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Industrieverbände warnen: Batteriestandort Deutschland und Europa in Gefahr

16.10.2025 in Politik von Thomas Langenbucher | 26 Kommentare

Mercedes-Batterieproduktion

Bild: Mercedes-Benz (Symbolbild)

Fünf Wirtschaftsverbände haben sich in einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz sowie mehrere Bundesminister gewandt: Sie sehen den Batteriestandort und somit das Batterieökosystem in Deutschland und Europa in Gefahr.

Das Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterien KLIB, der Verband der Chemischen Industrie VCI, der Verband der Automobilindustrie VDA, des Maschinen- und Anlagenbaus VDMA sowie der Verband der Elektro- und Digitalindustrie ZVEI warnen: Die Weiterentwicklung des bislang in seinen Anfängen stehenden Batterieökosystems droht, zum Erliegen zu kommen.

Die fünf Verbände haben einen Acht-Punkte-Plan mit Vorschlägen für bessere Bedingungen am Standort Deutschland und Europa vorgelegt: „Vielmehr braucht es eine gemeinsame und langfristige Strategie auf europäischem Level, Klarheit und Verbindlichkeit, ein gesamtheitliches Verständnis der Batterielieferkette, bessere Standortbedingungen, faire Wettbewerbsbedingungen, ein gemeinsames Risk-Sharing, die Sicherung von Rohstoffen und die Förderung von Forschung und Entwicklung. Das Konsortium begrüßt zwar die neue Hightech-Agenda der Bundesregierung, die die Batterieforschung deutlich stärkt.“

Doch es fehle eine gemeinsame, langfristig von Politik und Industrie getragene Strategie zur Industrialisierung der Batterietechnologie und zum Aufbau eines wettbewerbsfähigen Batterieökosystems. Ein solches Batterieökosystem könnte das dringend benötigte Wachstumspotenzial erzeugen: Bis 2030 werde für Lithium-Ionen-Batterien ein globaler Markt von rund 155 Milliarden Euro erwartet, davon etwa 54 Milliarden Euro in Europa.

Insolvenzen, die Aufgabe von Geschäftsaktivitäten im Batterieumfeld – besonders bei kleinen und mittelständischen Unternehmen – sowie der Rückzug aus geförderten Projekten nehmen zu. „Diese besorgniserregende Entwicklung verstärkt die Abhängigkeit von außereuropäischem Batteriematerial und Batteriezellfertigern“, mahnen die Wirtschaftsverbände. „Sie verdeutlicht erneut: Hohe Energiepreise, überbordende Bürokratie und ein nicht wettbewerbsfähiges Steuer- und Abgabensystem erschweren den Auf- und Ausbau der Batteriewertschöpfungskette.“

Batterietechnologie gilt als eine der zentralen Zukunftstechnologien. Die Wettbewerbsfähigkeit zahlreicher Produkte – von Elektrofahrzeugen, Power Tools und E-Bikes über stationäre Energiespeicher bis hin zu militärischen Anwendungen – hängt von leistungsfähigen Batterien ab. KLIB, VCI, VDA, VDMA und ZVEI wollen deutlich machen: „Ein starkes Batterieökosystem und eine wettbewerbsfähige Batterieindustrie sind für die Zukunftsfähigkeit des Hightech-Standorts Deutschland und Europa entscheidend, um strategische Souveränität zu gewährleisten. Gleichzeitig können mit ihm Arbeitsplätze erhalten und vor allem neue geschaffen werden.“

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Via: ZVEI
Tags: Batterie, VDAAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Werner Mauss meint

    17.10.2025 um 00:42

    Worum geht’s? Um Hörgeräte Batterien, da haben wir doch Varta unter der glorreichen Porsche Führung. Hörgeräte aus China haben mittlerweile eingebaute Akkus die mit Induktion laden.

    Antworten
    • paule meint

      17.10.2025 um 08:04

      U-Boot-Akkus von Exide aus Bad Lauterberg vielleicht. Da läuft es hervorragend.

      Antworten
  2. Deine Mudder meint

    16.10.2025 um 20:45

    Das heutige Deutschland wird den Technologievorsprung der Asiaten nicht mehr einholen, dazu die hohen Energiekosten dank grüner Politik. BMW und Mercedes sind zwar gerade dabei neue Maßstäbe für E-Autos zu setzen, die Frage ist aber, wieviel der Wertschöpfung findet hier zukünftig in Asien statt und wie rentabel und konkurrenzfähig sind diese Fahrzeuge, unter 60k wird man da kaum dabei sein, da nimmt man im Zweifel dann doch den Chinesen zum Halben Preis mit einem Viertel weniger Reichweite.

    Antworten
    • South meint

      16.10.2025 um 22:20

      Yoa, Flinte ins Korn, oder ein guter Unternehmer packt halt an. Bringt die Kosten runter, die Modellpalette entschlacken, die Lieferketten diversifizieren, effektive Plattformen zur Skalierung, Kapazitätsüberhänge abbauen, unpopulär aber notwendig … nicht wertschöpfende Belegschaft abbauen, Händlernetz und Werkstätten extrem verschlanken. Fokus auf wettbewerbsfähige E Autos in der Entwicklung, Technologieoffenheit frisst nur Geld (deshalb kann man ja trotzdem noch ein paar Jahre Verbrenner bauen) und das, wenn überhaupt, für Nischen. Fokus auf die neuen Treiber wie Schnelladung, Accu etc..
      Einige Hersteller haben durchaus gute Produkte entwickelt, aber es nicht nur um Leistung, sondern marktgängige hochskalierbare Preis-Leistung.
      Die Deutschen können durchaus gute E Autos bauen und sie müssen nicht die billigsten sein, können sie auch nicht, aber Preislich sind sie aktuell weit weg vom Schuss, da müssen sie auch ran und das geht nur über Strukturreformen und Kosten… sonst ist es eine Frage der Zeit, bis man mit sehr guten E Autos vom Markt verschwindet….

      Antworten
    • 123xyz meint

      17.10.2025 um 07:44

      Die Energiekosten sind explodiert, weil Angela Merkels (CDU) der Solarenergie den Stecker gezogen hat, Atom- und Kohlekraftwerke abgeschalten hat und voll auf Gas aus Russland gesetzt hat.

      Antworten
    • Peter meint

      17.10.2025 um 09:37

      Viel Falsches in einem Post. Dazu noch eine einseitige Betrachtung und das Weglassen relevanter Bedingungen.

      Antworten
    • Jeff Healey meint

      17.10.2025 um 16:12

      (…) „dazu die hohen Energiekosten dank grüner Politik.“ (…)

      Mudder,
      Der Fakten-Check sagt dazu, dass an erster Stelle die Steuern für den deutschen Strompreis ausschlaggebend sind.
      Übrigens gibt es den starken Trend zu „grünen“ Technologien sogar in China.
      Da sind die Grünen derzeit nicht in Regierungsverantwortung, glaube ich.

      Antworten
      • Jeff Healey meint

        17.10.2025 um 16:21

        Nachtrag (frei zugängliche Infos aus dem Netz):
        Der Strompreis setzt sich aktuell wie folgt zusammen:

        40,4 % Strombeschaffung
        Stromerzeugung oder Stromeinkauf inkl. Vertrieb und Gewinnmarge

        32 % Steuern und Abgaben
        Mehrwertsteuer, Stromsteuer, Konzessionsabgabe, KWK-Aufschlag, StromNEV-§19, Offshore-Netzumlage

        27,6 % Netzentgelte
        Stromtransport, Messstellenbetrieb, Abrechnung

        Antworten
  3. Freddy K meint

    16.10.2025 um 19:38

    Welcher Batteriestandort?

    Antworten
    • Matthias meint

      17.10.2025 um 01:28

      LiTec-Standort in Kamenz, Sachsen. LiTec wurde 2015/6 von Daimler abgewickelt, keiner von denen hat sich als Käufer gemeldet, und schon jetzt, gerademal 10 Jahre später, haben sie die Lage erkannt.

      Antworten
      • Jeff Healey meint

        17.10.2025 um 15:29

        😂👍

        Antworten
      • Hans Meier meint

        17.10.2025 um 16:19

        Das wurde extra gemacht, die de. Autoindustrie arbeitet seit den 70ern gegen elektrische Autos, es wurde alles gemacht um Niemanden auf falsche Gedanken zu bringen. Schau dir mal die x Prototypen von Unis an, nichts wurde gebaut bis die Post mit Streetscooter selber gestartet ist und selbst danach gabs 0 Interesse aus der Industrie, wohlwissend das sie selber wussten das der Tag kommen wird wo sie sich bewegen müssen aber hey nach mir die Sinnflut sagte sich der Onkel und co.

        Antworten
        • Jeff Healey meint

          17.10.2025 um 16:25

          Teslas Erfolg in Europa und anderswo war für unsere Langschläfer und Gestern-Kleber ein Tritt in den verlängerten Rücken.

  4. Martin meint

    16.10.2025 um 17:47

    Ein 0815 Arbeiter kostet lichtjahre von der Automobilindustrie entfernt schon locker 6.000 Euro im Monat.

    Antworten
    • Werner Mauss meint

      17.10.2025 um 00:56

      Westliche Industrie-Chefs sind nach Besuchen in China beunruhigt https://share.google/yOpEF2311g0631Uvl

      Was machen bloß die Chinesen den ganzen Tag?

      Antworten
  5. Gernot meint

    16.10.2025 um 12:47

    Bosch, Schäffler, Mahle, Continental, ZF aber auch BMW und Co: „Wir investieren auf gar keinen Fall in die Batterieproduktion“.

    Die Industrieverbände genau dieser Firmen: „Batteriestandort und somit das Batterieökosystem in Deutschland und Europa in Gefahr.“

    Und dann wieder BMW, VW, Mercedes und Co: „Wir kommen nicht an die neuesten Batterieinnovationen und wir zahlen 20-25% mehr pro kWh als unsere chinesischen Wettbewerber.“

    Man weigert sich seit 10 Jahren in die Zukunft des Straßenverkehrs zu investieren und beklagt anschließend, dass Deutschland als Batteriestandort und als Batterieökosystem nicht stattfindet. Das ist wie selbst das Haus anzünden und dann laufend panisch schreien „Hilfe, Hilfe, es brennt“. Was erwarten die denn? Der Staat soll Lithium etc. kaufen und der Staat soll Batterien produzieren und dann für 3 Euro/kWh an die Industrie liefern, damit diese nur noch die Gewinne zählen muss?

    Antworten
    • Hans Meier meint

      16.10.2025 um 16:38

      Die erwarten das die Allgemeinheit/EU zahlen und das Risiko tragen soll damit die Unternehmenswerte und Shareholder geschützt werden. Und wenn der Hase dann läuft beteiligt man sich gerne. -> Neokapitalismus aka garantiertes Grundeinkommen für Reiche bei 0 Risiko.

      Hier gehts ums reine Lobbying der de. Industrie auf „EU Ebene“, man droht und will Finanz/Planungssicherheit… ehrliche Meinung von mir, das zeugt nicht von guten Signalen über die Wettbewerbsfähigkeit…. die werden so in der bequemen „no-startup“ Oase immer hinten bleiben bei teureren Batterien. Die solid-state und H-Strategie hat nicht funktioniert, darum jetzt der unverholene Angriff auf die 2035 Co2 Stategie der EU.

      Nur ist es der Job eines Unternehmens innovativ zu sein und die Shareholder die das Risiko/Gewinn tragen und nicht der Staat. Ehrlich, wenn sies nicht hinkriegen lasst sie sterben, weil dann sind sie im Kern schon tot.

      Antworten
      • Werner Mauss meint

        16.10.2025 um 23:37

        Besser kann man es nicht beschreiben. Es handelt sich tatsächlich bei vielen Firmen um risikolose Versorgungsanstalten für Reiche und ihren Nachwuchs.

        Antworten
        • Jeff Healey meint

          17.10.2025 um 16:49

          Hans Meier und Werner Mauss:
          💯!

    • Deine Mudder meint

      16.10.2025 um 20:48

      Wenn sie es rentabel eben nicht können, ZF baut Getriebe, was haben die mit Akkus zu schaffen, es erwartet auch niemand von Pepsi oder Red Bull, dass sie Krebs heilen.

      Antworten
      • Gernot meint

        17.10.2025 um 10:42

        Ja, ZF baut High-End-Getriebe. Bosch baut Dieselmotorsteuerungen. Mahle baut Pleuel, Benzinfilter und Ölpumpen. Und was hat das alles gemeinsam: Deren heutiges Business bricht in den nächsten 10 Jahren komplett weg. Garantiert und für jedermann absehbar. Entweder engagiere ich mich dann in nahen Segmenten, die die Zukunft darstellen oder es gibt mein Business in 10 Jahren nicht mehr. Sie wären mit Batterien ja immer noch wie gehabt Autozulieferer.

        Was wir erleben, ist exakt der Nokia-Effekt. Nokia war Marktführer für Smartphones mit Tasten, so wie Bosch Marktführer für Motorsteuerungen war. Der Markt kippte zu Touch-Smartphones ohne Tasten. Nokia hielt an seinem bisherigen Modell fest, wollte nicht in Touch-Smartphones investieren. 5 Jahre später war der bisherige Smartphone-Marktführer im SMartphone-Markt nicht mehr existent.

        Antworten
        • Jeff Healey meint

          17.10.2025 um 16:51

          Ja, absolut zutreffend formuliert!

    • Jeff Healey meint

      17.10.2025 um 16:53

      Gernot,
      absolut richtig!
      Und extrem erschreckend, oder?
      💯!

      Antworten
      • Hans Meier meint

        17.10.2025 um 22:16

        Warum? Ist der normale Zyklus, man ist Anfänger, man ist Gut, man ist Übermütig, man ist Geschichte. Fairerweise muss man auch sagen das VWAG und co ihren Anteil daran haben wenn sie Zulieferer wie Zitronen ausquetschen und dann wenig Geld übrig ist für Zukunft, man sollte immer die ganze Industrie betrachten.

        Antworten
        • Jeff Healey meint

          18.10.2025 um 13:35

          Nach übermütig fehlt noch hochmütig in der Auflistung…👍

        • THeRacer meint

          18.10.2025 um 20:50

          … stimmt leider. Denn wie heißt es?! – „Hochmut kommt vor dem Fall“ … 🧐🤨

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