• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche

ADAC testet Laden an der Autobahn: Vielfach schlechte Bedingungen

04.11.2025 in Aufladen & Tanken, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 19 Kommentare

Brohltal_Ost_TuR_Ionity__5_

Bild: Tank & Rast (Symbolbild)

Zwei Drittel der E-Autofahrer und 85 Prozent der E-Langstreckenfahrer laden ihr Fahrzeug gelegentlich beziehungsweise üblicherweise entlang der Autobahn, berichtet der ADAC. Der Club hat deshalb die Ladebedingungen an den 15 längsten Autobahnen auf Infrastruktur und Komfort untersucht. Das Ergebnis: Von jeweils 25 Rastanlagen und Autohöfen sind über die Hälfte mangelhaft bis sehr mangelhaft, nur 13 erhalten das Urteil „gut“, keine ein „sehr gut“. Autohöfe schnitten dabei insgesamt besser ab als Rastanlagen.

Kriterien waren die Anzahl der Ladesäulen beziehungsweise -punkte, deren Ladeleistung, die generelle Funktionstüchtigkeit sowie Bezahlmöglichkeiten und Kostentransparenz. Am meisten punkten konnten Anlagen, wenn sie über mindestens zehn Ladepunkte verfügten, die jeweils 150 kW Leistung oder mehr lieferten und betriebsbereit waren. Zu einem Viertel ins Gesamturteil floss ein, welchen Komfort die Anlagen in Form einer Überdachung, Gastronomie oder Sanitäranlagen boten.

Schlusslichter waren demzufolge die beiden Autohöfe Aral Autohof Bremen Hemelingen an der A1 und Total Autohof Großweitzschen an der A14, weil diese über keinerlei Lademöglichkeit verfügten. Ebenfalls unbefriedigend für die ADAC-Tester: Gut jede fünfte Anlage (22 %, vornehmlich Rastanlagen) bot ausschließlich langsame 50 kW-Säulen – „viel zu gering, denn für Langstreckenfahrer sind hohe Ladeleistungen von mindestens 150 kW entscheidend, damit die Ladezeit etwa zwischen 20 und 30 Minuten beträgt“, so der ADAC. Wichtig sei dabei, dass Ladepunkte an einer Ladesäule mit mehreren Ladepunkten („Splitting“) auch einzeln diese Leistung erbringen.

adac-autohoefe
(Zum Vergrößern anklicken) Bild: ADAC

Die vielen gedrosselten 50 kW-Säulen auf Rastanlagen sind Folge einer langjährigen Klage, die den weiteren Ausbau blockierte. Zwischenzeitlich wurden viele dieser Ladesäulen zumindest auf 100 kW geöffnet. Hintergrund der Klage: Ein vor Jahren von der Autobahn GmbH an Tank & Rast vergebener Auftrag zum Aufbau von Schnellladern an den Rastanlagen ist Gegenstand einer juristischen Auseinandersetzung, da kein förmliches Vergabeverfahren eingeleitet wurde.

Positiv registrierten die Tester dagegen, dass 31 Anlagen (62 %) bereits über Ultraschnell-Ladesäulen mit 300 kW verfügten, so dass sie auch bei zwei angeschlossenen Fahrzeugen noch jeweils bis zu 150 kW zum Laden bieten. Zwei Anlagen – Rosis Autohof Fulda Nord an der A7 und der Inntaler Autohof Raubling an der A93 – hatten sogar 400-kW-Ladesäulen installiert und schnitten insgesamt mit „gut“ ab. Generell erzielten Autohöfe deutlich bessere Urteile als Rastanlagen: Alle 13 „gut“-Bewertungen gingen an Autohöfe. Spitzenreiter im Test wurde der Euro Rastpark Schweitenkirchen an der A9, gefolgt vom Aral Autohof Königslutter an der A2.

adac-rastanlagen
(Zum Vergrößern anklicken) Bild: ADAC

Kritisch sieht der ADAC, dass nur ein Viertel der Anlagen mit einer ausreichenden Ladeleistung von mindestens 150 kW über zehn oder mehr Ladepunkte und damit über ein zahlenmäßig ausreichendes Angebot verfügte. Hinzu kam, dass die Tester auf knapp einem Drittel dieser Anlagen mindestens einen defekten Ladepunkt vorfanden.

„Keine Anlage im Test bot überdachte Lademöglichkeiten“

„In Sachen Komfort lässt man die E-Autofahrer an den Autobahnen buchstäblich im Regen stehen, egal ob auf dem Autohof oder der Rastanlage: Keine einzige Anlage im Test bot überdachte Lademöglichkeiten“, bemängelt der Club. Ebenso unerfreulich sei, dass an lediglich zwei Autohöfen das Längsparken für Camper oder Fahrzeuge mit Anhänger möglich war, ohne abzukoppeln. Auch die Platzierung der Ladesäulen – etwa weit weg von der Anlage beziehungsweise schlecht beleuchtet – führte oft zu Abwertungen.

Das grundsätzliche Problem undurchsichtiger Bezahlmodalitäten gibt es laut der Auswertung auch an Ladesäulen an Autohöfen und Rastanlagen, so dass es hier weitere Abzüge gab: Nur bei etwas über der Hälfte der untersuchten Anlagen war die Direktbezahlung an der Ladesäule via Kartenlesegerät (Kreditkarte) möglich. Ebenfalls insgesamt problematisch bleibt die mangelnde Preistransparenz beim Laden: Zwar wurde der Kilowattstundenpreis an fast allen Anlagen mit Ladepunkten von 150 kW und mehr vor dem Laden angezeigt, der Endpreis jedoch nur an 16 Anlagen (44 %) – undenkbar an der Tankstelle.

Für den weiteren Hochlauf der Elektromobilität fordert der ADAC mehr und leistungsstärkere Ladepunkte entlang der Autobahnen. Preise sollten transparent und Bezahlmodalitäten einfach sein, mit der Möglichkeit zur Kartenzahlung an allen Ladesäulen. Auch Überdachung, ausreichende Beleuchtung und Pausenmöglichkeiten sollten die Betreiber zur Verfügung stellen – „damit Laden genauso einfach und bequem funktioniert wie Tanken“.

Newsletter

Via: ADAC
Tags: Ladestationen, SchnellladenUnternehmen: ADAC
Antrieb: Elektroauto

Studie zum bidirektionalen Laden: Wie es sich finanziell auszahlen kann

AvD: Keine speziellen Reifen für Elektroautos nötig

Auch interessant

EnBW eröffnet 500. Schnellladestandort an Filialen der Rewe Group

EnBW-Schnellladestation-REWE

BNM klärt zu Unsicherheiten über bidirektionales Laden ab 2027 auf

TotalEnergies drückt in Deutschland beim Ausbau seines E-Auto-Ladenetzes aufs Tempo

EnBW-Schnellladeangebot: „Überhaupt keine Notwendigkeit für Preiserhöhungen“

enbw-und-alpitronic-schnellladestation

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Julian meint

    04.11.2025 um 14:04

    Überall dort, wo es das Netz nicht hergibt, hätte man längst die Netz-unabhängigen Stationen von meenergy aufbauen können, damit das Netz schließen und den Netzausbau nachziehen können.

    Wollte man aber nicht.

    Warum muss der Ökostrom aus dem Netz kommen (wo auch Kohle sowie Gas und Öl aus Russland und den USA drin steckt) und „darf“ nicht aus Bioethanol, gewonnen in Deutschland und 100% CO2-neutral auch bei Dunkelflaute.

    Könnten überall stehen, fertig.

    Dass es immer noch so viele Ladestationen ohne Dach über dem Kopf und WC gibt, ist der echte Skandal. Kein Verbrenner-Fahrer würde das akzeptieren. „Uns“ wird das zugemutet und das seit Jahren. Dazu noch das Hin und Her mit Ladekarten, intransparenten Tarifen, Apps und QR-Codes. Eigentlich alles Gründe, wieder einen Verbrenner zu fahren.

    • eBikerin meint

      04.11.2025 um 14:19

      „Überall dort, wo es das Netz nicht hergibt, hätte man längst die Netz-unabhängigen Stationen von meenergy aufbauen können“
      Nö – der Rechtsstreit ist immer noch abhängig – das hat nix mit dem Netz zu tun.
      „und „darf“ nicht aus Bioethanol,“
      natürlich darfst du das, genau wie aus Biomasse ect. Gibt halt die Masse nicht her.
      „Dass es immer noch so viele Ladestationen ohne Dach über dem Kopf“
      Ja wie schlimm – für 30 Sekunden anstecken muss man ein Dach haben,
      „und WC “
      Hier geht es um Raststädten die haben alle ein WC.
      „Dazu noch das Hin und Her mit Ladekarten, intransparenten Tarifen, Apps und QR-Codes.“
      „Kein Verbrenner-Fahrer würde das akzeptieren.“
      Also ich kenne Tankstellen ohne WC – ok sind mittlerweile wenige – aber an den Fernstrassen hast du auch überall WCs an den Ladestationen.

  2. Martin meint

    04.11.2025 um 13:44

    Wer direkt an der Autobahn pausiert, hat eh die Kontrolle über sein Leben verloren. Das mag für die 3 Min. Pipi Pause noch okay sein, bevor einem die Unterhose platzt, aber für eine richtige Pause (womöglich mit family und co.) gibt es dort nichts ansprechendes.

  3. South meint

    04.11.2025 um 10:35

    Man hat doch einen Filter nach Ladeleistung und man kann doch in wenigen Sekunden sehen, ob die Lader besetzt oder defekt sind….
    Und selbst wenn man so doof wäre… man würde dann doch einfach so kurz Laden, dass man den nächsten wirklichen Schnelllader ansteuert. Wer steht denn da rum und sagt, na wenn ich schon mal hier bin, dann lade ich mit 50kWh voll? Praxisfremd…

    • Peter meint

      04.11.2025 um 11:07

      Perspektivisches Ziel sollte sein, dass man nicht dort rausfahren muss, wo es Lademöglichkeiten und Infrasstruktur gibt, sondern dass es dort Lademöglichkeiten und Infrastruktur gibt, wo man rausfahren will.
      Mit anderen Worten: Wer bestimmt, wo rausgefahren wird? Der eigene Wunsch (bzw. der Wunsch der Mitfahrenden), oder die vorhandenen Optionen?

      • Thorsten 0711 meint

        04.11.2025 um 11:58

        Oder anders gesagt, wenn jegliche Ladeplanung überflüssig wird da man einfach überall bei Bedarf laden kann 👍

      • E.Korsar meint

        04.11.2025 um 12:38

        Das ist allerdings so eine Sache mit dem Willen. Wenn der Sprit direkt an der Autobahn 0,,22€/l teurer ist, verspürt man plötzlich den Willen 7km Umweg zu fahren.
        Beim BEV gehen halt zusätzlich zum Preis noch die Ladeleistung mit rein und belegte Ladepunkte sind kritischer als belegte Zapfsäulen.

        • Peter meint

          04.11.2025 um 13:31

          Ich vermute, es wäre bei 400V-Systemen der Mehrheit der Benutzer unwichtig, ob der Ladepunkt jetzt 150kW oder 200kW liefert, wenn es direkt am Weg liegt und das „Ambiente“ und die Infrastruktur drumrum annehmbar ist. Bei 800V-Systemen liegt der Unterschied dann eben im Bereich 300-400kW (bzw. beim Split ebenfalls 150-200kW).

          Aber 50kW vs. 200kW ist dann schon ein relevanter Unterschied… und ich denke, darum geht es. Dass die 50kW-Lader massiv aufgebohrt/modernisiert/gewechselt werden.
          Und das finde ich auch richtig und notwendig. Wenn mehr Nutzer kommen, sollte sich das Angebot verbreitern.

    • M. meint

      04.11.2025 um 12:51

      Mit 50 kW.
      Ob man mit 50 kWh volllladen kann, hängt alleine an der Batteriekapazität. ;-)

  4. E.Korsar meint

    04.11.2025 um 09:18

    Sind die vom ADAC ernsthaft an Rastanlagen gefahren, wo es es keine Ladeinfrastruktur gibt, um festzustellen, dass man da nicht laden kann? ADAC-Urteil: sehr mangelhaft.

    In meiner Welt fahre ich Ladepunkte an, die meinen Ansprüchen genügen.

    • eBikerin meint

      04.11.2025 um 09:31

      Ich denke dass wurde einfach im Zuge des jährlichen Autobahnraststädten Tests mit gemacht.

      • E.Korsar meint

        04.11.2025 um 09:44

        Mag sein, aber das ist doch irgendwie so, als beschwerte sich der Michelin darüber, dass McDonald’s keine Weinkarte hat.

        • Peter meint

          04.11.2025 um 11:11

          Wenn e-Mobilität zu (nahezu) 100% stattfinden soll, muss das Angebot breiter werden. Und die unterirdischen Pappmaschee-Macces verweigere ich gerne. Allerdings bleibe ich dann (im Gegensatz zu einem eAuto) nicht wegen Hunger stehen oder muss einen zusätzlichen Stopp machen, weil ich unbedingt laden muss und es bei besserer Gastro dann keine adäquate Lademöglichkeit gibt.

        • eBikerin meint

          04.11.2025 um 14:21

          „weil ich unbedingt laden muss und es bei besserer Gastro dann keine adäquate Lademöglichkeit gibt.“
          jammern auf ganz hohem Niveau. Ja wer kennt die hervorragende Sterne Gastronomie an den Tankstellen nicht.

    • Rene meint

      04.11.2025 um 11:09

      Also für meinen i3 sind die 50 KW-Säulen immer noch super …

      • F. K. Fast meint

        04.11.2025 um 12:30

        Für meinen Ioniq auch.

  5. Future meint

    04.11.2025 um 08:56

    Im Vergleich zu meiner ersten Fahrt im Elektroauto an die Ostsee in 2017 ist das heute ein Ladewunderland. Zum Vergleich: In 2017 hatte ich etwa 30 Ladeplätze auf meiner Strecke und 2 am Hotel. Damals musste ich mir noch Sorgen machen, ob immer was frei ist, wenn ich mit meinem kleinen Akku unterwegs Strom brauchte. In 2024 habe ich an der gleichen Strecke über 400 Ladeplätze gezählt und am Hotel waren es 12 Ladeplätze. Da war selbst am Freitag Nachmittag überall immer was frei und für den kleinen Akku gab es immer genug Strom.

  6. Sebastian meint

    04.11.2025 um 08:53

    Und warum gibt es nur so wenige Ladesäulen an den Autobahnen? Weil Tank&Rast die Ladeplätze nach Gutdünken (man könnte auch sagen: Klüngelei) vergeben hat, was sich Fastned (und anfangs auch Tesla) nicht gefallen lassen wollten und geklagt haben. Verkehrsminister Wissing hat auch nicht mal auf den Tisch gehauen und befohlen, dass mal ordentliche Vergabeverfahren gemacht werden sollen, und so baut gerade niemand auf Rasthöfen, nicht mal aus. Highlight sind die auf 50kW gedrosselten Eon Alpitronic Hypercharger, wo die Hardware zwar getauscht wurde, aber Eon genau wegen dieses Rechtsstreits softwaretechnisch nur den alten Stand erlaubt, damit es keine neue Anlage ist.

    Inzwischen hat die EU zwar das Grundsatzurteil gefällt, aber die letzte Entscheidung hier in Deutschland steht meines Wissens nach noch aus. Wenn dann endlich Klarheit herrscht, geht es hoffentlich auch an den Autobahnen wieder vorwärts. Schön geklüngelt.

    (An Ecomento bzw. den ADAC: Das hätte man irgendwo mal unterbringen können in dem Artikel bzw. der Studie.)

  7. Mäx meint

    04.11.2025 um 08:24

    Grundsätzlich nachvollziehbar.
    Bei Autohöfen habe ich die Abnehmer beider Fahrtrichtungen, also lohnen sich Ladesäulen dort mehr. Also sind dort evtl. mehr Ladesäulen, daher ist es auch wahrscheinlicher, dass eine frei ist etc.

Der Kommentarbereich ist geschlossen

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de