rivian beteiligt, in das Volkswagen investiert hat.“

    Ich hatte bisher verstanden, VW und Rivian hätten dafür ein JV gegründet. Oder ist außerhalb dieses JV VW an Rivian beteiligt?

    Rivian ist übrigends 2009 gegründet worden. „Start-up“… naja….

    • Future meint

      24.06.2025 um 16:19

      Beim Startup geht es nicht nur ums gründen, sondern es geht viel mehr um die Firmenstruktur und die Unternehmenskultur. Deshalb ist auch nicht jede Gründung ein Startup.

    • PP meint

      24.06.2025 um 16:21

      Neben dem JV besitzt Volkswagen zurzeit 16 % von Rivian. Knapp hinter Amazon mit 18 %.

      • Mary Schmitt meint

        24.06.2025 um 22:32

        Die Beteiligung baut sich aus. Das ist Teil des Deals. Trotzdem hat der Jörg recht, das JV ist inhaltlich beteiligt. Rivian nicht.

  8. NeutralMatters meint

    24.06.2025 um 09:10

    Audi fehlt es an Differenzierung – das Problem besteht schon seit über 10 Jahren und ist eine Folge der Plattformgleichheit des VW-Konzerns.

    VW und Audi nehmen sich qualitativ nichts und einzig für das (mMn verzklüftete, günstig wirkende) Design zu zahlen, missfällt vielen. Porsche bietet mehr Individualität, mehr Exklusivität und eine höhere Sportivität als es im Unterschied zu Skoda-Seat-Audi-VW bestünde.

    VW ist lange nicht mehr günstig und Audi ist seit langem nicht mehr exklusiv.

    Der „Vorsprung durch Technik“ ist durch eine emotionslose Gleichteilepolitik ersertzt worden.

    • Andi EE meint

      24.06.2025 um 10:29

      Es ist zwar ein Finanzblog, aber in der Regel ist der Gast ziemlich gut informiert, was im Moment in China bei den Deutschen Autobauern abgeht.

      https://youtu.be/MCTj6QRm5Xw?si=H6304wm8bTsRS8Le

      Hauptproblem:
      Das Premiumsegment ist massiv unter Druck und bei den BEVs gibt es momentan im Westen kein Einsteigersegment. Es drängen sich viel zu viele Marken in der Mitte und leicht darüber. Sportwagen und Premium sind auch innerhalb der Marken unter Druck, weil sie durchs Band ein schlechtes P/L haben und kaum einen Mehrwert bieten.

      Die Hersteller müssen vereinheitlichen, sonst gibt es keine Skaleneffekte. Das was teuer ist, muss meist eingekauft und kann nicht selber hergestellt werden, ein weiteres Problem was die Margen schmälert.

      • hu.ms meint

        25.06.2025 um 18:20

        BEV kleinwagen gibt es massig:
        Corsa, 208, EC3, mini, inster um nur die wichtigsten zu nennen.
        Leute die sich nur diese preisklasse leisten können, können oft nicht zu HH-stromtarif = ca.33ct. laden und damit den mehrpreis gegenüber stinkern nicht aufholen.
        Die hersteller führen lfd. marktanalysen durch und bieten entsprechend an.
        Der elroq ist ein gutes beispiel für einen treffer : SUV mit 4,40m und bis 77kwh akku.

    • Simon meint

      24.06.2025 um 10:50

      Alles was VW an Audi an Entwicklung Abgegeben hat funktioniert nicht vernünftig. Audi hat zu viele Konzepte und zu wenig mutige Serienautos auf den Markt gebracht. Der E5 in China zeigt wie es gehen könnte. Die haben (notgedrungen) mehr Mut.
      Früher war Audi Elegant und Sportlich. Luxus wie Mercedes und sportlich wie BMW. Heute kriegt man seit 10 Jahren das selbe Modell mit minimalen Änderungen.

  9. Haubentaucher meint

    24.06.2025 um 09:03

    Wette: In 10 Jahren wird Audi kein Auto mehr in D bauen. Selbstgewählt.

    • Skodafahrer meint

      24.06.2025 um 09:57

      Nein, aber Audi könnte zur Luxusmarke werden. Wobei dann Audi erst aber der oberen Mittelklasse gäbe.

      • Haubentaucher meint

        24.06.2025 um 14:41

        Ich kenne einige Kollegen bei Conti automotive, was die zu Audi sagen darf ich hier nicht schreiben.

      • Sebastian meint

        24.06.2025 um 21:31

        Audi und Luxus? Das ist so ähnlich wie als ob Berlin sexy wäre…

        Luxus ist McLaren, Bugatti, Aston Martin, etc. etc. evtl. Maybach noch. Wobei so eine aktuelle S-Klasse da auch noch ganz knapp mithalten kann. Dagegen wirkt selbst der edelste Auto wie ein kaputter Einkaufswagen von Aldi.

        • Sebastian meint

          24.06.2025 um 21:32

          Dagegen wirkt selbst der edelste ……Audi….. wie ein kaputter Einkaufswagen von Aldi.

    • Future meint

      24.06.2025 um 13:32

      Ich zitiere immer wieder gern die Audi-Vorständin: Die Wahrscheinlichkeit, dass es Audi in 10 Jahren noch gibt, liege bei 50 Prozent.

      • Tinto meint

        24.06.2025 um 14:14

        Zumindest eine bessere Quote als Tesla sie hat, ob es die Marke in 10 Jahren noch gibt ist wesentlich fragwürdiger.

        • Donald meint

          24.06.2025 um 14:25

          Da hat er ewig gedauert, ich dachte schon, es kommt nie ein Kommentar zu Tesla.

      • eBikerin meint

        24.06.2025 um 15:10

        „Ich zitiere immer wieder gern die Audi-Vorständin“
        Die das 2022 gesagt hat im Rahmen der Chipkrise und der Lieferprobleme aufgrund des Ukraine Krieges- hast du in deinem Zitat vergessen. Ach und dass das „schlechte“ Jahr 2024 das zweitbeste der Firmengeschichte war auch.

        • Future meint

          24.06.2025 um 16:15

          Nein, das stimmt so nicht. Hildegard Wortmann bezog sich mit ihrer Einschätzung in 2022 nicht auf Lieferprobleme oder Chipkrise, sondern auf die fundamentalen Veränderungen in der Automobilindustrie und die Notwendigkeit für Audi, sich diesen schnell anzupassen. Hintergrund dieser Aussage ist also die Sorge um die Zukunft des Unternehmens angesichts des Wandels hin zur Elektromobilität und neuer Technologien.

  10. Dieseldieter meint

    24.06.2025 um 09:01

    Der neue A6 ist in der Elektroversion echt Klasse, den hätte ich definitiv lieber als den Verbrenner.
    Sehen aber offenbar nicht alle Kunden so, gerade auch in den unteren Klassen.
    Von daher ist die Entscheidung nur rational, wenn meine Kunden statt Fanta nur Cola kaufen wollen, dann kann ich entweder weiter beides anbieten oder mehr Fanta auf den Markt werfen.
    Selbst wenn der Staat on bestimmten Gegenden auf den Trichter kommt, Cola zu verbieten und die Kunden zu Fanta zu zwingen, macht es dennoch Sinn weltweit beides anzubieten.

    • A124 meint

      24.06.2025 um 09:41

      Technisch mag das zutreffen, der Rest ist absolut unterirdisch, siehe der treffende Kommentar unten von MrBlueEyes.
      Unterirdische Materielanmutung, das Cockpit ist so zerklüftet und mit Knöpfen sowie Bildschirmen übersät, dass man sich fragen muss, wie der Wagen eine Zulassung bekommen hat, Stichwort: Ablenkung. Wenn man sich dazu die Preise ansieht und den Wagen auf der Straße gegenüber dem wirklich tollen Showcar (übrigens ebenso beim ID.7), dann muss man sich schon fragen, ob das der berühmte Hochmut ist, der vor dem Fall kommt.

      • Dieseldieter meint

        24.06.2025 um 09:44

        Also ich kenne nur den ID4/5 als Vergleich, und da hat er sich schon ziemlich verbessert.
        Aber du hast Recht, Audi war früher absolute Nr 1 in Materialanmutung, das ist nicht mehr so.
        Die technischen Daten sind aber ziemlich gut.

        • Simon meint

          24.06.2025 um 10:52

          Sehe so viele Cupra Borns, Privat und Firmenfahrzeuge. Mein Nachbar kommt sogar vom Audi A3 und fährt so einen jetzt. Materialanmutung ist ok, aber die von Audi ist nicht besser.

      • eBikerin meint

        24.06.2025 um 09:47

        „das Cockpit ist so zerklüftet und mit Knöpfen sowie Bildschirmen übersät, dass man sich fragen muss, wie der Wagen eine Zulassung bekommen hat, Stichwort: Ablenkung.“
        Unsinn. Es gibt den Hauptmonitor genau dort wo früher eben die Anzeigen waren – und daneben noch den Monitor für Navi etc. Willst ernsthaft sagen, dass sein schlechter als zB nur ein Monitor in der Mitte?
        Ach und Knöpfe lassen sich blind bedienen – ein Touchscreen nicht.
        Und was soll das „tolle Showcar“ sein?

        • A-P meint

          24.06.2025 um 11:41

          Audi baut immer noch viel zuviel Pianolack(-billigplastik)-Teile ein. Das ist alles andere als „Premium“. Da hatte Audi vor vielen Jahren die bessere Materialen eingebaut z.B. fingerabdruck- und staubkörnerresistente „gebürstete“ Aluoptikteile. Oder auch Holzoptik. Da ist jetzt nichts mehr zu sehen.

  11. MrBlueEyes meint

    24.06.2025 um 09:01

    AUDI hat meines Erachtens voll daneben gegriffen… entweder kommen Modelle zu spät, oder gibt es gar nicht, oder, was am schlimmsten wiegt, sind einfach für das Geld viel zu billig in der Anmutung und Verarbeitung und Qualität…

    So z.B. der A6 e-tron… ich saß zumindest schon mal drin, 85.000€ standen auf dem Preisschild… materialtechnisch und von der Anmutung ungefähr auf Augenhöhe mit einem Golf 8 in höherer Ausstattung, würde ich schätzen…. echt unterirdisch…

    Früher ging das „Audi-Gefühl“ schon im A3 los, heute vermurksen sie es selbst beim A6… so wird das nichts… ich hatte mal einen A4 Quattro, der war mega… das ist aber Vergangenheit…

    Und in Anbetracht dessen, was BMW demnächst in der Neuen Klasse abliefern wird, ist Audi auch softwaretechnisch und assistenztechnisch völlig abgehängt…

    Zudem auch noch extrem teuer im Leasing gegenüber BMW (zumindest bei uns)… ich sehe da wirklich schwere Zeiten auf Audi zukommen…

    • Simon meint

      24.06.2025 um 10:54

      Bin wieder ausgestiegen als ich den Klavierlack sah, erst kommt man Jahre zu spät und dann ändert man nicht mal mehr so banale Dinge wie Klavierlack. Das will der Kunde nicht, Tesla hat das zB sehr schnell geändert. Warum ist man da bei Audi so taub

      • F. K. Fast meint

        24.06.2025 um 14:03

        Ja, Klavierlack ist auch für mich ein billig aussehendes No-Go. Dann lieber gleich „ehrlichen“ Plastik, der wie Plastik aussehen darf und strapazierbar ist.

  12. Simon meint

    24.06.2025 um 08:52

    Schade, der Hochlauf geht deutlich langsamer als erwartet. Wenn da erst 2028 Software definierte Fahrzeuge kommen, wobei bei Audi +2 Jahre Verspätung keine Seltenheit ist, dann fährt man auch BMW hinterher. Die kommen 2026 mit der neuen Klasse, die Chinesen haben das schon längst auf den Markt. Finde besonders VW im VW Konzern zeigt das es auch besser geht.

    • Powermax meint

      24.06.2025 um 09:29

      Falsch:) Der hochlauf läuft planmäßig langsam!
      Richtig ist das die Foren denken das alles ganz geht.
      Vergessen aber das die Ölindustrie (mit angehängter Autoindustrie) die Marktmacht hat.
      Vor 2030 oder gar 2035 wird es planmäßig keine Volumenmodelle geben.

  13. brainDotExe meint

    24.06.2025 um 08:51

    Wer voreilig unrealistische Ziele verkündet muss auch irgendwann zurückrudern, vollkommen normal. Lernt jeder, meist in jungen Jahren.

  14. Donald meint

    24.06.2025 um 08:23

    … Und wahrscheinlich sind die Deutschen auch noch so bescheuert kaufen diesen Verbrenner-Dreck…

    • EVrules meint

      24.06.2025 um 09:02

      Es bewahrheitet sich immer wieder, du hast nicht wirklich eine Ahnung von was du sprichst!

      Absatz Audi 2024 (Quelle Jahresbericht):
      – Global 1.671.218 PKW [-11,8% zu 2023 / 100% Anteil]
      – DE 198.342 [ -21,3 % / 11,9% ]
      – EU 466.209 (o/DE) [ -5,9 % / 27,9% ]
      – NA 230.220 [ -12,7% / 13,8% ]
      – CN 649.900 [ -10,9% / 38,9% ]
      – Sonst 126.547 [ -18,3% / 7,5% ]

      Es sind zu gut 88% andere Länder, die Audi fahren – aber die „bescheuerten Deutschen“, nicht wahr?

      Dir geht es darum einzig dazum eine Szene zu machen, nie um Fakten.

      • eBikerin meint

        24.06.2025 um 09:11

        „Dir geht es darum einzig dazum eine Szene zu machen, nie um Fakten.“
        Und das fällt dir jetzt erst auf?

        • Donald meint

          24.06.2025 um 09:16

          Fakten interessieren hier nicht, habe das Zahlenkonvolut nicht mal gelesen.
          Es geht nur um Provokation und Gegenreaktion. Davon lebt der Blog.

        • Powerwall Thorsten meint

          24.06.2025 um 09:32

          Dieser Kommentar hätte wirklich in jedem kommen dürfen, nur nicht von dir Da vid oder deinen Alter Egos der Bürogemeinschaft

        • EVrules meint

          24.06.2025 um 09:32

          eBikerin – Hast absolut Recht, auffällig ists schon lange, aber manchmal ist es gut, den sprichwörtlichen großen, weißen Elefanten zu benennen.

        • EVrules meint

          24.06.2025 um 09:45

          @ecomento Redaktion – Da das Verhalten von User „Donald“ nur darauf ausgelegt ist, nach eigener Selbstoffenbarung, zu stören und Unfrieden zu stiften durch:

          – Eingeständnis von Desinteresse an Fakten,
          – Selbstbewusste Inszenierung als Störer,
          – Delegitimierung des gesamten Diskursraums

          Möchte ich um ein generelles Einschreiten bei diesem User bitten. Danke für eure Zeit und Hilfe!

        • Donald meint

          24.06.2025 um 11:51

          Hast du jetzt ne neue virtuelle Freundin? Frag sie mal, vielleicht schickt sie Bilder…

      • Andi EE meint

        24.06.2025 um 10:47

        @EVrules
        80 Mio. Deutsche kaufen soviele Audis wie 400 Mio. Nordamerikaner.
        Selbstverständlich kaufen Deutsche weit überproportional Audis im Vergleich zum Rest der Welt. Du könntest genauso gut sagen, Audi ist in Deutschland von einem absurd hohen Niveau etwas zurückgekommen.

        Natürlich spielt die spezielle Firmenwagenförderung eine grosse Rolle bisher. Aber dieses Premiumsegment ist extrem unter Druck. Beim BEV ist das Massenprodukt (Mitte) so nah an Premium herangerückt, dass oben mit den kleineren Stückzahlen und wahrscheinlich auch weniger automatisierter Produktion, kein oder kaum mehr Mehrwert generiert werden kann.

        • EVrules meint

          24.06.2025 um 16:42

          Nur stimmt die Aussage nicht, dass „die bescheurten Deutschen alle Verbrenner kauften“, schließlich hat Audi einen BEV-Anteil von 11% (KBA Abschluss 2024) und liegt grob auf Niveau von Mercedes (13%), wo BMW mit 18% die höchste Quote hatte.

          Ebenso fallen nur 12% des Gesamtabsatzes auf DE zurück, wo wiederum Audi in den DE-Gesamtzulassungen 7,2% ausmacht (2024 insg. 2,82 Mio. PKW). Mercedes verkaufte 27% mehr und BMW +15%.

          Du spricht die Dienst- und Firmenwagen-Thematik an, ja die wird mit Sicherheit eine Rolle spielen, im Vergleich zu anderen Ländern.

      • Futureman meint

        24.06.2025 um 12:04

        Immerhin, damit ist klar, es geht in allen Ländern steil bergab. Besonders in dem Land mit dem noch größten Anteil geht der Abwärtstrend immer schneller. Wie lange bleibt da noch Geld für die Formel 1 übrig, um die letzten Petrolheads bei der Stange zu halten?

        • Future meint

          24.06.2025 um 13:36

          In China hat Audi jetzt ja etwas feines am Start. Es kommt auch ganz ohne Ringe aus. Die Technologie kommt komplett aus China. Das Blech, der Komfort und der Preis ist dafür von Audi. Vielleicht ist das eine Zukunftsperspektive auch für andere Märkte ausserhalb Chinas.

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