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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

SPD will Kauf von E-Autos aus Europa mit 3.000 Euro fördern

16.10.2025 in Politik von Thomas Langenbucher | 39 Kommentare

Cupra-Born-Summit

Bild: Cupra

CDU, CSU und SPD planen eine neue Kaufprämie für Elektroautos. Medien berichteten bereits über konkrete Zahlen, die wollte das SPD-geführte Umweltministerium aber nicht bestätigen. Nun ist eine neue mögliche Ausgestaltung der Förderung im Umlauf.

Die SPD-Bundestagsfraktion lege in einem Forderungspapier dar, wie sie sich die neue Förderung vorstellt, berichtet die Süddeutsche Zeitung (SZ). „Die Transformation zur Elektromobilität ist der einzig realistische Weg zur Erreichung der Klimaziele“, heiße es darin. „Damit Elektromobilität zum Erfolg für alle wird, müssen mehr bezahlbare Fahrzeuge angeboten werden.“

Die Autoren des Papiers sind die verkehrspolitische Sprecherin Isabel Cademartori, der umweltpolitische Sprecher Jakob Blankenburg und der wirtschaftspolitische Sprecher Sebastian Roloff. Demnach soll es ab 2026 und bis 2029 eine Kaufprämie in Höhe von 3.000 Euro geben. Diese soll „in gleicher Höhe von Herstellern oder Händlern ergänzt werden“, steht in dem Papier. Gelten soll die neue Prämie für Neu- und Gebrauchtfahrzeuge. Um das Vertrauen in gebrauchte E-Autos zu stärken, sollen Händler beim Kauf einen kostenlosen Batteriecheck anbieten.

Elektroautos wurden bereits zuvor in Deutschland mit einer Kaufprämie gefördert, die zeitweise bis zu 9.000 Euro betrug. Auch hier beteiligten sich Hersteller. Der „Umweltbonus“ wurde von der Ampelkoalition im Dezember 2023 abrupt abgeschafft, weil ihr nach dem Verfassungsgerichtsurteil zum Klima- und Transformationsfonds das Geld ausgegangen war. Anschließend brach der Verkauf von E-Autos hierzulande ein.

Um die Nachfrage nach Stromern wieder anzukurbeln, setzt die aktuelle Bundesregierung auf mehrere Maßnahmen. Kürzlich wurde die Befreiung von der Kfz-Steuer verlängert. Für Unternehmen gibt es zudem attraktivere Möglichkeiten zur Abschreibung. Außerdem können privat genutzte, nur mit 0,25 statt 1 Prozent geldwertem Vorteil versteuerte Firmenautos künftig teurer sein.

Geringverdiener im Fokus

Und ab nächstem Jahr soll wieder die Anschaffung von Elektroautos von privaten Nutzern direkt gefördert werden. Dies gilt nach den Vorstellungen der SPD-Fraktion nur für Fahrzeuge, die nicht mehr als 45.000 Euro kosten, in Europa produziert wurden und einen bestimmten Umweltscore erreichen. Anspruch auf die Förderung sollen nur Menschen mit einem „kleinen bis mittleren Monatseinkommen“ haben, darauf hatten sich Union und SPD bereits im Koalitionsausschuss geeinigt. Was genau das bedeutet, ist noch unklar.

Darüber hinaus hätte die SPD-Fraktion gerne ein sogenanntes Social-Leasing-Modell insbesondere für Geringverdiener, das auch mit der Kaufprämie kombinierbar sein soll. Vorbild soll hier das Programm „Sozial und Mobil“ des Bundesumweltministeriums sein. „Gerade einkommensschwache Haushalte fahren häufig ältere, emissionsstarke Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor“, heißt es in dem SPD-Papier. „Schichtarbeitende auf dem Weg zur Frühschicht oder mobile Pflegedienste sind täglich auf das Auto angewiesen. Gerade sie würden von Social Leasing profitieren.“

Das Social-Leasing-Programm soll 2027 starten, mit einer „geringen Leasingrate und späteren Kaufoption“ ausgestattet sein und ebenfalls nur für Fahrzeuge aus Europa gelten, die vom Umweltscore erfasst sind. Konkretes hierzu ist bisher nicht bekannt.

Parallel wollen die SPD-Politiker Dienstwagen mit Verbrennungsmotor künftig höher besteuern. „Der Dienstwagensektor ist das größte Vehikel für klimaneutralen Individualverkehr und wird künftig wesentlich zum Entstehen eines E-Gebrauchtwagenmarktes beitragen“, zitiert die SZ aus dem Papier. Die SPD möchte demnach den sogenannten Pauschbetrag ab 2026 „um eine variable CO₂-Komponente für den Verbrennungsmotor auf bis zu 1,5 Prozent“ erhöhen. Aktuell muss monatlich 1 Prozent des Listenpreises als Privatanteil versteuert werden. Die Mehreinnahmen aus der höheren Verbrenner-Dienstwagen-Besteuerung sollen in weitere Förderung der E-Mobilität oder den Ausbau der Ladeinfrastruktur fließen.

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Via: Süddeutsche Zeitung (kostenpflichtig)
Tags: FörderungAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Gerry meint

    16.10.2025 um 12:13

    Förderung ja, aber doch nicht mit Steuergeld🙄. Einfach bonus-malus-System für eAutos und Verbrenner, z.B. doppelte MWSt. für neue Verbrenner, halbe Mehrwertsteuer für eAutos👍.
    Wäre ohne großen Aufwand umsetzbar.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      16.10.2025 um 13:08

      Es gibt den Malus doch schon, nennt sich CO2 Steuer.

      Antworten
      • Tt07 meint

        16.10.2025 um 14:20

        Nonsens (mal wieder), es geht um eine Malus-Regelung, die ausschließlich auf Käufer von Verbrennern angewandt werden sollte. Die Co2 Steuer betrifft faktisch jeden von uns.

        Antworten
        • brainDotExe meint

          16.10.2025 um 14:52

          Unlogisch (wie immer), der tatsächliche CO2 Ausstoß sollte was kosten, nicht das Gerät was potentiell dazu in der Lage ist.

          Warum sollte man auf einen Verbrenner, der 1.000 km im Jahr bewegt wird genau so viel Malus bezahlen, wie für einen der 30.000 km im Jahr bewegt wird?

          CO2 Steuer ist der einzig faire Weg, weil lediglich diejenigen von uns bezahlen, die CO2 Ausstoß verursachen und auch nur in der entsprechenden Menge, nicht pauschal.

        • Gerry meint

          16.10.2025 um 15:18

          Brain, schon mal auf die Idee gekommen, dass die Herstellung auch CO2 verursacht? Also wenn man umsteuern will, dann Kauf u n d Betrieb verteuern. Ganz einfach.

        • Tt07 meint

          16.10.2025 um 15:29

          Meinen Kommentar nicht verstanden (mal wieder oder wie immer, such dir was aus):
          Eine CO₂-Steuer auf Treibstoffe UND ein Bonus-Malus-System bei der Fahrzeuganschaffung wirken gemeinsam, denn wir wollen ja alle, etwas fürs Klima tun, gell? Beide Instrumente würden sowohl den Verbrauch als auch das Potenzial zur Emission erfassen und somit den Technologiewechsel insgesamt fördern.

        • brainDotExe meint

          16.10.2025 um 15:51

          Gerry, schonmal daran gedacht, dass auf den CO2 Ausstoß welcher werden der Produktion entstanden ist schon CO2 Steuer gezahlt wurde?

        • brainDotExe meint

          16.10.2025 um 15:59

          Tt07,

          dann hast du das Thema schon wieder nicht verstanden.
          Dem Kunden geht’s doch nicht ums Klima. Der will das Auto seiner Wahl.
          Dummerweise müssen wir was gegen den CO2 Ausstoß tun, deswegen gibt es die CO2 Steuer.
          Die ja auch auf das CO2 anfällt, welches bei der Herstellung der Fahrzeuge freigesetzt wurde.

          Also nochmal, eine faire Besteuerung kann nur über den tatsächlichen CO2 Ausstoß erfolgen und dafür ist die CO2 Steuer zuständig.

          Auf meine Kernaussage bist du ja gar nicht eingegangen:
          Was ist daran fair, einen Verbrenner der 1.000 km im Jahr bewegt wird genau so hoch mit einem Malus zu belegen, wie einen der 30.000 km im Jahr bewegt wird?

          Man könnte sich natürlich auf einen Kompromiss einigen. Niedriger Malus für alle Verbrenner, z.b. 500€ und der Rest wird über die CO2 Steuer gemacht. Das wäre zwar nicht schön, aber verkraftbar.

        • Gerry meint

          16.10.2025 um 19:36

          Schön wäre es …😂.
          Oder glaubst du die (ohnehin zu niedrige) CO2-Steuer gilt überall ? 🙄
          Nein es gilt wie oben gesagt, Dreckschleudern gehören sowohl beim Kauf als auch im Betrieb deutlich höher belastet. Dann wirds auch was mit der dringend notwendigen Transformation 👍.

        • brainDotExe meint

          17.10.2025 um 10:18

          Gerry

          Die (jetzt schon für manche zu teuer) CO2 Steuer gilt in der EU, wo wir nunmal leben. Du kannst schlecht anderen Ländern etwas aufzwingen.

          Kompromissvorschlag:
          Malus auf Verbrenner die nicht in der EU gebaut wurden.

  2. Couch Kartoffel meint

    16.10.2025 um 11:00

    Welche gebrauchte E Autos wurden denn in der EU produziert.

    Dacia Spring nicht, Nissan Leaf nicht, Tesla meisten nicht…

    Was sollen Gebrauchtwagen bis 45 k Netto sein? Porsche Taycan für den Mindestlohnempfänger oder EQC für die Bäckereifachverkäuferin?

    Antworten
    • hu.ms meint

      16.10.2025 um 11:27

      z.b die der hersteller-group, die seit 2021 die meisten BEV-zulassungen in D und europa hat. Folglich sollten von denen auch am meisten an gebrauchten vorhanden sein.

      Antworten
    • Stefan meint

      16.10.2025 um 12:10

      Die Prämie wird hauptsächlich den Marken aus dem VW-Konzern, Renault und Stellantis helfen. Es gibt dutzende gebrauchte Renault Zoe, ID.3/ID.4, e-Up, Skoda Citigo, Opel Corsa-e, europäische Smart-Kleinwagen bei den Händlern.
      Manche wünschen sich die Prämie auch bei teuren Gebrauchten, andere sehen keinen Grund dafür.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        16.10.2025 um 12:35

        Stefan

        Das sehe ich auch so. Ich vermute, VW schiebt eine große Welle Leasingfahrzeuge vor sich her, deren Raten-Kalkulation von einem hohem (unrealistischen?) Restwert ausgeht. Deren Gebrauchtwagenchance (Preis) sind eher nicht rosig. Hier eine Unterstützung durch das Geld des Bürgers per Regierungsbeschluss zu bekommen, ist sicherlich (für VW) hilfreich.

        Antworten
        • hu.ms meint

          16.10.2025 um 13:25

          VW schiebt eine große Welle Leasingfahrzeuge vor sich her, deren Raten-Kalkulation von einem hohem (unrealistischen?) Restwert ausgeht.
          Und das ergibt sich woraus ?
          Schon mal daran gedacht, dass man in bestimmte leasingkalkulationen den kaupfpreis für flottenkunden zugrunde gelegt hat ?

        • Stefan meint

          16.10.2025 um 14:49

          Der Laie rechnet ausgezeichneter Preis des Gebrauchtwagens plus Leasingraten sollte dem Listenpreis entsprechen.
          Dem Gebrauchtwagenkäufer ist egal, welcher Flotten- oder Listenpreis zur Leasingrate x geführt hat oder welche Leasingrate gezahlt wurde.
          Wenn der Gebrauchtwagenkäufer die ausgezeichneten Preise zu hoch findet, wurde der Restwert wohl falsch im Leasing eingerechnet.
          Der Händler wird ja mindestens den Restwert + Marge wiederbekommen wollen.

        • Jörg2 meint

          16.10.2025 um 15:30

          hu.ms

          Das hatten wir doch schon öfter….

          36x 100EUR auf der Einnahmeseite.
          Was bleibt da als Restwert? >26.000EUR?

          Dann hätten wir ein kleines, technisch überholtes MEB-Fahrzeug für „Restwert plus Händlermarge“. Wo sind wir dann? >27.000..28.000EUR?

          VW hat erkannt, dass das nicht aufgeht und ist am Aufbau einer eigenen Leasing-Gebrauchtwagenverwertung. Also einem Leasing NACH dem Leasing. Darüber könnte dann zu 36x 60..70EUR(?) nochmal sicher Umsatz erfolgen (vs. Kaputtstehen auf dem Händlerhof).

          Aber, wie immer: Alles nur eine Vermutung von mir.

        • IDFan meint

          16.10.2025 um 22:52

          Der Jörg weint wieder, weil bei Tesla jetzt die Akkus platzen und der von VW beherrschte Partner Gotion die Serienproduktion von Solid State gestartet hat. Musst dir keine Sorgen machen, wie VW mit Leasingrückläufern umgeht. Die haben damit bereits Erfahrungen gesammelt, als dir die Kindergärtnerin noch eine gescheuert hat.

    • brainDotExe meint

      16.10.2025 um 13:14

      Audi Q4 e-Tron, Q8e-Tron
      BMW iX1, iX2, i4, i5, i7, iX
      Mercedes EQA, EQB, EQC, EQE, EQS
      Opel Corsa-e, Mokka-e, Astra-e, Frontera
      Renault Zoe, Twingo, Megane
      Peugeot e-208, e-2008, e-308
      Fiat 500e
      Citroen e-C3
      VW ID.3, ID.4, ID.5, ID.7, ID.Buzz

      Fallen mir spontan ein, also eine ganze Menge.

      Antworten
    • brainDotExe meint

      16.10.2025 um 13:18

      Audi Q4 e-Tron, Q8e-Tron
      BMW iX1, iX2, i4, i5, i7, iX
      Mercedes EQA, EQB, EQC, EQE, EQS
      Opel Corsa-e, Mokka-e, Astra-e, Frontera
      Renault Zoe, Twingo, Megane
      Peugeot e-208, e-2008, e-308
      Fiat 500e
      Citroen e-C3
      VW ID.3, ID.4, ID.5, ID.7, ID.Buzz

      Fallen mir spontan ein, also eine ganze Menge.

      Antworten
  3. MrBlueEyes meint

    16.10.2025 um 09:52

    Die Frage ist doch, WAS soll explizit gefördert werden?

    Wenn das der allgemeine Absatz von günstigeren Elektroautos sein soll, dann fände ich die Begrenzung über das Einkommen Quatsch…

    Ein Limit für den Preis des Wagens und gut ist… verdient jemand 1 Euro mehr als die eventuelle Gehaltsgrenze, ist er/sie dann also plötzlich zu „wohlhabend“, um die Förderung zu bekommen, oder wie? …das ist einfach Käse meines Erachtens…

    Antworten
    • Jörg2 meint

      16.10.2025 um 10:49

      „Die Frage ist doch, WAS soll explizit gefördert werden?“

      Ich vermute, im Kern sollen die BEV-Absätze von VW, BMW und Daimler unterstützt werden. Und nun sucht man Mittel und Wege, welche „politische korrekt“ und mit EU-Recht konform sind.
      Da das nicht zusammenpasst, kommt dann halt solch Gewürge raus.
      Da die Kassen (dafür) eigentlich leer sind, wird über Grenzziehungen (Preis, Einkommen…) die Größe der möglichen Nutzergruppe so klein wie möglich kastriert.

      Am Ende des Weges wird eine Pressekonferenz mit CDU und SPD geben. Alle werden gewonnen haben. Die eigentliche Umsetzung verläuft dann im Sande, scheitert an der EU oder an sonstwas. Trotzdem wird irgendwann in der Zukunft, sich selbst-schulterklopfend, ein vermeindlicher „Erfolg für die Bürger und Bürgerinnen“ aufgebucht.

      Antworten
      • hu.ms meint

        16.10.2025 um 11:30

        Deshalb doch auch die hohe grenze von 45K netto !
        Sonst wurden die MB- und BMW-BEV nicht gefördert werden.
        Ich würde die hersteller zwingen, günstigere BEV zu bauen: 30K netto.
        Da sollte sogar das neue abgespeckte M3 hinkommen können.

        Antworten
        • Jörg2 meint

          16.10.2025 um 12:42

          Ja.

          Und, wie ich schon öfters in einen solchen Zusammenhang schrieb:
          Die Kritik an der Förderpolitik der KP China, die (innerhalb der EU) zu den Einfuhrzöllen führte, ist etwas wohlfeil, wenn man sich ansieht, wie mit Bürgergeld die deutsche Autoindutrie gepäppelt wird. Die Form ist eine andere. Ob die Höhe auch eine andere ist?
          Ehrlicher wäre es gewesen, zu sagen: Wir wollen im Interesse der deutschen Boni und Dividende, vor der drohenden Gefahr, die Arbeitsplätze in D mit nochmehr Geld halbwegs sichern müssen, keine anderen Mitspieler auf dem Markt haben.

      • Jeff Healey meint

        17.10.2025 um 09:28

        Hallo Jörg2,
        das ist meines Erachtens wahrscheinlich die zutreffendste Analyse zu diesem Förderungs-Konstrukt unserer Regierung. 💯!

        Antworten
  4. hu.ms meint

    16.10.2025 um 09:15

    Eigentlich geht es doch nur um die max. 50 € mehr an leasingrate, die ein BEV mehr kostet als ein stinker. Macht auf die ersten 5 jahre dann 3.000 €.
    Egal ob neu oder gebraucht gekauft. Der halter bekommt das geld mtl. ausbezahlt.
    Die kontoverbindungen sind ja über die kfz-steuer bekannt.

    Antworten
    • E.Korsar meint

      16.10.2025 um 09:39

      Denk doch mal an die letzte Förderung zurück.

      Leasingsonderzahlung als Vorleistung: Bei vielen Leasingangeboten mussten die Leasingnehmer zunächst eine sogenannte Leasingsonderzahlung (Anzahlung) in Höhe des staatlichen Zuschusses (BAFA-Anteil des Umweltbonus) leisten.

      Antragstellung und Rückerstattung: Nach Zulassung des BEV in Deutschland konnte der Leasingnehmer den Antrag auf den Umweltbonus beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) stellen. Bei positivem Bescheid wurde der staatliche Förderbetrag (der Bundesanteil der Prämie) dann direkt an den Leasingnehmer ausgezahlt und entsprach somit der zuvor geleisteten Sonderzahlung.

      Wenn 1000€ beim Kunden von den 3000€ ankommen, kann man noch froh sein.

      Antworten
      • hu.ms meint

        16.10.2025 um 11:23

        Und was hat das mit meinem vorschlag zu tun ?
        Leasing ist leasing – antriebsart-unabhägig. Auch bei einem stinker gibts bedingungen! Nur die mtl. rate ist für BEV höher und wird durch die 50 € reduziert.

        Antworten
        • E.Korsar meint

          16.10.2025 um 12:31

          „Und was hat das mit meinem vorschlag zu tun ?“

          Die Leasinggeber werden sich den Löwenanteil der Förderung einstecken.

    • Yoshi meint

      16.10.2025 um 10:42

      Ich denke das wird nicht den selben Effekt haben. Die Leute würden sich nie ein e bike für 5000€ kaufen, 80€ Rate im Monat sind aber ok.
      Umgekehrt wird eher die denke sein, wegen 50€ tu ich mir das nicht an.
      Wer ein geringes Einkommen hat lädt wahrscheinlich extern, d.h. statt Stunden pro Monat an der Ladesäule stehen kann man auch einfach 3 bezahlte Überstunden machen und weiter den gewohnten Komfort des Verbrenners genießen.

      Antworten
  5. Martin meint

    16.10.2025 um 09:03

    Die erwähnten Personen kaufen in der Regel eher Gebrauchte für ca. 12.000 Euro und fahren damit jahrelang sorgenfrei. Ob jetzt jemand wegen 3.000 Euro Gutschrift einen Neuwagen kauft?

    Antworten
    • Jörg2 meint

      16.10.2025 um 09:10

      „Gelten soll die neue Prämie für Neu- und Gebrauchtfahrzeuge.“

      Antworten
      • Martin meint

        16.10.2025 um 09:14

        ändert nix daran das die Akkus bis 2023 alle mehr oder minder schrott sind. Keine Reichweite, lahmes laden. Was bringt es, wenn ne alte Zoe jetzt von 7.000 Euro auf 4.000 Euro fällt? Deswegen kommt die weiterhin nur 175 KM weit.

        Antworten
        • Fähnchenhändler meint

          16.10.2025 um 09:29

          Freue mich schon das die 10 bis 15 Jahre alten Nissan Leaf jetzt anstatt mit 80km Restreichweite Käufer anlocken oder ich als Händler die innerhalb der Familie verkaufen kann im Karussell und sehe viel E Auto Prämien erhalte.

        • Thorsten 0711 meint

          16.10.2025 um 09:32

          Martin, das kommt ganz auf das Auto an. Ich persönlich bin mit einem 2021er Pro S sehr zufrieden. 600 km Autobahn sind im Sommer mit einem Ladestop locker mit Reserve drin. Die Ladezeit von ca. 36 min stört mich nicht da ich sowieso mehr Pausen einlege als mein Fahrzeug benötigt. Und im Winter fahre ich keine Langstrecken.

        • Werner meint

          16.10.2025 um 09:35

          Das könnte doch für die Zielgruppe passen
          „Schichtarbeitende auf dem Weg zur Frühschicht oder mobile Pflegedienste sind täglich auf das Auto angewiesen. Gerade sie würden von Social Leasing profitieren.“

        • Ben meint

          16.10.2025 um 10:26

          Ist das wie habe ich es dann geschaft seit 2023 elektrisch zu fahren mit einem gebrauchten Tesla Model 3 und Y, sag Martin warum lügst du immer und immer wieder ?

        • Yoshi meint

          16.10.2025 um 10:45

          Keine Ahnung Ben, sag wie schafft man es denn jahrelang bei einem Arbeitgeber zu sein den man hasst und über den man täglich herzieht?
          Thema Lügen: immer wieder verbreitet du die Lüge, 200 € Sprit im Monat kann sich ja keiner leisten, dein model y hat damals nur 50€ Strom gekostet. Dass Anschaffungskosten im die TCO eingehen, verschweigst du. Oder wahrscheinlich weißt du es nicht besser, erklärt auch warum du diesen Müllhaufen für die günstigste option gehalten hast. Immerhin unterstützt du damit einen CEO der dein Gedankengut teilt.

      • Jörg2 meint

        16.10.2025 um 09:52

        Martin

        Es „ändert“ viel an Deinem ersten Post. Es verweist ihn in die Sphären des Unsinns.

        Das Du jetzt mit einem zweiten Thema kommst, ist für faktenfernen Populismus typisch. Ist das Unsinnsargument 1 abgeräumt, kommt ein „ja, aber!“. Das wird dann gern als Perlenkette so weitergeführt.

        Eigentlich bin ich immer der Hoffnung, dass nach dem Abräumen von Argument 1 irgendwas mit „oh! das habe ich wohl überlesen…“ kommt. Also irgendetwas Umgangsübliches.

        Antworten

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