Die Retail Match GmbH, eine Tochter der Münchner ILG-Gruppe und Verwalterin von über 150 Handelsimmobilien bundesweit, sowie E.ON Drive Infrastructure geben eine Kooperation bekannt. Ziel ist der flächendeckende Ausbau öffentlich zugänglicher Elektroauto-Ladepunkte auf den Parkflächen von Einzelhandelsstandorten. Geplant sind zunächst rund 350 Ladepunkte, mit einer Option auf weitere 150.
„Unsere Standorte im Einzelhandel sind tägliche Anlaufpunkte für Millionen von Menschen. Wir verbinden komfortables Einkaufen mit dem Laden von E-Fahrzeugen – sowohl Kundinnen und Kunden als auch Mieterinnen und Mieter in Objekten profitieren davon“, so Dominic Barg, Prokurist bei der Retail Match. „Indem wir Ladeinfrastruktur direkt auf den Parkflächen integrieren, schaffen wir nicht nur echten Mehrwert für Kundschaft und Mieter, sondern leisten auch einen aktiven Beitrag zur Mobilitätswende. Wir verstehen uns als aktiver Gestalter zukunftsfähiger Handelsimmobilien. Gemeinsam mit E.ON Drive Infrastructure zeigen wir, dass Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Kundenkomfort Hand in Hand gehen können.“
Für Betreiber von Supermärkten, die Immobilien von Retail Match nutzen, biete das Konzept aus Gebäude, Parkfläche und Ladeinfrastruktur einen zusätzlichen Anreiz. Es stärke nicht nur die Standortattraktivität, sondern trage auch zu unternehmerischen Nachhaltigkeitszielen bei.
„Die öffentlich zugänglichen Ladestationen sind nicht nur ein Beitrag zu sauberer Mobilität, sondern stärken auch die Attraktivität der Einzelhandelsstandorte. Eine aktuelle E.ON Umfrage zeigt, dass 61 Prozent der E-Autofahrerinnen und -fahrer heute erwarten, an Lebensmittelläden Ladeinfrastruktur nutzen zu können. Die Handelsmieter erfüllen zeitgleich dieses Kundenbedürfnis und ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele“, sagt Ludolf von Maltzan, bei E.ON Drive Infrastructure zuständig für das Deutschlandgeschäft.
Alle Ladepunkte würden mit 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien betrieben und passten damit in die Nachhaltigkeitsstrategie von Retail Match, heißt es. E.ON Drive Infrastructure verantwortet dabei Planung, Installation, Betrieb und Abrechnung der Ladeinfrastruktur – „stets mit Fokus auf Nutzerfreundlichkeit und modernster Technik“.

Jörg2 meint
Ist das wieder die PR-Nummer, der Gesetzgeber schreibt bei mehr als 20(?) öffentlichen Parkplätzen mindestens 2(?) Ladesäulen seit 01.01.2025 vor und jeder der diese Forderung nun erfüllt, macht einen Trommelwirbel?
So fein, wie das ist: wenn nun jedes dieser Ereignisse vermeldet wird, wirds viel.