Die deutsche Automobilindustrie kommt noch nicht aus ihrem lang anhaltenden Stimmungstief. Der Index für das ifo-Geschäftsklima der Autoindustrie fiel im Juni zum dritten Mal in Folge leicht: Er erreichte -32,2 Punkte, nach -31,7 Punkten im Mai.
„Die unsichere Situation im Welthandel trifft auf ohnehin schon verschärfte Bedingungen auf den weltweiten Absatzmärkten“, sagt ifo Branchenexpertin Anita Wölfl. „Für Optimismus sind die Signale aus dem Ausland noch zu unklar.“
Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage im Juni schlechter, der Wert fiel auf -36,4 Punkte, nach -35,1 Punkten im Mai. Die Geschäftserwartungen sind von -28,3 Punkten im Mai leicht auf -27,8 Punkte im Juni gestiegen.
Generell bewerteten die Unternehmen ihren Auftragsbestand deutlich besser als im Vormonat, wenngleich immer noch im negativen Bereich. Bei den Exporterwartungen setzt sich aber das Auf-und-Ab der vergangenen Monate fort. Der Indikator fiel auf -13,7 Punkte, nach -2,0 Punkten im Mai.

Futureman meint
Halt blöd, wenn man in einem Bereich, der um 30 Prozent gewachsen ist keine passenden Produkte hat. Und immer weniger Dinosauriertechnik kaufen wollen.
Future meint
Jammern ist ein wichtiger Aspekt im Lobbyismus.
Diesen Stimmungs-Index können wir also vollkommen ignorieren.
Powerwall Thorsten meint
Tesla hält die deutsche Wirtschaft hoch.
Donald meint
Ohne Tesla könnten 90% der BEV-Blogs zu machen. Paar Leute hier wären arbeitslos, allen voran Daaaviiiid.
Obwohl, wenn ich recht überlege ist eigentlich unvorstellbar, das jemand für diese geistigen Ergüsse was bezahlt.
Sebastian meint
Wer sollte die Schwätzerbande vermissen?
Erst heute entdeckt, der türk. Rheinländer ist doch tatsächlich 2.000 KM elektrisch gefahren… im Jahre 2025…
Das hab ich vor 9 Jahren erledigt.
Mäx meint
Du bist mein Held!
Dan meint
Auch Insolvenzverwalter betreiben Wertschöpfung. Die kaum benutzten Roboter dürften in einer Auktion begehrt sein. Und das Branding kaufen die Fans. So ein Schild „Tesla Kantine“ fürs Gartenhaus.
Donald meint
Wenn Tesla heute sofort komplett zu macht, bleibt ein Vermögen von 24 Milliarden übrig.
Wenn VW heute zu macht, bleibt ein Schuldenberg von 180 Milliarden übrig. Paar mehr oder weniger, egal.
Jetzt überleg nochmal, was Du hier tippst. VW ist eine riesengroße, gefährliche Finanzblase.
EVFan meint
Die Nettoliquidität von VW beträgt 33,2 Milliarden Euro. Sie ist also höher als die von Tesla.
Ansonsten empfehle ich, dass Bankgeschäft zu studieren, bevor man Kommentare ohne Kenntnis der Grundlagen des zugrundeliegenden Geschäftsmodells macht. Banken haben üblicherweise hohe Verbindlichkeiten. Da macht VW Financial Services keine Ausnahme. Dem stehen die Forderungen gegenüber Leasing- und Kreditnehmern gegenüber.
Sebastian meint
Was mich mal interessieren täten tuten, wie die die Supercharger abschreiben? Anlagegüter laufen im Normalfall 20 Jahre in der Abschreibung… die anfänglichen V1 waren nur kurzfristig am Markt, dann kamen die V2 mit dem Typ mid Typ2 Anschluß, dann wurde ganz Europa auf links gedreht, als das Model 3 kam wegen CCS und 2 Jahre später auf V4 wegen dem Eichgesetz und den EU Vorgaben zur Bezahlung….???
Donald meint
Die Abschreibung erfolgt über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Bei Anwendung Handelsrecht kann man sich z.B auch an Vorgaben der technischen Nutzungsdauer halten – die Tesla als Hersteller selbst definieren kann.
Wir nutzengelegentlich eine andere Alternative, das ist die außerplanmäßige Abschreibung. Alles geht, muss nur hinreichend begründbar sein. Dürfte für Tesla kein Problem sein.
Sebastian meint
Danke für die Info.
Andi EE meint
– 32 Punkte im Minus von welcher Skala.
– 100 ist neutral oder zufrieden?
– was wäre rosig? 200?
E.Korsar meint
„– 32 Punkte im Minus von welcher Skala.“
Saldo von Gut-Antworten in Prozent zu Schlecht-Antworten in Prozent. (Wobei Befriedigend-Antworten die Prozente noch beeinflussen.
Geschäftsklima-Wert: Aus diesen beiden Salden (Lage und Erwartungen) wird das „Geschäftsklima“ berechnet. Es ist ein transformierter Mittelwert der Salden von Geschäftslage und Erwartungen.
Indexwert: Dieser Geschäftsklima-Wert wird dann in einen Index umgerechnet. Er wird auf den Durchschnitt des Jahres 2015 normiert, der als Basisjahr = 100 Punkte festgelegt ist. „– 100 ist neutral oder zufrieden?“ ist also neutral.
„– was wäre rosig? 200?“
200 wäre ein gleißendes Inferno aus strahlendem Pink und Gold, das den Horizont in einem unendlichen Glanz taucht.
In der Realität ist ein Wert von 200 Punkten hypothetisch und extrem unwahrscheinlich, da die Schwankungen des ifo-Index in der Regel in einem viel engeren Korridor stattfinden. Selbst ein Wert über 120 Punkte wäre ein absoluter Ausnahmewert.
Andi EE meint
OK, danke für die Erklärung.👍
Hab noch gegoogelt, für den Durchschnitt der DE Wirtschaft im Mai, steht er etwas erhöht auf 88.4 … für die Autoindustrie separiert wäre das dann dementsprechend auf 57.8, korrekt (-32.2)?
Du schreibst …
„Selbst ein Wert über 120 Punkte wäre ein absoluter Ausnahmewert.“
Dann wäre ja 57.8 in die andere Richtung (Abweichung von 100 = neutral) ein absoluter Katastrophenwert?