Der kroatische Elektro-Hypercar-Hersteller Rimac Automobili hat mit dem neuen Modell Nevera R auf der Teststrecke in Papenburg 24 Weltrekorde aufgestellt. 23 davon übertraf der Nevera R gegenüber dem bisherigen Serienmodell. Besonders herausragend war die 0-400-0-km/h-Zeit von 25,79 Sekunden. Rimac holte sich damit den Rekord vom Vebrenner-Boliden Koenigsegg Jesko Absolut zurück, der 2023 noch 27,83 Sekunden gebraucht hatte.
Der Nevera R beeindruckte mit extremen Beschleunigungswerten: Er erreichte 100 km/h in nur 1,72 Sekunden, 200 km/h in 3,95 Sekunden und 300 km/h in 7,89 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 431,45 km/h – ein neuer Rekord für ein Elektrofahrzeug.
Auch bei den Bremsleistungen glänzte der Nevera R: Von 0 auf 100 km/h und zurück zum Stillstand benötigte er 3,32 Sekunden. Von 0 auf 200 km/h und wieder auf 0 brauchte das Fahrzeug 8,58 Sekunden.
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Das Super-Elektroauto ist mit vier Elektromotoren, Keramikbremsen und einem 108-kWh-Batteriepaket ausgestattet. Der feststehende Heckflügel besteht aus Karbonfaser und trägt zur aerodynamischen Stabilität bei.
„Als wir den Nevera zum ersten Mal vorstellten, schien es fast so, als ob der Höhepunkt der Hypercar-Leistung erreicht wäre. In einer einzigen Generation haben wir einen Leistungssprung geschafft, für den wir früher Jahrzehnte gebraucht hätten“, so Firmengründer Mate Rimac. „Aber jetzt ist der Nevera R durch unermüdliche Innovation noch schneller geworden, ohne dabei den Komfort und die Zweckmäßigkeit zu verlieren, die den Nevera zu einem echten, alltagstauglichen Auto machen. Das Brechen von Rekorden liegt in unserer DNA, und wir werden hier nicht aufhören.“
Das seit Ende 2024 gebaute R-Modell solle die DNA des Nevera beibehalten, „aber leichter, schneller und konzentrierter“ sein, so der Firmenchef im letzten Jahr. Die Leistung des Antriebs wurde dazu auf 1.571 kW (2.136 PS) gesteigert. Das Batteriesystem wurde mit Blick auf die Leistungsfähigkeit weiterentwickelt und das Torque Vectoring des Allradantriebs optimiert. Für schnelle Kurvenfahrten sind beim Nevera R etwa auch neue Bremsen verbaut. Das Design des Nevera wurde für die R-Version dezent weiterentwickelt, um Abtrieb und Aerodynamik zu optimieren.

Sebastian meint
Hat der auch Anhängerkupplung?
PP meint
Also geradeaus fahren und bremsen kann er. Jetzt fehlt nur noch eine vernünftige Rundenzeit auf der Nordschleife. Die 7:05 min des normalen Nevera ist ja ziemlich enttäuschend gewesen.
Thorsten 0711 meint
Das ist schon richtig heftig…. dieses Fahrzeug beschleunigt in der Zeit, die mein Pro S auf 100 benötigt, mal eben auf 300 😂✌️💪
LMdeB meint
Toll.
Aber was in der Breite benötigt wird, sind effiziente, praktische, ansprechende & bezahlbare Vehikel.
Anoymous meint
Die gibt es bereits und damit die auch jemand kauft, sind auch solche Projekte wichtig,, denn die Botschaft dahinter ist. Elektroautos sind überlegen, cool und geil und für die nächste Generation ist das dann auch normal. Für petrolheads und dieseldieter dagegen zählt halt immer noch der Sound, aber das ist auch okay und geht vorbei, Opa findet auch Dampfmaschinen noch toll, kauft aber trotzdem keine.
E.Korsar meint
So ein Rimac Nevera Micro mit 3 Meter Länge als L7e-Fahrzeug wäre schon cool. Mit dem Fahrgefühl eines Kreidler F-Kart 170.
eBikerin meint
Also effizient und ansprechend ist der aber schon. Und laut Mate Rimac ja auch alltagstauglich, also muss er auch praktisch sein. Naja und bezahlbar ist eh so ein dehnbarer Begriff ;-)
Dieseldieter meint
Nur kauft ihn irgendwie kein Mensch, deshalb bekommt der Nachfolger laut Mate Rimac wieder einen Verbrenner.
PP meint
Gibt ja auch kaum eine bessere Art Geld zu verbrennen, als mit einem Nevera. Letztes Jahr wurde ja einer versteigert. 1 Jahr alt. Quasi nie gefahren. Wertverlust 700.000 €. Trotz Limitierung auf 150 Stück.
Einen 10 Jahre alten Bugatti Veyron wird man dagegen heute problemlos 500.000€ über Neupreis los.
Elvenpath meint
Wieder? Rimac hat noch nie Verbrenner gebaut.
Außerdem wird das kein Nevera, sondern ein Bugatti.
Kirky meint
Rimac ist pleite gewesen und wie er sagt hat seine Kundengruppe in Nahost und Asien kein Bedarf an Elektroauto Supersportwagen.
Deshalb wird das nächste Fahrzeug von Rimac ein Verbrenner Hybride.
Inzwischen hat man ja an Bugstti und damit quasi Porsche und VW AG seine Firma Rimac verkauft.
PP meint
Nicht ganz richtig.
Rimac Group:
Mate Rimac: 35 %
Porsche: 22 %
Hyundai: 11 %
Streubesitz: 32 %
Bugatti Rimac (Joint Venture):
Rimac Group: 55 %
Porsche: 45 %
eBikerin meint
Ich finde den Nevera Super, aber „Alltagstauglich“ – also ich glaube da übertreibt Mate Rimac schon ein wenig ;-)
M. meint
Wenn man einen Klotz unter das rechte Pedal legt, stimmt es vielleicht wirklich.
Ansonsten fressen einen vermutlich die Bußgelder auf, falls man mit dem Ding nicht schon vorher irgendwo einschlägt.