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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

China: Förderanpassung sorgt für E-Auto-Boom, Sorge vor Batterie-Engpass

17.11.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 12 Kommentare

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Bild: Mercedes-Benz

In China werden zum Jahresende Subventionen für Stromer gekürzt. Das führt laut der Automobilwoche in den Autohäusern zu deutlich erhöhten Auftragseingängen. Die starke Nachfrage nach Elektroautos und Plug-in-Hybriden könnte zu einem Engpass bei Batterien führen.

Chinesische Medien berichten dem Branchenportal zufolge, dass die Einkäufer großer Hersteller beim weltgrößten Batteriekonzern CATL Schlange stehen. Vor allem höherpreisige Batteriesysteme mit hohem Nickelgehalt seien begehrt, die vorzugsweise in Fahrzeugen für umgerechnet 36.000 Euro eingebaut werden. Ein Sprecher von CATL räumte ein, dass man seit einiger Zeit einen Anstieg der Kundennachfrage beobachte. Die Fertigungskapazität sei ausgelastet.

Im Oktober gab es laut dem Bericht mit 1,715 Millionen Einheiten einen neuen monatlichen Absatzrekord bei NEVs in China. NEV steht für New Energy Vehicle und umfasst E-Autos, Plug-in-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge. Die nun aufkommenden Gerüchte über mögliche Lieferengpässe versucht CATL auszuräumen.

Sowohl in China als auch weltweit habe man die Produktionskapazitäten ausgebaut, versicherte der Batteriehersteller. Man sei zuversichtlich eine „stabile, flexible Lieferkette“ gewährleisten zu können. „Wir sind weiterhin bestrebt, unsere Partner auf der ganzen Welt mit hochwertiger, zuverlässiger Batterietechnologie und Lösungen zu unterstützen“, teilte CATL auf Anfrage der Automobilwoche mit.

Sollte es in China zu einem Engpass bei Elektroauto-Batterien kommen, hätte das auch Auswirkungen auf Europa: Die Volksrepublik dominiert den Markt für Batteriezellen. Die bisher vergleichsweise sehr geringe Akkufertigung in Europa könnte das nicht ausgleichen. Für die Autobranche wäre das ein weiteres großes Problem, da aktuell auch eine Unterversorgung mit für moderne Pkw essentielle Computerchips droht.

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Via: Automobilwoche (kostenpflichtig)
Tags: Autozulieferer, Batterie, ChinaUnternehmen: CATL
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Futureman meint

    17.11.2025 um 14:04

    Eine hohe Nachfrage ist super für die Batterieentwicklung. Denn das sorgt für hohe Gewinne bei den Batterieherstellern und gerade die Weltmarktführer CATL und BYD stecken alles in neue Kapazitäten um ihren Vorsprung zu halten. Dadurch werden langfristig die Preise noch weiter fallen. Die Nachfrage zieht noch mehr usw. usw. usw.

    Antworten
  2. Mark meint

    17.11.2025 um 12:53

    Ob dieser Batterie-Liefer-Engpass Effekt auch ab Dezember 2034 oder schon früher
    bei uns in Europa die selben Auswirkungen haben wird?

    Antworten
  3. hu.ms meint

    17.11.2025 um 09:27

    Wie in USA vor kürzung/abschaffung förderung ein paar monate boom. Und dann ?

    Antworten
    • Mary Schmitt meint

      17.11.2025 um 10:06

      Dann wird es erst einmal für 2-3 Monate zappenduster. Außer für Tesla. Da ist es das jetzt schon.

      Antworten
      • Future meint

        17.11.2025 um 12:53

        Ich gehe davon aus, dass Tesla trotz Batteriemangel seine 1,5 Mio. Elektroautos verkauft bekommt. VW muss sich etwas mehr anstrengen und endlich mal die hohen Kosten einsparen, dann schaffen die das bestimmt auch endlich.

        Antworten
        • Thorsten 0711 meint

          17.11.2025 um 13:03

          Einfach die Mitarbeiter wie Tesla 20% unter dem branchenüblichen Niveau bezahlen, dann klappt es auch mit der eAutomarge.

        • Future meint

          17.11.2025 um 21:18

          Duch die ganze Verlagerung von Produktion ins billigere Ausland ist VW doch auf einem guten Weg. Also, an den Lohnkosten alleine kann es nicht liegen, dass VW nicht mehr verkauft bekommt. Vielleicht ist auch die Produktionsmethode nicht so profitabel wie bei Tesla oder den Chinesen. Vielleicht wollen sie bei VW aber auch lieber Verbrenner verkaufen, weil sie damit ja schon immer die Welt vergiftet haben.

        • Mary Schmitt meint

          17.11.2025 um 21:30

          Na, du scheinst dich ja schon mit den katastrophalen 1,5 Millionen abgefunden zu haben. Katastrophal verglichen mit dem Vorjahr, wo es noch 20% mehr waren. Und das war ja auch schon eine Zeitenwende des Misserfolgs als erstes degressives Jahr.

        • Future meint

          18.11.2025 um 10:50

          Du weißt doch, dass VW die 1,5 Mio. nicht bauen kann und kennst die ganzen Gründe. Deshalb müssen die 1,5 Mio. Teslas auch gebaut werden, damit die Welt mit Elektroautos versorgt wird. Wie oft müssen wir uns denn noch wiederholen? VW ist vor allem ein Verbrennerhersteller mit paar Elektroautos für die Quote. Das wird auch noch jahrelang so weitergehen.

      • Futureman meint

        17.11.2025 um 14:02

        Da Tesla seine Lieferanten nicht so auspresst wie VW, werden sie wohl bevorzugt beliefert. Und da sie nicht so auf CO2-Auslieferungszahlen achten müssen, können sie zum Jahresende auch noch mehr verkaufen.

        Antworten
        • Mary Schmitt meint

          17.11.2025 um 21:33

          Wie lustig! Richtig ist aber, dass Tesla wenig Konkurrenz um ihre Zellen hat. Denn sie kaufen billigste Qualitätsstufe. So dass die sogenannten Performance-Modelle in Europa 50 PS verloren. Zudem werden sie nicht viele Zellen brauchen.

        • Future meint

          18.11.2025 um 10:54

          Ungarn hat sich ja zum viertgrößten Batterieproduzenten der Welt entwickelt und investiert weiter massiv in diese Branche. Die Hersteller in Deutschland sind bestens mit der Regierung Orban vernetzt. Man hat sich gern und profitiert voneinander. Orban wird dafür sorgen, dass es so bleibt.

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