Der Geschäftsbereich E-Mobilität der Maingau kündigt zum 13. August 2025 eine Anpassung seines Autostromangebots an. Maingau Autostrom ist laut dem Energieversorger einer der führenden freien Ladestromanbieter Deutschlands und biete Kunden europaweite Ladelösungen an über 650.000 Ladepunkten. Ziel der Anpassung sei es, die Ladepreise in Deutschland und im europäischen Ausland zu vereinheitlichen und damit ein transparentes und faires Preisniveau zu schaffen.
Die neuen Preise gelten sowohl für Neukunden als auch für bestehende Vertragspartner von Maingau mit Vorteilspreisen. Beim Laden an AC-Ladepunkten in Europa beträgt der Standardpreis künftig 0,62 Euro pro Kilowattstunde (kWh), der Vorteilspreis 0,52 Euro.
Neu ist auch die Anpassung beim DC-Laden, die sich stärker nach der Preisstruktur der lokalen Betreiber richtet: Der DC-Standardpreis liegt künftig bei 0,72 Euro pro kWh, der Vorteilspreis für Maingau-Kunden bei 0,62 Euro. Der DC-Hochpreis beträgt bald 0,82 Euro pro kWh und gilt unter anderem für Ladepunkte der Betreiber Aral, E.On Drive, EnBW, EWE Go sowie LichtBlick.
In diesem Rahmen entfallen sowohl für Allego als auch für Mer Germany die bisher erhöhten Preise: beim Laden an den Ladesäulen dieser Betreiber wird der Standardpreis berechnet. „Ein DC-Niedrigpreis beim Schnelladen unter anderem bei den Ladesäulen von Ionity, Edeka, Jet Strom und TankE sichert Kundinnen und Kunden eine kostengünstige Alternative beim Laden ihres E-Autos“, wirbt Maingau. Der Preis pro kWh liegt hier bei 0,62 Euro. Für Vorteilskunden von Maingau sinkt der Preis beim Schnellladen auf 0,52 Euro pro kWh.
Der Standzeitzuschlag zur fairen Nutzung der Ladeinfrastruktur bleibt bestehen und ist auf maximal 12 Euro pro Ladevorgang gedeckelt. Die jeweiligen Preise für jeden Ladepunkt werden vor Beginn des Ladevorgangs in der Maingau-App angezeigt.
Man reagierte mit den Änderungen auf die dynamischen Marktbedingungen der E-Mobilität, erklärt Maingau. „Wir bleiben unserer Mission treu und halten Elektromobilität einfach, transparent und bezahlbar – und das europaweit“, sagt Richard Schmitz, Geschäftsführer von Maingau. „Durch die Anpassungen profitieren unsere Kundinnen und Kunden von einem attraktiven Preisniveau an allen Ladepunkten und genießen darüber hinaus mehr Flexibilität.“

Thomas Claus meint
Das erscheint mir doch alles sehr teuer. Die Preise fürs Laden scheinen auch insgesamt eher zu steigen.
Sebastian meint
„Wir bleiben unserer Mission treu und halten Elektromobilität einfach, transparent und bezahlbar – und das europaweit“, sagt Richard Schmitz, Geschäftsführer von Maingau.
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Danke für den Schenkelklopfer.
Die Zeiten sind schwer genug, da kommt jeder noch so kleiner Joke gut.
Andreas Ranftl meint
Zuhause tanken mit PV,sonst bitte kein EAuto fahren,öffentlich kommt mich teurer als Benziner.Lasst am besten vom Stromkartell alle Säulen links liegen.Sollen bauen soviel sie wollen…
Hans meint
Genau so sehe ich es auch, für mich als gelegentlich mal auf Langstrecke, ist Tesla mittlerweile die beste Möglichkeit zu laden.
Ich habe auf Maingau noch 2300km guthaben (&charge), dieses lasse ich mir am ende lieber in irgendwelchen Gutscheinen auszahlen als es bei ionity zu verballern, weil viel zu teuer.
Nächste Woche geht’s nach Italien, da kaufe ich mir ein Tesla Abo, und lade für 0,42€/kWh, damit kann ich leben
Julius meint
Puh schade, den Vorteilspreis von aktuell noch 49ct an praktisch allen ac Säulen habe ich regelmäßig genutzt…
Muss man sich wohl woanders umschauen. Und den Internetvertrag für den Vorteilspreis brauche ich dann wohl auch nicht mehr.
M. meint
Also, zusammengefasst:
Bogen um Maingau machen. Die Details sind unwichtig.
M3P_2024 meint
Die Hosen runterlassen, oder was muss man tun damit man in den elitären Kreis der „Vorteilskunden“ kommt?
Alle anderen sind dann im Umkehr die „Nachteilskunden“?
Wobei, bei den Preisen und Intransparenz ist irgendwie jeder Kunde der ver*rschte…
E.Korsar meint
Du musst Kunde sein für Hausstrom, Gas, Internetanschluss oder Mobilfunk oder was die sonst so für Verträge verticken.
Uli meint
Ich lade ohne monatlichen Grundpreis bei Ionity für 48 Cent und bei EnBw 51 Cent
Passt !!!!
zu Hause an der Wallbox 28,5 Cent
jamur meint
Wie man diese Änderungen als Vereinfachung verkauft, ist schon frech.
Es gibt jetzt eine AC und drei (!!) DC-Preisstufen in Deutschland und Ausland.
Damit wird das alles unübersichtlicher.
tutnichtszursache meint
Alles was DC Roaming über EWE Go mit 62 Cent/kWh liegt, ist doch uninteressant, dann kann man als ADAC Mitglied noch an AralPulse für 55 Cent laden oder etwas langsamer beim örtlichen Lidl/Kaufland für 48 Cent, wenn man lokal eine EnBW Ladestation hat, kann man die 17,99 im Monat für 39 Cent inverstieren.
Owl meint
Hast recht, lass mich nur ergänzen, dass für ACE-Mitglieder die kWh bei EnBW 54 ct kostet.
E.Korsar meint
Was auch Freude bereitet:
Günstig Ad-hoc-Laden
Gerd Bremer
E.Korsar meint
Die Karte von denen lungert auch noch bei mir rum. Letzte Benutzung 2020. Danach immer teurer als die Konkurrenz. Bleibt wohl so. Bauen ja nur ein paar AC-Säulen um Frankfurt. Ansonsten ein EMP, der in den nächsten Jahren untergehen wird.