Teslas vor etwa acht Jahren vorgestellter E-Lkw kam mit deutlicher Verspätung auf den Markt. Bisher wird das Modell Semi nur in geringen Stückzahlen produziert, 2026 soll die Volumenproduktion im Werk im US-Bundesstaat Nevada skaliert werden. Das dann vom Band rollende Fahrzeug wird sich von der bisher auf den Straßen in Nordamerika zu sehenden Version unterscheiden.
Bei seiner jährlichen Aktionärsversammlung bekräftigte Tesla, 2026 endlich die reguläre Serienfertigung des Semi aufnehmen zu wollen. Die Lieferungen sollen ebenfalls im nächsten Jahr beginnen. Das Unternehmen stellte auch das erste Facelift der Baureihe vor. Ein auf der Social-Media-Plattform X veröffentlichtes Bild zeigt vor allem eine neugestaltete Frontpartie.
Die zuvor vertikal angeordneten Scheinwerfer des Semi sind horizontal ausgerichteten Pendants gewichen, die über eine Lichtleiste miteinander verbunden sind. Damit greift der E-Lkw den neuen Tesla-Stil auf. Es lässt sich zudem erkennen, dass die gewölbte Windschutzscheibe deutlich verkleinert wurde, die Seitenfenster enden bereits in der Fahrertür. Außerdem gibt es wohl eine neue Frontstoßstange, und der Dachwinkel ist nun abgerundeter. Ins Auge fällt zudem ein neues, hinter den Vorderrädern auf Höhe des Türgriffs angebrachtes Element – möglicherweise eine zusätzliche Kamera.
New @Tesla_Semi design
– More efficient
– Increased payload
– Designed for autonomyDeliveries start next year pic.twitter.com/8n7NJIMIVc
— Tesla (@Tesla) November 6, 2025
Konkret verspricht Tesla auf X mehr Effizienz und eine höhere Nutzlast. Das Unternehmen nennt einen Verbrauch von 1,7 Kilowattstunden (kWh) pro Meile bei voller Ausnutzung der Nutzlast von über 37 Tonnen. Für den Semi mit der älteren Optik wurden 2 kWh pro Meile genannt. Als Reichweite wurden zuvor 300 oder 500 Meilen (ca. 480/800 km) in Aussicht gestellt.
Als maximale Ladeleistung nennt Tesla nun bis zu 1,2 Megawatt beziehungsweise 1.200 Kilowatt (kW), zuvor waren es 1.000 kW. An einem passenden Megawatt-Charger soll der Semi in 30 Minuten 70 Prozent seiner Batteriekapazität nachladen können. Als Antriebsleistung nennt Tesla nunmehr 800 kW (1.088 PS). Das dürfte weiter mit drei an der Hinterachse positionierten E-Maschinen realisiert werden.
Der Semi sei zudem für autonomes Fahren designt, betont der Hersteller neuerdings. Wann und zu welchem Preis das große Elektrofahrzeug nach Europa kommt, ist weiter unklar. In den USA soll der Semi mindestens 150.000 Dollar (ca. 129.000 Euro) kosten.

R2D2 meint
Wenn die Eckdaten und der Preis stimmt, dann kann nur die mögliche liefer Stückzahl ein Hindernis darstellen.
IDFan meint
Ich bin auch dafür, dass Tesla den bringt. Beschleunigt den Untergang.
Future meint
Man sollte halt mit dem VW nach dem Schützenfest im Dorf nicht in den Ententeich fahren, dann geht man auch nicht unter. Der ADAC empfiehlt deshalb, immer einen Nothammer im Auto mitzunehmen.
M. meint
Deine Gedankengänge wären selbst einer mittelprächtigen KI peinlich.
Mark Müller meint
Das kann nicht klappen. Warum sollte irgendein Transporteur einen Prototypen von einer Neueinsteiger-Firma kaufen, die zudem noch bei einem Teil seiner Kundschaft verhasst ist, wenn er bewährte Produkte von den Branchenführern kaufen kann? Für solche Entscheide wird man entlassen; zu Recht.
Future meint
In Amerika soll doch wieder mehr nationalistisch eingekauft werden, weil der Regierung das wichtig ist. Da werden sich bestimmt einige Unternehmer auch dran halten, weil die sich davon vielleicht Vorteile versprechen.
M. meint
In Amerika werden Diesel in Zukunft wieder mehr gefragt sein, weil der König das so will.
Und da der Vorsitzende vom Elektro-Verein selbst Klimawandelleugner ist, kann man – wenn man glaubt, was der erzählt – auch nicht ernsthaft etwas anderes als einen Diesel kaufen.
Jetzt, wo der Preisvorteil so geschrumpft ist, dass er die immer noch mangelhafte Infrastruktur nicht mehr aufwiegen kann.
Fred Feuerstein meint
„weil der König das so will.“…Selten so einen Unsinn gelesen…Gerade in den kapitalistischen USA wird sich das durchsetzen, was am wirtschaftlichsten ist.
Du warst ja auch der Meinung, dass nun Ölgesellschaften nach „Drill Baby Drill“ ihr großes Comeback haben. Fakt ist: Die Investitionen in Ölexploration ist weiter zurückgegangen. Ich weiß, passt nicht in dein Narrativ, ist aber Fakt.
M. meint
Klar.
https://www.businessinsider.de/wirtschaft/international-business/erdoel-produktion-in-den-usa-erreicht-ein-rekordniveau/
Fred Feuerstein meint
Lies nochmal was ich geschrieben habe, dein Link zeigt lediglich die Erdölproduktion aus vorhandenen Ölfeldern.
Hat aber nichts mit der Exploration und den Investitionen zu tun, die sind auf einem 10 Jahrestief.
Ist aber egal, kannst dich wieder hinlegen.
M. meint
Sagt einer, der den Kopf kaum heben kann.
Dass mehr Exploration nötig sein würde, war aber auch nur ganz alleine deine Idee.
Ich sagte nur, dass Öl wieder mehr gefragt sein würde – und größere Produktionszahlen sind dafür ein Beleg.
Wenn ich dich nicht konzentrieren kannst, beschwere dich nicht bei mir. Ich kann dafür nichts.
Fred Feuerstein meint
„Dass mehr Exploration nötig sein würde, war aber auch nur ganz alleine deine Idee.“ Natürlich…Trump hat gesagt „Drill Baby Drill“ und was ist passiert? Nichts. Die Fördersituation hat mit Trump nichts zu tun, der wesentliche Trend begann lange vor seiner Amtszeit. Um genau zu sein seit 2008.
„Ich sagte nur, dass Öl wieder mehr gefragt sein würde – und größere Produktionszahlen sind dafür ein Beleg.“ Klar, deshalb steigt die Ölförderung seit mehr als 10 Jahren. Von 2016 ~12,36 Mio. bpd bis 2023 ~19,43 Mio.
Öl wird nicht wieder mehr gefragt, es ist seit Jahren gefragt…
eBikerin meint
Daimler Trucks hat mit den Cascadia den meistverkauften Sattelschlepper – und für US Unternehmen ist Frightliner ein US Unternehmen auch wenn es Daimler Trucks gehört. Ach und dass Umwelt/Klimaschutz gerade von Trump etwas nach hinten geschoben wurde, hast du ja mitbekommen.
Future meint
Jeder Truck zählt, egal ob von Tesla oder Daimler, hauptsache elektrisch. Und ich kann mir schon gut vorstellen, dass die Gouverneure von Kalifornien oder Texas die Teslas bevorzugen, weil die so heimisch sind. Aber das werden wir ja alles noch sehen.
Mark Müller meint
Tolles Projekt. 10 Jahre Verspätung und doppelter Preis.
Future meint
Ähnlich wie beim BER oder der Elbphilharmonie …
Vielleicht lohnte sich der eLKW vor 10 Jahren aber auch noch nicht wegen der hohen Batteriepreise?
Mark Müller meint
Ja, aber vor 10 Jahren wäre es ein Pionier-Produkt gewesen und es wurde auch als solches vorgestellt. Inzwischen haben alle grössen LKW-Hersteller Elektromodelle in Serie und es ist nun einfach ein tristes MeToo-Produkt.
Future meint
Egal. Die elektrischen LKWs werden gebraucht. Pionierprodukte muss man sich halt auch leisten können. Tesla konnte als Startup auch nichts gegenfinanzieren durch die Dieseltrucks, so wie es Volvo oder Daimler tun. Ich glaube, dass Tesla einfach auf die Profitabilität geachtet hat, so wie es die schwäbische Hausfrau früher auch gemacht haben soll.
M. meint
Ist diese Elbphilharmonie auch ein Lastwagen?
Future meint
Sowas ähnliches. Nur die Räder fehlen.
M. meint
Ah.
Aber Batterien hat die, oder?
Future meint
Bestimmt – die Entwürfe kamen ja aus der Schweiz.
M. meint
Es gibt keinen ernsthaften Fahrzeughersteller aus der Schweiz.
Allenfalls für Schienenfahrzeuge.
Future meint
Ich meine doch die Elbphilharmonie.
Der Entwurf kommt aus Basel.
Future meint
Das ist ja eine hervorragende Nachricht. Tesla ist dran, damit endlich die dreckige Logistik umgekrempelt wird. Was ist bisher passiert?
Bisher wurden etwa 150 bis 250 Tesla Semi produziert (Stand: Mai 2025), wobei der Großteil dieser Fahrzeuge entweder von Tesla selbst für interne Logistikzwecke genutzt wird oder sich in Testprogrammen bei Kunden befindet.
Die E-Lkw sind bei folgenden Kunden im Einsatz (hauptsächlich in Pilotprogrammen):
PepsiCo (inklusive Frito-Lay) ist der prominenteste Kunde und hat einen Großteil der bisher ausgelieferten Semis erhalten. Das Unternehmen hat mindestens 36 Fahrzeuge erhalten und plant, seine Flotte auf bis zu 50 zu erweitern. Sie werden für Lieferungen auf regionalen Routen (sowohl Kurz- als auch Langstrecken bis zu 800 km) in Kalifornien eingesetzt.
Walmart setzt ebenfalls eine begrenzte Anzahl von Semis im Rahmen von Pilotprogrammen ein.
UPS hat eine große Anzahl vorbestellt, arbeitet aber derzeit noch eng mit Tesla zusammen, um einen Liefertermin zu bestimmen.
DHL gehört ebenfalls zu den Kunden, die frühe Einheiten des Semi erhalten haben.
Meijer Inc., J.B. Hunt Transport Services Inc., Sysco und Anheuser-Busch haben ebenfalls Vorbestellungen getätigt, aber es gibt keine genauen Angaben zur Anzahl der bereits im Einsatz befindlichen Lkw.
eBikerin meint
„Das ist ja eine hervorragende Nachricht. Tesla ist dran, damit endlich die dreckige Logistik umgekrempelt wird“
Und die ganzen anderen Anbieter – also die die schon Serienfahrzeuge ausliefern?
hast du die vergessen? Du tust mal wieder so, als ob Tesla hier der einzige Anbieter wäre, dabei sind die sogar hinten dran.
Falls du es nicht weisst: Volvo Trucks hat mittlerweile über 5000 eLKW ausgeliefert – von kleinen LKWs bis zu Sattelschleppern.
Future meint
Hier geht es doch um Tesla und nicht um Volvo Trucks. Volvo ist Marktführer bei schweren eLKWs und das finde ich natürlich super. Das habe ich in anderen Threads zu Volvo Trucks auch geschrieben.
eBikerin meint
“ Das habe ich in anderen Threads zu Volvo Trucks auch geschrieben.“
Hm habe mal die Artikel der letzten zwei Jahre kurz nach „Future“ durchsucht. Irgendwie muss du wo anders kommentiert haben.
Nene mein Lieber: dein Eingangsabsatz ist ziemlich eindeutig zu verstehen.
Future meint
Ich bin mir ganz sicher, dass ich Volvo Trucks schon gelobt habe – vielleicht war das auch in allgemeinen Threads zu eLKW oder anderen Marken wie Daimler Trucks.
Aber nochmal zum Semi: Ich finde es auch cool, dass Tesla da weiter dran ist, denn die können das nicht querfinanzieren mit den Dieseltrucks, so wie es Daimler und Volvo können. Die Logistiker sind einfach noch so dreckig – das muss sich ändern und jeder schwere eTruck wird dafür echt gebraucht.
Future meint
EBikerin, ich suche ungern nach mir selbst, aber du lässt mir keine Wahl. Kurz vor Weihnachten habe ich beispielsweise Volvo Trucks lobend erwähnt):
»Future meint
10.12.2024 um 18:16
Ich ärgere mich jeden Tag, dass die kleineren Supermärkte der großen Ketten in den Innenstädten nicht mit elektrischen leichten LKWs beliefert werden. Da gibt es seit Jahren schon Modelle auf dem Markt, von Volvo beispielsweise.«
M. meint
Ich hoffe, du wirst für den Quatsch wenigstens bezahlt…
Future meint
Googles KI-Recherche ist doch für mich kostenlos, weil ich mir die Werbeanzeigen alle angucke. Warum sollte ich also dafür Geld verlangen.
M. meint
Achso.
Jetzt verstehe ich zumindest, warum da so viel Quatsch rauskommt.
Danke für den Einblick.
Future meint
Die Quellenlage ist ja auch eher schwierig. Es wird Zeit, dass dazu wieder mehr berichtet wird. Das wird sich bestimmt ändern, sobald die Serienproduktion endlich mal startet.
M. meint
Die Quellenlage ist einfach.
Aber etwas mehr Mühe als die KI zu fragen ist es zweifellos schon.
Future meint
Dann ist ja alles fein und wir warten ab, bis es zum aktuellen Stand endlich mal ein Update in den großen Presseportalen gibt.
M. meint
Es gibt genug „Stand“, neue Daten kann es nur geben, wenn es neue „Fakten“ gibt, solange muss man sich eben mit Aussagen des Herstellers begnügen.
Was aber ausreichend ist bei einem Produkt, das es nicht zu kaufen gibt.
Future meint
Die letzte Pressemeldung zu Pepsis Erfahrungen mit dem Semi ist auch schon vom August 2023: »Tesla Semi im täglichen Einsatz: PepsiCo nennt Daten zu Reichweite, Laden und Verbrauch«.
M. meint
Vielleicht fahren die nicht mehr so viel damit.
Aber selbst wenn – wären die Zahlen besser geworden, hätte man davon berichtet.
Es gibt also scheinbar einfach nichts.
Dass man über ein Facelift VOR einer Serienproduktion reden muss, macht das Debakel doch deutlich.
Future meint
Ich sehe das wie immer positiv. Nach den 200 Testfahrzeugen wird weiter optimiert für die Serie. Die LKW-Produktion ist halt ein großes Investment für so ein Startup wie Tesla. Die haben anders als BYD eben nicht die großzügige finanzielle Unterstützung der eigenen Regierung.
IDFan meint
10 Jahre nach Vorstellung soll also die Produktion beginnen. Muss man nur noch glauben. Was hier im Artikel nämlich vergessen wurde, waren Infos an einen Prototypentester, dem Tesla eine Preisverdopplung ankündigte. Was nicht wundert, wenn man weiß, dass das – wenn überhaupt – nur eine Produktionsstrecke wird. Zukaufen muss man viel – vom Akku bis zur Zentralverriegelung, während Mercedes ein eigenes Achswerk und einen eigenen Führerhausbau hat.
Das „Facelift“ vor Serienstart ist nur ein Symbol dafür, wie schlecht gealtert Teslas Traum von einer Ausweitung des Portfolios ist.
Das Fahrzeug hat NMC-Zellen, kein Getriebe und man kann durch das Seitenfenster keine Transaktionen vom Fahrersitz vornehmen. Die Verbrauchsl.üg.en werden von echten Elektrotruckern in der Praxis unterboten. Wie es auch schon im Heimatland bei einem Feldtest zuammen mit anderen Herstellern war, wo sich die Semis gegen die eCascadia bis auf die Knochen blamiert haben. Nicht zuletzt ist Teslas sogenannter Service so organisiert, dass er Tesla nützt. Damit kann man im Logistikbereich keinen Blumentopf gewinnen.
Andi EE meint
Interessante Konnotation im Titel. 😉
„Tesla Semi erhält erstes Facelift schon vor dem Serienstart“ … Wieso nicht „zum Serienstart“?
Das suggeriert wieder, als hätte man die Dinge nicht im Griff. 😆 Überall diese abwertenden Satzgebilde. Das Design wurde sehr lang nicht geändert und dass man vor dem Serienstart an allem noch feilt, ist ja wohl eine Selbstverständlichkeit. Das was am meisten auffällt, ist dass die Kabinenform sich etwas runder zum Hänger formt. Dass man sich vom eher spitz zulaufenden Design der Front in Richtung weicher Ausrundung bewegt hat, hat sicher primär aerodynamische Gründe. Je mehr man das Design mit verschiedenen Hängern optimiert, desto wahrscheinlicher ist die Anpassung im finalen Design. Es gibt ja auch noch die Anpassung des Kabinenüberbaus für tiefere Hänger.
Die Leuchtendesign ist stark verändert, stimmt. Ich denke da kommt beides zusammen, ja es übernimmt die aktuelle Tesla-Designsprache. Aber es wirkt deutlich vereinfacht (Kosten), ist wahrscheinlich auch besser gegen Schäden geschützt, da sie nicht so nah dem Boden sind. Es hieß ja immer, dass man beim Semi in den Tests mit den Kunden, an der Standfestigkeit, den geringen Wartungskosten und robusten Ausführung arbeitet.
IDFan meint
Weil es den Serienstart nicht gibt, aber das Facelift. Das ist genau richtig dargestellt. Geheißen hat es viel. Aber alleine der Verbrauchswert zeigt, da ist man technisch bereits abgehängt. Oder denkst du, dass Tesla sich diametral geändert hat und mit Absicht den schlechtesten Wert zeigt? Wir haben zum Glück den Elektrotrucker und wenn du dessen Bestwerte in Frankreich anschaust, wo es lange Strecken durch das Nichts gibt, wie in den USA, erkennst du, da wurden 60 kWh/100 km erzielt. Also fast die Hälfte. Sein Durchschnittsverbrauch mit Winter in der Praxis ist geringer als der von Tesla angegebene Verbrauch.
Das wird der nächste CyberTruck, falls man wagt, ihn auf den Markt zu bringen. also der zweite Flop in Folge und der Roadster wird der Dritte. Anstatt zeitgemäße Fahrzeuge in der Mittelklasse und darunter anzubieten.
Andi EE meint
Eure OEMs haben nach deinem eigenen Maßstab nur Flops, Tesla hat immerhin 2 erfolgreich Modelle, also reg dich ab.
eBikerin meint
„„Tesla Semi erhält erstes Facelift schon vor dem Serienstart“ … Wieso nicht „zum Serienstart“?“
Weil es noch keinen Termin für den Serienstart gibt, das Facelift aber jetzt schon da ist?
“ Überall diese abwertenden Satzgebilde.“
Ich glaube du hast ein wenig Paranoia
Andi EE meint
@eBikerin
Nö, ich lese täglich eure clowneske Presse über Tesla. Das ist eine Negativ-Propaganda wie sie nicht schlimmer sein könnte. Schau dir mal die ADAC-Siegerliste im anderen Thread an.
Es steht derart diametral zu den weltweiten BEV-Verkaufszahlen. Wie ist es denn möglich, dass der ADAC so eine komplett verschobene Wahrnehmung zum BEV-Konsumenten der Welt hat? Wie kann das sein, dass die Wertung so daneben liegt und wie wahrscheinlich ist es, dass die isolierte Meinung aus einem kleinen Teil, objektiver als die der Welt ist?
eBikerin meint
„Es steht derart diametral zu den weltweiten BEV-Verkaufszahlen.“
Ohje – wusstes du, dass der Käfer zb 21 Millionen mal hergestellt wurde – die Ente auch 6 Millionen mal – aber waren das wirklich die besten Autos zu ihrer Zeit? Nö! Die waren billig. Tests haben nun mal nichts mit Beliebtheit zu tun.
Übrigens gibt es jede Menge Tests usw wo der ADAC Tesla super hoch lobt – das ignorierst du weil dein Lieblingshersteller es nicht in die Top 5 gebracht hat. Oder anders gefragt: ist der Toyota Corolla aktuell das beste Auto? Das ist schliesslich das meistverkaufte Auto überhaupt.
Andi EE meint
@eBikerin
Logisch waren das die Autos mit einem Top P/L und deshalb zurecht ganz vorne in den Charts. Oder kaufst du z.B. die beste Eigentumswohnung, egal welchen Preis sie hat? Nur ein Riesendummkopf macht das.
Käfer/Ente … damals hatte der Mittelstand auch viel weniger Geld. Deshalb wirkt das Fahrzeug aus heutiger Sicht spartanisch, hat aber vielen Leuten zu einem Fahrzeug verholfen, weil es günstig! war, nicht billig.
Ein Beispiel … ich mache bei dir Zuhause den Garten, mach es absolut perfekt, die Firma zuvor hat es nur gut gemacht. Meine Rechnung lautet 8000€, die des Konkurrenten zuvor nur 2000€. Du willst mir doch nicht sagen, dass eine Leistung vom Preis losgelöst beurteilt werden kann. Und so ist auch bei den Autos, eine Leistungsbeurteilung ohne Berücksichtigung vom Preis, ist komplett absurd. Das hat Quartettcharakter, völlig bescheuert, etwas für Kiddies.
„Oder anders gefragt: ist der Toyota Corolla aktuell das beste Auto? Das ist schliesslich das meistverkaufte Auto überhaupt.“
In seinem Segment ist es offensichtlich das Gefragteste, wieso sollte man dem ADAC vertrauen, der über Jahrzehnte seine eigenen Ranglisten gefälscht hat? Genau genommen für die OEMs die jetzt wieder vorne stehen. Wie wahrscheinlich ist das, dass das objektiv sein könnte, auch mit dem Blick auf diese Historie?
Im einen Fall hast du eine Wertung die weltweit mit dem eigenen Geld der Käufer getätigt wurde. Im Fall des ADAC hast du eine Ranglisten, die wieder exakt so aussieht, als damals der ganze Beschiss aufflog.
eBikerin meint
Schön das du es kapiert hast dass es in so einem Test eben nicht um Beliebtheit geht – aber vermutlich wirst du deinen eigenen Text selber wieder nicht verstehen. Ach und der Corolla ist meistverkauftes Auto über Alls Segmente hinweg – also ist das laut dir das beste Auto mit dem besten P/L Verhältnis usw.
Andi EE meint
@eBikerin
Du meinst, dass das besten Autos in der jeweiligen Kategorie sind. 😆 Ich denke, naiver kann man an so eine Sache nicht rangehen. Der Skoda der Beste seiner Klasse, wie soll ich jetzt nach deinem Wertemassstab messen. Relativ zum Preis oder absolut der Beste? Letzteres müsste man ja nach deiner Logik vermuten … Aber sorry, ich glaub das dass denkt nicht nicht mal der grösste VW-Konzern-Fanatiker, dass dieses Fahrzeug absolut das Beste in seiner Kategorie ist.
Das Wahrscheinlichste Kriterium ist wie zuvor in der Vergangenheit, wieviel an den ADAC überwiesen wurde, für dieses liebe nette Ranking, was euren OEMs so sehr schmeichelt.
M. meint
„Das suggeriert wieder, als hätte man die Dinge nicht im Griff.“
Du erkennst es also. Nur wahrhaben willst du es nicht.
eBikerin meint
Bin ich bei dir – hätte Tesla die Dinge im Griff wäre der Semi ja längst in der Serienproduktion. Ist er aber nicht.
CaptainPicard meint
Sieht jetzt schon altmodisch aus mit den physischen Spiegeln.
Und das mit den Reichweitenangaben kann man sowieso vergessen, letztens ist der Elektrotrucker mit einem Verbrauch von 75 kWh/100 km gefahren (da kommt man schon fast ins Audi e-tron Territorium), kurz danach mit anderem Hänger, mehr Gewicht und anderem Wetter über 120 kWh.
Besser-BEV-Wisser meint
Warum, hast ne Rechenschwäche? Die Dimension stimmt:
1,7 kWh pro 1 Meile = ca. 105 kWh/100km
Der Elektrotrucker war also sehr effizient unterwegs. Er zeigt immer wieder dass E-LKWs heute schon für die langen Tagestouren auch im Schwerlasterbereich super funktionieren.
Ladeinfrastruktur für E-Trucker ist noch mangelhaft, da muss er sich oft behelfen.
Selbst wenn der Semi in Europa 150 k€ oder 200 k€ kosten würde, würde er sich für die Speditionen rechnen.
Und in dem Gewerbe zählt nur Tonne/km Preis…
IDFan meint
Weil Tesla für den Cybertruck 800 km Reichweite in gleichem Stadium der Entwicklung angab, kann man sich gut ausmalen, dass der Semi ein Albtraum wird. Aber selbst wenn man Tesla glaubt, wird man doch wohl einräumen, dass sie da zur Werbung einen Bestwert genommen haben: Sommer, windstill, bündiger Trailer. Wenn 105,6 kWh/100 km diesen Bestwert darstellen, können sie alleine deshalb einpacken.
Frank Klaus meint
Die Speditionen haben aber schon Volvo, Scania, MAN, Mercedes, Renault, etc., pp. .. inkl. Servicecenter, Ersatzteile und ggf. Leihtrucks.
Da braucht es weder den SEMI noch Tesla. DOA
M. meint
„Selbst wenn der Semi in Europa 150 k€ oder 200 k€ kosten würde“
Jaja. Wenn.
„Besonders besorgniserregend sind die jüngsten Berichte über dramatische Preiserhöhungen. Ein Tesla-Kunde, das Transportunternehmen Ryder, hat in einem Schreiben an den kalifornischen Ausschuss zur Reduzierung von Luftverschmutzung (MSRC) auf diese Entwicklungen hingewiesen. Ryder hatte ursprünglich geplant, 42 Tesla Semis zu einem Preis von 7,5 Millionen US-Dollar zu erwerben. Aufgrund der Preisanstiege wird nun jedoch nur noch der Kauf von 18 Fahrzeugen in Betracht gezogen.
Die Preiserhöhung von über 133 Prozent stellt eine erhebliche Belastung für die Kunden dar und wirft Fragen zur Wirtschaftlichkeit des Tesla Semi auf.“
(it-boltwise)
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Tinto meint
Leicht an der Konstruktion des Tesla Semi zu erkennen, dass hier die Kosten aus dem Ruder laufen. Das Fahrgestell besteht aus 3 verschiedenen Komponenten, mit einem aufwändigen Mittelteil, die miteinander verbunden werden. Daimler Trucks als Beispiel nutzt einen einteiligen Rahmen, der ist wesentlich günstiger zu fertigen.
Stefan meint
Besonders niedrigen Verbrauch haben die Elektro-LKW mit Getriebe – die aber bei höheren Geschwindigkeiten kaum noch Leistung haben. Mit 80 den Berg hoch geht dann oft nicht mehr oder nur im Power-Modus.
Die Vorteile von Tesla können Sie im LKW-Bereich kaum ausspielen.
Bestehende Hersteller können durch Gleichteile mit Verbrennermodellen den Preis niedrig halten.
M. meint
Also, der eActros geht so manchen Berg ganz anders hoch als die meisten Diesel. Der Scania sicher auch. Das Problem gibt es so nicht. Natürlich kostet bergauf Energie – das ist Physik, sonst nichts.
Vorteil e-LKW ist halt, dass es diese Energie bergab zum Teil zurück gibt.