US-Elektroautobauer Lucid ist neuer Halter des „Guiness World Records“-Titels für die „longest journey by an electric car on a single charge“ – also die längste Fahrt mit einem Elektroauto mit einer einzigen Ladung.
Ohne Ladestopp bewältigte der Air in der Ausführung Grand Touring am vergangenen Wochenende die 1.205 Kilometer lange Rekordfahrt zwischen St. Moritz in der Schweiz und München. Es ging dabei über Alpenpässe, Autobahnen und Landstraßen. Das Modell schlug damit den bisherigen, erst im Juni mit dem Mercedes-Stromer EQS aufgestellten Rekord von 1.045 Kilometern um 160 Kilometer.
„Dieser Rekord ist der beste Beweis für unseren technologischen Vorsprung – wir entwickeln nicht nur Elektrofahrzeuge, wir setzen neue Maßstäbe in der Elektromobilität“, so Eric Bach, Senior Vice President of Product und Chief Engineer bei Lucid. „Möglich macht das unsere herausragende EV-Technologie, wie die leistungsstärksten Antriebssysteme auf dem Markt, unsere Ultrahochspannungsarchitektur und das derzeit modernste Batteriemanagementsystem. Damit bietet ein Lucid mehr Reichweite bei kleinerer Batterie als andere Elektrofahrzeuge auf dem Markt.“
In der Ausführung Grand Touring kommt das erste Elektroauto der Marke mit einer WLTP-Reichweite von 960 Kilometern und 13,5 kWh/100 km Stromverbrauch zu den Kunden. Dieser hier ab 129.000 Euro kostende Air bietet zudem eine Leistung von 611 kW (831 PS), womit es in 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und weiter bis Tempo 270 geht. In 16 Minuten lässt sich an geeigneten Schnellladesäulen Strom für bis zu 400 Kilometer Reichweite in die Akkus ziehen.
Lucid bietet den Air in Deutschland noch in drei weiteren Varianten an. Das günstigste, als einzige mit Heck- statt Allradantrieb fahrende Modell mit 325 kW (442 PS) und 747 Kilometern pro Ladung kostet mindestens 85.000 Euro. Die 250.000 Euro teure Topversion mit 920 kW (1251 PS) für eine Beschleunigung von 0 auf Tempo 100 in zwei Sekunden und 330 km/h Höchstgeschwindigkeit soll ab Ende des Jahres zu den hiesigen Kunden kommen.

ID.alist meint
Wie man sieht im Fall von Lucid, der Kunde interessiert sich nicht so stark für hohe Reichweiten, ansonsten würden alle Lucid Air kaufen. Aber das war damals mit der Beschleunigung auch so und andere Quartett-Zahlen.
Übrigens, ich glaube ich werde ecomento nicht weiter lesen, wenn jede Seite zu 80% mit Müll-Werbung gefüllt ist. Ich habe keine Problem, dass man Werbung schaltet, aber wenn die Information das Haupt-Content auf der Seite ist. Und noch schlimmer finde ich es wenn 90% der Anzeigen sich auf Lügenprodukte beziehen.
Sebastian meint
Die armen „Redakteurende“ müssen ja von irgendwas leben. Und dann wird eben über das berichtet was Geld rein bringt, nicht was wichtig ist. welcome to the true life.
Tim Leiser meint
Ich muss gestehen, dass mich das auch maximal nervt. Die Alternative wären natürlich, für den Content zu bezahlen. Aber das ist ein Dilemma: so wichtig sind die Informationen für mich nicht. Es ist eher, wie du sagst: nichts gegen Werbung. Die Frage ist nur was für welche.
hu.ms meint
Bei den weiter unten geschriebenen 25 stunden fahrzeit ergibt sich eine durchschnittsgeschwindigkeit von rd. 48 kmh.
In den alpen realistisch, auf der ebene sicher nicht.
Und St.Moritz liegt auf 1.600m, München auf 500m.
MrBlueEyes meint
Wo steht das genau mit den 25 Stunden?
MrBlueEyes meint
Vergiss es, habe es gefunden
Justin Case meint
Zusammenfassung der nun folgenden Kommentare: Wir haben eine braune Stelle an der Banane gesehen und deshalb die Banane weggeworfen.
Merlin meint
Danke dafür, ist aber hier der Standard bei den Kommentaren…ach ja und die Wörter „Volkswagen“ und „Tesla“ müssen auftauchen…
Donald meint
Ja, noch immer ist Tesla Benchmark für Volkswagen. Wenn Sie die BEV-Produktion verdoppeln, werden sie diesbezüglich gleichziehen.
Bei anderen Werten, z.B dem Verschuldungsgrad, sehe ich bezüglich Volkswagen keine Chance, dass jemals wieder gerade zu biegen.
Eigentlich hätte ich bezüglich Benchmark eine andere Meinung, aber die Schreiberlinge hier beweisen mir jeden Tag das Gegenteil.
Und danke an dich für die Erinnerung.
MrBlueEyes meint
Keine Info zur Durchschnittsgeschwindigkeit und Höhenprofil und Verbräuchen jeweils… NULL Aussagekraft für den Kunden…
M. meint
Klar war das Hypermiling. Trotzdem:
„Es ging dabei über Alpenpässe, Autobahnen und Landstraßen.“
Alpenpässe lässt man für die allerbesten Ergebnisse bestimmt weg.
Ich denke mal, dass Normalsterbliche also trotzdem an die WLTP-Reichweite rankommen können, ohne alle 300 km übernachten zu müssen. Mit 160-Raserei wird das aber natürlich nix.
MrBlueEyes meint
Gerade bei Bergen hilft natürlich die Rekuperation immens… was ja auch OK ist… das darf man als riesen Vorteil bei BEVs ruhig herausstellen…
Aber die werden sehr wahrscheinlich den Berg hoch extrem gekrochen sein (man weiß es ja nicht, da keinerlei Zusatzinfos; aus Gründen wahrscheinlich) und dann bergab auch schön langsam immer in die Rekuperation rein und aufladen…
Auf ebener Strecke hätte das schon vielleicht gar nicht klappen können… hinzu kommt der negative Gesamthöhenunterschied von 1800 Meter auf 500 Meter runter…
Also solche Fahrten, wahrscheinlich auch ohne Radio und Klima, kannst wirklich knicken und sind als Argumentation nicht hilfreich..
Ich kenne einen Test, da fuhr ein 2.0 TDi Skoda Superb 2000Km mit einem Tank, und das gar nicht mal so langsam mit meines Wissens ca. 80Km/h Schnitt, und jetzt?! …wie gesagt, solche Tests vermitteln ein völlig falsches Bild…
hu.ms meint
Was bergauf mehr als in der ebene verbraucht wird kann abwärts durch reku nicht zurückgewonnen werden.
= über pässe immer mehr verbrauch als in der ebene.
South meint
Kann man nur beipflichten, sowas ist kontraproduktiv, dass verwirrt die Kunden nur…
BEV meint
wieso kann man nicht einfach mal eine Leistung würdigen ohne dabei ständig den Vergleich mit anderen Heranzuziehen oder irgendwas schlechtes dran suchen?
Echt nicht auszuhalten diese Kommentare
Donald meint
Darum geht es in diesem Blog prinzipiell nicht. Der hat im Wesentlichen nichts mit den Inhalten der Beiträge zu tun.
IDFan meint
Weil wie die Leistung tatsächlich zustande kam, verschwurbelt wurde. Hypermiling….was soll das?
Sebastian meint
Also mein RAM schaffte immer 1.700 KM. Mit Autogas und Petrol. ;-)
Donald meint
Ja, das hattest du schon bei TM als „MS85“ geschrieben. Den Wechsel damals zum RAM kann ich verstehen, dein S mit der kastrierten Ladeleistung war wirklich ne Zumutung.
Sebastian meint
wieso kastriert? Der lädt heute an V4 wirklich super. hab ich immer noch. viele sind auf das froschgesicht M3 Mwhy gewechselt und dachten die haben die Zukunft eingekauft. *ggg
South meint
An dieser Stelle. Merci. Irgendjemand muss ja die E Autos bezahlen… ;-)
hu.ms meint
Das ist schwer zu beurteilen, da weder eine fahrzeit noch eine durchschnittsgeschwindigkeit angegeben wird.
Ach ja: St.Moritz auf 1.600m – München auf 500m.
IDFan meint
1205 km. Oh, dann kaufe ich einen!
Stellen die sich das wirklich so vor? Dann werden sie eine negative Überraschung erleben. Die Marke gilt hier nichts und 130k wird kaum wer ausgeben. Genug Reichweite hat auch der Mercedes und der ist immerhin ein Mercedes mit Markenimage und Service. Der kostet sogar im Grundpreis weniger.
Ben meint
Hauotsache bei VW schauts gut aus…wobei die BEV produzierenden Werke Emden und Mosrl ihren Werksurlaub verlängern müssen, na hoffentlich bringt die Verlängerung der Rabatte bis Okterber paar mehr Bestelleingänge.
hu.ms meint
Welch wunder bei den im vergleich zu tesla, GH und anderen metallberufen um einiges höheren löhnen bei VW können die BEV nicht günstiger verkauft werden.
Deshalb werden die kleinen ID auch in S und P gebaut. Und mittelfristig müssen die jahres-brutto runter oder die produktion der SSP geht 2028 auch ins europäische ausland. Hart aber einfach fakt !
Donald meint
Ich finds gut. Die Spanier und Portugiesen freuts.
Tinto meint
VW schafft neue Arbeitsplätze. Toll!
Donald meint
Unterm Strich – nein. Hoffe, diese Enttäuschung zerstört nicht deinen festen Glauben an deine Mission.
Tinto meint
VW steigt auf, Tesla stürzt ab. Mission geglückt, oder wie siehst du das? :-)
eBikerin meint
Wenn es interessiert, die Zeit war 25 Stunden, 1 Minute und 27 Sekunden.
IDFan meint
Wen es interessiert, die Absatzzahlen waren 73 Zulassungen dieses Jahr. Mit Eigenzulassungen.
eBikerin meint
Hat aber nichts mit der Fahrt zu tun.
IDFan meint
Stimmt, die Kosten rund um die Fahrt wird man nicht aus dem Marketing-Budget entnommen haben, dem Budget, mit dem der Absatz gesteigert werden soll. Nein, das hat der Chef einfach mal so als Betriebsausflug geplant und es war Pech, dass die Presse davon Wind bekommen hat.
Donald meint
….73 Zulassungen dieses Jahr…im Lzcid-Leitmarkt Deutschland! Was erlauben Winterhoff
hu.ms meint
Bei den unten geschriebenen 25 stunden fahrzeit ergibt sich eine durchschnittsgeschwindigkeit von rd. 48 kmh.
E.Korsar meint
Mmmm… Okayyy…. Also ist da ein Auto mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von unter 50 km/h 1205km weit gefahren. Dabei haben die Fahrer:innen sich so verirrt, dass sie die direkte Route, die um die 310km lang ist, permanent verfehlt haben.
Dafür gibt es einen Eintrag ins Guiness-Buch.
Ihr Menschen seid schon seltsam.