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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

EnBW nimmt sechs neue Autobahn-Schnellladeparks in Betrieb

11.11.2025 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 23 Kommentare

EnBW-Schnellladestation

Bild: EnBW

Die EnBW, eignen Angaben nach größte Anbieterin von Schnellladeinfrastruktur für den elektrischen Individualverkehr in Deutschland, hat in den vergangenen Tagen sechs neue Schnellladeparks entlang wichtiger deutscher Fernverkehrsrouten in Betrieb genommen.

Die neuen Standorte in Marktheidenfeld (Bayern, Anschluss an die Autobahn A3), Bramsche (Niedersachsen, A1), Büren (Nähe Flughafen Paderborn-Lippstadt) und Willich (beide NRW, A44), Thiendorf (Sachsen, A13) sowie Mühlhausen im Täle (Baden-Württemberg, A8) stellen E-Auto-Fahrern insgesamt 80 Schnellladepunkte mit bis zu 400 Kilowatt (kW) Ladeleistung zur Verfügung. Damit können je nach Modell bis zu 400 Kilometer (km) Reichweite in 15 Minuten nachgeladen werden. Die Standorte in Thiendorf, Marktheidenfeld und Bramsche lassen sich bei Bedarf um jeweils acht Ladepunkte erweitern.

Mit diesem Schritt setze man einen weiteren Meilenstein in der Expansionsstrategie, die bis zum Jahr 2030 den Aufbau von bis zu 20.000 Schnellladepunkten vorsieht, so der Energiekonzern. Aktuell betreibe die EnBW bereits mehr als 7.500 Schnellladepunkte an über 1.500 deutschen Standorten.

„EnBW-Schnellladeparks sind Fixpunkte im elektrischen Fernverkehr in ganz Deutschland. Mit mehr als 50 Schnellladeparks entlang der wichtigsten Fernverkehrsrouten sorgen wir dafür, dass Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos landesweit zuverlässig und schnell laden können“, sagt Volker Rimpler, Technikchef für Elektromobilität bei der EnBW. Doch nicht nur das schnelle Laden, auch der Komfort während der Ladepause sei entscheidend. „Unsere neuen Schnellladeparks sind, wo bereits möglich, vollständig überdacht sowie stets beleuchtet und mit Kameraüberwachung ausgestattet. Zudem finden sich lokal Angebote für Verpflegung und sanitäre Anlagen“, so Rimpler.

Für den nachhaltigen Grundbetrieb kommen Solardächer zum Einsatz, die die Ladeparks tagsüber mit grünem Strom versorgen. Die Kunden erhielten an allen deutschen Standorten Ökostrom aus dem lokalen Netz, unterstreicht die EnBW. Man biete deutschlandweit tarifgebundene Einheitspreise an. Im Tarif L für Vielfahrer lade man nach den aktuellen Preisanpassungen ab Dezember 2025 bei 11,99 Euro Monatsgebühr bereits ab 39 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Das bedeute bei einem durchschnittlichen Verbrauch auf Autobahnen bei den meisten Modellen einen Preis von rund 8 bis 9 Euro auf 100 Kilometer.

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Via: EnBW
Tags: Ladestationen, SchnellladenAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. RainerLEV meint

    12.11.2025 um 07:55

    Klasse! Marktheidenfeld ist für mich ideal. Von Köln kommend muss ich hinter Frankfurt laden. Da war bisher zu wenig.

    Antworten
  2. Fitz Carraldo meint

    11.11.2025 um 13:36

    Und immer noch fehlt der Knotenpunkt A5/A7 bei Kirchheim. EnBW Kunden müssen weiterhin an den beiden Ladepunkte beim Trigema laden, die gerne mal blockiert sind. Es handelt sich um die Station mit der Adresse Stockäcker 2, 36275 Kirchheim.

    Die Mitbewerber haben zwischenzeitig dort sehr gut ausgebaut, nur hilft mir das nichts, wenn ich mit dem EnBW-Abo ankomme und für räudige 89ct im Roaming zu laden, ist dann nicht toll.

    Antworten
    • Elvenpath meint

      11.11.2025 um 13:42

      Hm, mich kostet es bei EnBW und beim Wettbewerber 0€. Das Auto kostet netto ca. 120€ im Monat.
      Albern, wer sich noch eins selbst kauft.

      Antworten
      • Fitz Carraldo meint

        11.11.2025 um 13:51

        Hilfreiche Antwort. Bitte mehr davon.

        Antworten
      • eBikerin meint

        11.11.2025 um 18:00

        Ist es so schwer sich einen eigenen Namen zu suchen? Der original Elvenpath schreibt nicht so einen überheblichen …… peinlich!

        Antworten
        • paule meint

          12.11.2025 um 14:21

          Es ist nicht zwingend so, dass sich die beiden Identitäten einer schizophrenen Persönlichkeit kennen.

        • M. meint

          12.11.2025 um 15:14

          Von schizophrenen Persönlichkeiten versteht NieWiederOpel-Solariseur-Data-Donald-Gurke-Paule natürlich eine ganze Menge.

    • M. meint

      11.11.2025 um 13:42

      Und was liegt vorher oder dahinter auf deiner Route?
      Was keine 89 ct. kostet, natürlich.

      Antworten
      • Fitz Carraldo meint

        11.11.2025 um 14:00

        Streckenverlauf ist von Zürich auf der A81 via Stuttgart/Heilbronn bis Würzburg, dann weiter auf der A7 bis hoch nach Hamburg.

        Der erste Ladepunkt ist Ilsfeld, EnBW, von dort reicht es bis nach Kirchheim. Davor und als auch danach sieht es mit EnBW entlang der Autobahn eher mager aus. Eigentlich sieht es bereits ab Ilsfeld mager aus. Und an der A81 findest Du nur noch Ranzlader aus dem letzten Jahrhundert zB. an der Autobahnraststätte Rothenburg ob de Tauber o.ä.

        Würzburg EnBW-Lader sind ganz knapp nicht mehr erreichbar und würden auch nicht am Weg liegen (Umweg nötig).

        Aber der Punkt ist ja, dass ich schon das Abo für 17.99 EUR (neu 11.99 EUR) löse und zwangsläufig an die Infrastruktur von EnBW gezwungen werde. Und dann hat es da nur die zwei Ladepunkte mit 300kW und zwei Ladepunkte mit 150kW.

        Antworten
        • Matthias meint

          11.11.2025 um 14:26

          Mit Ilsfeld ist wohl nicht die A81 AS Ilsfeld gemeint sondern die kurz davor liegende Raststätte Wunnenstein Ost, dort haben EnBW und Ionity ein Paar Lader. Allerdings hat EnBW einige Kilometer weiter an der AS Weinsberg-Ellhofen am A6-A81 Kreuz Weinsberg einen Ladepark mit Dach, der ist alles andere als mager, und man kann sogar alternativ an Burgerking oder Baumarkt laden, denn auch dort hat EnBW Lader aufgestellt. Dafür muss man zwar kurz von der Autobahn runter, aber viel Umweg ist das nicht. Dort würde ich laden bzw. dort habe ich schon mehrmals geladen. Von Ellhofen aus kommt man evtl. auch über Kirchheim hinaus.

        • EQ-Fahrer meint

          11.11.2025 um 16:06

          So wie Matthias schreibt, gibt es am Kreuz Weinsberg einen großen EnBW Lader. An der A81 südlich von Stuttgart, bei Empfingen, einen neuen EnBW Ladepark mit 20 HPCs.
          In Ludwigsburg Nord am Breuningerland sind auch 12 EnBW HPCs.
          An der Raststätte Jagsttal gibt es auch EnBW HPCs. Das sind also nur die kurz vor Stuttgart und bis hinter Heilbronn.

        • Fitz Carraldo meint

          12.11.2025 um 11:31

          Der Hauptort ist „Ilsfeld“. Der Ladepark steht „Am AK 2, 74248 Ellhofen, Germany“.

    • CriBri meint

      11.11.2025 um 14:20

      Das ist halt der Preis der Marktabschottung, den man mit EnBW zahlt. Muß jeder für sich selbst entscheiden, ob er das mitmacht. EnBW ist zwar schon häufig gut vertreten, aber halt nicht überall.

      Antworten
      • Stephan meint

        11.11.2025 um 16:40

        Ich hab leider nur eine Aral Karte, und auf meiner Pendelstrecke ist ne Shell. Da kostet der Liter Sprit 3,59 Euro.
        Undenkbar? Wir lassen uns so übel verarschen :(

        Antworten
      • Fitz Carraldo meint

        12.11.2025 um 11:52

        Genau und drum wundert es mich, dass die an diesem neuralgischen zentralen Punkt nur die Trigema 2xCCS 150, 2xCCS 300 und neu wohl auch beim Rewe (während der Öffnungszeiten) 2x 2×200 haben. Letztes Mal standen wir 20min am Lader und haben ca. 10 Kunden kommen und gehen gesehen, weil alles voll war.

        Antworten
        • Peter meint

          13.11.2025 um 09:15

          Ich vermute mal, die Ladeanbieter sehen diese Lücke auch. Vielleicht gibt es Gründe die dort bremsen, z.B. Netzanschluss, Grundstückszugang oder sonstwas.

    • Christian meint

      11.11.2025 um 17:08

      Also ich sehe in der App einen zweiten Standort von EnBW in Kirchheim. Nicht auf dem Laufenden?

      Antworten
      • Fitz Carraldo meint

        12.11.2025 um 11:37

        Ja, die 2x2CCS Schlappi-Doppelsäulen mit max 200 kW reissen das natürlich raus. Auch dass die ab 22:00h nicht mehr erreichbar sind, ist den Kommentar wert. Stehen beim Rewe auf dem Hof seit ein paar Wochen, ja also ENTSCHULDIGUNG, dass ich die jetzt nicht extra erwähnt habe.

        Währenddessen Tesla, Ionity so: „hier sind +20 Lader am Ort direkt nebeneinander, viel Spass“.

        Antworten
    • Stefan meint

      11.11.2025 um 17:51

      Das ist eben Hessen und Niedersachsen und nicht Süddeutschland.
      Vor / hinter Kirchheimer Dreieck:
      Die EnBW-Lader im Raum Fulda und Kassel sind etwas weiter weg von der Autobahn – laut Karte.

      Antworten
    • Jo meint

      12.11.2025 um 06:52

      Gegenüber bei Rewe sind noch weitere 4 EnBW Ladepunkte und Trigema hat auch auf 4 aufgerüstet so dass jetzt mM nach insgesamt ausreichend Kapazitäten zur Verfügung stehen.

      Antworten
    • Gunnar meint

      12.11.2025 um 09:04

      Wäre ein anderes Abo wie z.B. von Ionity für deine Strecke eventuell sinnvoller?
      Hast du das schon mal geprüft?
      Meine Empfehlung:
      1. Ionity Wunnenstein Ost
      2. Ionity Kirchheim
      3. Ionity Harz Ost

      Antworten
      • Gunnar meint

        12.11.2025 um 09:11

        Aktuell noch im Aufbau: IONITY Großburgwedel ein paar Kilometer nördlich von Hannover direkt an der A7. Wäre für die Zukunft als Alternative zu Ionity Harz Ost denkbar.

        Antworten
      • Fitz Carraldo meint

        12.11.2025 um 11:51

        Ja, da haben wir auch schon gedacht, Problem Wunnenstein: es ist oft überlaufen und hinten in der Ecke der Raststation zugeparkt von Polensprintern. Meist komme ich dort noch mit über 40-45% SoC vorbei. Kirchheim wäre tiptop, Harz ist halt wieder „nur“ 4 oder 6 Stationen (weiss nimmer genau, bin schon lange nicht mehr da gewesen), die oft mit Warteschlange versehen waren. Leider stockt der Ausbau bei Ionity auf weitere Ladepunkte (vermutlich wegen dem Tank&Rast Prozess), daher habe ich bisher immer EnBW bevorzugt.

        Antworten

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