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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

VW verschiebt laut Bericht Start von ID. Roc und ID. Golf

15.09.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 44 Kommentare

VW-ID.3-Front

Bild: VW (Symbolbild)

Die Einführung wichtiger Elektro-Modelle bei Volkswagen verzögert sich offenbar. Nach Informationen des Handelsblatts von fünf mit der Angelegenheit vertrauten Personen soll die Produktion des ID. Roc und des ID. Golf erst ab 2030 anlaufen. Dies wäre später als ursprünglich geplant und könnte Auswirkungen auf mehrere Produktionsstandorte des Konzerns haben.

Als Gründe für die Verschiebung nennen Insider den anhaltenden Kostendruck, geringere Verkaufszahlen bei Elektroautos und offene Fragen bei der Fertigung. So wird auch die geplante Verlagerung des Verbrenner-Golfs vom Stammwerk Wolfsburg nach Mexiko voraussichtlich aufgeschoben. Wolfsburg würde demnach frühestens ab 2028 mit der Produktion von Elektroautos beginnen.

Der ebenfalls betroffene ID.3 soll bis auf Weiteres im Werk Zwickau bleiben. Ursprünglich war vorgesehen, dass der Kompaktwagen schon 2027 in Niedersachsen gefertigt wird. Der Konzern selbst kommentierte den Bericht auf Anfrage nicht, auch die Marke Volkswagen äußerte sich nicht dazu

Formell beschlossen sind die Änderungen noch nicht. Die finale Entscheidung dürfte in der jährlichen Planungsrunde getroffen werden, die traditionell im November stattfindet. Dabei legt der Aufsichtsrat unter anderem die weltweite Werksbelegung und die Finanzplanung für die nächsten fünf Jahre fest. Doch der Termin dieser Runde scheint unsicher. „Ich würde an die aktuelle Planungsrunde mal ein riesiges Fragezeichen stellen“, sagte ein Beteiligter dem Handelsblatt.

„Uns fehlt schlicht Geld“

Ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor ist der Wirtschaftszeitung zufolge der Sparkurs, den Konzernchef Oliver Blume verfolgt. Bereits 2023 wurden 15 Milliarden Euro an Kosten gestrichen, in diesem Jahr sollen es noch mehr werden. „Uns fehlt schlicht Geld“, wird ein Entscheidungsträger zitiert.

Um finanziellen Spielraum zu schaffen, sollen die Elektroauto-Plattformen MEB und PPE länger genutzt werden. Zudem sucht VW aktiv nach strategischen Partnern oder Käufern für mehrere Tochterunternehmen. Besonders im Fokus steht dabei die Batteriesparte Powerco, für die ein Finanzpartner gefunden werden soll. Nach Informationen des Handelsblatts drängt insbesondere die Eigentümerfamilie Porsche-Piech auf diesen Schritt.

Auch der Verkauf der Tochter Everllence (ehemals MAN Energy Solutions) ist laut dem Bericht in Vorbereitung. Die Investmentbanken Goldman Sachs und JP Morgan wurden damit beauftragt. Der Wert des Unternehmens mit Sitz in Augsburg wird von Insidern auf rund fünf Milliarden Euro geschätzt. Weitere Verkaufskandidaten sind die Fahrdienst-Tochter Moia und das auf autonomes Fahren spezialisierte Unternehmen ADMT. Auch ein Teilverkauf von MHP (Porsche-Tochter) sowie der Audi-Tochter Italdesign steht im Raum.

Die kommende Planungsrunde gilt als zentrales Ereignis im VW-Konzern. Während im letzten Fünfjahresplan noch Investitionen von 165 Milliarden Euro vorgesehen waren, wird diesmal mit geringeren Summen gerechnet. Hintergrund ist der Druck von Investoren, Ausgaben zu senken. Laut Vorstandskreisen plant CEO Blume eine flexiblere Herangehensweise als seine Vorgänger.

Das Volkswagen-Management steht damit vor einem schwierigen Spagat: Während VW Milliarden in neue Plattformen und Werksumbauten investieren will, sind liquide Mittel aufgrund der Transformation knapp. Die Balance zwischen Sparzwang und Zukunftsinvestitionen stellt den Konzern vor erhebliche Herausforderungen.

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Via: Handelsblatt
Tags: VW ID.3Unternehmen: VW, VW MOIA
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. next Generation meint

    17.09.2025 um 19:32

    … kein Serverbordnetz
    … kein 48V Bordnetz
    … nicht OTA fähig
    … alte Produktionstechnik
    … zu viele Varianten

    wie bei allen Deutschen Herstellern, wo „ewig Gestrige“ führen …

    .. es ist lange her – wir waren mal alle ‚TechnikJunkies‘ -nun sind’s andere-

    Antworten
  2. Steffen meint

    15.09.2025 um 22:12

    „geringere Verkaufszahlen bei Elektroautos“ – jetzt wo es endlich läuft mit den Verkaufstahlen bei BEV allgemein und auch bei VW? Und wieso warte ich dann trotzdem ein halbes Jahr auf meinen ID.7?

    Antworten
    • M. meint

      16.09.2025 um 12:41

      Bei einem halben Jahr Vorlauf freut man sich über die mittelfristig gesicherte Auslastung, da plant niemand eine weitere Schicht ein, die er nach 3 Monaten wieder abmelden muss.
      Ich schätze mal, wenn es auf 1 Jahr Wartezeit zugeht, wird reagiert.

      Antworten
  3. Mary Schmitt meint

    15.09.2025 um 19:56

    Ob es stimmt oder nicht. Bei der Marktdominanz in Europa und der mäßigen Konkurrenz, die sich zudem viel Mühe gibt, sich selber ein Bein zu stellen, kann man es sich leisten, mit der MEB+ ein paar Jahre weiterzumachen.

    Antworten
  4. hu.ms meint

    15.09.2025 um 17:31

    Der ID.3 auf MEB mit bis zu 79 kwh akku und laden bis 175 kw peak ist noch lange konkurrenzfähig – vorausgesetzt die karosserieform und innenausstattung wird „massengefälliger“ und die wichtigsten bedienungselemente werden wieder haptischer – insbesondere die am lenkrad. Und das anzeigedisplay sollte wieder ins amatuenbrett.
    Dass diese punkte wichtig sind sehen wir gerade an den zurückhaltenden verkaufszahlen des kia EV3.
    In einigen monaten werden wir am nächste ID.3 facelift sehen, ob die vorstellungen einer interessentenmehrheit getroffen werden.

    Antworten
    • Jörg2 meint

      15.09.2025 um 17:38

      hu.ms

      Wie oft denn noch?

      Du beschreibst richtig das „L“ von „P/L“. Das aktuelle „P“ (sprich: runterkalkulierte Leasingraten plus hohes Restwertrisiko) macht offenbar VW recht wenig Freude. Davon nun noch mehr in den Markt zu drücken, sich selbst Konkurrenz im Flottengeschäft zu machen (margenstarke VW-Verbrenner vs. margenschwache VW-BEV), ist eher keine gute Idee.
      Ich vermute: Erst mit nächsten Generationen an VW-BEV kommt VW auf die notwendigen, niedrigen Stückkosten um die erforderliche Marge zu erlangen (hier sind wir dann noch nicht bei „Stückzahl“). Diese Folge-BEV-Generationen werden aktuell weiter in die Zukunft verschoben.

      Antworten
      • hu.ms meint

        15.09.2025 um 17:58

        Einfach die zulassungszahlen der VW-group ( heute im nachbarthema zu lesen ) ansehen. Bei diesem marktanteilen bei BEV in ganz europa ( hoher als bei stinkern bzw. gesamt) passt das P/L offensichtlich.
        Ob aktuell gewinn bei den BEV erzielt wird ist dabei unwichtig – es gilt marktanteile zu erreichen. So wie tesla 2017 bis 2020 erst mal mit verlusten agierte um in den markt eintreten zu können. Bei den neuen chinesischen BEV marken läuft es doch genauso.
        Ist doch bei vielen firmen so, dass neue produkte (hier BEV) erst mal plaziert werden müssen, bevor man damit auch was verdienen kann.

        Antworten
        • Jörg2 meint

          15.09.2025 um 22:23

          Du willst das nicht verstehen!?

          Was nützen die tollsten Stückzahlen, wenn damit zuwenig Geld verdient wird.

        • MichaelEV meint

          16.09.2025 um 10:02

          Manchmal kann man hoffen, hu.ms hätte was verstanden. Am Ende bleibt aber immer die Enttäuschung…

          Die tollen Marktanteile und Zulassungszahlen sind ein Luftschloss, basierend auf Quersubventionierung durch den Verbrenner. Endet die Quersubventionierung, so platzt die Blase (wenn bis dahin VW BEVs nicht eigenständig tragfähig sind).

    • Paul L meint

      15.09.2025 um 21:42

      Also das Verschieben ist auch ein bisschen Trump zuzuordnen.
      Das Geld wird bei der AG von VW nach Audi für ein US-Werk umgeschichtet.
      Pech für Deutschland, aber auch VW muss jetzt mal überlegen, wo das Geld ausgegeben wird.

      Wolfsburg in SSP umzuwandeln kostet zu viel Geld und müsste sich auch lohnen.
      VW ist mit Emden und Zwickau schon mit zu viel BEV-Umstellung auf die Fresse gefallen. Jetzt muss dort viel wegen geringer Auslastung abgeschrieben werden.
      Zwickau braucht zudem die Modelle ID3/4 länger, da Audi die Q4 zum Teil in die USA verlagern wird.

      VW wird sich 2026 bis 2028 auf folgende Themen konzentrieren:
      – China/Spanien Anläufe MEB+
      -PowerCo Anläufe C2P(NMC/LFP)
      -Inverter + E-Motor-Anläufe
      -Rivian E/E Integration.

      Damit hat VW genug zu tun und wäre voll wettbewerbsfähig.
      Dafür braucht es nicht noch SSP Umwandlung. Das Thema EREV macht zudem Sinn!

      Antworten
  5. Gernot meint

    15.09.2025 um 16:43

    MHP, Everllence und Italdesign kann man sicher abgeben. Das sind keine Kernkompetenzen. PowerCo, Moia und ADMT würde ich als zukünftige Kernkompetenzen einstufen.

    Das mit dem angeblichen Geldmangel ist relativ: Man möchte halt wieder um die 20 Mrd. operativen Gewinn und mindestens 10 Mrd. Nettogewinn ausweisen. Und Blume und Co wollen dafür ihre Boni kassieren. Und das ist ein Hauptgrund, warum es in der chinesischen Wirtschaft teils besser läuft: Die haben BEV als Zukunftsmarkt identifiziert, investieren fett und sind dann auch bereit, mal ein paar Jahre Verluste zu tragen, wenn der Lohn dafür eine ausgezeichnete Position in einem Zukunftsmarkt ist.

    Bei unseren Konzernen ist der Druck der Finanzmärkte so hoch, dass es immer nur darum geht, die nächsten Quartalszahlen und die nächste Bilanz aufzuhübschen. (Fast) Alles ist kurz- und mittelfristig orientiert.

    Antworten
    • Fred Feuerstein meint

      15.09.2025 um 16:51

      Volkswagen ist ja ein halber Staatskonzern, da könnte man auch längeren Atem erwarten. Aber so muss man sich halt vom Tafelsilber trennen.

      Antworten
      • Thorsten 0711 meint

        15.09.2025 um 17:31

        Der 20% Anteil des Landes Niedersachsen an VW ist nicht die Hälfte. So habe ich das jedenfalls einmal gelernt.

        Antworten
      • Fred Feuerstein meint

        15.09.2025 um 17:58

        Das „halb“ ist auch nur symbolisch gemeint, denn da ist eben der Staat verstrickt und hat bedeutenden Einfluss auf das Unternehmen durch das VW Gesetz.
        Wenn du schon so intelligent daher reden möchtest dann bitte richtig, denn Niedersachsen besitzt nur 11,8 % der Anteile. Denn die teilen sich auf in Stamm – und Vorzugsaktien.

        Antworten
        • Thorsten 0711 meint

          15.09.2025 um 18:24

          50 symbolische Prozent, aha. 🤷‍♂️

          Nach meinen bescheidenen Kenntnissen hat das Land Niedersachsen 20% der Stimmrechte beim Volkswagen Konzern. 50% hat die Familie Porsche bzw. Piech. VW unter diesen Voraussetzungen hier einen Staatskonzern zu nennen ist auch unter Berücksichtigung des „Gesetz über die Überführung der Anteilsrechte an der Volkswagenwerk Gesellschaft mit beschränkter Haftung in private Hand (VWGmbHÜG)“ aka VW-Gesetz einfach nicht korrekt.

          Aber sei es drum. Ich will das hier nicht eskalieren..

        • Fred Feuerstein meint

          15.09.2025 um 18:44

          Das ist korrekt, das Land Niedersachsen hat 20 % der Stammaktien und kann damit durch das VW Gesetz JEDE Entscheidung durch ihre Sperrminorität blockieren. Darum geht es. Es gibt keinen börsengelisteten Automobilhersteller auf der Welt, bei dem es eine solche Struktur gibt.
          Aber sei es drum, das Unternehmen hat kein Geld und muss sich eben welches beschaffen. So ist die Lage.

        • Mary Schmitt meint

          15.09.2025 um 22:42

          Einmal im Jahr hat selbst der Fred Recht.

          Das VW Gesetz gibt in der Tat dem Land Niedersachsen eine Sperrminorität bei wichtigen satzungsändernden Maßnahmen und Strukturentscheidungen. Denn die benötigte Mehrheit liegt bei 80% und das Land hält 20,2%. Somit sind das 20,2%, die sich zumindest nach 25,1 % anfühlen, weil die idR für die Sperrminorität erforderlich sind.

          Noch schlechter ist, dass der Aufsichtsrat bei Errichtung und Verlegung von Produktionsstätten mit 2/3 Mehrheit zustimmen muss. Da sitzen aber 50% Arbeitnehmervertreter drin. Wird also nicht passieren. So weiß man wenigstens, wie der Schmutz von Ben zu bewerten ist.

        • M. meint

          16.09.2025 um 12:43

          Fred, was denn nun?

          1)
          Wenn du schon so intelligent daher reden möchtest dann bitte richtig, denn Niedersachsen besitzt nur 11,8 % der Anteile. Denn die teilen sich auf in Stamm – und Vorzugsaktien.

          2)
          Das ist korrekt, das Land Niedersachsen hat 20 % der Stammaktien

          Kann denn beides stimmen?

        • Fred Feuerstein meint

          16.09.2025 um 13:21

          Mister M. man sieht, dass du in BWL nicht bewandert bist. Macht aber nichts.
          Es gibt Stammaktien (Stimmrechtsberechtigt) und Vorzugsaktien. Vorzugsaktien haben kein Stimmrecht, erhalten aber eine minimal höhere Dividende. Und Niedersachsen hält zwar 20 % der Stammaktien, aber nur 11,8 % der Stamm- und Vorzugsaktien.

        • Realist meint

          16.09.2025 um 16:40

          @Mary
          „Das VW Gesetz gibt in der Tat JEDEM Aktionär, der über 20% der stimmberechtigten Aktien hält, eine Sperrminorität bei wichtigen satzungsändernden Maßnahmen und Strukturentscheidungen.“

          Ich hab’s mal korrigiert.

  6. Mike meint

    15.09.2025 um 16:27

    Es reicht, wenn ein zweites ID.3-Facelift so umfassend ausfällt, dass er wie ein e-Golf aussieht, aber >400km WLTP hat.

    Antworten
    • Chris meint

      15.09.2025 um 16:30

      die Golf-Karosse auf den ID.3 draufpacken würde schon viel helfen….

      Antworten
      • Elvenpath meint

        15.09.2025 um 19:51

        Also ein etwas langweiliges Design durch noch ein viel langweiligeres ersetzen…

        Antworten
        • M. meint

          16.09.2025 um 12:45

          Die Triebfeder für VW ist der Absatz, nicht der Lob in Kommentarspalten.
          Davon kann man sich nichts kaufen.
          Von dir als langweilig empfundenes Design hat sich bisher immer verkauft, das wird hinter diesen Plänen stecken.

  7. Gerry meint

    15.09.2025 um 14:28

    Bis jetzt wurde doch noch jeder Start eAuto bei VW verschoben (bei anderen ja auch…)
    Ist auch Marketing früh anzukündigen damit VW-Kunden wissen irgendwann wird was kommen…😄.

    Antworten
  8. Jörg2 meint

    15.09.2025 um 14:13

    Das ist jetzt die zweite Verscheibung, oder?

    Wenn ich mich recht entsinne, war für diese Lösung mal 2025 geplant, dann in 2024 auf 2029 verschoben. Nun auf „erst ab 2030“ (was immer das bedeutet.. 2031? 2032?…)

    Das würde bedeuten, VW lässt in dem Fahrzeugbereich die Tür für die Mitbewerber sperrangelweit offen.

    Antworten
    • M. meint

      15.09.2025 um 16:38

      Ja, wenn VW es nicht macht, finden sich andere.

      Antworten
      • Peter meint

        16.09.2025 um 10:16

        Das wird die Zeit ja zeigen, wie groß die Lücke wird und ob jemand die Lücke nutzt, und wer das dann ist.
        Es gibt ja mehrere potentielle Kandidaten mit jeweils unterschiedlichen Voraussetzungen: Renault, Stellantis, China…
        Es gibt ja einige Unbekannte in der Rechnung: Vielleicht wird ja auch der ID.3 auf MEB+ hinreichend gut. Man weiß nicht, was China mit Taiwan macht und wie dann die Reaktionen sind. Man weiß auch nicht, wie sich die europäische Rohstoff- und Akku-Produktion entwickelt.

        Antworten
        • M. meint

          16.09.2025 um 12:49

          China ist leider ein NoGo, zumindest alle Konzerne betreffend, die sich nicht aus der Umklammerung der Partei lösen können. Und das sind alle. Die meinte ich also nicht.

          Davon abgesehen bin ich erst mal offen, was sich so anbietet, und das schließt (für mich) ausdrücklich auch Fahrzeuge aus anderen Ländern ein.
          Nur eben nicht aus Diktaturen und entsprechend profitierenden Herstellern. Und CEOs, die sowas befeuern – damit mir keiner mit Kauftipps kommt. ;-)

    • hu.ms meint

      15.09.2025 um 17:37

      FSD wurde von tesla schon 2020 angekündigt und immer noch muss man das auto überwachen. Vermutlich kommen noch weitere 5 jahre hinzu.
      Will sagen: bei nahe zu allen herstellern gibts verzögerungen – sogar bei der „super-firma“.

      Antworten
      • Fred Feuerstein meint

        15.09.2025 um 18:01

        Ach jetzt muss humsi schon wieder auf andere Hersteller ablenken und sagen wie gut es dann doch für Volkswagen läuft? Denn die eigentliche Superfirma ist doch Volkswagen, nicht wahr. Und da ist offenbar das Geld knapp. Machen die Banken wohl nicht mehr das Portemonnaie auf.

        Antworten
      • Jörg2 meint

        16.09.2025 um 08:55

        Und? hu.ms, werden jetzt die gleichen Kübel an Häme ausgekippt oder ist das nun doch alles irgendwie „normal“?

        Antworten
  9. E.Korsar meint

    15.09.2025 um 12:39

    Solange ein Auto nicht gebaut wird, existiert es für mich nicht. Dann brauch ich mich nicht über solche Meldungen aufregen.

    Antworten
  10. BEV meint

    15.09.2025 um 12:30

    prinzipiell sehe ich kein Problem MEB weiterlaufen zu lassen und PPE ist ja noch gar nicht so lang am Markt .. man kann den MEB auch weiterentwickeln und muss nicht gleich die ganze Architektur ändern
    fraglich ist allerdings schon warum man gerade die so angepriesenen ID.Golf und ID.Roc damit auf die lange Bank schiebt. Aber mal sehen was das nächste Facelift der ID-Familie so bringt

    Antworten
    • Perfektumung meint

      15.09.2025 um 13:44

      Wie ich schon oft schrieb. Erst mit dem SSP ab 2030 startet die Volumenmodelle. Ergänzend dazu würdd ich sagen Volumenmodelle ohne Feststoffakku dürften die Ausnahme sein.

      Antworten
  11. CaptainPicard meint

    15.09.2025 um 12:09

    MAN Energy gewinnt doch aktuell einen Auftrag für Großwärmepumpen nach dem anderen, in den nächsten zwei Jahrzehnten werden in Europa alle Fernwärmenetze umgerüstet, das ist doch ein absoluter Zukunftsmarkt mit hohem Wachstumspotenzial. Und das will man für ein paar Euro verschleudern?

    Antworten
    • Michael S. meint

      15.09.2025 um 12:21

      Tja, wenn der Konzern nur noch 5 Mrd. statt 15 Mrd Gewinn macht droht schnell die Oligarchenarmut…

      Antworten
    • BEV meint

      15.09.2025 um 12:21

      ganz einfach, weil VW das nicht in ihrem Portfolio sieht, MAN wurde wegen der LKW Sparte gekauft und die bleibt ja auch bei VW

      Antworten
    • Jörg2 meint

      15.09.2025 um 12:48

      Wenn es böse kommt, also die Dividendenzahlungen in gewünschter Höhe (absehbar) dauerhaft ausblieben, dann ist das Kapital von AG´s schnell abgezogen und in andere Unternehmungen gesteckt. Der/die von den Anteilseigner, die am dichtesten an den Entscheidungen und Zahlen dran sind (hier Fam. Piech/Porsche) wollen dann da nicht die letzten sein.
      Will sagen: Wenn wirkliche Eigner auscashen wollen, befüllen sie vorher die Kassen.

      Aber losgelöst von solchen Horrorszenarien: Unternehmenskonstrukte „atmen“ immer in ihren Strukturen. Erst gehts vom hochkonzentrierten Nur-Autofertiger hin zu eimem Weltweit-Gemischtwarenladen. Das stellt sich irgendwann als überdehnt heraus und dann gehts zurück (s. Daimler-Historie). Bei „Zurück“ fällt es manchmal unter Ausgangsniveau. Dann kommen neue Entscheider und machen alles wieder ganz ganz ganz anders….

      Antworten
      • M. meint

        15.09.2025 um 16:39

        „Wenn es böse kommt, also die Dividendenzahlungen in gewünschter Höhe (absehbar) dauerhaft ausblieben, dann ist das Kapital von AG´s schnell abgezogen und in andere Unternehmungen gesteckt.“

        Ich glaube, diese Rechnung sollte man mit Blick auf andere Aktien lieber nicht verallgemeinern.

        Antworten
        • MichaelEV meint

          16.09.2025 um 10:14

          Muss man auch nicht. Es gibt Unternehmen, wo Investoren aufgrund der Perspektive Gewinne im Unternehmen halten wollen, weil das Unternehmen das Geld sinnhaft verwendet wird.
          Und es gibt das Gegenteil, wo die Perspektive düster ist und der einzige Lichtblick noch kurzfristige Gewinne sind. Sind die Gewinne weg und die Perspektive bleibt düster, geht es gegen 0…

        • M. meint

          16.09.2025 um 12:56

          „sinnhaft verwendet“ ist eine sehr blumige Umschreibung für „stellt dem CEO bis zu 1 Billion Dollar Vergütung in Aussicht“.
          Da man diese Billion auch als großer Konzern erstmal verdienen muss, ist ja relativ schnell klar, was hier unter „sinnhaft verwendet“ verstanden wird.
          (und in der Vergangenheit verstanden wurde)

          Und wie sinnhaft diese Gelder dort verwendet werden, ist auch klar.
          Also, eine klarere Absage an einen Hersteller kann man eigentlich nicht geben, außer man hat sich mit der neuen Rolle als willenloses Schäfchen schon angefreundet.

        • MichaelEV meint

          16.09.2025 um 15:37

          Wenn die Ziele verfehlt werden, gibt es nichts. Wenn der Marktwert verachtfacht wird, wird kein heutiger Investor ein Problem mit der Vergütung haben, das Geld ist also „sinnhaft verwendet“.
          Was hast du also für Probleme mit leistungsorientierter Vergütung? Wahrscheinlich schmerzt die Perspektive, dass diese Ziele erfüllt werden könnten…

          So eine reine leistungsorientierte Vergütung würde anderen auch gut zu Gesicht stehen. Hätte der VW-Vorstand das Ziel „2025 Weltmarkführer bei BEVs zu sein“ fixiert, hätte man bei VW eine Menge Geld gespart… Oder das Management hätte mehr Leistung in die Waagschale geworfen

  12. CJuser meint

    15.09.2025 um 12:07

    Alle aktuellen Entscheidungen wie die Plattformen MEB+ und PPE, und auch Modelle wie der neue T-Roc und eine zweite Produktaufwertung des Golf, müssen sich ja alle auch noch rechnen. Man kann nur hoffen, dass die SSP zum Start nicht schon maßlos veraltet ist und man dafür umso aktuellere Zellen anbieten kann.

    Antworten

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